Podcasts

DLF: Schlechte Bezahlung und Wertschätzung – Die schmutzigen Seiten der Reinigungsbranche(01.12.2019)
Reinigungskräfte arbeiten oft nachts oder früh am Morgen. Dann schrubben sie Büros, Toiletten und Treppen. Ihre Arbeit ist hart und schlecht bezahlt. Manche Firmen setzen jetzt auf „Daytime-Cleaning“, um die Putzarbeit sichtbarer zu machen. Viele Reinigungskräfte haben allerdings andere Sorgen.

DLF: Kommunalpolitik: Einer muss es doch machen – Ehrenämtler verzweifelt gesucht (30.11.2019)
Wer engagiert sich heutzutage noch in der Kommunalpolitik? Es werden immer weniger, denn das bedeutet viel Arbeit für eine geringe Aufwandsentschädigung. Zudem häufen sich in letzter Zeit Drohungen, Prügelattacken oder Hassmails gegen Bürgermeister.

HR: Nicht lieferbar! Gehen uns die Medikamente aus? (28.11.2019)
Schmerzmittel, Impfstoffe, Blutdrucksenker. Es gibt fast keine Arzneigruppe, die nicht betroffen ist von Engpässen. Nun ist ein Lieferengpass noch keine Versorgungslücke, aber das Problem wächst kontinuierlich und mancher Patient muss schon auf Alternativen zum gewohnten Medikament zurückgreifen. In Kliniken ist die Lage zum Teil dramatischer, wenn Narkosemittel oder Wirkstoffe fehlen, die Blutungen stillen. Die Ursachen sind vielfältig. Natürlich geht es ums Geld, aber auch um die Lieferanten. Immer mehr Medikamente werden im Ausland hergestellt. In Fernost, China oder Indien. Wenn zum Beispiel Verunreinigungen auftreten, dann kommt das ganze System ins Wanken. Warum werden kaum noch Arzneien in Europa hergestellt? Was kann die Politik tun um die Versorgung zu sichern? Und welchen Preis müssen wir dafür zahlen?

Deutschlandfunk Kultur: Auslaufmodell Offene Jugendarbeit? – Früher Jugendclub – heute Shopping Mall (25.11.2019)
Mit der 68er-Bewegung kamen auch die Jugendclubs. Gedacht waren sie als Orte, wo jungen Menschen Demokratie und Werte vermittelt werden, um schließlich eine bessere Welt zu schaffen. Von diesen Idealen ist heute nicht mehr viel übrig geblieben.

SWR: Tödliche Traurigkeit – Depression und Suizid im Alter (25.11.2019)
Erika M. ist von uns gegangen – sie wurde 84 Jahre alt. So oder so ähnlich steht es in einer Todesanzeige in der Zeitung. 84 Jahre, das ist ein hohes Alter, denken viele und mutmaßen: vermutlich starb sie an einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder an Krebs. Aber all das ist falsch: Erika M. hat sich umgebracht. Sie litt an Depressionen. Nur, das hat keiner bemerkt. Depressionen und Suizid im Alter – immer noch ein Tabuthema. Fakt ist, die Suizidrate ist seit den 1980er Jahren gesunken, die Selbstmordrate bei älteren und alten Menschen allerdings hat drastisch zugenommen. Weshalb das so ist, welche Anzeichen auf eine Depression im Alter hindeuten und wie man betroffenen Menschen helfen kann, darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Reinhard Lindner. Er ist Psychiater und Leiter des nationalen Suizid Präventionsprogramms für Deutschland.

Deutschlandfunk Kultur: Kontroverse über Vermögen und Gerechtigkeit – Brauchen wir eine Obergrenze für Reichtum? (24.11.2019)
Maßloser Reichtum beschädige die Demokratie, warnt der Ökonom und Psychoanalytiker Martin Schürz. Er fordert ein Limit für große Vermögen. Der Publizist Rainer Hank widerspricht: Der Reichtum der Wenigen nütze den Vielen.

DLF: Nigerianische Mafia – Menschenhandel mitten in Deutschland (23.11.2019)
Die nigerianische Mafia ist in Europa auf dem Vormarsch – auch in Deutschland. Ihr Spezialgebiet: Menschenhandel. Dabei wird jungen Nigerianerinnen ein Job in Europa angeboten. Dort angekommen, werden sie zur Prostitution gezwungen. Gesetzeslücken machen ihnen das lukrative Geschäft möglich.

Deutschlandfunk Kultur: Dauerbaustelle Pflege – Wie ist gute Pflege möglich? (23.11.2019)
3,5 Millionen Menschen sind hierzulande pflegebedürftig. Zwei Drittel werden zu Hause betreut, meist von Angehörigen. Oft belastet die Situation die Familien stark. Wie ist gute Pflege für alle Beteiligten möglich? Eine Diskussionssendung mit Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe und Frank Schumann, Leiter der Fachstelle für pflegende Angehörige im Diakonischen Werk Berlin.

DLF: Die Unsichtbaren – Wenn Frauen ohne Obdach sind (23.11.2019)
Nur wenige von ihnen lagern unter Brücken oder in Hauseingängen: Weibliche Obdachlose leben versteckt. Wenn Frauen ihre Wohnung verlieren, schlagen sie sich oft durch, indem sie bei Bekannten oder Freunden unterkommen. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mindestens 59.000. Das prekäre Nomadentum obdachloser Frauen kann Jahre dauern, und die Zahl der Betroffenen steigt. Viele von ihnen sind vor Gewalt geflohen, oder sie haben in der Zeit ohne Dach über dem Kopf Übergriffe erfahren. Deshalb brauchen sie Schutz und separate Hilfsangebote. Die gibt es zwar in Deutschlands Kommunen – allerdings viel zu selten. Stephanie Gebert hat für das Wochenendjournal in den Großstädten Köln und Berlin recherchiert, wie eine angemessene Unterstützung aussehen muss und welche sinnvollen Angebote es bereits gibt, um die Not der Wohnungslosen zu lindern.

BR: „Revolution steckt in unseren Genen“ – Ein Jahr Gelbwestenbewegung in Frankreich (22.11.2019)
Zuerst waren es nur einige besetzte Kreisverkehre irgendwo in der französischen Provinz. Doch vor einem Jahr, brach sich in Paris und an vielen anderen Orten eine Bewegung Bahn, die das Land verändern sollte: die Gelbwesten.

Deutschlandfunk Kultur: Deutschlands Akademisierung – Für alles einen Master, bitte! (19.11.2019)
Genau 20.118 Studiengänge gibt es in Deutschland. Dazu rund 2,9 Millionen Studentinnen und Studenten. Leidet unser Land unter einem Akademisierungswahn und fehlender beruflicher Bildung? Oder übersehen wir einfach die Potenziale von Bildungsaufsteigern?

DLF: Ein Jahr unter den Gelbwesten – Mehr Commercy – weniger Kommerz! (18.11.2019)
Die Bürger von Commercy verlesen ihren Appell. (Gilets Jaunes de Commercy)Fast 500.000 Franzosen legten am 17. November 2018 gelbe Warnwesten an und blockierten den Verkehr im ganzen Land: Anlass war eine gravierende Erhöhung der Kraftstoffpreise. Auch an den folgenden Samstagen wurde protestiert. Im Dezember schien die Regierung Macron zu Zugeständnissen bereit. Aber dann ließ sie die Polizei mit aller Gewalt einschreiten.

SWR: Sebastian Fiedler, Kriminalbeamter (18.11.2019)
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist die wohl am häufigsten fehlinterpretierte und missbrauchte Statistik in Deutschland“, sagt Sebastian Fiedler. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter fordert periodische Sicherheitsberichte. Denn Staatsschutzdelikte und Cyberkriminalität seien in der Statistik nicht enthalten und dadurch entstehe ein unvollständiges Bild, das falsche Weichenstellungen in der Prävention zur Folge habe. Sebastian Fiedler fordert eine Neuausrichtung der Kriminalpolizei, insbesondere im Bereich der Cyberkriminalität. Sebastian Fiedler gilt als einer der wichtigsten Sicherheitsexperten in Deutschland. Er ist Geschäftsführer der Kripo Akademie und Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter und Landesvorsitzender in NRW. Seit mehreren Jahren verantwortet er unter anderem die Themenbereiche Wirtschaftskriminalität, Korruption und Geldwäsche.

DLF: Grundrente – „Warum sollen kleine Anleger kleine Rentner bezahlen?“ (16.11.2019)
Es sei richtig, die Grundrente aus Steuermitteln zu bezahlen, sagte der Sven Giegold, für Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament. Er kritisierte allerdings, dass dafür die Finanztransaktionssteuer verwendet wird – diese sei mittlerweile ohnehin „leider ein Witz“.

IMF: Deborah Greenfield: Social Protections in the New World (15.11.2019)
Investing in social programs can soften the blow of inequalities and foster more stable societies. In this podcast, we speak with Deborah Greenfield, Deputy Director General for Policy at the International Labour Organization, which was formed one hundred years ago out of the Paris Peace Conference at the end of World War 1. And while the work environment has changed dramatically in the past one hundred years, gaining access to basic social programs remains a struggle for far too many workers around the world today. A recent ILO study says more than half the global population lacks healthcare and social security. Greenfield says social protection floors provide important support to workers as they transition into the changing job market.

SWR: Es geht auch anders! Alternative Schulformen (14.11.2019)
Große Klassen, Frontalunterricht, Notenruck, Stress – für viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist dies Alltag. Allerdings – es geht auch anders – mit alternativen Schulformen. In SWR Aktuell Kontext stellen wir Ihnen einige vor. Zum Beispiel die Waldorfschule, die auf den Anthroposophen Rudolf Steiner zurückgeht. Oder die demokratische Schule, deren Konzept durchaus umstritten ist – und die Montessori-Schule, in der die Kinder lernen sollen, selbstständig zu denken und zu handeln.

DLF: „Auch Folge eines sozialen Sparkurses“ (14.11.2019)
Schüsse auf offener Straße und Autobomben. In Schweden spitzt sich das Problem mit gewalttätigen Banden zu. Dänemark hat Grenzkontrollen eingeführt. Philipp Fink, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Nordischen Länder, sieht Fehler in der Integrationspolitik als Ursache der Kriminalität.

SWR: Kleine Kliniken, große Probleme? (13.11.2019)
In der rheinland-pfälzischen Krankenhauslandschaft rumort es: Drohende Klinikschließungen, Insolvenzen, Geburtsstationen, Abteilungen werden dicht gemacht. Die Patienten werden sich umgewöhnen müssen – sagen Experten. Das nächste Krankenhaus um die Ecke – das war einmal.

DLF: Soziale Start-ups – Wirtschaftlicher Gewinn ist nicht alles (13.11.2019)
Soziale Start-ups wollen mit ihrer Marktidee nicht nur Geld verdienen. Sie verfolgen auch soziale oder ökologische Ziele: „Social Entrepreneurship“ nennt sich diese aus den USA stammende Idee des sozialen Unternehmertums. Sie will auch in Deutschland als gesellschaftlicher Innovationsmotor wirken.

SWR: Grundrenten-Kompromiss: Ein gutes Ergebnis für die Große Koalition (11.11.2019)
Der Kompromiss zur Grundrente ist ein gutes Ergebnis für die Große Koalition, sagt der Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Schroeder. Er bietet den Parteien eine Atempause, keine Entwarnung. In der Sache ist der Einstieg zur Frage Altersarmut gelungen. „Jetzt braucht man wirklich einen Systemwechsel für diese Gruppe, die im Niedriglohnsektor sitzt. Und das sind nicht wenige, das sind sechs, sieben Millionen Beschäftigte“.

SWR: Einigung bei der Grundrente (11.11.2019)
Die große Koalition hat sich auf eine Grundrente geeinigt. Ab Januar 2021 sollen Mini-Renten aufgestockt werden. Die Formel heißt Bedarfsprüfung statt Bedürftigkeitsprüfung. Die Bedingungen sind komplex, die Finanzierung nicht gesichert. Auch innerhalb der Parteien ist der Kompromiss umstritten.

Deutschlandfunk Kultur: Kriminalitätswarnungen per App – Wie „Citizen“ US-Großstädte sicherer machen will (09.11.2019)
Die Berichterstattung über Kriminalität ist ein hochsensibles Thema. Auf einem ganz anderen Level als hierzulande wird die Debatte in den USA geführt: Dort informiert die App „Citizen“ über Verbrechen – in Echtzeit und mit Beteiligung der User.

HR: Wisch und weg! Die unterschätzte Arbeit der Putzfrau (07.11.2019)
Sie haben bestimmt schon so manche Lobby geputzt, die Reinigungskräfte dieser Welt. Aber sie selbst scheinen keine große Lobby zu haben. Den „Internationalen Tag der Putzfrau“ jedenfalls verdanken wir im Wesentlichen einer Krimiautorin, die ihre Heldin zuweilen als Putzfrau arbeiten lässt. Was vielleicht symptomatisch ist. Denn wie viele Klischees und Anekdoten ranken sich um Putz-, Zugeh- oder Reinemachefrauen – und wie wenig Aufmerksamkeit erfahren sie in der Wirklichkeit! Wir lassen sie in unsere Räumlichkeiten, gewähren ihnen tiefe Einblicke und vertrauen blind darauf, dass sie dort wirklich nur putzen. Aber die Sauberkeit, die sie hinterlassen, die nehmen die meisten von uns selbstverständlich, ohne sich Gedanken über die Drecksarbeit zu machen, die dafür nötig war und die oft genug schlecht bezahlte Schwarzarbeit ist.

Deutschlandfunk Kultur: Zeit zu sterben – Ist der Tod berechenbar? (07.11.2019)
Wissenschaftler arbeiten an einer genaueren Berechnung des Sterberisikos: Könnte ein derartiger Test die Arbeit von Ärzten unterstützen, etwa in der Palliativmedizin? Hätten Menschen mit schweren Erkrankungen, wie etwa ALS, einen Nutzen davon?

SWR: Draußen – Vom Leben wohnungsloser Familien in Berlin (06.11.2019)
Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland steigt in den letzten Jahren dramatisch. Fast ein Viertel sind Familien mit Kindern. Was heißt das für die Betroffenen?

DLF: Krankenhausplanung in NRW – Blaupause für eine bundesweite Klinikreform? (06.11.2019)
Die Krankenhausplanung in NRW soll grundlegend reformiert werden. Der entsprechende Entwurf von Gesundheitsminister Laumann wird bis Ende des Jahres erwartet – und könnte als Modell für bundesweite Klinikreformen dienen. Dabei ist die Sorge groß, dass viele Krankenhäuser in NRW schließen müssen.

SWR: Psychiatrie hinter Gittern – Wirken Therapien für Straftäter? (06.11.2019)
Lieber nicht zu früh entlassen. Weil Anstaltsleitungen einen Rückfall fürchten, sitzen psychisch kranke Straftäter oft länger im Maßregelvollzug als es eine Haftstrafe vorgesehen hätte.

Deutschlandfunk Kultur: Kinderarmut in Sachsen-Anhalt – Ohne Essen in die Schule (06.11.2019)
Nach Berechnungen des Netzwerks gegen Kinderarmut ist in Sachsen-Anhalt ein Viertel der Kinder und Jugendlichen von Armut betroffen. Was das für die Kinder und ihre Familien bedeutet, zeigt ein Besuch bei der „Kindertafel“.

Deutschlandfunk Kultur (2019): Informelle Ökonomie – Leben und arbeiten in der Schattenwirtschaft (05.11.2019)
Arbeitende weltweit verdienen ihr Geld mehrheitlich in der sogenannten Schattenwirtschaft: Sie zahlen weder Steuern noch Sozialabgaben. Aber obwohl dieser Bereich am Rande der Legalität gedeiht, ist er doch kein vollkommen ungeregeltes Terrain.

