So viele Tote. Und fast jeder vierte Drogentote war jünger als 30 Jahre. Von einem „unübersichtlichen“ und „gefährlichen“ Drogenmarkt, Schnellschuss-Kommentaren und der unterrefinanzierten Resterampe des Suchthilfesystems

»2.150 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Damit bleibt die Zahl der Drogentoten auf Rekordniveau.« So trocken beginnt eine Mitteilung des „Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen“, deren Überschrift eine weitere Schreckensbotschaft enthält: Jeder vierte Drogentote ist unter 30 Jahre: »Die Drogentoten werden immer jünger. Seit 2021 sind die Todesfälle unter 30 um mehr als die Hälfte gestiegen, bei den unter 20-Jährigen haben sie sich nahezu verdoppelt. Fast jeder vierte Drogentote ist heute jünger als 30 Jahre.«

Wir sprechen hier über 106 junge Menschen unter 20 Jahren, die 2025 als „Drogentote“ gezählt worden sind. 

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Die eigene Welt der kapitalgedeckten berufsständischen Versorgungswerke mit ihren Problemen (und Potenzialen) beschäftigt auch die Wissenschaftler im Parlament

Gerade vor dem Hintergrund, dass immer wieder nicht nur grundsätzliche Debatten geführt werden, ob und in welchem Ausmaß die große Welt der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) stabilisiert werden kann oder nicht (einige Diskussionsteilnehmer plädieren sogar für einen Ausbau und höhere Leistungen in diesem wichtigsten Teilsystem der Alterssicherung) sowie der dabei ständig vorgetragenen Forderung nach mehr Kapitaldeckung in der zweiten und dritten Säule der Alterssicherung, also der betrieblichen und privaten Altersvorsorge, als Ausweg aus den (angeblichen) Problemen der gesetzlichen Rentenversicherung (und selbst in der GRV als Kern des Sozialversicherungssystem soll, so einige Forderungen, Kapitaldeckung – erneut1 – Einzug halten), ist der Blick auf die (Nicht-)Funktionalität einiger Sondersysteme, die bereits existieren, von besonderem Interesse.

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Ein Milliardenschaden beim berufsständischen Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin durch versenkte Beitragsmittel. Und nicht nur dort droht den an sich „guten Risiken“ eine wackelige Alterssicherung

Im August 2025 wurde hier der Beitrag Berufsständische Versorgungswerke – eine ganz eigene Säule der Alterssicherung. Bei einigen wackelt das kapitalgedeckte Fundament veröffentlicht und – für den einen oder anderen überraschend – auf ein ganz eigenes Sondersystem in der vielgestaltigen Welt der Alterssicherung in unserem Land hingewiesen. Wenn über „die“ Rente diskutiert wird, dann geht es meistens, zuweilen ausschließlich um die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung (GRV). Regelmäßig taucht noch der Hinweis auf das von den „normalen“ Renten abgesonderte System der Beamtenversorgung mit den Pensionen auf, wobei die vereinfachende Gegenüberstellung der getrennten Systeme garantiert den Blutdruck des Publikums (außerhalb der Beamtenschaft) in hochgradig gefährliche Höhen zu treiben vermag.

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