Ab in die Großstädte und in den Süden Deutschlands, aber einen Bogen um die ostdeutschen Bundesländer? Wie sieht die regionale Verteilung der zugewanderten Fachkräfte aus?

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass angesichts des demografischen Wandels eine Zuwanderung von Fachkräften für den deutschen Arbeitsmarkt unabdingbar sei. Das gilt nicht für alle Berufe bzw. Tätigkeitsfelder, aber in manchen Bereichen des Arbeitsmarktes würden heute schon ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland die Lichter ausgehen bzw. zumindest würde es ziemlich düster aussehen.

Das, was gemeinhin als demografischer Wandel bezeichnet wird, ist nun keineswegs regional, geschweige denn lokal gleich verteilt. So sind beispielsweise viele ländliche Regionen häufig von Abwanderung (gerade der Jüngeren) betroffen, während es durchaus Regionen gibt, die über einen Zuwachs an Bevölkerung berichten.

mehr

Die eigene Welt der kapitalgedeckten berufsständischen Versorgungswerke mit ihren Problemen (und Potenzialen) beschäftigt auch die Wissenschaftler im Parlament

Gerade vor dem Hintergrund, dass immer wieder nicht nur grundsätzliche Debatten geführt werden, ob und in welchem Ausmaß die große Welt der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) stabilisiert werden kann oder nicht (einige Diskussionsteilnehmer plädieren sogar für einen Ausbau und höhere Leistungen in diesem wichtigsten Teilsystem der Alterssicherung) sowie der dabei ständig vorgetragenen Forderung nach mehr Kapitaldeckung in der zweiten und dritten Säule der Alterssicherung, also der betrieblichen und privaten Altersvorsorge, als Ausweg aus den (angeblichen) Problemen der gesetzlichen Rentenversicherung (und selbst in der GRV als Kern des Sozialversicherungssystem soll, so einige Forderungen, Kapitaldeckung – erneut1 – Einzug halten), ist der Blick auf die (Nicht-)Funktionalität einiger Sondersysteme, die bereits existieren, von besonderem Interesse.

mehr

Corona-Pandemie, war da nicht noch was? Zu den individuellen und gesellschaftlichen Kosten in der Long Covid-Schattenwelt 

Man muss leider immer wieder an diese Zeit erinnern. An die Corona-Pandemie. Für viele verblasst, ob bewusst oder unbewusst vorangetrieben, der Blick zurück und man hat ja auch genug zu tun mit den Irrungen und Wirrungen der „Polykrisen“, die uns in Beschlag halten. Andere schieben vieles, was sie oder ihr Umfeld an Schicksalsschlägen heute erfahren, wie beispielsweise eine Krebserkrankung oder einen Herzinfarkt, auf die damalige Zeit und mit dem Brustton der unerschütterlichen Überzeugung gesicherten Wissens wird dann die Behauptung vorgetragen, dass das bestimmt mit dieser Impfung zusammenhängt. Eine Impfung gegen eine Erkrankung, die doch gar nicht so schlimm gewesen sei, wie man uns damals hat glauben lassen wollen (vgl. den Kasten „Exkurs: Von angeblichen „Impftoten“, (einigen) Impfschäden und dem Post-Vac-Syndrom“ am Ende dieses Beitrags).

mehr