WDR: Hartz-IV: „Urteil hätte weiter gehen müssen“ (06.11.2019)
„15 Jahre lang wurde die Menschenwürde mit Füßen getreten“, sagt Hartz-IV-Kritiker Harald Thomé vom Erwerbslosenverein Tacheles in Wuppertal. Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelungen zu Hartz-IV-Sanktionen nun teilweise gekippt.

DLF: Nach dem Urteil des BVerfG zu Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger (05.11.2019)

HR: Nur das Alter ist sicher – der ewige Streit um die Grundrente (04.11.2019)
»Am 10. November soll der Koalitionsausschuss bei Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Grundrente entscheiden. Kaum zu glauben, denn dreimal stand die Grundrente bereits in einem Koalitionsvertrag. Zweimal ist das Vorhaben gescheitert. Und auch der dritte Anlauf bietet noch genügend Zündstoff. Es gibt Streit über die Finanzierung, die Einkommensgrenzen und Freibeträge für Erspartes. Nicht mehr und nicht weniger. Stand der derzeitigen Verhandlungen: die Grundrente soll nach einer Prüfung der Einkommen der Betroffenen gewährt werden. Die Daten müssten die Finanzämter liefern. Doch welche Einkommen werden in welcher Weise berücksichtigt? Und was ist mit vermögenden Rentnern? Wo liegt die Grenze? Wer entscheidet, ob das kleine Ersparte schon Vermögen ist? Für viele ist vor allem eins sicher: Scheitert die Grundrente, scheitert die Koalition.«

DLF: Obdachlos in den USA – Wenn das Auto zum Zuhause wird (02.11.2019) 
Eine Arztrechnung, eine Autoreparatur, einmal den Job verloren – schnell sitzt man in den USA dann auf der Straße. Auch immer mehr Familien sind davon betroffen. Einige leben in Autos auf Parkplätzen, ihre Obdachlosigkeit verstecken sie. Ein Blick auf die verdammt arme Seite eines reichen Landes.

SWR: Das Kliniksterben in Rheinland-Pfalz (31.10.2019)
In Oberwesel demonstrieren Mitarbeiter und Anwohner gegen die Schließung der Loreley-Kliniken. 350 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Viele fürchten darüber hinaus wirtschaftliche Folgen an den beiden Standorten St. Goar und Oberwesel. Bereits im Frühjahr hatte die Insolvenz der Via-Salus-Gruppe für Schlagzeilen gesorgt. Wieviele oder wenig Kliniken braucht Rheinland-Pfalz?

DLF: Erhöhtes Suizidrisiko bei Inhaftierten (29.10.2019)
Das Risiko eines Suizids ist bei Inhaftierten deutlich höher als bei Menschen außerhalb des Strafvollzugs. 80 Selbsttötungen gibt es im Schnitt jedes Jahr in Gefängnissen. Die wichtigste Prävention ist die persönliche Ansprache durch Psychologen – dagegen steht jedoch der massive Personalmangel.

WDR 5: Von der Straße auf den Bauernhof (29.10.2019)
Die Stiftung Barka warb bei polnischen Obdachlosen in Deutschland für eine Rückkehr nach Polen. Einige nahmen das Angebot an und leben heute auf einem von dreißig Biobauernhöfen.

DLF: Lehrermangel – Lücken im Stundenplan (26.10.2019)
Die deutschen Schulen stecken in der Krise: An vielen Orten herrscht Lehrermangel. Stunden fallen aus, Schulklassen sind überfüllt, Eltern beschweren sich. Besonders angespannt ist die Situation an Grundschulen und Berufsschulen, ebenso in Brennpunktvierteln und in ländlichen Gegenden.

SWR: Pädagogen aus dem Ausland – Hilfe für Kitas und Schulen? (26.10.2019)
Der Erzieher- und Lehrermangel in deutschen Bildungseinrichtungen ist ein Problem. Ausländische Pädagogen sollen den Fachkräftemangel lindern. Doch der Weg in ihren Beruf ist in Deutschland nicht einfach.

DLF: Berliner Mietendeckel – ein hoch umstrittenes Projekt (22.10.2019)
Der Berliner Senat hat einen sogenannten Mietendeckel beschlossen, um das Wachstum der Mieten in Berlin aufzuhalten. Er soll rückwirkend ab 18. Juni 2019 für Wohnungen gelten, die vor 2014 gebaut wurden. Das Projekt ist politisch und rechtlich umstritten.

SWR: Karrierekiller Kind – Wie auch Väter unter Druck geraten (19.10.2019)
Kind oder Karriere? Vor dieser Frage stehen Frauen seit Jahrzehnten. Inzwischen merken aber auch immer mehr Männer, wie schwer Familie und Beruf zu vereinbaren sind. Väter, die mehr sein wollen als Wochenend-Papas und dafür im Job abgestraft werden. Welche Erfahrungen Väter im Beruf gemacht haben, was viele Männer nach wie vor davon abhält, Elternzeit zu nehmen und was junge Väter sich von Arbeitgebern und Politik wünschen

BR: Vom Leid privater Vermieter (16.10.2019)
Vermieter sind derzeit viel in der Kritik – aber es gibt auch viele Menschen, die Wohnungen vermieten und davon z.B. ihre Rente auffrischen. Die sich eigentlich gut um ihre Mieter kümmern wollen, oft aber überfordert sind und ausgenutzt werden.

DLF: Brexit und der NHS – Am Abgrund (15.10.2019)
Der NHS, der britische Gesundheitsdienst, gilt vielen in Großbritannien als Errungenschaft. Das steuerfinanzierte Gesundheitssystem soll Arm und Reich im Krankheitsfall gleichermaßen gut versorgen. Doch bei der Finanzierung hapert es. Der Brexit, so fürchten viele, könnte den NHS endgültig kollabieren lassen.

Deutschlandunk Kultur: Fachkräfte aus Fernost – Deutschlands Pflegenotstand ist Daisys Chance (15.10.2019)
Daisy Agravante hat vor einem Jahr ihre Familie auf den Philippinen zurückgelassen. Wie sie werden viele Krankenschwester im Ausland angeworben, um den Pflegenotstand hierzulande zu bekämpfen. Ein Teil ihres Traumes hat sich Daisy bereits erfüllt.

BR: Kurzzeitpflege – Krafttanken für Angehörige (14.10.2019)
Ein karges Angebot an Kurzzeitpflegeplätzen gibt es in Bayern. Obwohl die Nachfrage danach riesengroß ist. Aber nur zu Urlaubszeiten. Und genau das ist das Problem, sagen die Pflegeheime, die diesen Service anbieten.

Deutschlandfunk Kultur: Haushaltsnahe Dienstleistungen – „Man hat wieder Personal“ (14.10.2019)
Ob Pfleger, Butler oder Putzkraft: Etwa 3,6 Millionen Haushalte in Deutschland beschäftigen Hilfspersonal. Und anders als früher hat inzwischen auch die Mittelschicht keine Skrupel mehr, sich bedienen zu lassen – oft für wenig Geld.

DLF: Demografie – Die Bevölkerungspyramide ändert sich (10.01.2019)
Entgegen früheren Prognosen schrumpft Deutschland nicht, im Gegenteil: Die Bevölkerung ist mit 83 Millionen auf eine Rekordmarke gestiegen. Die Geburten nehmen zu, es gibt mehr Zuwanderer und Hochbetagte, doch die Zahl der Erwerbstätigen sinkt. Das hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Bevölkerung.

Deutschlandfunk Kultur: Neue Gentherapien – Was Lebensrettung kosten darf (10.10.2019)
Was ist ein menschliches Lebensjahr wert? Neue Gentherapien befeuern diese schwierige Frage und werden zu einer ethischen und finanziellen Herausforderung für die Gesundheitssysteme. Was ist gerechtfertigt – und was ist die Gesellschaft bereit, mitzutragen?

SWR: Rackern statt Ruhestand – Berufstätig im Alter (09.10.2019)
Fast jeder sechste Rentner zwischen 65 und 69 ist heute teilweise noch berufstätig. Vor zehn Jahren waren es nur halb so viele. Arbeiten Rentner nur wegen des Geldes?

DLF: Zweite Chance statt Strafregister (08.10.2019)
Beim Diebstahl erwischt und sofort vorbestraft? Jugendliche in den Niederlanden können bei kleinen Delikten juristisch ein unbeschriebenes Blatt bleiben. Das Programm HALT ermöglicht ihnen, ihre Schuld anders zu begleichen als vor Staatsanwalt und Jugendrichter

DLF: Gefühlte Unsicherheit – Warum Deutschlands Polizei aufgerüstet wird (07.10.2019)
Das Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung hat zugenommen und bestimmt mehr und mehr die politische Agenda. Die Politik antwortet mit mehr Polizeipräsenz, erweiterten Befugnissen und Überwachungstechnik für Sicherheitsbehörden. Über die Effektivität dieser Maßnahmen wird gestritten.

NDR: Bis aufs Blut: Die Geschichte von Genesis und Gamaliel (07.10.2019)
Blutplasma kann Leben retten. Da es in Europa zu wenig gibt, wird Plasma aus den USA importiert. Viele Spender kommen aus Mexiko gegen Geld. Sie gefährden ihr Leben.

DLF: Ängste, Depressionen, Studienabbruch – Wenn Studenten psychisch krank werden (06.10.2019)
Hunderttausende Studierende in Deutschland sind psychisch krank, viele brechen deswegen ihr Studium ab. Bildungspolitiker und Beratungsstellen versuchen, diese Entwicklung zu stoppen. Aber die Herausforderungen bleiben groß.

Deutschlandradio Kultur: Ostdeutschland – Warum Arbeiter und sogar Gewerkschafter die AfD wählen (05.10.2019)
Ausgerechnet eine marktliberale Partei wie die AfD erfreut sich unter ostdeutschen Arbeitern großer Beliebtheit. Sogar unter Gewerkschaftsmitgliedern, sagt der Soziologe Klaus Dörre. Wird sich das auch bei den Wahlen in Thüringen zeigen?

SWR: Fürs Leben lernen: Die Volkshochschulen werden 100 (05.10.2019)
Bildung für alle – das war das Motto, als vor 100 Jahren die ersten Volkshochschulen gegründet wurden. Bildung unabhängig von Religion, von Stand, von Geld. Und so ist es auch heute noch. Die Volkshochschulen sind Gradmesser für gesellschaftliche Entwicklungen, in ihren Programmen spiegeln sich Trends und Strömungen. In vielen Kommunen sind die Volkshochschulen mehr als eine bloße Bildungsstätte. Sie sind ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Sabine Geipel, Michael Herr und Lena Stadler beleuchten in ihrem Feature „Fürs Leben lernen – die Volkshochschulen werden Hundert“, neben den wichtigsten historischen Fakten, den heutigen Alltag der Volkshochschulen und zeigen aktuelle Probleme auf

DLF: Ewiges Leben, sterbende Dörfer – Spanien und seine Alten (05.10.2019)
Spanien könnte Japan 2040 als Land mit der höchsten Lebenserwartung ablösen, so eine Studie. Dabei war die Lebenserwartung der spanischen Bevölkerung Anfang des 20. Jahrhunderts niedrig, die Kindersterblichkeit hoch. Einer der ausschlaggebenden Faktoren: das spanische Gesundheitssystem.

DLF: Müssen sich die Gewerkschaften neu erfinden? Interview mit Klaus Dörre (05.10.2019)

SWR: Kosovo – Land der arbeitslosen Akademiker (05.10.2019)
Jeder elfte Bewohner im Kosovo ist Uni-Student, ein europäischer Spitzenwert. Doch was erfolgreich klingt, zeugt von einem eklatanten Versagen in der Bildungspolitik.

SWR: Tschetschenen im europäischen Exil (04.10.2019)
Tausende Tschetschenen sind seit dem Ende der Sowjetunion nach Europa geflohen. Hier lebt die tschetschenische Community extrem abgeschieden. Traditionen oder Clanverbindungen erschweren die Integration.

HR: Schmerz, lass nach – Die betäubte Gesellschaft (04.10.2019)
Ein Indianer kennt keinen Schmerz, heißt ein veralteter Spruch. Da wir aber verletzlich sind, kennen wir ihn eben doch, den Schmerz. Und wir gehen sehr unterschiedlich damit um. Manches lässt sich aushalten, manches schnell mit einer Tablette bekämpfen. Aber es gibt auch Schmerzen, die Menschen an den Rand des Wahnsinns treiben, oder in die Abhängigkeit von schmerzlindernden Substanzen. In den USA hat die leichtfertige Verschreibungspraxis von Opioiden dazu geführt, dass Millionen Menschen in die Sucht getrieben wurden. Täglich sterben dort über hundert Menschen an einer Überdosis. In Deutschland ist man zwar wesentlich vorsichtiger beim Einsatz von Opioiden, aber der Schmerzmittelgebrauch ist in den letzten Jahren stark angestiegen, auch in Deutschland. Trotzdem bekommen nicht alle, die wirklich Linderung bräuchten auch die angemessenen Mittel und andererseits ist zu viel frei verkäuflich. Zeit also, sich dem Schmerz zu stellen.

DLF: US-Schulsystem – Rassendiskriminierung per Eignungstest (04.10.2019)
Rassentrennung an Schulen erklärte der Oberste Gerichtshof in den USA vor 65 Jahren für verfassungswidrig – doch in New York gehen schwarze und weiße Kinder weiterhin getrennt in öffentliche Schulen. Schuld sind die Aufnahmetests, die ohne kostspieligen Privatunterricht schwer zu schaffen sind.

DLF: Denk ich an deutsche Renten in der Nacht … Prekariat im Alter (02.10.2019)
Funktioniert eine Grundrente? Soll die Bedürftigkeit geprüft werden? Müssen 35 Jahre Arbeitsleben nachgewiesen werden oder genügen weniger?

SWR: Strengere Bewertungen durch den neuen Pflege-TÜV (01.10.2019)
Ein gutes Heim für einen pflegebedürftigen Angehörigen zu finden, das soll bald leichter werden. Der neue Pflege-TÜV verändert die Bewertungskriterien, nach denen Heime bisher beurteilt wurden. Denn wenn die Durchschnittsnote aller Pflegeheim bei 1,2 liegt, kann irgendetwas nicht ganz stimmen. Der neue Pflege-TÜV schaut genauer hin auf die 13000 Heime, kontrolliert sie öfter und schaut genau hin, wie gut die Bewohner gepflegt werden.

DLF: Der unregulierte Wahlkampf im Netz – Digitale Brandbeschleuniger (01.10.2019)
Dark-Ads, Campaign-Apps, Dynamik Creative oder Microtargeting – so heißen die neuen Waffen im digitalen Wahlkampf: PR-Werkzeuge, mit denen erfolgreich Meinungen gebildet, Stimmungen aufgeputscht und Wahlen gewonnen werden. In Deutschland nutzt vor allem die AfD das Netz zur Mobilisierung.

Deutschlandfunk Kultur: Betriebsräte unter Druck – Arbeitskampf von oben? (30.09.2019)
Ein profitables Hostel schließt, weil die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen erkämpft haben – ein Einzelfall? Nicht ganz: Immer mehr Betriebe erhöhen den Druck auf die Betriebsräte – und greifen dabei mitunter auch zu schmutzigen Methoden.

Deutschlandfunk Kultur: Das Beste für die Kleinen – Was macht eine gute Kita aus? (28.09.2019)
Deutschlands Kitas sollen besser werden. Dafür steht das „Gute-Kita-Gesetz“: 5,5 Milliarden Euro stehen für mehr Kitaplätze, eine bessere Erzieherausbildung und kostenfreie Betreuung bereit. Wie sieht die Realität aus? Susanne Viernickel und Jannes Boekhoff im Gespräch mit Katrin Heise.

SWR: Bildung begreifen – Was Hand-Werk mit dem Kopf macht (28.09.2019)
Auf etwas zeigen oder zupacken schult das Vorstellungsvermögen und hilft dabei, Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Trotzdem gilt Bildung heutzutage eher als Kopfsache. Welche Rolle spielen die Hände in Zeiten des Digitalen?

