Vor die Lage kommen. Der Hitzeschutz in kritischen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialsystems, der Investitionsbedarf und die (nicht-)investive Realität in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Gerade weil wir in gefühlt sich permanent beschleunigenden Zeiten leben, in denen die Wahrnehmung der Welt auf punktuelle Tagesaktualität eingedampft wird, ist es besonders wichtig, Themen mit einer gleichsam existenziellen Bedeutung immer wieder aufzurufen und das vor allem dann, wenn der Strom der Berichterstattung das Themenfeld längst verlassen hat.

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Tausende Hitzetote, die besondere Verletzlichkeit der Infrastruktur für die besonders Verletzlichen in Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie die Last der großen Zahl

Am 29. Juni 2026 konnte man solche Meldungen lesen: Die »erste gesamtdeutsche Frühsommer-Hitzewelle ist zu Ende. Sie hat in Deutschland noch nie gemessene Temperatur-Rekorde gebracht, Trockenheit, Waldbrände, geplatzte Autobahnen, belastete Notaufnahmen und wohl auch mehr Todesfälle. Und es bleiben Fragen: Wann kommt die nächste Hitzewelle und wie können wir uns in der nächsten Zeit besser darauf vorbereiten?« Der Beitrag bilanzierte für alle unmittelbar nachvollziehbar: »Dabei hat sich … gezeigt, dass Deutschland nicht sonderlich gut auf derart extreme Hitze vorbereitet ist.«

Und dann wurde noch nachgeschoben: Ob es in dieser Hitzewelle mehr Todesfälle gegeben hat, müssen Auswertungen noch zeigen. Naheliegend sei ein Zusammenhang schon.

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Insolvenzen und Schließungen von Pflegeheimen und die besondere Rolle eines problematischen Schuldners: Wenn die Sozialhilfeleistung „Hilfe zur Pflege“ lange auf sich warten lässt

Im Frühjahr 2025 gab es zahlreich aufgeregte Medienberichte über Insolvenzen vor allem von Pflegeheimen. Das waren wirklich beunruhigende Zahlen, die da gestreut wurden. Beispielsweise im Deutschen Ärzteblatt, dort im April 2025 unter der Überschrift Mehr als 1.200 Pflegeeinrichtungen insolvent oder geschlossen. Darunter konnte man dann auch eine Quellenangabe finden: »In Deutschland geraten immer mehr Pflegeheime und -dienste in finanzielle Not. Das zeigt eine Erhebung des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP).« Die Interessenvertretung der privatgewerblichen Anbieter von Pflegedienstleistungen hat sogar eine „Deutschlandkarte Heimsterben 2024“ ins Netz gestellt. 

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