16 Prozent oder 6,3 Millionen. Die Zahl der Jobs mit einem Niedriglohn 2025 in Deutschland

Rund 6,3 Millionen Jobs zählten im April 2025 zum Niedriglohnsektor, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Anteil der niedrigentlohnten Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland lag wie im Vorjahr unverändert bei 16 Prozent. 

Was versteht man hier unter „Niedriglohnsektor“? 

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Inklusionsbarometer Arbeit 2025 der Aktion Mensch: Ein weiterer Rückschlag für die Inklusion von Menschen mit einer Behinderung auf dem Arbeitsmarkt

Menschen mit einer Behinderung sind in vielen Lebensbereichen und gerade auch auf dem Arbeitsmarkt teilweise massiv beeinträchtigt. Zusammenfassend formuliert: Sie haben geringere Beschäftigungschancen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt und gleichzeitig sind sie stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen ohne eine Behinderung.

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Kinder als „Strafe“? Also die erste Geburt eines Kindes wirkt beim Erwerbseinkommen (und das noch stärker als bislang bekannt) wie ein Fallbeil. Für die Mütter

Regelmäßig, also mindestens einmal im Jahr, wird anlässlich der Veröffentlichung neuer (alter) Zahlen über die „Lohnlücke“ zwischen den Geschlechtern berichtet, neudeutsch als „Gender Pay Gap“ tituliert. »Frauen haben im Jahr 2023 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 18 % weniger verdient als Männer.« Das berichtet das Statistische Bundesamt. Danach erhielten Frauen mit durchschnittlich 20,84 Euro einen um 4,46 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (25,30 Euro). Das wird dann überall abgeschrieben und bei nicht wenigen bleibt der Eindruck hängen, dass es diesen erheblichen Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern für die gleiche Arbeit gibt.

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Der geplante Ausschluss (neuer) ukrainischer Flüchtlinge aus dem (Noch-)Bürgergeld vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse zum „Job-Turbo“ und seiner Wirksamkeit

In dieser schnelllebigen Zeit ist es immer wieder angeraten, nicht nur im Hier und Jetzt zu verharren, sondern regelmäßig zurückzublicken und sich zu versichern, dass man nicht die Orientierung verloren hat. Und nachzufragen, was eigentlich aus Maßnahmen geworden ist, die man vor einiger Zeit auf den Weg gebracht und deren Wirkungen sich in der Regel erst mit einem gewissen Zeitverzug einstellen (können und werden). 

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Arbeitsmarkt: Die Deindustrialisierung schreitet weiter voran

»Die „Deindustrialisierung“ (auf dem Arbeitsmarkt) hat begonnen. Und leider zeigen die Daten auch, dass der beginnende Beschäftigungsabbau in der Industrie begleitet wird durch einen erstmaligen Einbruch der Beschäftigung in dem so bedeutsamen Baubereich, hier verlieren wir erstmals Beschäftigte. Und das vor dem Hintergrund, dass der Bedarf nicht nur an zusätzlichem Wohnraum, sondern auch an Infrastrukturbauten steigt und steigt. Offensichtlich haben im vergangenen Jahr die Industrie- wie auch die Bauunternehmen das beendet, was sie bisher betrieben haben: das „Horten“ von in der Regel sehr gut qualifizierten Arbeitskräften, in der Hoffnung, dass die Konjunktur und die Aufträge wieder anspringen und man dann sofort loslegen kann mit eingearbeitetem Persona. Es scheint so zu sein, als ob diese Erwartung zunehmend beerdigt wird. Eine überaus bedrohliche Entwicklung zeichnet sich hier in ersten Umrissen ab.« So begann in diesem Blog das Jahr 2025. Das Zitat ist dem Beitrag Zur Gleichzeitigkeit von scheinbar guten und möglicherweise schlechten Zeiten auf dem Arbeitsmarkt. Ein erster Blick auf die Beschäftigungsentwicklung 2024 vom 2. Januar 2025 entnommen.

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