NDR: Druck unter Deck: Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen (24.09.2019)
Kreuzfahrtschiffe werden immer beliebter – und für die Kundschaft immer billiger. Auch, weil das Servicepersonal an Bord und unter Deck für Hungerlöhne arbeitet.

DLF: Papierlose in Deutschland – Leben in der Schattenwelt (22.09.2019)
Geschätzt 200.000 bis 600.000 Zugewanderte ohne Papiere leben in Deutschland. Die meisten sind unbemerkt eingereist oder haben das Land bei einem abgelehnten Asylantrag nicht wieder verlassen. Der illegale Aufenthalt schafft viele Probleme – ist in der Politik allerdings kaum ein Thema.

WDR: Gemeinnütziger Widerstand – Die Dänen und der Ghettoplan (22.09.2019)
Die dänische Regierung will mit ihrem Ghettoplan Parallelgesellschaften auflösen. Dafür erklärt sie auch gemeinnützige Wohngebiete zu Ghettos. Doch es regt sich Widerstand. Denn jeder fünfte Däne wohnt gemeinnützig.

DLF: Kinderarmut in Deutschland – Ohne Essen in die Schule (21.09.2019)
Kein Geld für Urlaub, nicht genug für gesundes Essen, Leben auf beengtem Raum: In Deutschland wächst jedes fünfte Kind in Armut auf, meldet der Paritätische Gesamtverband. Und dennoch werde viel zu wenig dagegen unternommen.

Deutschlandfunk Kultur: Verdi-Chef Frank Bsirske über Amazon, Ryanair & Co – Lohndrückerei als Geschäftsmodell (21.09.2019)
Armutslöhne, Befristungen, Tarifflucht: Verdi-Chef Frank Bsirske warnt vor neuen sozialen Verwerfungen. Arbeitgeber wie der Versandhändler Amazon und die Fluglinie Ryanair versuchten „durch Lohndrückerei die eigenen Profitinteressen zu bedienen“, sagt er.

WDR: Die Zukunft der Arbeit – Sabine Pfeiffer (20.09.2019)
Stehen in den Werkshallen der Zukunft noch Arbeiter am Band oder werden sie von Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) ersetzt? Die Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer forscht seit vielen Jahren zum Wandel der Arbeitswelt.

BR: American Hollow – Wie Amerikas ärmste Gemeinde ums Überleben kämpft (20.09.2019)
Hollow: als Adjektiv hohl, inhaltsleer. Als Substantiv: ein enges Tal, typisch für West Virginia. „American Hollow“ handelt von der ärmsten Gemeinde der USA. Von einer Gegend, in der das Wohlstandsversprechen des amerikanischen Traums zur bloßen Hülle geworden ist. Eben: Hollow.

BR: Dabei sein statt weggesperrt – Leben in einer demenzfreundlichen Kommune (20.09.2019)
Menschenwürdig leben mit Demenz – wie Oberasbach als erste demenzfreundliche Kommune im mittelfränkischen Landkreis Fürth versucht, Betroffene und Angehörige aus der Isolation zu holen. Ein Beitrag zum Weltalzheimertag.

HR: Dein Feind und Helfer – Rechtsextreme bei der Polizei (19.09.2019)
Am Anfang stehen Morddrohungen gegen eine Frankfurter Rechtsanwältin und ihre Tochter, unterschrieben mit „NSU 2.0“. Sie bringen die Polizei auf eine Spur, die bei ihr selber endet. Ein Kreis Frankfurter Polizistinnen und Polizisten fliegt auf, die sich rechtsextreme Botschaften zuschicken. Im Juni 2019 wird ein Beamter aus diesem Kreis verhaftet, unter dem Verdacht, die Drohschreiben mitverfasst zu haben. Das ist abstoßend genug, aber einige weitere Vorkommnisse haben den Verdacht erregt, dass es sich nicht um Einzelfälle handeln könnte. Gegen weitere hessische Polizisten wird ermittelt – zwei Beamte aus dem mittelhessischen Kirtorf sollen den Hitlergruß gezeigt haben, ein Dieburger Polizist hat Daten an eine Neonazi-Frau weitergeleitet und ist inzwischen verurteilt. Die konkreten Fälle vermischen sich mit einem diffusen Verdacht, der vor allem im Zusammenhang mit den NSU-Morden entstanden ist: dass die Behörden rechtsextreme Gewalt übersehen oder nicht entschlossen verfolgen. Die zögerliche Informationspolitik der hessischen Landesregierung gibt solchen Mutmaßungen weitere Nahrung. Gibt es bei der Polizei rechtsradikale Netzwerke? Oder zumindest eine Neigung, rechtsextreme Kollegen zu decken? Der Verdacht ist nicht neu, denn Polizisten wird generell gerne eine Gesinnung rechts der Mitte unterstellt. Lässt er sich bestätigen – oder entkräften?

DLF: Das Ende der Pflegenoten – Die Qualität von Pflegeheimen wird neu bewertet (18.09.2019)
Ab November soll ein neues System zur Bewertung von Pflegeeinrichtungen in Kraft treten. Damit hat der bisherige „Pflege-TÜV“ ausgedient. Doch bietet das neue System tatsächlich ein realistischeres Bild vom Zustand in den Pflegeheimen?

NDR: Die Diskussion um die Grundrente (17.09.2019)
Die Regierungsparteien wollen die Grundrente einführen. Wie wichtig ist sie als Wahlkampfthema? Wer kann von einer Grundrente profitieren? Schützt sie vor Altersarmut?

DLF: Vorschulreform in Frankreich – Soziale Ungleichheit kompensieren (16.09.2019)
Mehr Personal, kleinere Gruppen, bessere Lehrerausbildung: Die frühkindliche Bildung in Frankreich soll aufgewertet werden – die Vorschulen sind seit diesem Schuljahr voll ins Erziehungssystem integriert. Besonders sozial benachteiligte Kinder sollen davon profitieren.

SWR: Gerechter Lohn (15.09.2019)
„Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert“, so die Bibel. Doch kann es einen gerechten Lohn geben? Darüber diskutieren Philosophen und Theologen seit Jahrhunderten.

DLF: Mobilitätstraining – Blind durchs Leben (14.09.2019)
Straßenkreuzungen, Baustellen, neue Regalsortierung im Supermarkt: Täglich stoßen blinde und seheingeschränkte Menschen auf Hindernisse im öffentlichen Raum. Hilfe zur Orientierung bieten Mobilitätstrainer. Doch Stolperfallen sind nicht die einzigen Barrieren, mit denen die Betroffenen zu kämpfen haben.

HR: Operieren am offenen Geldbeutel – Woran unser Gesundheitswesen krankt (12.09.2019)
Es läuft etwas schief in unserem Gesundheitswesen. Da ist zum einen die Personalnot. Insbesondere bei Pflegekräften kann man von einem Notstand sprechen. Es gibt bereits Kliniken die ihre Intensivstationen nicht voll nutzen können, weil sie einfach nicht genügend Personal haben, um die Schwerstkranken zu betreuen. Die Versorgung in unseren Krankenhäusern wird immer schlechter, aber die Betreiber verdienen gut daran. Muss ein Krankenhaus überhaupt gewinnorientiert arbeiten? Ist es nicht unmoralisch mit Krankheit Überschüsse zu erwirtschaften und bei der Patientenversorgung darauf zu achten, ob es sich auch wirklich rechnet? Und dann ist da noch die Pharmaindustrie, eine Branche die so viel Gewinn macht wie keine andere, auch weil sie Wirkstoffe, die kaum was kosten, zu horrenden Preisen verkauft. Vom internationalen Geschäft ganz zu schweigen.

BR: Das Gute Leben für Alle! – Suche nach einer neuen linken Erzählung (12.09.2019)
Zwischen Flüchtlingshetze und Finanzkapitalismus: Rechtspopulisten versprechen Wohlstand für die „Volksgemeinschaft“, Neoliberale predigen Deregulierung und weniger Sozialstaat. Trotzdem sind viele Menschen in Deutschland arm. Höchste Zeit für den eigenen Entwurf eines guten Lebens. Die Ansätze liegen näher, als wir glauben.

Deutschlandfunk Kultur: Umstrittene IGeL-Leistungen – Darf’s ein bisschen mehr sein? (12.09.2019)
Ultraschall der Eierstöcke, PSA-Test, Hyaluronsäure fürs Knie: Solche „individuellen Gesundheitsleistungen“ (IGeL) müssen Patienten selbst bezahlen. Für die Ärzte ein Milliardengeschäft – nicht unbedingt zum Wohl des Patienten.

rbb Kultur: Pflegenotstand – und kein Ende? (07.09.2019)
Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen, aber auch ambulante Pflegedienste suchen händeringend nach Fachkräften. Selbst der Gesundheitsminister macht sich auf zu Werbetouren im Ausland. Pflegekräfte werden dringend gesucht. Zum einen weil der Pflegebedarf wächst, aber auch weil gelernte Fachkräfte oft nach wenigen Jahren aus dem Job aussteigen, die Arbeit ist zu anstrengend geworden, es fallen viele Überstunden an und gleichzeitig ist der Verdienst sehr gering. Gibt es also ein Rezept gegen den Pflegenotstand? Wie können junge Menschen wieder für den Beruf begeistert werden? Warum verdienen Pflegerinnen und Pfleger so wenig?

DLF: Widerspruchslösung bei der Organspende – Schweigen als Zustimmung (01.09.2019)
Nur 36 Prozent der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will deshalb die Widerspruchslösung einführen: Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, soll automatisch als Organspender gelten. Doch der Entwurf ist umstritten – unter Ethikern, Wissenschaftlern und Angehörigen-Vertretern.

Deutschlandfunk Kultur: Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen – Als „Sozialheld“ unterwegs für Teilhabe und Inklusion (30.08.2019)
Jeder zehnte Mensch in Deutschland ist behindert. Im Alltag zu sehen sind sie kaum. Das will Raul Krauthausen ändern. Der Inklusionsaktivist und Gründer der „Sozialhelden“ kämpft für mehr Selbstbestimmung.

HR: Reiches Deutschland – Brauchen wir eine Vermögenssteuer? (27.08.2019)

DLF: Kohleausstieg in Ostdeutschland – Wie wird aus einem Kraftwerker ein Steuerbeamter? (27.08.2019)
Schätzungsweise 8.000 Kumpel im Osten werden durch den geplanten Kohleausstieg ihre Jobs verlieren. 5.000 neue Jobs in der Verwaltung will die Bundesregierung schaffen – ebenfalls vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Aber es gibt noch viele Zweifel und offene Fragen.

SWR: Armut, Träume, Illusionen – Was Albaner in die Fremde treibt (23.08.2019)
Albanische Jugendliche werden oft gegen ihren Willen von den Eltern ins Ausland in eine vermeintlich bessere Zukunft geschickt. Ein Exodus.

NDR: Betrug in der Pflege (22.08.2019)
Kriminelle betrügen Krankenkassen und Patienten, indem sie Leistungen abrechnen, die sie nicht erbracht haben. In Lübeck kümmert sich nun eine eigene Staatsanwältin darum.

SWR: Das Lieferando-Monopol (21.08.2019)
Bis Anfang des Jahres gab es drei konkurrierende Essenlieferservice mit Fahrradkurieren in Deutschland, doch mittlerweile ist nur noch Lieferando übrig. Wir sprechen darüber, was das Aus von Deliveroo und Foodora für die Rider bedeutet und blicken in dieser Spezialausgabe hinter die Kulissen der Sendung – denn Lieferando hat SWR1 Arbeitsplatz exklusiv bestätigt, dass das Unternehmen sich in Zukunft für Betriebsräte öffnen will.

DLF: Verschärfter Wettbewerb – Wie Bundesländer auf den Fachkräftemangel reagieren (21.08.2019)
Sie werden händeringend gesucht: Ob Klempner, Erzieherinnen, Elektriker, Informatiker, Verwaltungsangestellte oder Fachkräfte in der Pflege: Viele Stellen bleiben oft lange unbesetzt und auch für viele Ausbildungsplätze fehlen Bewerber. Was tun, wenn der deutsche Arbeitsmarkt leergefegt ist?

Deutschlandfunk Kultur: Das Recht auf gleichwertige Lebensverhältnisse – Wie weit darf eine Gegend herunterkommen? (20.08.2019)
Wer in einer strukturschwachen Region lebt, darf auf „gleichwertige Lebensverhältnisse“ pochen. Das steht immerhin im Grundgesetz. Doch der Begriff ist dehnbar – und geht an der Wirklichkeit vieler Landbewohner vorbei.

HR: Ohne Würde – Wenn der Mensch zur Ware wird (20.08.2019)
Heute vor 400 Jahren, am 20. August 1619, legte die White Lion in Comfort Point, Virginia, an. An Bord ca. 30 schwarze Männer aus Afrika, die gegen Lebensmittel eingetauscht wurden. Sie waren die ersten Sklaven in den nordamerikanischen Kolonien und stammten von einem Schiff, das vor der mexikanischen Küste aufgebracht worden war. Mit diesen Männern begann ein Abschnitt der amerikanischen Geschichte, der bis in die Gegenwart hineinreicht, denn Diskriminierung und Rassenhass betrifft vor allem schwarze Mitbürger. Offiziell ist Sklaverei weltweit verboten, Ausbeutung aber ist eine wirtschaftlich kalkulierte Praxis. Bauarbeiter, die um ihren Lohn geprellt werden, Frauen, die in Textilfabriken unter menschenunwürdigen Bedingungen T-Shirts nähen, Kinder, die Rohstoffe für Smartphones abbauen und ganze Familien, die auf Müllhalden leben, um die verwertbaren Reste einzusammeln. All das sind moderne Formen der Zwangsarbeit, von Kindersoldaten ganz zu schweigen. Sklaven gab es seit der Mensch über den Menschen zu herrschen begann, und ein Ende ist nicht abzusehen.

DLF: Flaschensammler und ihr Alltag – Für eine Handvoll Euro (20.08.2019)
In Parks, bei Großveranstaltungen, auf der Straße: In vielen deutschen Städten sammeln Menschen Pfandflaschen und Dosen. Sie verdienen sich etwas dazu, um mehr Geld zum Leben zu haben. Die Ursachen dafür reichen oft Jahre zurück.

NDR: Kosovo: Studieren für die Katz (19.08.2019)
Jeder 11. Kosovare studiert. Doch Arbeitsplätze für Akademiker gibt es kaum. Viele lassen sich umschulen und kommen nach Deutschland – als Pflegekräfte.

BR: Zeit für Sterbende im Altenheim – Das Modell „Zeitintensive Betreuung“ (19.08.2019)
Würdevoll sterben, gut umsorgt – das kann auch im Altenheim klappen, wenn die Pflegekräfte genug Zeit haben. Das Projekt „Zeitintensive Betreuung“ macht den würdevolle Umgang im Pflegeheim möglich.

DLF: Musicals in Deutschland – Kultur am Fließband (18.08.2019)
König der Löwen, Aladdin, Mamma Mia – Musicals sind beliebt in Deutschland. Hinter den Shows stehen zumeist große Konzerne und Investoren, die möchten vor allem eins: Möglichst viel Geld verdienen. Das bekommen vor allem die Servicemitarbeiter zu spüren – aber auch der Druck auf die Darsteller wächst.

DLF: Eine seniorengerechte Gesellschaft – Besser älter werden (16.08.2019)
Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Doch Stadtplaner, Architekten und Produktmanager haben sich noch längst nicht darauf eingestellt. Oft fehlt es auch an Fantasie, wie ein Generationen übergreifendes Zusammenleben funktionieren könnte. Dabei kann es manchmal so einfach sein.

DLF: Fairtube – Youtuber gegen Youtube (10.08.2019)
Deutsche Videoproduzenten haben sich mit der IG Metall zusammengeschlossen, um bessere Arbeitsbedingungen für Youtuber zu fordern. Sie wollen auch ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Plattform. Hat das Aussicht auf Erfolg?

