Gerade weil wir in gefühlt sich permanent beschleunigenden Zeiten leben, in denen die Wahrnehmung der Welt auf punktuelle Tagesaktualität eingedampft wird, ist es besonders wichtig, Themen mit einer gleichsam existenziellen Bedeutung immer wieder aufzurufen und das vor allem dann, wenn der Strom der Berichterstattung das Themenfeld längst verlassen hat.
Und täglich grüßt die „KI-Schleife“? Künstliche Intelligenz (KI) bewegt die Sozialgerichte
»Immer öfter nutzen Bürger künstliche Intelligenz, um Sozialleistungen wie die Grundsicherung einzuklagen. Die Sozialgerichte bringt das an ihre Grenzen« behauptet Mathias Zahn in seinem Beitrag KI statt Anwalt – Flut von Klagen überschwemmt Sozialgerichte. Eine aktuelle Klagewelle und damit eine drohende Überlastung sei derzeit das Topthema unter den Sozialrichterinnen und -richtern in Rheinland-Pfalz. Eine langjährige Richterin sagt: „So einen sprunghaften Anstieg von Klagen habe ich noch nicht erlebt.“
Von enttäuschten Hoffnungen auf und realistischen Erfahrungen mit Transfergesellschaften. Sind sie besser als ihr Ruf?
Es sind nun schon fast fünfzehn Jahre vergangen. Damals, im März 2012, verschickte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rund 10.000 Kündigungen. Viele der Betroffenen, überwiegend Frauen, hatten bis zur letzten Minute an eine Lösung geglaubt. Zur Erinnerung: es ging um die Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker.
