Von Tarif- und anderen Löhnen, einer Inflation, die das Land spaltet und dem Schlossgespenst der „Lohn-Preis-Spirale“

»Derzeit ist viel die Rede von der angeblichen Gefahr einer sogenannten Lohn-Preis-Spirale. Das bedeutet, dass Gewerkschaften aufgrund der Preiserhöhungen höhere Löhne einfordern, was wiederum die Inflationsrate nach oben drückt. Doch tatsächlich ist – bis auf die hohe Teuerungsrate – davon noch nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: So sind die Tarifabschlüsse dieses Jahr besonders niedrig und bedeuteten für die Beschäftigten letztlich Reallohnverluste«, kann man diesem Artikel entnehmen: Inflation frisst Löhne auf. Die Bedeutung dessen, was da gerade vor unseren Augen abläuft, kann man dieser Formulierung entnehmen: »Wegen der hohen Inflation schrumpfen die Tarifgehälter preisbereinigt um 1,4 Prozent – das gab es seit Jahrzehnten nicht«, so Alexander Hagelüken unter der Überschrift Arbeitnehmer verlieren real Einkommen. Die Gewerkschaften haben sich offensichtlich vor dem Hintergrund der Corona-Krise zurückgehalten: »Vor Abzug der Inflation nahmen die Tarifgehälter bundesweit mit 1,7 Prozent geringer zu als in früheren Jahren – zwischen 2012 und 2019 waren die Löhne nominal immer zwischen 2,4 und 3,1 Prozent gewachsen.«

Hagelüken bilanziert: »In der Realität dürfte der Reallohnverlust allerdings geringer ausfallen als 1,4 Prozent. Denn in vielen Tarifabschlüssen wurden Corona-Prämien vereinbart. In der Metallbranche und am Bau betragen diese 500 Euro, für Beschäftigte der Bundesländer gibt es demnächst 1300 Euro. Dass diese Prämien für den Arbeitnehmer steuer- und abgabenfrei sind, reduziert den Reallohnverlust etwas. Trotzdem bleibt eine außergewöhnliche Einbuße. In den vergangenen 20 Jahren gab es nur drei Mal Reallohnverluste, und die waren mit je 0,1 Prozent geringer als dieses Jahr. In den 2010-er Jahren stiegen die Reallöhne durchschnittlich jedes Jahr um 1,4 Prozent.«

Und bevor man an dieser Stelle das Original aufruft, dem die Daten entnommen wurden, sei dieser wichtige Hinweis von Hagelüken zur Einordnung der Zahlen zitiert: Sie erfassen »nur die rund 20 Millionen Arbeitnehmer, die nach Tarif bezahlt werden … Wer nicht nach einem gewerkschaftlich ausgehandelten Tarif bezahlt wird, verdient oft weniger – hat also durch die Inflation wahrscheinlich ein noch größeres Problem.« Und man liegt nicht falsch, wenn man hier vermutet, dass die Nicht-Tarifbindung vor allem in den Segmenten des Arbeitsmarktes besonders niedrig ist, wo sowieso bereits niedrige Löhne an sich und dann oftmals auch nicht die anderen, tarifvertraglichen Leistungen gezahlt werden, so dass dort die negative Betroffenheit von höherer Inflation gleichsam gedoppelt wird.

Die Datenquelle für die Berichte findet man hier:

➔ WSI (2021): Tariflöhne steigen 2021 durchschnittlich um 1,7 Prozent – Corona-Prämien mildern Kaufkraftverlust aufgrund hoher Inflationsraten, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), 09.12.2021

Vor dem Hintergrund des Hinweises, dass viele Niedriglohnbeschäftigten in tariffreien Bereichen unterwegs sind bzw. sein müssen, ist diese Behauptung des WSI von Bedeutung: »Insgesamt profitieren die unteren Einkommensgruppen besonders stark von den Corona-Prämien.« In vielen Tarifbranchen wurde 2021 auf eine prozentuale Erhöhung der Tariflöhne verzichtet und stattdessen eine Corona-Prämie vereinbart, die zwischen 90 Euro in der Süßwarenindustrie und 1.300 Euro im öffentlichen Dienst bei den Ländern liegt. Behauptet das WSI und hat dabei vor Augen: Aufgrund einer bis März 2022 befristeten Sonderregelung im Einkommenssteuergesetz (§ 3 Nr. 11a EStG), müssen für diese Prämien weder Steuern noch Abgaben bezahlt werden. Eine einheitliche Corona-Prämie für alle Tarifbeschäftigten unabhängig von der Höhe des Einkommens fällt bei den unteren Einkommen stärker ins Gewicht, denn der Anteil am ansonsten verfügbaren Einkommen ist hier natürlich deutlich größer als bei den höheren Einkommen und vor allem der Nicht-Abzug von Sozialbeiträge spielt bei den unteren Einkommen eine große Rolle. Allerdings profitieren auch die höheren Einkommen von der Ausnahmeregelung der Steuer- und Beitragsfreiheit, denn ansonsten würden sie teilweise erhebliche Abzüge in Form von Steuern und Sozialbeiträgen in Kauf nehmen müssen, das sollte man nicht unterschlagen, wenn es um die Verteilungswirkungen geht.