Deutschlandfunk Kultur: VdK-Präsidentin Verena Bentele zur Familienförderung – „Jedes Kind hat gute Startbedingungen verdient“ (10.08.2019)
Jedes fünfte Kind in Deutschland ist arm. Trotz familienpolitischer Maßnahmen und jährlich 200 Milliarden Euro ändert sich daran nur zögerlich etwas. Es fehlt der große Wurf, kritisiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK.

SWR: Überversorgt – Hat Deutschland zu viele Krankenhäuser? (08.08.2019)
Es diskutieren: Elke Simon – Deutsche Stiftung Patientenschutz, Dr. Gerald Gaß – Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Prof. Dr. Urban Wiesing – Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Tübingen

NDR: Kinderarmut in Deutschland (08.08.2019)
Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche, wenn sie auf vieles verzichten müssen, was für andere selbstverständlich ist? Die Diskussion in der NDR Info Redezeit.

Deutschlandfunk Kultur: Suche nach Fachkräften – Suche polnischen Azubi, biete Deutschland (07.08.2019)
In Deutschland fehlen nicht nur Fachkräfte, auch die Zahl der Auszubildenden geht zurück – vor allem im Osten. Eine Arbeitsagentur in Mecklenburg-Vorpommern wirbt deshalb um junge Polinnen und Polen.

DLF: Nachschulung für ausländische Pflegekräfte (07.08.2019)
In den Kranken- und Pflegeeinrichtungen in Deutschland herrscht Personalmangel. Ausländische Fachkräfte sollen die Lücken füllen. Doch die Berufsabschlüsse werden häufig nicht anerkannt. Voraussetzung für den Jobeinstieg ist ein sogenannter „Anpassungslehrgang“ an einer Pflegeschule.

Deutschlandfunk Kultur: Betteln und Flaschensammeln – Überleben auf dem „fünften Arbeitsmarkt“ (06.08.2019)
Das Betteln galt hierzulande einmal als ein bald überwundenes Phänomen. Heute gehören bettelnde Menschen wieder fest zum Stadtbild. Sie treffen auf eine Gesellschaft, die sie mit einer Mischung aus Mitleid, Furcht und Verachtung betrachtet.

DLF: Medizin, Moneten und Moral – Übertherapie. Ursachen und Folgen (06.08.2019)
Etwa 15 Mal im Jahr geht der Durchschnittsdeutsche zum Arzt – mehr als in jedem anderen Land. Und bekommt selten, was er braucht: ein ruhiges Gespräch. Dafür jede Menge Pillen, Röntgen, Ultraschall, EKG. Nebenwirkungen inklusive.

DLF: Ausländische Pflegekräfte in der Warteschleife (05.08.2019)
Um als ausländische Pflegekraft in Deutschland arbeiten zu können, muss zunächst die berufliche Qualifikation anerkannt werden. Reicht diese nicht aus, können sich Bewerber in Lehrgängen nachqualifizieren lassen. Doch nicht nur fehlende Unterlagen verhindern den zeitnahen Jobeinstieg.

DLF: Die Kliniklandschaft der Zukunft (05.08.2019)
Zu klein und ineffizient seien deutsche Krankenhäuser auf dem Land, legt eine aktuelle Studie nahe – das Patientenwohl leide. Tatsächlich erleichtern solche Kliniken aber auch Krankenbesuche und sichern die lokale Versorgung. Zwischen dem Status quo und ihrer Schließung gibt es einen Mittelweg.

Deutschlandfunk Kultur: Zeitdruck ohne Ende – Alltag in der Krankenhausfabrik (05.08.2019)
Druck, Stress und Burn-Out: Der Alltag in deutschen Klinken macht die Beschäftigten krank. Es gibt kaum noch Zeit für die Patienten, dafür umso mehr Papierkram zu erledigen. In Bayern versuchen Mediziner, ihren Kollegen beizustehen.

DLF: Heim- und Pflegekinder – Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt (04.08.2019)
Jugendliche, die im Heim oder in einer Pflegefamilie leben, müssen bis zu drei Viertel ihres Einkommens an das Jugendamt abgeben. Viele Betroffene finden das unfair, kommen finanziell kaum auf die Beine. Und Kritiker sagen: Es entmutigt die jungen Berufstätigen, arbeiten zu gehen.

Deutschlandfunk Kultur: Schule für Zirkuskinder – Erst Mathe, dann in die Manege (31.07.2019)
Seit 25 Jahren gehen Zirkuskinder in Nordrhein-Westfalen in eine besondere Schule. Mit Erfolg. Denn die Schüler lernen von den 30 Lehrerinnen und Lehrern, selbst zu lernen. Ein Modell, das in anderen Bundesländern fehlt.

Deutschlandfunk Kultur: Gewalt gegen Menschen in Sozialberufen – Wenn der Arbeitsplatz zum Albtraum wird (29.07.2019)
Getreten, beschimpft, angespuckt: Immer wieder sind Ärzte, Sozialarbeiter oder Bahnmitarbeiter Übergriffen von Patienten und Kunden ausgesetzt. Die dadurch entstehenden Traumata sind oft langwierig. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz wird zum Kraftakt.

DLF: Zahnspangen – Streit um medizinischen Nutzen und die Kosten (29.07.2019)
Ob fest oder lose: Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bekommen irgendwann eine Zahnspange. Die Krankenkassen zahlen dafür pro Jahr etwa 1,1 Milliarden Euro – doch der medizinische Nutzen ist nicht ausreichend belegt. Bundestag und Bundesrechnungshof fordern Klarheit.

DLF: Pflegekräfte – Die meisten Heime sind chronisch unterbesetzt (23.07.2019)
Fehlende Fachkräfte und Kostenkampf der Heime – trotz vieler Versprechen der Politik in den letzten Jahren ist die Situation in der Pflege nach wie vor kritisch. Und bevor politische Maßnahmen greifen, müssen kurzfristig Pflegerinnen und Pfleger aus dem Ausland her.

Deutschlandfunk Kultur: Polnische Migranten in Deutschland – Wie „undercover“ sind Polinnen und Polen? (22.07.2019)
Polnische Migranten in Deutschland gelten oft als unsichtbar – obwohl sie die zweitgrößte Zuwanderergruppe hierzulande sind. Während sie früher die Herkunft oft schamhaft versteckten, hat nicht zuletzt der EU-Beitritt ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

SWR: Kinder im Kita-Stress – Wie vereinbar sind Familie und Beruf wirklich? (05.08.2019)
Es diskutieren: Prof. Dr. Sabine Andresen – Kindheits- und Jugendforscherin, Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll – Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik München, Prof. (em.) Dr. Remo H. Largo – Kinderarzt und Sachbuch-Autor zu Erziehungsthemen.

HR: Kontrollierte Freiheit – Von der Sehnsucht nach Sicherheit (01.08.2019)
Das grausame Verbrechen hinterlässt uns verunsichert und ratlos. Wie kann jemand auf die Idee kommen, Menschen auf ein Gleis zu stoßen? Und wie können wir uns gegen solche Gewalttaten wappnen? Die Antwort vom Bundesinnenminister: Mehr Polizei, mehr Videoüberwachung, mehr Sicherheit an den Gleisen. Und wie bei anderen dramatischen Ereignissen, sei es ein Amoklauf, ein Terroranschlag oder eine vereitelte Flugzeugattacke, hören wir die Botschaften der Politik: „Wir tun was! Wir sorgen für mehr Sicherheit!“. Allein uns fehlt der Glaube. Denn wir wissen, dass keine Videoüberwachung so eine Tat hätte verhindern können und mehr Polizisten am Bahnhof nicht automatisch an der richtigen Stelle sind, um einzuschreiten. Trotzdem: Wir wollen uns frei fühlen, auf der Straße, am Flughafen, am Bahnhof, aber auch sicher. Geht das? Wie viel Kontrolle brauchen wir, um unsere Freiheit zu sichern? Gibt es eine freie Gesellschaft, ohne dass sich verschiedene Instanzen gegenseitig kontrollieren? Wo sind die Grenzen der dialektischen Einheit von Freiheit und Kontrolle?

NDR: Diskriminierung im Jobcenter? (29.07.2019)
Welche deutschen Sozialleistungen können EU-Migranten beanspruchen? Das beschäftigt Politiker und Gerichte. Eine interne Arbeitshilfe der Jobcenter sorgt für Ärger.

DLF: Ausbildung – Goldener Boden? Azubis dringend gesucht (24.07.2019)
Zu Beginn des Ausbildungsjahres werden auch in diesem Jahr wieder tausende Lehrstellen unbesetzt bleiben. Stattdessen streben Schulabgänger an die Unis. Was tun Arbeitgeber, um dennoch Nachwuchskräfte zu gewinnen und welche Probleme gibt es?

BR: „Ich will nicht in die Werkstatt“ – Inklusion in der Ausbildung (24.07.2019)
Leas Traum: ein Freund, eine gemeinsame Wohnung und ein fester Job. Aber welche Möglichkeiten haben Jugendliche mit einem Down-Syndrom oder einer Lernbehinderung, einen Beruf im 1. Arbeitsmarkt zu finden? Einen Schulabschluss schaffen sie meistens nicht und auch keine staatlich anerkannte Lehre.

SWR: New Work – Wird die Arbeit neu erfunden? (22.07.2019)
Es diskutieren: Cawa Younosi – Personalchef der SAP AG, Walldorf, Dr. Yvonne Lott – Soziologin, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, Lourdes Picareta – Fernsehjournalistin, SWR Stuttgart

BR: Gut ausgebildet – Pflegekräfte von den Philippinen (17.07.2019)
Mit einem Bachelor in Pflege sind zwei Pflegekräfte im Sommer 2018 von den Philippinen nach München gekommen. Große Erwartungen, aber auch Sorge vor den Prüfungen und dem fremden Arbeitsalltag – Eine Langzeitreportage.

BR: Ein halbes Jahr Teilhabechancengesetz (15.07.2019)
Arbeitslosigkeit kann Menschen zermürben. Besonders dann, wenn sie schon sehr lange anhält. Denen, die bereits 6 Jahre oder länger ohne Arbeit sind, hilft seit Anfang des Jahres das sogenannte Teilhabechancengesetz.

Deutschlandfunk Kultur: Generation „Sandwich“ – Zwischen Kinderbetreuung und Altenpflege (15.07.2019)
Die Kinder sind noch nicht erwachsen, die Eltern bereits hilfsbedürftig: Die Generation „Sandwich“ muss sich um beide kümmern – und nebenher auch noch arbeiten. Wie lässt sich diese Dreifach-Belastung stemmen?

HR: Ist Hartz IV am Ende? „Fördern und Fordern“ von Langzeitarbeitslosen (07.07.2019)
»Die Zahl der Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen hat sich seit Hartz IV mehr als halbiert. Doch bedeutet das automatisch, dass die Hartz IV-Reform erfolgreich gewesen ist? Die rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder realisierte ab dem Jahr 2002 die größte Arbeitsmarkt- und Sozialreform Deutschlands. Grund war die hohe Arbeitslosigkeit von rund fünf Millionen Menschen. Der damalige Bundeskanzler wollte sich daran messen lassen, ob es ihm gelingt, die Arbeitslosigkeit mit dieser Reform massiv zu senken. Und tatsächlich hat sich nach der offiziellen Statistik vom Jahr 2002 bis zum März 2019 die Zahl der Arbeitslosen mehr als halbiert: Von 5,2 Millionen sank sie auf 2,3 Millionen Menschen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank von 1,8 Millionen im Jahr 2006 auf 750.000 im März 2019. Ist die Hartz IV-Reform also erfolgreich gewesen? Peter Kessen macht sich auf den Weg durch Hessen, spricht mit Arbeitslosen, Wirtschafts- und Sozialexperten und sieht sich an, ob das Fördern und Fordern gelingt.«

DLF: Feiern wie in Hollywood – Luxusevent Abiball (06.07.2019)
Einmal im rauschenden Ballkleid den großen Auftritt proben, mit der Stretchlimousine vorfahren und in edlem Ambiente Party machen – Deutschlands Abiturienten feiern ihren Schulabschluss immer aufwändiger. Der Abiball ist mittlerweile zum Luxusevent geworden, das von den Eltern teuer finanziert wird.

DLF: 50 Jahre Ganztagsschule – Es scheitert an Schulküchen, Essensräumen – und Geld (02.07.2019)
Ursprünglich sollten Ganztagsschulen ermöglichen, dass beide Eltern arbeiten gehen können. Doch sie bedeuten auch Chancengleichheit und bessere Bildung. Trotzdem sind Ganztagsschulen unbeliebt. Wie steht es 50 Jahre nach ihrer Einführung um die Ganztagsschule in Deutschland?

DLF: Gesundheitswesen – Der digitale Patient (30.06.2019)
Daten im Gesundheitswesen sind höchst persönlich und sollten vor Hackerangriffen geschützt werden. Doch Arztpraxen und Apotheken unternehmen nach einer Studie der Versicherungswirtschaft nicht genug zum Schutz von sensiblen Patientendaten. Wie sicher sind sie also vor Cyberattacken?

BR: Arm im Urlaubsparadies Gran Canaria – Deutsche Aussteiger und spanische Hotelkräfte als Verlierer des Massentourismus (28.06.2019)
Nach der Wirtschaftskrise von 2008 sind die Löhne im Hotelgewerbe massiv gefallen, das Personal muss auf Abruf arbeiten. Die Touristen kommen fast nur noch als All-inclusive Gäste, die außerhalb des Hotels kein Geld ausgeben. Eine massive Verschlechterung der Lebensbedingungen für sehr viele die vom Tourismus auf den Kanaren leben.

Deutschlandfunk Kultur: Psychologie und Privilegien – Die unangenehme Wahrheit sozialer Ungerechtigkeit (27.06.2019)
Männlich, weiß, heterosexuell, gut verdienende Eltern: Privilegien werden einem in die Wiege gelegt. Erfolg hingegen gilt als Folge individueller Leistungen. Wie lässt sich der Blick für Privilegien schärfen? Und was folgt daraus?

DLF: Draußen – Vom Leben wohnungsloser Familien in Berlin (25.06.2019)
86 Menschen leben zur Zeit in der Notunterkunft für obdachlose Familien ,Die Teupe‘ in Berlin: 40 Kinder und 46 Erwachsene. Jeder Familie steht ein Zimmer zur Verfügung. Privatsphäre gibt es nicht. Was als Übergangslösung für wenige Wochen gedacht war, ist für die Betroffenen zur Sackgasse geworden.

DLF: Unterhaltsrechts-Reform – Beide betreuen, beide zahlen? (23.06.2019)
Mama betreut, Papa zahlt: Das ist nach wie vor das Standardmodell, wenn Eltern sich trennen – und entsprechend sieht auch das Unterhaltsrecht aus. Doch längst wollen viele Väter mehr für ihre Kinder da sein. Die Bundesregierung strebt deshalb eine Neuregelung des Unterhaltrechts vor.

SWR: Zur Aktualität der Reformpädagogik – Schule anders denken (23.06.2019)
Seit den PISA-Tests wird das etablierte Schulsystem permanent kritisiert. Welche Alternativen bietet die Reformpädagogik? Antworten gibt der emeritierte Pädagogikprofessor Ulrich Herrmann.

NDR: Legal Techs – Wie Algorithmen Juristen ersetzen (20.06.2019)
Rechtsanwälte sorgen sich um ihre Zukunft. Neue Onlineportale setzen mit Softwareprogrammen Verbraucherrechte durch. Wird die Digitalisierung den Rechtsmarkt verändern?

DLF: Kleinvermieter am Wohnungsmarkt – Die Last der Immobilie (18.06.2019)
Manchmal fragt sie sich: Warum haben wir das Haus nicht verkauft? Eine Wohnimmobilie in Berlin-Mitte! Aber Annette Beccard wollte den Familienbesitz erhalten. Für sich selbst – und für die Mieter, die darin wohnen. Und ist nun konfrontiert mit Verwaltungskram, Krediten, staatlichen Auflagen – und einem miesen Ruf.

