Ist die „Generation Z“ doch keine faule Couch-Generation? Die Erwerbsbeteiligung junger Menschen hat deutlich zugenommen

Wer kennt sie nicht, diese überall in den Debattenraum geworfenen Buchstaben-Generationen, wenn man mal von der größten (und aus Sicht des Verfassers, also höchst subjektiv schönsten) Generation der Babyboomer, die zuweilen von (derzeit noch) jüngeren Menschen mit einem gewissen spitzen Unterton als „Boomer“ titulierten geburtenstarken Jahrgänge absieht.

Da soll es dann die Generation X, Y und Z geben – und die ganz frisch abgeworfenen Jahrgänge firmieren unter Generation ALPHA, wobei am aktuellen Rand schon vom Übergang zur Generation BETA gesprochen wird.

Anmerkung: Die in der Abbildung skizzierte Abgrenzung der einzelnen „Generationen“ nach Geburtsjahrgängen darf man nicht als eine Unterteilung verstehen, auf die sich die Fachdiskussion übereinstimmend verständigt hat. Die Übergänge sind fließend zwischen den Jahrgängen – wenn es denn überhaupt diese abgegrenzten Generationen geben sollte, was von nicht wenigen in Frage gestellt oder gar zurückgewiesen wird.

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Im Durchschnitt werden einige (wieder und vorläufig) älter. Aber was passiert in den gewonnenen Lebensjahren?

Was für eine positive Nachricht: »Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Lebenserwartung damit im Vergleich zum Vorjahr bei Frauen um knapp zwei Monate und bei Männern um etwa drei Monate.« Schon die Überschrift der Meldung ist ein Statement: Lebenserwartung bei Geburt für Frauen und Männer im Jahr 2025 auf neue Höchstwerte gestiegen. Und der folgende Hinweis verdeutlicht, was seit der Corona-Pandemie in welchem Ausmaß besser geworden ist: «Im Vergleich zum Jahr 2022 sind die Werte für Frauen und Männer nach den Rückgängen der Coronazeit deutlich gestiegen. Frauen haben seitdem statistisch gesehen etwa neun Monate hinzugewonnen, Männer über ein Jahr (fast 13 Monate).»

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Ab in die Großstädte und in den Süden Deutschlands, aber einen Bogen um die ostdeutschen Bundesländer? Wie sieht die regionale Verteilung der zugewanderten Fachkräfte aus?

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass angesichts des demografischen Wandels eine Zuwanderung von Fachkräften für den deutschen Arbeitsmarkt unabdingbar sei. Das gilt nicht für alle Berufe bzw. Tätigkeitsfelder, aber in manchen Bereichen des Arbeitsmarktes würden heute schon ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland die Lichter ausgehen bzw. zumindest würde es ziemlich düster aussehen.

Das, was gemeinhin als demografischer Wandel bezeichnet wird, ist nun keineswegs regional, geschweige denn lokal gleich verteilt. So sind beispielsweise viele ländliche Regionen häufig von Abwanderung (gerade der Jüngeren) betroffen, während es durchaus Regionen gibt, die über einen Zuwachs an Bevölkerung berichten.

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