Die Tariflöhne sind 2025 gestiegen. Preisbereinigt um 0,2 Prozent

Die Tariflöhne in Deutschland sind im Jahr 2025 nominal gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 2,6 Prozent gestiegen. Angesichts einer Zunahme der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent im Jahresdurchschnitt 2025 ergibt sich hieraus ein leichter realer Zuwachs von 0,4 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner vorläufigen Jahresbilanz für das Tarifjahr 2025.

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Betriebsrenten und ihre (Nicht-)Anhebung als Problem für Betriebsrentner – und Pensionsverpflichtungen als Risiko für Arbeitgeber

Wenn über „die“ Rente diskutiert wird, dann geht es meistens um die eine ganz große Säule des Alterssicherungssystems, also um die Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Aber es gibt daneben (zumindest für einen Teil der Menschen) auch noch die zweite und dritte Säule, also die betriebliche und die private Altersvorsorge. Und diese Formen einer zusätzlichen Absicherung im Alter sind zum einen für diejenigen, die daraus Ansprüche aufgebaut haben, für den Einkommenszufluss im Ruhestand nicht zu unterschätzen, zum anderen sollen sie politisch gestärkt (und ausgebaut) werden.

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Von einer „ausgepressten Zitrone“ auf der einen und einem aus dem Ruder laufenden Ausgabentreiber auf der anderen Seite. Die Arzneimittel und ihre Preise

„Wir haben uns viele Dinge angeschaut und gesehen, bei der Pharmaindustrie ist die Zitrone ausgepresst“. Mit diesen Worten wird der Chef des Bundeskanzleramtes, Thorsten Frei (CDU), in dem Beitrag Bundesregierung macht Pharmaindustrie große Versprechungen zitiert, der Ende November 2025 veröffentlicht wurde. Das wird man auf Seiten der Arzneimittelhersteller gerne gehört haben. 

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16 Prozent oder 6,3 Millionen. Die Zahl der Jobs mit einem Niedriglohn 2025 in Deutschland

Rund 6,3 Millionen Jobs zählten im April 2025 zum Niedriglohnsektor, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Anteil der niedrigentlohnten Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland lag wie im Vorjahr unverändert bei 16 Prozent. 

Was versteht man hier unter „Niedriglohnsektor“? 

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„Die“ Jobcenter und „die“ Bürgergeldempfänger – eine Studie soll ergeben haben, dass die einen zu wenig Stellen anbieten und von den anderen die Hälfte gar keinen Job sucht

Wir werden das in den kommenden Monaten, wenn die „Abschaffung“ des Bürgergelds und die Einführung der (gar nicht so) „Neuen Grundsicherung“ seinen parlamentarischen Gang geht und dann wahrscheinlich zum Sommer 2026 vollends umgesetzt sein wird,1 immer öfter erleben: Die Jobcenter arbeiten nicht so, wie sie sollten und deshalb werden die großspurigen Versprechen der Bundesregierung, was angebliche Einsparungen im SGB II und ein sanktionierenden „Aussiebens“ der Leistungsempfänger angeht, auch leider nicht erreichbar sein. Wenn die doch nur besser arbeiten würden.

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