DLF: Unfrei im Heim – Menschenrechtsverletzungen in der Altenpflege (15.06.2019)
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat Verletzungen der Menschenrechte von Pflegeheimbewohnern harsch kritisiert. Gemeint sind Freiheitseinschränkungen wie Fixierung oder die Bedarfsmedikation. Betreiber sprechen von Fortschritten. Pflegeexperten meinen: Die Gesellschaft muss die Kontrolle leisten.

DLF: Alles auf Rädern – Dienstleistung auf dem Land in Brandenburg (15.06.2019)
In den ländlichen Regionen in Brandenburg leben immer weniger Menschen, die Bevölkerung ist überaltert. Läden, Ärzte, Behörden oder Bankfilialen gibt es nur noch in den Städten oder größeren Gemeinden. Um die Verbliebenen in den Dörfern zu versorgen, müssen neue Ideen her. Brandenburg ist von der Landflucht betroffen, die Landkreise Uckermark und Prignitz zählen zu den am dünnsten besiedelten Gegenden deutschlandweit. An vielen Orten auf dem Lande haben sich deshalb alternative Formen der Nahversorgung entwickelt.Anja Nehls besucht für das Wochenendjournal einen Bäcker, der im Norden Brandenburgs mit einem Bäckerwagen die kleinen Dörfer abklappert und pro Stopp durchschnittlich zwei Kunden bedient. Sie trifft eine Zahnärztin, die ihre Patienten in der Uckermark mit ihrer rollenden Praxis besucht und begleitet die rollende Sparkassenfiliale der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Außerdem stellt sie einen Dorfladen vor, der nur entstanden ist, weil die Einwohner alles dafür getan haben, dass es in ihrem Dorf wieder ein Geschäft gibt.

DLF: Arbeitsmigration – Was bringt das Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung? (12.06.2019)
Pfleger, Handwerker, IT-Spezialisten – zehntausende Fachkräfte fehlen in Deutschland, heißt es aus Wirtschaft und Politik immer wieder. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung Abhilfe schaffen. Kann das gelingen?

DLF: Von Strafzahlungen bis Enteignungsforderungen – Welche politischen Strategien helfen gegen die Wohnungsnot? (12.06.2019)
Bezahlbarer Wohnraum in den Städten ist Luxus. Das Problem: Inzwischen sind fast alle Bevölkerungsschichten von der Misere am Wohnungsmarkt betroffen. Dabei mangelt es nicht an Überlegungen, wie die Wohnungsknappheit überwunden werden kann. Doch welche Strategie ist wirklich erfolgreich?

Deutschlandfunk Kultur: Sozialer Aufstieg – Fleiß und Bildung allein reichen nicht mehr (11.06.2019)
„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.“ Jahrzehntelang war dieser Satz Motor für sozialen Aufstieg in Deutschland. So sehr, dass er gewissermaßen zur DNA des Landes gehört. Doch wie zeitgemäß ist dieses Aufstiegsversprechen noch?

DLF: Ein Integrationsmodell wird abgewickelt – Riace im Visier der Lega (11.06.2019)
Riace war ein Musterbeispiel an Integration. Flüchtlinge brachten neues Leben in das sterbende Dorf an der ionischen Küste Kalabriens. Bis 2018 lebten Einheimische und Migranten friedlich miteinander. Dann kam der Bürgermeister unter Hausarrest, und die Flüchtlinge wurden weggebracht.

DLF: Gewerkschaften, Arbeitgeber und faire Löhne – Der schwere Kampf um den Flächentarif (10.06.2019)
Flächentarife durchzusetzen, wird für viele Gewerkschaft immer schwieriger, da immer weniger Arbeitnehmer ihnen beitreten. Denn man muss kein Mitglied sein, um nach Tarif bezahlt zu werden. Aber nicht nur die Gewerkschaften kämpfen um Mitglieder – auch die Arbeitgeber sind immer weniger organisiert.

Deutschlandfunk Kultur: Berlin am Scheideweg – Die verdichtete Stadt (10.06.2019)
Berlin wächst und wächst und wächst. Und platzt dabei aus allen Nähten. Es fehlt an Schulen, Kitas, Wohnungen – sogar die Feuerwehr ist überlastet. Wegziehen? Für viele keine Lösung. Doch was dann?

DLF: Urbanes Leben – Die Digitalisierung verändert die Stadt (09.06.2019)
Sie weisen den Weg, vermieten Wohnungen, liefern Pizza – Tech-Konzerne wollen das urbane Leben komfortabler und effizienter machen. Kritiker sagen: Sie zerstören Nachbarschaften, fördern prekäre Arbeitsbedingungen und untergraben demokratische Prozesse. Dabei ginge es auch anders.

BR: System AnKER-Zentren – Statt Lösungen gibt es mehr Probleme (09.06.2019)
In Ankerzentren leben Asylbewerber weitgehend abgeschottet von der Gesellschaft. Sie sollen dort wohnen bleiben bis ihr Fall entschieden ist. Alles soll schneller gehen. Das System aber ist voller humanitärer und organisatorischer Widersprüche.

Deutschlandfunk Kultur: Viel Arbeit, aber kein Job (08.06.2019)
Risiko Altersarmut – für Frauen ist es oft höher als für Männer. Doch angesprochen wird das Thema nur selten. Die Autorin Katrin Wilkens, die Ethnologin Irene Götz und der Journalist Jens Dirksen sprechen über Ursachen und mögliche Lösungsansätze.

WDR: Deutsche Tafel-Bewegung: für die Zukunft gewappnet? (08.06.2019)
Von fehlendem Nachwuchs bis zur Lebensmittelverschwendung: die Themenliste beim diesjährigen Bundestafeltreffen in Köln ist lang. Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland, spricht im Interview über alte und neue Herausforderungen.

SWR: Neun bis Fünf oder rund um die Uhr? Wie flexibel sollte Arbeit sein? (08.06.2019)
Morgens um neun zum Dienst antreten, mittags eine halbe Stunde Pause und dann pünktlich um halb sechs Feierabend machen – so muss es heute nicht mehr sein. Die Digitalisierung hat die Tür geöffnet für flexibles Arbeiten: Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit, Home-Office, alles ist möglich. Zumindest in der Theorie. Die Praxis: Gerade einmal 12 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Home-Office, erschwert wird das flexible Arbeiten zudem durch EU-Vorgaben und ein Arbeitszeitgesetz aus dem vordigitalen Zeitalter. Zwischen Selbstausbeutung und Work-Life-Balance: Wem nützen flexible Arbeitszeitmodelle? Und wie können sie zum Gewinn für alle Seiten werden?

DLF: Bezahlbare Pflege – Eine bayerische Bürgervereinigung setzt auf das Genossenschaftsmodell (29.05.2019)
Es ist unbestritten: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter ansteigen und damit auch die Kosten für die Pflege. Neue Wohnformen sind gefragt und werden von Kommunen und Bundesländern unterstützt. Kann dabei das altbewährte Genossenschaftsmodell ein Zukunftskonzept sein?

BR: Online-Behandlung – Medizin der Zukunft oder Flop? (28.05.2019)
Auf dem Ärztetag vor einem Jahr haben die obersten Standesvertreter die Weichen gestellt, damit reine Fernbehandlungen ermöglicht werden – in der Regel über digitale Online-Medien. Doch ein echter Durchbruch ist seitdem nicht zu spüren. Ist Medizin doch kein Bereich, in dem die Digitalisierung grundlegende Veränderungen anstößt, wie man sie etwa im Handel überall spürt? Oder gibt es doch grundlegende Veränderungen – nur dass Patienten und Versicherte noch nicht viel davon merken?

SWR: Gemeinnütziger Widerstand. Die Dänen und der Ghettoplan ihrer Regierung (28.05.2019)
In Dänemark veröffentlicht die Regierung jedes Jahr eine sogenannte Ghettoliste. Als Ghetto gilt ein Wohngebiet mit über 1000 Bewohnern mehrheitlich aus dem nichteuropäischen Ausland. Der Bildungsstand ist niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch. Eigentlich ist ihre Zahl durch Infrastrukturmaßnahmen stetig zurückgegangen, dennoch plant die Regierung, bis zum Jahr 2030 alle „Ghettos“ zu beseitigen. Sie propagiert soziale Mischung statt Parallelgesellschaft. Aber es regt sich Widerstand. Denn geplant ist auch, tausende gemeinnützige Wohnungen abzureißen oder zu verkaufen. Dabei wohnt jeder fünfte Däne gemeinnützig. Sie trauen dem Ghettoplan nicht.

DLF: Telemedizin in Deutschland – Kaum ein Arzt im Netz (27.05.2019)
Die Telemedizin soll Abläufe effizienter machen und gar Leben retten: Seit einem Jahr dürfen Ärzte Patienten via Internet behandeln. Aber das Angebot ist spärlich, Honorarfragen ungeklärt und das Internet oft zu langsam – und noch gibt es das Angebot nur für Privatpatienten.

Deutschlandfunk Kultur: Obdachlose in München – Nur ein Schließfach im Bahnhof (24.05.2019)
In München gibt es Menschen, die arbeiten, aber keine Wohnung haben. Zum Beispiel Irén. Die Hotelangestellte schläft oft auf der Straße – und hält morgens, bevor sie ihre Schicht beginnt, mit eiserner Disziplin eine bürgerliche Fassade aufrecht.

WDR: Industrie 4.0: Wo bleibt der Mensch? – Gerhard Bosch (23.05.2019)
Trotz Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel: Auch in Zukunft wird es genug Arbeit geben, sagt Arbeitsmarktforscher Gerhard Bosch in der Redezeit. Doch wir müssen heute die Bedingungen dafür schaffen.

DLF: Ein sozialer Brennpunkt blüht auf (16.05.2019)
Es tut sich was im Goethequartier in Bremerhaven-Lehe: Seit ein Investor dort Häuser gekauft und saniert hat, zieht es neue Bewohner in das von Armut und Arbeitslosigkeit geprägte Viertel. Darunter Studenten, Künstler, Besserverdienende. Das Engagement für die einst abgehängte Ecke der Stadt ist groß.

DLF: Das Ringen um faire Bezahlung für Betreuer (14.05.2019)
Viel Zeitdruck, wenig Geld – der Arbeitsalltag von Berufsbetreuern, die sich um behinderte oder kranke Menschen kümmern, ist herausfordernd. Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz vor allem die Bezahlung verbessern. Aber die Betreuer sind skeptisch.

DLF: Technikethik in der Pflege – Ein Roboter zum Reden (14.05.2019)
Wenn Angehörige und Pflegekräfte sich keine Zeit nehmen, um mit alten oder kranken Menschen zu sprechen, könnte diese Aufgabe zukünftig von Robotern übernommen werden. An deren Entwicklung wirkt auch ein Theologe mit – denn sie wirft viele ethische Fragen auf.

SWR: Anke Stein, Gefängnisdirektorin. Leitet die JVA Berlin-Moabit mit fast 1000 männliche Gefangenen (13.05.2019)
Jedes Gefängnis ist ein gesellschaftlicher Brennpunkt: Beamte, die Drogen gegen Geld reinschmuggeln, Personalnotstand im Strafvollzug, Clan-Kriminalität, Knast-Hierarchie. Anke Stein ist seit 2017 Leiterin der Justizvollzugsanstalt im Berliner Ortsteil Moabit. Im zweitgrößten Gefängnis der Bundeshauptstadt sitzen mehr als 900 Männer ein, 70 Prozent davon haben keinen deutschen Pass. Zu den „berühmten“ Insassen der JVA-Moabit zählen der Hauptmann von Köpenick, der Schuhmacher und Räuber, der die Staatskassen plünderte. Andreas Baader saß dort wegen Brandstiftung ein und Erich Honecker, der sich als bisher einziges deutsches Staatsoberhaupt vor Gericht verantworten musste. Die Juristin und Gefängnisdirektorin Anke Stein ist zu Gast in SWR1 Leute.

DLF: Ökonomisierung der Krankenhäuser – Traurige Diagnose (12.05.2019)
Im Krankenhaus sollte es nicht in erster Linie um Geld gehen. Und doch herrschen an den Hospitälern in Deutschland chronisch Kostendruck und Personalmangel. Die Lukrativität einer Behandlung ist zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Woran kranken deutsche Krankenhäuser?

DLF: Trumps Einwanderungspolitik – Die Engel von El Paso: Helfen, wo der Staat versagt (10.05.2019)
Unmenschliche Lagerhaft, Schikane und Hetze – mit Grausamkeit und Härte versucht die Trump-Administration, Migranten abzuschrecken und das moralische Empfinden der US-Gesellschaft zu verändern, sagen Beobachter. Es sind freiwillige Flüchtlingshelfer, die das Bild des freundlichen Amerika aufrechterhalten.

NDR: Streitfall Rehabilitation (09.05.2019)
In Deutschland hat jeder, der eine Reha benötigt, Anspruch darauf. Dennoch wird jeder dritte Reha-Antrag abgelehnt. Wie lassen sich Ansprüche durchsetzen?

BR: Bestrafung der Armen? Wie unsere Gesellschaft nach unten tritt (07.05.2019)
Wer arm ist, wird dafür doppelt bestraft. Er hat wenig und er gilt als Versager. Wie konnte es zu dieser Armutdiskriminierung kommen und was können wir dagegen tun?

BR: Der Kampf gegen den Pflegenotstand – Die Region Regensburg sucht nach Lösungen (03.05.2019)
Kliniken, Altenheimen und privaten Agenturen fehlen Fachkräfte: Die Reportage zeichnet die Situation der Pflege rund um Regensburg nach und beleuchtet die Anstrengungen beteiligter Institutionen gegen den Pflegenotstand anzugehen.

DLF: Seniorendorf Kirkel im Saarland – So viel Hilfe wie nötig und Freiheit wie möglich (02.05.2019)
In Würde alt werden, das wünschen sich viele Senioren. Im Saarland ist das möglich: Das Seniorendorf in Kirkel ist für viele Anwohner eine Alternative zum Altenheim. In der altersgerechten Anlage leben sie selbstständig nach ihren Vorstellungen, bekommen aber auch Hilfe, wenn sie nötig ist.

NDR: Auf dem Weg in eine tariffreie Marktwirtschaft? (01.05.2019)
Tarifverträge verlieren an Bedeutung. Vor allem kleine Unternehmen vermeiden kollektive Verträge. Gewerkschaften sind oft zu schwach, sie durchzusetzen.

BR: Digital Impact: Die Zukunft der Arbeit (01.05.2019)
„Die Arbeitswelt ist im Wandel“ – Doch das ist maßlos untertrieben. Wir sind mitten drin in einer Arbeitsrevolution: Die Digitalisierung beendet ein Stück Industrie- und auch ein Stück Sozialgeschichte.

DLF: Suchtkranke in deutschen Gefängnissen – Drogen hinter Gittern (01.05.2019)
Drogensucht im Gefängnis gehört zum Alltag, geben auch Gefängnisdirektoren zu. In Deutschland gibt es jedoch keinen einheitlichen Umgang mit drogenabhängigen Inhaftierten. Nicht überall wird eine Substitutionstherapie angeboten und auch Suchtberatung fehlt.

DLF: Akademisierung von Berufen – Wenn die Bachelor-Hebamme kommt (01.05.2019)
Nach Erzieherinnen, PflegerInnen wird ab 2020 auch der Beruf der Hebamme akademisch. Zum einen haben sich Arbeitsanforderungen, die ein Studium erfordern, verändert, so die Befürworter. Zum anderen strömten auf den deutschen Arbeitsmarkt so viele junge Leute mit Hochschulabschluss wie nie zu vor.

DLF: Erziehermangel – Hochschulabsolventen für die Kita dringend gesucht (01.05.2019)
Seit rund 15 Jahren gibt es in Deutschland Studiengänge für frühkindliche Bildung. Dadurch soll das Bildungsniveau in den Kitas gesteigert werden. Doch nur wenige Absolventen entscheiden sich nach dem Abschluss für die Arbeit in der Kita. Die schlechte Bezahlung ist dabei nur ein Grund.