Nach Ansicht des Leiters des WSI-Tarifarchivs, Thorsten Schulten, »sind die hohen Inflationsraten im zweiten Halbjahr 2021 auf eine Reihe von Sondereffekten wie die Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung, den Wiederanstieg der zuvor stark zurückgegangenen Energiepreise und bestehender Engpässe bei den internationalen Lieferketten zurückzuführen. Für 2022 ist bei den Preisen eher wieder mit einer Normalisierung zu rechnen, während die Tariflöhne etwas kräftiger steigen könnten. Für das von einigen an die Wand gemalte Schreckgespenst einer Lohn-Preis-Spirale findet sich in den Tarifdaten bislang keinerlei Grundlage.«

Da haben wir sie, die bei einem Teil der Volkswirte gerne als drohendes Schreckgespenst an die Wand gemalte „Lohn-Preis-Spirale“.

Auch Hagelüken ruft die in seinem Artikel auf: »Forscher fürchten, dass die Gewerkschaften im kommenden Jahr auf den Reallohnschock reagieren und drastische Lohnsteigerungen durchsetzen. In den 1970er Jahren gab es Lohn-Preis-Spiralen, bei denen sich Inflation und teils zweistellige Lohnerhöhungen gegenseitig hochschaukelten.«

Heute wird eine – wohlgemerkt möglicherweise drohende – Inflation durch sogenannte „Zweitrundeneffekte“ als unterstützendes Argument herangezogen, um eine sich nun verfestigende und dauerhaft deutlich über dem EZB-Inflationsziel von um die zwei Prozent liegende Preissteigerung vorherzusagen. Im Kern geht es den meisten Apologeten dieser Richtung eher um die aus ihrer Sicht verfehlte expansive Geldpolitik der EZB. Beispielhaft für dieses Lager der emeritierte Professor Hans-Werner Sinn. In seinem Beitrag mit dem bezeichnenden Titel Das Ende der Geldschwemme vom 29. November 2021 führt er aus: »Und leider sieht es nicht so aus, als handele es sich um ein vorrübergehendes Phänomen, denn auch wenn die Lieferengpässe im nächsten Sommer überwunden werden, werden die Gewerkschaften die Lohnforderungen des nächsten Jahres um die Inflation dieses Jahres erhöhen. Das setzt eine Lohn-Preis-Spirale in Gang, die sich mehrere Jahre drehen kann.« Wie so oft wird hier eine theoretische Möglichkeit in der Zukunft als ein gleichsam unumstößliches „So wird es kommen“-Tatbestand ausformuliert. Aber Sinn macht am Ende seines Beitrags auch deutlich, um was es ihm und anderen Vertretern dieses einen Lagers in der Volkswirtschaftslehre wirklich geht: Es muss »den Staaten Europas und der EZB jetzt ein eindeutiges Haltesignal für weitere mit der Druckerpresse finanzierte Verschuldungsorgien gesetzt werden.«

Eine ganz andere Perspektive vermittelt dieser Beitrag von Arvid Kaiser: Wo bleibt der Lohn für die Lohn-Preis-Spirale?: »Die Verbraucherpreise steigen so stark wie lange nicht. Arbeitnehmer könnten jetzt deutlich mehr Geld einfordern – und dazu beitragen, dass die Inflation nicht so schnell nachlässt. Aber passiert das auch?«

Auch sein Ausgangspunkt ist die angesprochene „Lohn-Preis-Spirale“ – und die immer wiederkehrende Erinnerung an die 1970er Jahre: »Zweitrundeneffekt heißt das Phänomen …: Aus Einmaleffekten wie den derzeit stark erhöhten Rohstoffpreisen, Lücken in den Lieferketten oder der erhöhten Mehrwertsteuer könnte eine dauerhaft steigende Inflation werden: dann, wenn die Beschäftigten höhere Löhne und Gehälter durchsetzen, um ihre verlorene Kaufkraft zurückzugewinnen. Die Unternehmen wiederum könnten darauf reagieren, indem sie ihre gestiegenen Arbeitskosten als höhere Preise weiterreichen – und damit Erfolg haben, weil ihre Kunden ja mehr Geld zum Ausgeben haben. Und schon wäre eine Lohn-Preis-Spirale im Gang, wie in den 1970er Jahren.«

