Eine neue Expertise zeigt einen alarmierenden Anstieg sozialrechtlicher Auseinandersetzungen: Im laufenden Jahr 2026 haben Widersprüche und Klagen gegen Bescheide der Jobcenter deutlich zugenommen, die Zahl gerichtlicher Eilverfahren hat sich binnen eines Jahres sogar mehr als verdoppelt.
KI
Künstliche Intelligenz (KI) ist im deutschen Arbeitsmarkt und damit in (einigen) Stellenanzeigen angekommen. Aber man sollte (noch) auf dem Boden bleiben
Früher hätte man geschrieben, der Blätterwald ist voll mit Berichten, wo „die“ KI welche Stellen ersetzt oder welche Berufe bzw. Tätigkeiten verändert. Die Vielzahl an Veröffentlichungen, die heute meistens online und nicht mehr auf Papier gelesen werden, lösen bei vielen sicher den Eindruck aus, dass es sie demnächst auch erwischen wird.
In diese Gemengelage hilft der Blick auf einige Zahlen und interessante Befunde.Beispielsweise auf die Stellenanzeigen, denn bei der Suche nach neuem Personal müsste sich ja der überall behauptete Durchbruch der KI bemerkbar machen. Und das schein auch so zu sein, wenn man solche Meldungen zur Kenntnis nimmt: „Anteil KI-bezogener Stellenanzeigen auf Rekordniveau“, berichtet beispielsweise die Unternehmensberatung PwC. Und offensichtlich muss diese Botschaft Gewicht haben: »Das zeigt das AI Jobs Barometer 2026 von PwC, das mehr als eine Milliarde Stellenanzeigen aus 27 Ländern analysiert.«1
Und täglich grüßt die „KI-Schleife“? Künstliche Intelligenz (KI) bewegt die Sozialgerichte
»Immer öfter nutzen Bürger künstliche Intelligenz, um Sozialleistungen wie die Grundsicherung einzuklagen. Die Sozialgerichte bringt das an ihre Grenzen« behauptet Mathias Zahn in seinem Beitrag KI statt Anwalt – Flut von Klagen überschwemmt Sozialgerichte. Eine aktuelle Klagewelle und damit eine drohende Überlastung sei derzeit das Topthema unter den Sozialrichterinnen und -richtern in Rheinland-Pfalz. Eine langjährige Richterin sagt: „So einen sprunghaften Anstieg von Klagen habe ich noch nicht erlebt.“