BR: Schuld und Sühne – Ehemaligen Heimkinder wollen Gerechtigkeit (30.04.2019)
800000 Kinder lebten bis 1975 in einem westdeutschen Kinderheim. Viele erlebten dort großes Leid: seelisch oder körperlich. Aus dem „Fonds Heimerziehung“ konnten sie bis Ende letzten Jahres Geld beantragen. Ist das genug?

SRF: Warum im hohen Norden alle gleichberechtigt sind. Oder doch nicht? (30.04.2019)
Alle sind gleich, haben die gleichen Recht in den nördlichen Ländern: Männer und Frauen, Chefs und Angestellte, Junge und Alte, einfach alle. Klingt toll. Aber wie so oft ist das nur die halbe Wahrheit. Ein Gespräch über die lange Geschichte der Gleichberechtigung in Schweden, Norwegen und Co.

DLF: Italiens Grundsicherung – Großer Wurf oder kostspieliges Prestigeprojekt? (26.04.2019)
Die italienische Regierung löst vor der anstehenden Europawahl ihre beiden größten Wahlversprechen ein: Das Bürgereinkommen sowie die Senkung des Rentenalters. Eine waghalsige Entscheidung, sagen Kritiker, denn die italienische Volkswirtschaft steckt in der Rezession.

DLF: Die Neue Heimat: Zwischen Utopie und Skandal (25.04.2019)

BR: Zwischen Kiez und Kriminalität – der „Görlitzer Park“ ist das Labor der Berliner Politik (25.04.2019)
Der „Görlitzer Park“ ist der größte Drogenumschlagsplatz Berlins. Warum in der Überschneidung aus Kiez und Kriminalität die rot-rot-grüne Politik Toleranz walten lässt.

WDR: Die Vermessung der Psyche (24.04.2019)
Facebook behauptet, mit künstlicher Intelligenz Selbstmordabsichten der User feststellen zu können. Digitale Diagnose- und Behandlungsmethoden für psychische Krankheiten sind im Kommen, auch in Deutschland. Sind Algorithmen die besseren Therapeuten?

BR: Kliniken unter Druck – Kleine Krankenhäuser in Bayern am Tropf (23.04.2019)
Medizinischer Fortschritt und hohe Gesundheitskosten setzen kleine Krankenhäuser in Bayern unter Druck. Immer mehr müssen schließen. Wie aber stellen wir die medizinische Versorgung auf dem Land sicher? Neue Ideen sind gefragt.

NDR: Leben in U-Haft (24.04.2019)
Immer mehr Menschen warten in deutschen Untersuchungsgefängnissen auf ihren Prozess. Dabei nehmen die Straftaten ab. Eine NDR Recherche beleuchtet die Hintergründe.

NDR: Jeder fünfte Viertklässler kann nicht lesen (23.04.2019)
Viele Grundschüler haben deutliche Leseschwächen. International schneiden sie schlecht ab. Mit Mentoren und neuen Lernkonzepten wollen Schulen die Lesekompetenz stärken.

NDR: Weltfremd und diskriminierend? Kirchliches Arbeitsrecht unter Druck (22.04.2019)
Kirchen dürfen von Stellenbewerbern nicht pauschal eine Religionszugehörigkeit verlangen. Das entschied vor einem Jahr der Europäische Gerichtshof. Kritiker sehen sich durch dieses und andere höchstrichterliche Urteile bestätigt. Sie halten den Sonderweg der christlichen Kirchen im Arbeitsrecht für überholt, weltfremd und diskriminierend. Tatsächlich ist aber längst ein Wandel im Gange, vor allem in den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden. Dort sieht man die Öffnung des Arbeitsrechts als Chance, sich weiterzuentwickeln. Klassische Fragen müssten dann neu beantwortet werden. Zum Beispiel: Was heißt Loyalität gegenüber einem kirchlichen Arbeitgeber?

NDR: Pflege in Not (22.04.2019)
25 Jahre nach Einführung braucht die Pflegeversicherung Reformen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst. Die Kosten steigen. Im Heim werden immer mehr zum Sozialhilfefall.

DLF: Einführung der Pflegeversicherung – Die Gefahr, durch Pflege arm zu werden (21.04.2019)
Eine anständige Antwort auf das Thema Pflege forderte vor 25 Jahren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm im Bundestag. Wer krank und pflegebedürftig war, wurde bis dahin schnell zum Sozialhilfe-Empfänger. Bis heute deckt die Versicherung allerdings nicht die kompletten Kosten – und um sie wird wieder gestritten.

Deutschlandfunk Kultur: Arbeit und psychische Erkrankungen – Therapie oder Arbeitskampf – was hilft gegen Burnout? (20.04.2019)
Der Anteil der psychischen Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitstagen steigt seit Jahren an. Ein Zeitgeistphänomen? Oder liegt es an der neuen Arbeitswelt, die den „ganzen Menschen“ fordert? Wären dann die Leidenden zu therapieren – oder das System?

DLF: 100 Jahre ILO – Der Kampf um gute Arbeit (20.04.2019)
„Anständige Arbeit für alle“ – das ist der Anspruch der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Bei der Organisation treffen Gewerkschaften, Arbeitgeber und Regierungen Entscheidungen gemeinsam. Doch trotz einiger Erfolge ist die ILO von ihrem Ziel noch weit entfernt.

DLF: Ethnologische Forschung – Probleme und Hoffnungen in der modernen Stadt (18.04.2019)
Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Migration: in vielen Städten bündeln sich die Probleme – und dennoch zieht es weltweit die Menschen dorthin. Denn andererseits gelten Städte auch als Orte der Hoffnung. Nun wird nun der Zusammenhang zwischen urbanem und prekärem Leben untersucht.

DLF: Dauerbaustelle Pflegeversicherung (17.04.2019)
25 Jahre nach Einführung der Gesetzlichen Pflegeversicherung herrscht Einigkeit, dass das System reformbedürftig ist. Doch in welche Richtungen sollen die Reformen gehen? Dazu sind die Vorstellungen höchst unterschiedlich. Vor allem über Finanzierung und Eigenanteil wird gestritten. Diskussionssendung mit Maria Klein-Schmeink (Grüne), Erwin Rüddel (CDU) und Nicole Westig (FDP).

DLF: Steigende Mieten, niedrige Renten – Droht eine „graue“ Wohnungsnot? (17.04.2019)
Noch nie war Wohnraum in Deutschland teurer als heute. Vor allem in Großstädten und Ballungsräumen sind die Mieten enorm gestiegen. Bezahlbarer Wohnraum wird zur Mangelware. Betroffen sind alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Doch besonders für Senioren ist die Situation prekär.

SWR: Staat im Ausverkauf – Privatisierung in Deutschland (14.04.2019)
Der deutsche Staat hat immer mehr öffentliche Aufgaben in private Hände gegeben. Welche Gefahren das birgt, verdeutlicht der Sozialwissenschaftler Tim Engartner.

DLF: Strukturwandel und Digitalisierung – Aus früheren Veränderungen in der Arbeitswelt lernen (11.04.2019)
Der Strukturwandel in der Arbeitswelt löst bei vielen Menschen Besorgnis aus. Doch wie kann man diesen Ängsten begegnen? Arbeits- und Industrie-Soziologie-Experten glauben, in Sachen Digitalisierung und Strukturwandel könnten wir einiges aus der Vergangenheit lernen.

BR: Neue Ideen gesucht – Wie wird die Rente gerechter? (10.04.2019)
Nach einem langen Arbeitsleben kommt: die Rente. Oder die Altersarmut. Gerade dreht die Politik wieder an den Stellschrauben. Noch dieses Jahr soll die Grundrente kommen. Wird die Rente damit gerechter?

DLF: Alptraum Elternunterhalt – Wenn Kinder für Rabeneltern haften müssen (16.04.2019)
Laut BGB haben Kinder gegenüber ihren Eltern Anspruch auf Unterhalt, umgekehrt ist es genauso. Das ist normal. Die Eltern haben gegeben, also gibt man gern zurück. Was aber, wenn sich die Eltern nie gekümmert haben? Wenn die Mutter Alkoholikerin war oder der Vater geschlagen hat? Deutschland wird alt: Lag vor 150 Jahren die Lebenserwartung noch bei 40 Jahren, werden Frauen heute durchschnittlich 83, Männer 78. Mit der alternden Gesellschaft wächst auch der Bedarf an Heim- und Pflegeplätzen: Studien prognostizieren, dass der Anteil der Pflegebedürftigen, die in ein Heim müssen, 2020 bei 37,4 Prozent liegen wird. Schon heute kostet diese Pflege im Jahr insgesamt mehr als 20 Milliarden Euro. Jeder sechste der Betroffenen kann sich die Pflege nicht leisten. Dann springt der Staat ein. Doch dieses System stößt an Grenzen, die Pflegeversicherung reicht nicht aus. Und so prüfen Sozialämter, ob zahlungsfähige Kinder die Kosten übernehmen können. Ob sie wollen, werden sie nicht gefragt.

NDR: Wem gehören unsere Wohnungen? (10.04.2019)
Investoren kaufen Immobilienfirmen. Mieter fragen sich: Wem gehören die Wohnungen? Eine Spurensuche von Schwerin über Hannover bis nach Zypern und Israel.

SWR: Sollen Krankenkassen vorgeburtliche Bluttests bezahlen? (10.04.2019)
Es diskutieren: Prof. Dr. Peter Dabrock – Vorsitzender des Deutschen Ethikrats, Berlin, Dr. Marion Janke – Ärztin, pro familia, Suttgart, Dr. Amelie Mahlstedt – Autorin, Mutter eines Kindes mit Downsyndrom, Leipzig

DLF: Debatte über Trisomie-Bluttests – Gewissheit durch ein paar Tropfen Blut (09.04.2019)
Der Bundestag befasst sich in einer offenen Debatte mit der Kassenzulassung für den Trisomie-Bluttest. Der Test verspricht risikofreie Gewissheit, Kritiker erheben jedoch ethische Einwände. Sie befürchten, dass sich künftig mehr Eltern nach einem positiven Ergebnis für eine Abtreibung entscheiden.

SWR: Furcht vor Verbrechen: Der verzerrte Blick auf die Kriminalität (07.04.2019)
Die Furcht vor Kriminalität wächst. Sind nur die Medien daran schuld? Opferbefragungen zeigen: Kriminalitätsfurcht hängt stark vom Wohnort ab und von inneren Einstellungen, etwa zu Migration.

Deutschlandfunk Kultur: Wohnungsnot und teure Mieten – soll der Staat es richten? (06.04.2019)
Wohnungsmangel, steigende Mieten, Gentrifizierung: Wohnen gilt für viele als die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Viele Haushalte in Ballungsgebieten zahlen dafür bereits 40 Prozent ihres Einkommens. Soll der Staat eingreifen? Volker Eichener und Florian Schmidt im Gespräch mit Katrin Heise

BR: Die Sofas – Die Menschen hinter dem sozialen Netz (02.04.2019)
200.000 Menschen arbeiten allein bei den gesetzlichen Krankenkassen, bei der Rentenversicherung sind es auch nicht gerade wenig. Sie müssen sich jeden Tag mit den Problemen der Versicherten, aber auch mit deren Wut und Ärger auseinandersetzen. Was erwarten Berufsanfänger von diesem Job, wie sehen ihn die alten Hasen. Was machen die? Was denken die? Wie gehen sie mit den Schicksalen um, mit denen sie ja auch zu tun haben? Wie sehen sie unser Sozialsystem und seine Entwicklung?

Deutschlandfunk Wissen: Sozialer Stress: Die Angst-Gesellschaft (30.03.2019)
Die Krankentage aufgrund psychischer Erkrankungen haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli und die Ethiker Reyk Albrecht und Lena Güngör erörtern in ihren Vorträgen die Gründe und mögliche Auswege.

hr-iNFO: Pflege: Was die Politik jetzt tun muss (28.03.2019)
Plötzlich ist der schlimme Fall da: ein Familienmitglied wird pflegebedürftig. Plötzlich stellen sich viele Fragen: wie soll gepflegt werden? Und was kostet das Ganze? Der Verein „Wir pflegen e.V.“ warnt: pflegen kann arm machen. Was es zu beachten gibt und was die Politik tun muss.

SWR: Was stört die Deutschen an den Reichen? (27.03.2019)
Es diskutieren: Michael Hartmann – Prof. emiritus Technische Universität Darmstadt, Prof. Dr. Stefan Sell – Sozialwissenschaftler, Hochschule Koblenz, Dr. Björn Vedder – Philosoph und Autor, Herrsching am Ammersee

BR: Reich gegen Arm – Leben wir in einer Angst-Abstieg-Gesellschaft? (26.03.2019)
Der Wohlstand in Deutschland wächst, ist aber immer ungleichmäßiger verteilt. Das Bruttoinlandsprodukt steigt, die Schere zwischen arm und reich wird größer. Grund für die Angst vor dem Abstieg? Zumindest Anlass, der Angst ins Auge zu sehen.

NDR: Widerspruchsregelung bei Spenderorganen? (25.03.2019)
Politiker und Ärzte fordern, bei Organtransplantationen das Gesetz zu ändern: Nur wer es ausdrücklich ablehnt, dem soll kein Organ entnommen werden dürfen.

BR: Wohnungslos in München (29.03.2019)
Immer Menschen in München, darunter 1.700 Kinder, sind wohnungslos. Bei ihren Recherchen hat Birgit Grundner festgestellt: Es kann jeden treffen.

DLF: Ungleichheit in Deutschland – Die alten Konfliktlinien gelten nicht mehr (28.03.2019)
Kosmopoliten gegen Kommunitaristen, Weltbürger gegen Nationalisten, Globalisierungsgewinner gegen -verlierer: Gesellschaftliche Auseinandersetzungen bewegen sich auf neuen Konfliktlinien – samt passenden Kampfbegriffen. Doch es gibt Forscher, die fließende Grenzen zwischen den Lagern sehen.

Deutschlandfunk Kultur: Reform des Kindschaftsrechts – Mit welchen Problemen Trennungsfamilien heute kämpfen (25.03.2019)
Früher betreute der Vater das Kind nach der Trennung meist alle 14 Tage am Wochenende. Doch das klassische Elternmodell ist längst überholt. Die Wirklichkeit von Trennungskindern ist viel heterogener geworden. Nur das Gesetz hinkt da noch hinterher.

DLF: Lebenserwartung – Wie Armut und Gesundheit zusammenhängen (21.03.2019)
Wie gelingt ein sozial und gesundheitlich gutes Leben? Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Lebenserwartung wird seit Jahren untersucht. Armut war eines der Themen auf dem Public Health Kongress an der TU Berlin – mit überraschend neuen Ansätzen.

SWR: Wuchermieten und Wohnungsnot – Werden Städte unbezahlbar? (20.03.2019)
Es diskutieren: Rolf Gassmann – Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes und Vorsitzender des Mietervereins Stuttgart Jürgen Michael Schick – Immobilienverband IVD, Berlin Sophie Wolfrum – Professorin für Städtebau und Regionalplanung, München

NDR: Wie bleibt Pflege bezahlbar? (19.03.2019)
Viele Menschen wollen in den eigenen Wänden bleiben, auch wenn sie Pflege benötigen. Muss dafür mehr Geld bereitgestellt werden?

Deutschlandfunk Kultur: Einwanderungsland Deutschland – Deutsche und Plusdeutsche (16.03.2019)
Migration ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Zu diesem Fazit kommt der Historiker Jan Plamper in seiner Analyse der Zuwanderung in unser Land – von den Vertriebenen der Nachkriegszeit bis zu den Flüchtlingen von heute.

