Ausgelieferte Paketzusteller in der „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Schleife von Arbeitsausbeutung, medialer Skandalberichterstattung und was man längst hätte machen können

Seit Jahren wird immer wieder – auch hier – über teilweise skandalöse Arbeitsbedingungen und damit verbundene Gesetzesverstöße in der Paketzustellung berichtet. Und ebenfalls seit langem gibt es regelmäßig Forderungen, in diesem offensichtlichen „wilden Westen“ des Arbeitsmarktes endlich stärker regulierend einzugreifen und dem Treiben der schwarzen Schafe unter den Paketzustellern Einhalt zu gebieten.

Und wir sprechen hier nicht von einer abseitigen Orchideen-Branche. Rund zehn Millionen Pakete werden in Deutschland pro Tag zugestellt. Richtig gelesen: täglich.

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Die Lieferdienste rutschen weiter in die Subunternehmer-Kellerwelt. Kein Druckfehler: Bis man es mit „Subsubsubsubunternehmen“ zu tun bekommt bzw. deren Briefkästen

Im Sommer des Jahres 2025 wurde hier mehrfach berichtet aus den Untiefen der Lieferbotengesellschaft. Auslöser damals waren Vorgänge rund um das Unternehmen Lieferando – lange Zeit galt Lieferando als vergleichsweise attraktiver Arbeitgeber in der Branche, weil das Unternehmen seine Fahrer im Gegensatz zur Konkurrenz selbst angestellt hat. Bereits im vergangenen Jahr musste aber auch aus diesem Unternehmen berichtet werden: rauf auf die Rutschbahn nach unten.

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Ryanair mal wieder. Vor Gericht und in den Schlagzeilen: Wenn outgesourcte Piloten sozialversicherungsrechtlich wieder ingesourct werden müssen

Da scheint einiges los zu sein über den Wolken. Jetzt tobt dort angeblich sogar der „Klassenkampf“, wenn man diesem Beitrag folgt: Streik trotz 10.000 Euro Rente – Bei den Lufthansa-Piloten eskaliert der Klassenkampf. Der wurde ausgelöst durch einen 24-Stunden-Streik der »Cockpit- und Kabinen-Besatzungen der Lufthansa. Seit Monaten streiten die Piloten für eine bessere Altersversorgung, doch tatsächlich geht es um die Zukunft des Konzerns – und um einen Machtkampf der Gewerkschaften.«

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