Die NEETies. Von den 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind 10 Prozent nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Wo sind sie dann und was tun sie (nicht)?

»Der Anteil junger Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %«, hat uns das Statistische Bundesamt auf Basis internationaler Vergleichsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitgeteilt. Und einen ersten Eindruck von der Entwicklung bekommen wir auch:

»In den vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.«

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„IG Metall-Ausbildungsbilanz 2025“: Die „Deindustrialisierung“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt schlägt auf die Berufsausbildung im industriellen Bereich durch

Seit 2019, dem letzten „normalen“ Jahr von der Corona-Pandemie, sank die Zahl der Industriejobs in Deutschland um 266.200. Allein im vergangenen Jahr 2025 waren es mehr als 120.000 Arbeitsplätze in der Industrie, die verloren gegangen sind (vgl. dazu den Beitrag Auf dem Arbeitsmarkt geht die „Deindustrialisierung“ weiter: Im Jahr 2025 wurden in der deutschen Industrie 120.000 Arbeitsplätze abgebaut vom 17.02.2026). Dort wurde auch dargestellt, dass der Stellenabbau 2025 am massivsten in der Automobilindustrie zugeschlagen hat – allein in dieser Branche sind es fast 50.000 Jobs, die im vergangenen Jahr abgebaut wurden.

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Nicht gut: Eine schlechte Bilanz für die betriebliche Berufsausbildung im Jahr 2025

Am 1. Dezember 2025 wurde hier in dem Beitrag Immer wenige neue Ausbildungsverträge und immer weniger bestandene Abschlussprüfungen. Der Nachwuchs aus der dualen Berufsausbildung auf dem Sinkflug auf eine besorgniserregende Entwicklung hingewiesen. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist vor allem in der längerfristigen Sicht weiter rückläufig, zugleich muss für 2024 festgestellt werden, dass die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung auf den tiefsten bisher ermittelten Stand gesunken ist.

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