WDR: Der Dinosaurier – Die internationale Arbeitsorganisation (15.03.2019)
Sozial abgesicherte und anständig bezahlte Arbeit ist für die meisten Menschen dieser Welt kaum erreichbar, obwohl sich die Internationale Arbeiter Organisation (ILO) seit 100 Jahren genau darum kümmert. Ist die ILO noch zeitgemäß?

SWR: Privatschulen – Gute Bildung nur für Reiche? (15.03.2019)
Fast jeder Zehnte Schüler geht heute auf eine Privatschule. Die Häuser wollen weg vom Elite-Image, aber Kritiker werfen ihnen vor, die gesellschaftliche Spaltung zu verschärfen.

BR: Gewalt gegen Pflegende – Wenn Pflegebedürftige aggressiv werden (12.03.2019)
Gewalt in der Pflege ist nach wie vor ein großes Tabuthema – vor allem wenn Pflegebedürftige ihre pflegenden Angehörigen oder professionell Pflegende in Heimen beschimpfen, anspucken oder gar schlagen.

DLF: Mensch und Maschine – Die Digitalisierung der Ausbildung für die Arbeit 4.0 (12.03.2019)
Die Digitalisierung der Arbeit zwingt Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe, ihre Lehrkonzepte und Ausbildungsinhalte anzupassen. Den Fachkräften von morgen soll vor allem das eigenständige Lernen beigebracht werden, um mit künftigen technologischen Entwicklungen mithalten zu können.

SWR: Das Geschäft mit der Luft – Die Folgen für Beamtungspatienten (09.03.2019)
Rund um schwer kranke Beatmungspatienten ist ein ganz neues Geschäftsfeld entstanden, in dem Investoren, Ärzte und ambulante Dienste kräftig Kasse machen – auf Kosten der Patienten.

DLF: Psychiatrische Behandlungen – Zuhause statt auf Station (06.03.2019)
Geraten Menschen mit psychischen Erkrankungen in eine Krise, landen sie in Deutschland oft im Krankenhaus. Zu oft, sagen Mediziner. Denn sie könnten auch zuhause behandelt werden. Doch bei dem Versuch, das zu ändern, stößt das deutsche Gesundheitswesen an seine Grenzen.

Deutschlandfunk Kultur: Nachbarschaftshilfe aus Holland – Die Pflegerevolution (03.03.2019)
Pflege, wie der Mensch sie braucht, statt zack, zack, satt und sauber. Das neue Modell „Buurtzorg“ aus den Niederlanden könnte auch hierzulande Patient und Pflegekräfte glücklich machen. Im Münsterland wird getestet, was in Holland bereits Alltag ist.

DLF: Zurückkaufen, enteignen, mehr bauen – Wie Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben soll (03.03.2019)
In keiner anderen Stadt der Welt steigen die Mieten so rasant wie in Berlin, im vergangenen Jahr allein um mehr als 20 Prozent. Für viele wird das unbezahlbar, sie müssen ihre angestammten Wohnviertel verlassen. Die Politik streitet über Lösungen – von Enteignung bis hin zu mehr Neubauten.

Deutschlandfunk Kultur: Das Geschäft mit dem Alter – Wenn Medikamente zur Gefahr werden (28.02.2019)
Je älter Menschen werden, desto mehr Medikamente nehmen sie oft ein. Ein Risiko. Denn Medikamente werden vor allem an jungen und gesunden Personen getestet. Erkenntnisse darüber, wie sie auf ältere Menschen wirken, fehlen.

Deutschlandfunk Kultur: Die Geschichte der südkoreanischen Einwanderer – Die stillen „Mustermigranten“ (26.02.2019)
In den 60er-Jahren fehlten in der Bundesrepublik Krankenschwestern und Bergleute – viele kamen deshalb aus Südkorea. Rund 50.000 Menschen mit südkoreanischen Wurzeln leben heute in Deutschland, nur auffallen tun sie nicht.

DLF: Initiative gegen Ausbeutung – Gleiches Geld für gleiche Arbeit (22.02.2019)
Auf Baustellen im Rhein-Main-Gebiet sehen sich Bauarbeiter aus Osteuropa mit Lohnausfall und fehlenden Sozialleistungen konfrontiert. Doch damit soll Schluss sein: Wer zum Arbeiten in ein anderes EU-Land kommt, soll künftig den gleichen Lohn wie Einheimische erhalten. Dafür macht sich ein Verein jetzt stark.

SWR: Meisterpflicht im Handwerk – bald wieder in allen Berufen? (22.02.2019)
Wer einen Handwerker bestellt, der hofft immer, dass derjenige ein Meister seines Fachs ist – also, dass bei den Arbeiten möglichst nichts schief geht. Seit 2004 muss aber längst nicht mehr jeder, der einen Betrieb führt, auch einen Meisterbrief haben. Die rot-grüne Bundesregierung schaffte die Meisterpflicht für mehr als die Hälfte aller Gewerke ab – zum Beispiel, um die Rekord-Arbeitslosigkeit zu lindern. Jetzt, 15 Jahre später, sieht die Sache ganz anders aus. Viele Politiker und Handwerker fordern, dass die Meisterpflicht in einigen Berufen zurückkommt.

NDR: Digitalisierung verändert Ausbildungsberufe (21.02.2019)
Die Digitalisierung verändert viele Berufe. Immer mehr Unternehmen entwickeln eigene Ausbildungsprogramme. Das Ziel: Arbeitnehmer für den stetigen Wandel zu motivieren.

Deutschlandfunk Kultur: Ausbeutung osteuropäischer Bauarbeiter – Viel Arbeit, wenig Sicherheit (20.02.2019)
Auf Baustellen im Rhein-Main-Gebiet sind Bauarbeiter aus Osteuropa mit Lohnausfall und fehlenden Sozialleistungen konfrontiert. Der Zoll soll kontrollieren, ist aber überfordert. Ein Verein will Abhilfe schaffen.

Deutschlandfunk Kultur: Protest gegen hohe Mietpreise – Die Profite mit der Miete (19.02.2019)
Die Mietkosten in den Städten explodieren. Insbesondere die Modernisierungsumlage ist ein beliebtes Mittel, um Mieten energisch in die Höhe zu treiben. Mieterverbände verweisen auf Österreich – dort zahlt die Modernisierung der Eigentümer.

DLF: Zukunft der Pflege – Soziale Pflege-Roboter setzen sich nur langsam durch (18.02.2019)
Soziale Roboter werden in der Seniorenbetreuung schon länger erprobt. Die Interaktion Mensch-Maschine scheint gute Ergebnisse zu bringen. Dennoch ist der Schritt vom Pilotprojekt zum flächendeckenden Einsatz noch nicht gemacht.

Deutschlandfunk Kultur: Die neuen türkischen Einwanderer – Gebildet, engagiert – und heimatlos (18.02.2019)
Als „New Wave“ bezeichnen sich jene hochqualifizierten Türken, die seit 2016 wegen des politischen Klimas aus ihrem Heimatland geflohen sind. In Deutschland stellen sich ihnen neue Herausforderungen – etwa die Mentalität vieler Deutsch-Türken.

SR: Sina Trinkwalder: Zukunft ist ein guter Ort. Utopien für eine ungewisse Zeit (17.02.2019)
Sina Trinkwalder über ihre Vision einer neuen digitalisierten Arbeitswelt, die, wenn wir die richtigen Leitplanken einziehen, für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Erfüllung sorgen kann.

DLF: Lehrermangel in den Niederlanden – Das leere Klassenzimmer (15.02.2019)
In den Niederlanden hat der Lehrermangel dramatische Ausmaße angenommen – die Folge einer Sparpolitik, die das Image des Berufs beschädigt hat. Nachwuchs bleibt daher aus. Um auf ihre desolate Lage hinzuweisen, haben sich einige Schulen nun zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen.

Inforadio rbb: Miete macht Rendite: Die „Deutsche Wohnen“ (16.02.2019)
Der Immobilienkonzern „Deutsche Wohnen“ ist mit 111.000 Wohnungen der größte Privatvermieter in der Hauptstadt. Doch das Image der börsennotierten Aktiengesellschaft als „Profitgeier“ ist schlecht. Ist es ein Problem, wenn Wohnungen zur Kapitalanlage werden? Die rbb-Reporterinnen Ute Barthel und Jana Göbel haben Mieter begleitet und sich mit Aktionären und einem führenden Manager der „Deutsche Wohnen“ getroffen.

NDR: Hat Hartz IV ausgedient? (14.02.2019)
Die SPD will ihr Profil schärfen und das heißt für die Partei Abschied von Hartz IV. Was ist der Unterschied zum sogenannten Bürgergeld?

Deutschlandfunk Kultur: Ungleichheit muss nicht gleichbedeutend mit Ungerechtigkeit sein (14.02.2019)
Viele beklagen einen Mangel an sozialer Gerechtigkeit: Die Schere zwischen den Bevölkerungsschichten scheint immer weiter auseinander zu gehen. Richtig verlässliche Zahlen dazu gibt es jedoch nicht. Aber ab wann wird die Ungleichheit ungerecht? Forscher geben verschiedene Antworten auf diese Frage.

SWR: Roboter im Altenheim (13.02.2019)
Thea, Pepper, Paro oder Anna – Roboter, die für Entlastung in der Pflege sorgen sollen, haben menschliche Namen. Aber können Sie Menschen wirklich ersetzen? Und wenn ja, dann wo?

Deutschlandfunk Kultur: Most wanted: Handwerker – Mit neuen Ideen aus der Fachkräftefalle (12.02.2019)
Rund 250.000 Handwerker fehlen in Deutschland. Doch die Branche versucht dem entgegenzuwirken: mit Ausbildung und Studium im Paket, Berufsabitur, Kooperationsmodellen oder Erfindergeist – und auch mit packenden Geschichten auf Youtube oder Instagram.

Deutschlandfunk Kultur: Gelbwesten in Frankreich – Klassenkämpfer und Wutbürger (10.02.2019)
Die Gelbwesten halten die Republik in Atem. Manche liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, plündern Geschäfte. Andere demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit. Wer steckt wirklich in diesen gelben Westen? Linke, Rechte oder Wutbürger?

HR: Leben von 500 Euro Rente? Wege aus der Altersarmut (09.02.2019)
Eine Grundrente soll vor Altersarmut schützen. Millionen Rentner könnten profitieren. Aber das ist heftig umstritten: Ist die Grundrente notwendig oder ungerecht und unbezahlbar?

DLF: Prostituiertenschutzgesetz – Paragraphen allein schützen nicht (09.02.2019)
Seit gut einem Jahr gilt in allen Bordellen Deutschlands das Prostituiertenschutzgesetz. Prostituierte müssen sich seitdem beim Staat anmelden, Sex ohne Kondom ist verboten. Doch viele Betroffene fühlen sich von dem Gesetz gegängelt – und kein Stück mehr geschützt.

BR: Wenn es Heimat im Plural gibt – Deutschtürken zwischen Integration und Ausgrenzung (08.02.2019)
Deutschtürken haben Heimat im Plural. Viele sehen das als Privileg, andere fühlen sich zerrissen. Das hat Jasmin Brock bei ihrer Recherche im multikulti Ruhrpott recherchiert.

HR: Wenn’s im Alter knapp wird – Die Rentenfrage (07.02.2019)
Respekt will er ihnen erweisen, der Bundesarbeitsminister – den Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und auch im Alter ihr Auskommen haben sollen. Und sie sollen sich etwas kaufen können für diesen Respekt. Deshalb sollen alle, die mindestens 35 Beitragsjahre gearbeitet haben, einen Rentenanspruch von knapp 950 Euro im Monat bekommen. Eine durchaus ehrenwerte Idee, diese „Respektrente“, wie Minister Hubertus Heil sie nennt. Aber eine Idee, die Schwachstellen aufweist, die viele Fragen offen lässt und die nach Meinung vieler Kritiker ihr Ziel nicht erreichen wird. Und doch liegt in dieser Rentendebatte eine Chance. Denn sie lenkt endlich mal wieder die Aufmerksamkeit darauf, dass und warum viele Menschen spätestens im Alter kein Auskommen haben werden – und wie dringend notwendig es ist, dieser Entwicklung rechtzeitig vorzubeugen.

NDR: Wege aus der Altersarmut (07.02.2019)
Über eine halbe Million Ruheständler sind zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen. Was sagt das über das Rentensystem aus?

BR: Armut in Deutschland – Welche Sozialreformen braucht das Land? (06.02.2019)
Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär ist funktioniert nicht: Fleiß alleine ist in Deutschland kein Weg aus der Armut. Welche Sozialreform braucht das Land, um Armut zu bekämpfen? Hartz IV gleich ganz abschaffen oder reformieren?

DLF: Debatte um Hartz IV – Der Verein „Sanktionsfrei“ setzt auf Vertrauen statt Sanktionen (06.02.2019)
Hartz IV, bei den einen steht der Begriff für Demütigung und Armut, bei den anderen für Faulheit und soziale Hängematte. Bis heute ist die Reform umstritten: Denn wer Grundsicherung bezieht, muss auch Pflichten erfüllen, sonst drohen Sanktionen. Ob das verfassungskonform ist, prüfen derzeit die Richter in Karlsruhe.

BR: Kann man mit Sozialpolitik Wahlen nur verlieren? (05.02.2019)
Horst Seehofer hat vor Jahren den Satz geprägt: „Mit Sozialpolitik kann man keine Wahlen gewinnen, aber verlieren.“ Ist es so? Hat eine „falsche“ Sozialpolitik SPD und der Union so massiv Stimmen gekostet? Treibt soziale Verunsicherung die Wähler an den Rand?

SWR: Wir schrumpfen: Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz (05.02.2019)
Der Bevölkerungsrückgang hat sich etwas verlangsamt. Das Statistische Landesamt macht dafür vor allem die hohe Zuwanderung der letzten Jahre verantwortlich. Ein Trend bestätigt sich erneut: Die Gesellschaft wird immer älter. Allerdings ist die Entwicklung regional unterschiedlich.

Deutschlandfunk Kultur: Kluft zwischen Arm und Reich – Der Wunsch nach einem gerechteren Deutschland (04.02.2019)
Wir können uns in Deutschland über das Gesundheitswesen, Mütterrente oder den Rechtsanspruch auf Kitabetreuung freuen. Sind wir einer gerechteren Gesellschaft also näher denn je? Oder stimmt das Gegenteil: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst und wächst?

NDR: Zählen – aber wie? Zur Debatte um den Zensus 2021 (04.02.2019)
Der Staat braucht Zahlen, um Politik zu planen. Aber Datenschutz ist ein hohes Gut und Volkszählungen haben in Deutschland einen schlechten Ruf.

DLF: Pflege-Ausbildung – Bayerns Pfleger sollen an die Universitäten (04.02.2019)
Raus aus der beruflichen Sackgasse: Um Pflegeberufe attraktiver zu machen, sollen sie akademisiert werden. In Bayern hat sich deswegen das „Bündnis für die generalistische Pflegeausbildung Bayern“ gegründet – doch ausgerechnet die Universitäten haben kaum Interesse am Thema Pflegeforschung.

DLF: Elternpanik und Kinderfrust – Die Suche nach der perfekten Schule (04.02.2019)
Eltern tricksen vor der Schulanmeldung mit vermeintlichen Trennungen und Scheinwohnsitzen, damit das Kind in die Schule ganz in der Nähe darf. Andere klagen, um den Eintritt in die vermeintliche Wunschschule zu erzwingen. Forscher sprechen von „Bildungspanik“ und fordern mehr Transparenz.

Deutschlandfunk Kultur: Politologe Philip Manow – Populismus ist Protest gegen die Globalisierung (02.02.2019)
Wer den Populismus nur mit kulturellen Gründen erklärt, greift zu kurz, meint der Politologe Philip Manow. Im Kern richte er sich heute gegen die Globalisierung – linke Populisten seien gegen die Freizügigkeit von Kapital, rechte gegen die von Menschen.

