Von Dauerkunden der Jobcenter und gar nicht so einfachen Zahlen über die Verweildauer im Leistungsbezug

Schon seit vielen Jahren wird sowohl von den Praktikern in den Jobcentern wie auch seitens der Arbeitsmarktforschung immer wieder über die sogenannten Langzeitleistungsbezieher im SGB II-System diskutiert. Es geht dabei um Menschen, die sich über viele Jahre im Grundsicherungssystem befinden und die dann unter Schlagworten wie „Verfestigung“ und „Verhärtung“ der Hilfebedürftigkeit verhandelt werden. Da geht es um die Suche und Bearbeitung möglicher Ursachen einer jahrelangen Transferleistungsabhängigkeit, es geht aber auch immer wieder um den Vorwurf, dass sich an den Dauerbeziehern zeigen lasse, dass sich Menschen eingerichtet haben im Leistungsbezug und die ihre Bedürftigkeit – die ja Voraussetzung für die Leistung ist – gar nicht beenden wollen.

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Es geht abwärts mit den Zahlen. Also bei den Erwerbstätigen und darunter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Rot sind die Zahlen in der Industrie, auf dem Bau – und bei den deutschen Staatsangehörigen

Dass der Arbeitsmarkt in Deutschland von ganz oben betrachtet schon seit geraumer Zeit in den Seilen hängt, ist mittlerweile keine wirkliche Neuigkeit mehr. Und wenn man beispielsweise zur Kenntnis nimmt, dass nach den neuesten – revidierten – Daten des Statistischen Bundesamtes das Wirtschafts“wachstum“ gemessen an der Veränderung des BIP gegenüber dem jeweiligen Vorjahreswert für die beiden zurückliegenden Jahre nochmals deutlich nach unten abgesenkt wurde (für 2023 von -0,1% auf -0,7% und für 2024 von -0,2% auf -0,5%), wir also seit mehr als zwei Jahren in einer ausgemachten Rezession stecken, dann kann es nicht überraschend sein, dass sich das auch zeitverzögert auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen muss.

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You’ re fired. Donald Trump entlässt die Überbringerin für ihn schlechter Arbeitsmarktzahlen. Und (auch) das U.S. Bureau of Labor Statistics gerät in den Mahlstrom der Zerschlagung und Zurichtung öffentlicher Institutionen

Wenn man wissen will, wie sich die Arbeitslosigkeit und die Beschäftigung in den USA entwickelt haben, dann wird man in den umfangreichen Zahlenwerken des U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS) fündig. Und so, wie bei uns in Deutschland jeden Monat die Bundesagentur für Arbeit und auch das Statistische Bundesamt über die Arbeitsmarktentwicklung berichten, macht das Monat für Monat das BLS für die USA.

Wie am Freitag, dem 1. August 2025. Unter der Überschrift The Employment Situation – July 2025 lieferte das Amt neue Zahlen: »Total nonfarm payroll employment changed little in July (+73,000) and has shown little change since April … The unemployment rate, at 4.2 percent, also changed little in July. Employment continued to trend up in health care and in social assistance. Federal government continued to lose jobs.«

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