Müssen wir uns Sorgen machen? Kaiser zitiert die professionellen Inflationswächter. „Wir sollten nicht auf Angebotsknappheiten oder steigende Energiepreise überreagieren“, so Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) – dagegen könnte ihre Geldpolitik ohnehin nichts ausrichten, und diese Phänomene sollten auch nach einiger Zeit wieder vorübergehen, selbst wenn sie nun unerwartet lange für unerwartet hohe Inflationsraten sorgen. Und er zitiert den EZB-Chefvolkswirt Philip Lane: »Aus Sicht der Zentralbank sollten die Löhne in Europa durchaus stärker steigen als in den vergangenen Jahrzehnten, weil sie eben bisher nicht ausreichten, um die Inflation dauerhaft auf die erwünschten 2 Prozent zu treiben. Sogar die stabilitätsorientierte Bundesbank ermunterte die deutschen Gewerkschaften schon zu mutigeren Auftritten, um endlich aus der Nullzinsfalle herauszukommen.« Und: »Besonders jetzt im Herbst werden die Tarifabschlüsse laut Lagarde den Inflationsausblick prägen. „Wir erwarten aber nicht, dass sie sehr stark ausfallen.“« Für Deutschland kann man das wie gezeigt bestätigen. Wenn auch die Gewerkschaften mit Forderungen von 4 bis 5 Prozent in die Auseinandersetzung gezogen sind, haben sie sich mit den Arbeitgebern am Ende dann doch auf Abschlüsse eher um die 2 Prozent bzw. deutlich darunter geeinigt.

➔ »In der Metall- und Elektroindustrie, mit mehr als drei Millionen Beschäftigten die größte Tarifrunde, wurde im März gar keine prozentuale Erhöhung vereinbart. Die IG Metall war schon froh, dass sie überhaupt Geld heraushandeln konnte: Einmalzahlungen als Corona-Prämie von 500 Euro für dieses Jahr und ein „Transformationsgeld“ vom Bruchteil eines Monatsgehalts für die folgenden Jahre, das auch als Freizeit vergolten werden kann. Als Inflationstreiber taugt das alles nicht, real verlieren die Metaller durch die aktuell hohe Inflation an Einkommen.
➔ Erst im Oktober gab es ein paar größere Zahlen vor dem Komma. Im Einzel-, Groß- und Außenhandel als ebenfalls großer Branche erreichte die Gewerkschaft Verdi immerhin 3 Prozent Plus. Allerdings laufen die Tarifverträge über 24 Monate, mit einer zweiten Erhöhung von nur 1,7 Prozent im kommenden Frühjahr und einigen Nullmonaten.
➔ Nur die Bauindustrie ragt merklich heraus. Die IG Bau erreichte Ende Oktober eine Tariferhöhung um 6,2 Prozent im Westen und sogar 8,5 Prozent im Osten Deutschlands, zuzüglich hoher Einmalzahlungen. „Damit ist es uns gelungen, die Tarife über der prognostizierten Inflation zu halten“, freut sich Gewerkschaftschef Robert Feiger. Das Geld muss jedoch bis März 2024 reichen, so lange läuft der Vertrag.«

Und sie laufen und laufen tendenziell immer länger

Viele Ökonomen, die dem Konstrukt von schnell eskalierenden Lohn-Preis-Spiralen anhängen, haben keine wirklich praxisorientierte Vorstellung davon, wie das mit den Tarifverhandlungen und daraus dann resultierenden Tarifverträgen läuft. Dahinter steht ob bewusst oder eher unbewusst die Vorstellung, dass man für ein Jahr verhandelt und dann im darauffolgenden Jahr eine neue Verhandlung stattfindet. Dem ist aber dann nicht der Fall, wenn die Tarifverträge eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben – und das ist mittlerweile der Regelfall. Wir müssen heute eher vom Standard zweijähriger Laufzeiten ausgehen:

Und der kurze „Rückfall“ in kürzere Laufzeiten im ersten Corona-Jahr 2020 scheint nur eine kurze Abweichung vom langjährigen Trend zu sein, wenn man sich die Laufzeiten der in diesem Jahr geschlossenen Tarifverträge anschaut:

