Immer wieder wurde über die Situation der Menschen berichtet, die Essen an die Haustür liefern. Auch in diesem Blog.1 Das ganze Thema muss im Kontext der Diskussion über die sogenannte Plattformökonomie gesehen werden. In Deutschland ist plattformbasierte Arbeit zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden, insbesondere in den Bereichen Essenslieferung, Fahrdienste und Haushaltsdienstleistungen.
Arbeitsrecht
Erneut könnte es einen arbeitsrechtlichen Grundsatzfall für kirchliche Arbeitgeber geben: Ein diakonischer Hospizträger kündigt einer AfD-Kandidatin fristlos
In den zurückliegenden Jahren wurde – auch in diesem Blog – immer wieder aus den Tiefen und zuweilen Untiefen des ganz besonderen kirchlichen Arbeitsrechts berichtet. Und die meisten Beobachter werden in Erinnerung behalten haben, dass es dabei oftmals um von kirchlichen Ordnungsvorstellungen abweichende Verhaltensweisen ging, wie beispielsweise eine Scheidung oder ein Kirchenaustritt oder sonstige „Verstöße“ gegen die jeweiligen Regelwerke, deren mehr oder minder genaue Befolgung von den „Dienstnehmern“ erwartet und nachgehalten wurde.
Wieder einmal die Hoffnung auf mehr Beschäftigung durch weniger Kündigungsschutz über längere Befristungen und warum es kaum mehr, aber andere Arbeitsplätze geben wird
Seit langem gibt es eine Kontroverse zwischen den Apologeten einer Flexibilisierung und Deregulierung der Schutzvorschriften für Arbeitnehmer im Arbeitsrecht und denjenigen, die auf diesen Schutzregularien beharren (wobei die Frontlinie hier nicht überraschend zwischen dem Arbeitgeber- und dem Gewerkschaftslager verläuft). Und es gibt arbeitsmarktpolitische Diskussionsteilnehmer, die versuchen, die tatsächlichen oder möglichen Effekte des Kündigungsschutzes zu erfassen und daraus Vorhersagen abzuleiten, ob überhaupt und wenn ja welche Wirkungen zu erwarten sind.