Der Zusammenhang zwischen der ökonomischen Situation und dem Zugang zur Gesundheitsversorgung, was man vor Ort versucht und was das mit „Gesundheitskiosken“ (nicht) zu tun hat

Ein Dauerthema im Public Health-Bereich ist der Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Lage und der Gesundheit bzw. Krankheit. Dazu gibt es zahlreiche Studien und sogar seit Jahren einen jährlichen Kongress Armut und Gesundheit. 

»Ob und inwiefern die ökonomische Situation von Personen eine Auswirkung auf deren Gesundheit hat, ist schon seit Längerem Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung. In der Literatur finden sich zahlreiche Arbeiten, die die These stützen, dass die ökonomische Situation einer Person einen Einfluss auf ihre Gesundheit hat.«

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Diesseits und jenseits der kalten Tage: Wie man wohnungslose Menschen unterbringen sollte. Ein Leitfaden für die Kommunen

Es ist Winter und wie in jedem Jahr erreichen uns die Meldungen von auf der Straße verstorbenen Menschen ohne Obdach – jeder einzelne Todesfall ist eine Tragödie, aber selbst über deren genaue Zahl kann man sich in Teilen unseres Landes offensichtlich nicht sicher sein, weil man unterschiedlich rechnet, was dann zu solchen Meldungen führt: » Die Hamburger Sozialbehörde spricht von 13 Obdachlosen, die allein im Januar in Hamburg gestorben sind. Die Polizei hatte zuvor bereits die Zahl von 18 gestorbenen obdach- und wohnungslosen Menschen genannt.« Die Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) erklärt die unterschiedlichen Zahlen „durch verschiedene Zählweisen“.1 Keine Sorge: „Sozialbehörde, Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten derzeit daran, eine einheitliche Berichtsgrundlage zu schaffen“.

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Flüchtlinge aus der Ukraine: Erst rein in das Bürgergeld und jetzt wieder raus? Das „Leistungsrechtsanpassungsgesetz“. Ein weiteres Beispiel für eine fragwürdige Verschiebebahnhof-Politik

Ende Februar 2022, als der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, lebten etwa 155.000 Staatsangehörige aus der Ukraine in Deutschland. Das war zu dem Zeitpunkt eine relativ stabile Größe, in den Jahren vor 2022 lag die Zahl der Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit in Deutschland immer um die 140.000. Das hat sich nach dem 24. Februar 2022 massiv verändert. Bereits im Mai 2022 waren fast eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst. Innerhalb weniger Wochen wurden wir Zeugen der größten Flüchtlingsbewegung in Europa in der jüngeren Geschichte.

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