DLF: Antiziganismus in Rumänien – Profitieren rumänische Roma vom EU-Vorsitz? (02.02.2019)
Durch den EU-Vorsitz fällt ein Schlaglicht auf Rumänien. Roma-Aktivisten hoffen auch auf europäische Aufmerksamkeit für die Millionen Roma im Land. Den meisten fehlt Zugang zu Wohnung, Gesundheitssystem, Bildung oder dem regulären Arbeitsmarkt. Viele sind Tagelöhner und leben in Slums am Rand der Dörfer und Städte.

SWR: Insolventer Klinik-Betreiber ViaSalus: Wie gesund sind unsere Krankenhäuser? (01.02.2019)
Der Unternehmensgruppe ViaSalus aus Dernbach im Westerwald ist insolvent. Sie betreibt mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, unter anderem in Rheinland-Pfalz. Die Schwierigkeiten von ViaSalus werfen ein Licht auf die großen wirtschaftlichen Probleme einiger kleinerer Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz.

WDR: Bedingungsloses Grundeinkommen – Michael Bohmeyer (01.02.2019)
Michael Bohmeyer, Gründer des Vereins „Mein Grundeinkommen“ und Gast in der Redezeit, ist sich sicher: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen weckt Kräfte und Fähigkeiten, die wir als Individuen, aber auch als Gesellschaft dringend brauchen.

DLF: Streit zwischen Bund und Ländern – Der Digitalpakt als Prüfstein für den Föderalismus (29.01.2019)
Mit Tablets, Clouds und Smartboards sollen die deutschen Schulen digitaler werden. Damit das Geld dafür vom Bund an die Länder fließen kann, muss das Kooperationsverbot in der Bildung gelockert werden. Doch der Preis ist den Ländern zu hoch. Kann der Vermittlungsausschuss den Digitalpakt noch retten?

DLF: Wachdienste – Viel Druck für wenig Geld (29.01.2019)
Mehr als 250.000 Beschäftigte zählt die Sicherheitsbranche mittlerweile in Deutschland. Seit den Übergriffen des Wachpersonals auf Flüchtlinge in einem Aufnahmelager in Burbach gelten Wachmänner oft als Rechtsradikale in Uniform. Dabei gibt es kaum eine Sparte, in der mehr Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten.

DLF: Bildungsökonom – „BAföG stärker an die Realitäten anpassen“ (29.01.2019)
Der Bildungsökomom Dieter Dohmen hat die geplante BAföG-Reform kritisiert. Die vorgesehenen höheren Bedarfssätze würden schon jetzt nicht ausreichen, um die Preissteigerung aufzufangen, sagte er im Dlf. Vor allem die massiv gestiegenen Mietkosten schlügen bei den Studierenden voll durch.

DLF: Therapieberufe – Azubis fordern sofortige Abschaffung des Schulgelds (28.01.2019)
Mehrere tausend Euro Schulden hat ein Physiotherapeut oder ein Logopäde am Ende seiner Ausbildung an einer Fachschule. Zwar gilt in Niedersachsen künftig Schulgeldfreiheit für neue Jahrgänge in Therapieberufen. Aktuelle Auszubildende zahlen aber weiter – und fühlen sich ungerecht behandelt.

WDR: Niederländisches Pflegemodell als Modellversuch in NRW (27.01.2019)
Einerseits: Pflegenotstand in Deutschland. Andererseits: Gunnar Sander aus Emsdetten. Als erster und bisher einziger Pflegeanbieter in Deutschland probiert er das Pflegemodell Buurtzorg aus, um mehr Menschen für den Beruf zu begeistern.

DLF: Kriminelle Kindergeldgeschäfte – Städte kämpfen gegen organisierten Betrug (24.01.2019)
Südosteuropäische Banden beziehen Kindergeld aus Deutschland für Kinder, die es gar nicht gibt. Manche Kommunen sind besonders stark betroffen. Andererseits ist die Schadenssumme im Verhältnis sehr gering. Und es gibt zahlreiche Arbeitskräfte, die Steuern zahlen und zurecht Kindergeld beziehen.

Deutschlandfunk Kultur: Wirken der Internationalen Arbeitsorganisation ILO – 100 Jahre Kampf um gerechte Arbeit (22.01.2019)
Es war eine Errungenschaft nach dem Ersten Weltkrieg – 1919 gründete sich die Internationale Arbeitsorganisation. In der westlichen Welt haben wir ihr zahlreiche Arbeitnehmerrechte zu verdanken. In Ländern wie Bangladesch sind ihre Erfolge eher schlecht.

DLF: Burnout bei Ärzten – Helfen bis es nicht mehr geht (22.01.2019)
Erschöpfungssyndrome, depressive Zustände, Perspektivängste: Viele Krankenhausärzte macht die Arbeit krank. Die Burnout-Zahlen bei Medizinern sind in den letzten Jahren rasant gestiegen – inzwischen bilden sie Platz zwei der betroffenen Berufsgruppen.

SWR: Eine Klasse für sich: Warum sind Privatschulen so gefragt? (22.01.2019)
Es diskutieren: Michael Büchler – Direktor am Pädagogium Baden-Baden und Landesvorsitzender des Verbands der Deutschen Privatschulverbände in Baden-Württemberg Prof. Dr. Marcel Helbig – Lehrstuhl für Bildung und soziale Ungleichheit, Universität Erfurt Prof. Dr. Margret Kraul – Erziehungswissenschaftlerin, Universität Göttingen

Deutschlandfunk Kultur: Wenn Minderjährige ihre Eltern pflegen: „Was diese Kinder leisten, ist nicht normal“ (21.01.2019)
In Deutschland werden 1,8 Millionen pflegebedürftige Menschen ohne professionelle Hilfe von ihren Angehörigen versorgt – oft von den eigenen minderjährigen Kindern. Zwar ist das für viele Jugendliche selbstverständlich, doch oft sind sie überfordert damit.

Deutschlandfunk Kultur: Demografische Entwicklung – Keine Sorge um das alternde Deutschland (21.01.2019)
Alt werden sei heute für den Einzelnen völlig anders als noch vor 30 Jahren, sagt der Bevölkerungsforscher Norbert Schneider. Ein heute 75-Jähriger habe ungefähr die Leistungsfähigkeit eines 65-Jährigen vor drei Jahrzehnten.

WDR: Alles auf Null: Start in ein neues Berufsleben (20.01.2019)
Mit dem Beruf verdient man Geld. Er ist und bringt aber weit mehr: Status und Anerkennung, Pflicht und Alltag. Flexibilität und die Bereitschaft für Neues – das gehört täglich dazu. Was aber passiert, wenn der Beruf nicht mehr passt, wenn ein Schicksalsschlag oder ein Umzug zur Umorientierung zwingen?

DLF: Forschungsprojekt: „Deutsche Arbeit“ als Kampfbegriff der Neuen Rechten (17.01.2019)
Der Mythos einer spezifischen „deutschen Arbeit“ entstand im 19. Jahrhundert und versprach einen völkischen Zusammenhalt in Zeiten sozialer Spaltung. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Berliner Universitäten beleuchtet die Geschichte und Aktualität eines Kampfbegriffes der Neuen Rechten.

Deutschlandfunk Kultur: Kuren für pflegende Angehörige: „Mal Luft holen, Kraft schöpfen“ (17.01.2019)
Wer einen Angehörigen pflegt, ist meist im Dauereinsatz, bräuchte dringend eine Kur. Aber was wird dann aus dem Pflegebedürftigen? Manche Reha-Einrichtungen bieten mittlerweile Kuren an, bei denen der pflegebedürftige Angehörige als Begleitung mitreist.

DLF: Terminservice- und Versorgungsgesetz – Der schwierige Weg in die Psychotherapie (15.01.2019)
Mit einem neuen Gesetzesentwurf will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erreichen, dass Patienten durch eine zentrale Rufnummer schneller in die psychologische Behandlung vermittelt werden. Kritiker befürchten, dass eine solche Hotline für manche Patienten eine zu hohe Hürde wäre.

DLF: Eltern und Kinder in Deutschland – Wie stark ist die deutsche Familienpolitik? (14.01.2019)
Familien sind auf einmal wieder im Fokus der Politik – die Bundesregierung hat ein Gesetz präsentiert, das vor allem armen Familien mehr Geld verspricht: das sogenannte Starke-Familien-Gesetz.

BR: Warum der Erfolg des Populismus auch wirtschaftliche Gründe hat (13.01.2019)
Populistische Parteien und Bewegungen haben Europa verändert. Meist versuchen Wissenschaftlerinnen und Politiker ihren Erfolg aus kultureller Sicht zu erklären. Dass der Aufstieg der Populisten starke ökonomische Gründe haben könnte, bleibt oft auf der Strecke. Der Bremer Politikwissenschaftler Philip Manow untersucht nun genau diese wirtschaftlichen Ursachen und kommt dabei zu neuen Ergebnissen.

DLF: Wenn ein Minimum gekürzt wird – Karlsruhe verhandelt über Hartz-IV-Sanktionen (12.01.2019)
Hartz IV soll Arbeitslosen die Existenz sichern. Doch sogar das Geld für die Krankenversicherung darf der Staat den Beziehern der Sozialleistung im schlimmsten Fall kürzen. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet jetzt darüber, ob der Staat vom Minimum noch etwas wegnehmen darf.

SWR: Knick oder Boom? Der Arbeitsmarkt 2019 (12.01.2019)
Nach dem Rekordjahr 2018 – hält die gute Entwicklung an? Geht die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück, oder bremsen Demografie und Digitalisierung? Gibt es den Fachkräftemangel wirklich, und sind die von der Politik gesetzten Themen „Langzeitarbeitslose“ und „Hartz IV“ die richtigen?

NDR: Das Geschäft mit der Pflege (10.01.2019)
Kritiker bemängeln, dass privat betriebene Einrichtungen eher auf Profitmaximierung setzen anstatt auf das Wohl der Bewohner zu achten.

HR: Notstand bei der Geburtshilfe – Hebamme verzweifelt gesucht (10.01.2019)
„Lieber Jens, wir müssen reden“, steht auf einer Postkarte. “ Letzte Woche bin ich 620 km gefahren, habe 50 Stunden gearbeitet. Ich muss monatlich 8 Frauen betreuen, um mich und meine Familie zu finanzieren. Und ich musste 9 Schwangeren absagen, weil ich bis Sommer ausgebucht bin“. Dies ist eine von vielen Postkarten, die im Rahmen einer Protestaktion von Hebammen an Gesundheitsminister Jens Spahn geschickt wurde. Die Situation vieler Hebammen in Deutschland ist prekär, vor allem für die Freiberuflichen, die laut einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit einen Anteil von ca. 70 bis 80 Prozent ausmachen. Viele Hebammen geben deshalb ihren Beruf auf. Die Gründe: Überlastung, Unterbezahlung, hohe Versicherungsbeiträge, Kreißsaalschließungen. Das Nachsehen haben die Schwangeren. Sie müssen Angst haben, für die Vor- und Nachsorge keine Hebamme zu finden. Künftig soll die Hebammenausbildung auf Hochschulniveau angehoben werden. Ob dadurch der Notstand behoben werden kann? Fraglich!

DLF: Vom Ausbildungskonzept bis Pflegekammer – Was hilft gegen den Pflegenotstand? (09.01.2019)
Der Pflegenotstand spitzt sich weiter zu: Immer mehr ältere Menschen benötigen Betreuung und Pflege, aber es gibt viel zu wenig Personal. Mittelfristig werden rund 100.000 Pflegekräfte benötigt. Doch selbst für die zugesicherten zusätzlichen 13.000 Stellen in den Altenheimen fehlen die Fachkräfte.

Deutschlandfunk Kultur: Kulturgeschichte des Dienens – Sklaven, Diener, Servicekräfte (09.01.2019)
Das Dienen verbindet Menschen: Entscheidend ist, ob es unter Zwang oder freiwillig geschieht. Zwar leben wir heute in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft, gleichzeitig aber ist die Zahl von Sklaven weltweit höher als jemals zuvor.

DLF: Obdachlosigkeit in Deutschland – Verschämt, versteckt, verdrängt – wohnungslose Frauen (08.01.2019)
Rund ein Viertel aller Obdachlosen sind Frauen. Viele von ihnen leben in einer verdeckten Wohnungslosigkeit – sie versuchen, ihren Status zu verbergen. Das „Housing first“-Konzept könnte ihnen wieder zu einem geregelten Leben verhelfen, hat sich aber in deutschen Städten noch nicht durchgesetzt.

IMF: Michal Rutkowski: Industrial-Era Welfare Policies are Falling Short (07.01.2019)
The changing nature of work is turning traditional employment on its head. More and more people are working in the gig economy or in jobs without formal employment contracts, and the payroll-based industrial-era social insurance policies are no longer providing the safety net for which they were designed. Michal Rutkowski oversees the World Bank’s work in developing systems that protect the most vulnerable sectors of society, and helped produce the 2019 World Development Report on the Future of Work. In this podcast, Rutkowski says 70 percent of the world’s population is now in the informal labor market without the means to contribute to health care insurance or pension plans.

Deutschlandfunk Kultur: Obdachlose in Berlin – Rückkehr nach Polen (06.01.2019)
Tausende Polen leben Schätzungen zufolge in Berlin auf der Straße. Die Organisation Barka kümmert sich darum, dass sie zurück in ihr Herkunftsland kommen. Dort können die Obdachlosen auf Bauernhöfen ein neues Leben beginnen – ohne Alkohol.

DLF: Vom Ausbildungskonzept bis Pflegekammer – Was hilft gegen den Pflegenotstand? (09.01.2019)
Der Pflegenotstand spitzt sich weiter zu: Immer mehr ältere Menschen benötigen Betreuung und Pflege, aber es gibt viel zu wenig Personal. Mittelfristig werden rund 100.000 Pflegekräfte benötigt. Doch selbst für die zugesicherten zusätzlichen 13.000 Stellen in den Altenheimen fehlen die Fachkräfte. Was bringt das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz der Kranken- und Altenpflege? Wie kann die Ausbildung attraktiver werden? Inwieweit können neu eingerichtete Pflegekammern in den Bundesländern den Beruf aufwerten und für eine bessere Lobbyarbeit sorgen?

SWR: Ehre oder Amt? Wem Freiwilligendienste nutzen (04.01.2019)
Jeder dritte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Meistens im Sport, aber auch in Altenheimen, bei Rettungsdiensten oder in der Flüchtlingshilfe. Die Parteien wollen den Freiwilligendienst stärken und insbesondere junge Menschen motivieren, sich zu engagieren. Bislang ist der Bundesfreiwilligendienst eher unbeliebt, jeder dritte „Bufdi“ bricht den Dienst vorzeitig ab. Wer profitiert von ehrenamtlichem Engagement, wie groß ist der volkswirtschaftliche Nutzen und sind Ehrenamtliche am Ende nicht doch nur Billiglöhner?

DLF: Haftanstalten – Hoffnungslos überfüllt (03.01.2019)
Resozialisierung muss warten: Besonders in Baden-Württemberg sind Gefängnisse massiv überbelegt. Die Zahl der Gefangenen hat sich deutlich erhöht, die Kapazitäten reichen nicht aus, das Justizvollzugspersonal ist mit den Kräften am Ende. Besserung ist so schnell nicht in Sicht.

Deutschlandfunk Kultur: Steigende Mieten – Soziales Bodenrecht gegen Wohnraum-Spekulanten (03.01.2019)
Die Architektin und Stadtplanerin Christiane Thalgott fordert ein soziales Bodenrecht. Sie bezweifelt, dass Änderungen im Mietrecht noch helfen können, den Mietpreisanstieg zu bremsen – mit Immobilien lasse sich einfach zu viel Geld verdienen.

DLF: Teilhabechancen-Gesetz – Der mühsame Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit (03.01.2019)
Langzeitarbeitslose fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen – das ist das Ziel des neuen Teilhabechancen-Gesetzes. Vier Milliarden Euro hat die Bundesregierung investiert, 150.000 Stellen wurden so geschaffen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass das Programm die gewünschte Wirkung zeigt.