Während 2020 die Tarif-Beschäftigten aufgrund einer damals sehr niedrigen Inflationsrate trotz jedoch ein kräftiges Reallohnwachstum verzeichnen konnten, übersteigen hohe Inflationsraten in diesem Jahr erstmals seit langem wieder deutlich die Steigerungen der Tariflöhne. Dennoch bemühen sich die Forscher vom WSI-Tarifarchiv um eine Beruhigung, verbunden mit einer Hoffnungspille: Nach Ansicht von Thorsten Schulten vom WSI „sind die hohen Inflationsraten im zweiten Halbjahr 2021 auf eine Reihe von Sondereffekten wie die Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung, den Wiederanstieg der zuvor stark zurückgegangenen Energiepreise und bestehender Engpässe bei den internationalen Lieferketten zurückzuführen. Für 2022 ist bei den Preisen eher wieder mit einer Normalisierung zu rechnen, während die Tariflöhne etwas kräftiger steigen könnten. Für das von einigen an die Wand gemalte Schreckgespenst einer Lohn-Preis-Spirale findet sich in den Tarifdaten bislang keinerlei Grundlage“.

Auch die Inflation spaltet das Land

Wie sich auch immer die Inflation in der Zukunft entwickeln wird – was wir wissen ist der Tatbestand einer ungleichen Belastung durch „die“ Preissteigerungsrate (die bekanntlich eine hochaggregierte Durchschnittszahl auf der Basis eines Warenkorbs ist). »Vor allem Energie und Lebensmittel wurden zuletzt deutlich teurer. Eine neue Studie zeigt, welche Teile der Gesellschaft das am härtesten trifft«, berichtet Timo Brücken in seinem Artikel Alt, arm, Single – diese Menschen sind am stärksten von der Inflation betroffen. »Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. 5,2 Prozent betrug die Inflationsrate gegenüber dem Vorjahr im November laut Statistischem Bundesamt – der höchste Wert seit 1992. Vor allem Heizöl, Gas, Strom und Benzin sind zuletzt deutlich teurer geworden, aber auch Nahrungsmittel und Getränke … Besonders hart trifft das Arme, Alte, Single-Frauen und Alleinerziehende.« Zu diesem Befund kommt eine Studie aus dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Dort hat man anhand von Daten aus den Jahren seit 1995 untersucht, welche gesellschaftlichen Gruppen am stärksten von Inflation betroffen sind

➔ Markus Demary,  Cornelius Kruse und Jonas Zdrzalek (2021): Welche Inflationsunterschiede bestehen in der Bevölkerung? Eine Auswertung auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. IW-Report Nr. 46, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Dezember 2021

Inflation trifft vor allem ärmere Haushalte und Rentner, so das IW unter der Überschrift Inflation: Wer die größte Last trägt: »Für die einkommensärmsten Deutschen sind die Lebenshaltungskosten demnach seit 1995 um fast 34 Prozent gestiegen, die der einkommensreichsten Haushalte dagegen nur um rund 28 Prozent. Ein 80-Jähriger mit durchschnittlichem Konsumverhalten zahlt heute knapp 43 Prozent mehr für seinen Lebensstandard als ein vergleichbarer 80-jähriger im Jahr 1995, junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 dagegen nur rund 19 Prozent mehr. Die Unterschiede erklären sich vor allem durch die verschiedenen Konsumgewohnheiten der Deutschen: Arme Haushalte geben einen großen Teil ihres Einkommens für Miete, Gas, Strom und Lebensmittel aus, während reiche Haushalte vergleichsweise viele Elektrogeräte kaufen – die sind gemessen an der Qualität deutlich günstiger geworden. Von diesem Effekt profitieren auch Jüngere, die deutlich mehr Elektronik kaufen als 80-Jährige. Zudem leben Jüngere im Vergleich zu Älteren in kleinen Wohnungen oder Wohngemeinschaften, geben also weniger für Miete und Nebenkosten aus und spüren Teuerungen in diesem Bereich deshalb nicht so stark.«

Auch aus Österreich gibt es differenzierende Berechnungen. Dazu beispielsweise diese Studie:

➔ Alexander Huber und Oliver Picek (2020): Ungerechte Teuerung: Warum Inflation Einkommensschwache mehr trifft. Policy Brief 19/2020, Wien: Momentum Institut, September 2020

»Der höhere Konsum einkommensstarker Haushalte verzerrt die durchschnittliche Statistik in eine Richtung, welche die Lebensrealität vieler Haushalte nicht abbildet. Auf Basis der Konsumerhebung wurde die Verteilung der Inflationsrate über alle Haushalte daher genauer untersucht. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Teuerungsraten waren für verschiedene sozioökonomische Gruppen im Zeitraum 2016–2019 überaus unterschiedlich: Einkommensschwache Haushalte litten unter einer überdurchschnittlichen Teuerung, während Haushalte mit hohen Einkommen unterdurchschnittlich von Inflation betroffen waren.«