Weniger oder mehr – was denn nun? Ein scheinbarer Widerspruch hinsichtlich der Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

Wenn man auf die Meldungen vom Arbeitsmarkt schaut, dann wird dem einen oder anderen nicht erst in diesen Tagen schwindelig. Da wird ein eklatanter Fachkräfte- und sogar Irgendwelche-Arbeitskräfte-Mangel beklagt, gleichzeitig stapeln sich die Berichte über eine ansteigende Arbeitslosigkeit auch unter Fachkräften und junge, formal hoch qualifizierte Möchtegern-Einsteiger bekommen reihenweise nur Absagen, wenn sie überhaupt eine Antwort bekommen auf ihre Bewerbungen.

Das passt doch nicht zusammen, werden viele denken.

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„Wir werden wie Tiere behandelt. Am Ende werfen sie dich weg wie einen nutzlosen Gegenstand“

Schmutzige Geschäfte mit sauberen Toiletten. Es sind schwere Vorwürfe, die Reinigungskräfte gegenüber Report Mainz erheben. Sie schildern, in Sanifair-Toilettenanlagen täglich zwölf Stunden arbeiten zu müssen. Sieben Tage die Woche. Dafür erhielten sie einen Stundenlohn von rund fünf Euro.

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Die NEETies. Von den 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind 10 Prozent nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Wo sind sie dann und was tun sie (nicht)?

»Der Anteil junger Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %«, hat uns das Statistische Bundesamt auf Basis internationaler Vergleichsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitgeteilt. Und einen ersten Eindruck von der Entwicklung bekommen wir auch:

»In den vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.«

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