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Panorama: Mietpreisbremse: Kein Risiko für Vermieter (16.05.2019)
Die Mietpreisbremse scheint ein ein zahnloser Tiger. Denn ein Gesetzesbruch ist für den Vermieter völlig risikofrei. Justizministerin Barley will nun eine erneute Reform.

Exakt: Gehalt vom Staat – Der lange Weg zu echter Arbeit (15.05.2019)
Jahrelang werden sie von Maßnahme zu Maßnahme geschickt, oft ohne Erfolg: Viele Langzeitarbeitslose schaffen es nicht, Arbeit zu finden. Nun schafft der Staat für Milliarden Euro wieder einmal Jobs für Langzeitarbeitslose. Ist das Steuergeldverschwendung oder ein echter Ausweg aus Hartz-IV? „exakt – Die Story“ begleitet drei Menschen, die zum Teil große Hoffnungen in das neue Programm setzen, und fragt bei Kritikern nach.

ZDF: Die dunkle Seite der Zeitarbeit (15.05.2019)
Gesetzlich sei alles gut geregelt, viele Zeitarbeits-Unternehmen würden diese Regeln aber umgehen, klagen Beschäftigte in der Zeitarbeitsbranche. Und es gebe zu wenige Kontrollen, um die schwarzen Schafe zu bestrafen.

SWR: Pflege am Limit – Patienten in Gefahr? (15.05.2019)
Notstand in deutschen Krankenhäusern durch fehlendes Pflegepersonal: Das sind Vorwürfe, die nicht nur Pflegekräfte erheben – sondern auch mehr und mehr Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen. „betrifft“ geht diesen Anschuldigungen nach und begleitet Betroffene auf beiden Seiten: Pflegekräfte auf einer Station im Krankenhaus Bietigheim, die Einblicke in ihren stressigen Arbeitsalltag gewähren und einen Patienten, der wegen eines Pflegefehlers im Krankenhaus gesundheitlich schwer geschädigt wurde. Welche Konsequenzen hat der Pflegemissstand in den Krankenhäusern für die Patienten? Was sind Probleme und was sind Ursachen? Der Film sucht nach konstruktiven Lösungsansätzen und fragt nach, was die aktuellen Vorschläge der Politik bewirken.

Frontal 21: Die neuen „Gastarbeiter“ aus Italien (14.05.2019)
Bereits in den 1950er-Jahren kamen sie nach Deutschland – Zehntausende italienische Arbeitskräfte, die als „Gastarbeiter“ von der Bundesrepublik angeworben wurden. Meist waren es Männer, häufig aus dem Süden Italiens, die wegen hoher Arbeitslosigkeit und Armut in der Region dem eigenen Land den Rücken kehrten. Viele von ihnen wollten nur ein paar Jahre bleiben, Geld verdienen und dann in ihre Heimat zurückkehren. Seit dem Ausbruch der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahre 2008 suchen viele junge Italiener und Italienerinnen ihr Glück nun wieder in Deutschland. Doch anders als damals sind viele besser vorbereitet, sprechen Deutsch und haben eine akademische Ausbildung. In der Bundesrepublik werden sie Arbeit und vielleicht sogar eine neue Heimat finden. Frontal21 über italienische Auswanderer, die Neapel und Palermo verlassen, um bei uns ein neues Leben zu beginnen.

Rabiat (ARD): Arsch hoch, Deutschland! (13.05.2019)
Jeder Sechste lebt in Deutschland in relativer Armut. Andere haben Angst vorm Abstieg. Trotz Sozialstaat und Vollbeschäftigung. In einem Land, das zu den reichsten Ländern Europas gehört. Selbst dran schuld?

Westpol: Teure Wohnungen – Wie Vermieter die Mietpreisbremse umgehen (12.05.2019)
Wohnen wird in Städten wie Köln, Düsseldorf, Münster oder Bonn oft zum Luxusgut. Viele Wohnungen sind auch für Normalverdiener kaum noch bezahlbar. Vermieter und spezielle Agenturen setzen immer häufiger auf befristete Verträge in kleinen möblierte Apartments. Damit lassen sich Mietpreisbegrenzungen umgehen und Preise von bis zu 30 Euro pro Quadratmeter erzielen. Was tun gegen steigende Mieten und tricksende Vermieter?

Westpol: Kaputte Straßen – Wie Kommunen nur flicken statt sanieren (12.05.2019)
Spurrillen, Bodenwellen, notdürftig aufgefüllte Schlaglöcher: Nach dem Winter bieten viele kommunale Straßen ein trauriges Bild. Der Grund: Städten und Gemeinden fehlt das Geld für eine gründliche Straßensanierung. In den letzten drei Jahren sind die Preise im Straßenbau um 20 Prozent gestiegen. Die Folge: Reparaturen werden verschleppt, mehr als Flickschusterei ist vielerorts nicht drin.

WDR: Arbeitsbedingungen bei Netto (08.05.2019)
Frische, Qualität und ein großes Sortiment zu günstigen Preisen. So wirbt der Discounter Netto. Seit der Übernahme von Plus und einem Großteil der Filialen von Kaiser’s Tengelmann wächst die Kette. Doch wie uns Mitarbeiter und die Gewerkschaft Ver.di berichten, hat der Erfolg der Edeka-Tochter offenbar einen Preis, den vor allem die Mitarbeiter zahlen. Wir haben uns die Arbeitsbedingungen von Netto genauer angeschaut.

ZDF: Der Pflegestillstand. Warum sich in unseren Altenheimen nichts ändert (09.05.2019)
Seit Jahren werden in deutschen Pflegeheimen die Zustände beklagt. Jede Regierung verspricht Besserung und pumpt immer mehr Geld in die Pflege. Warum ändert sich nichts für die Bewohner? Die Autorin Valerie Henschel stößt auf ein System, das seit Jahren nicht öffentlich über Milliardenbudgets und die Bedingungen in den Heimen entscheidet: die Selbstverwaltung der Pflege. Zurzeit entscheidet dieses Gremium über ein neues Qualitätsprüfsystem. Die Qualität der Heime ist immer wieder in der Kritik. Seit Jahren gibt es Berichte, wie in den Heimen auf Kosten der Bewohner gespart wird. Gleichzeitig schreiben 90 Prozent der deutschen Pflegeheime schwarzen Zahlen, so der „Pflegeheim Rating Report“, der in der Branche viel beachtet wird. Daher soll jetzt ein neues Qualitätsprüfsystem für Pflegeheime eingeführt werden. Das Brisante daran: Die Verbände der Heimbetreiber entscheiden maßgeblich mit, wie sie kontrolliert werden sollen. Die Pflegebedürftigen und Angehörigen, um die es in der Pflege geht, haben hingegen kein Entscheidungsrecht. „Im Vergleich zur Pflegeselbstverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland ist der Vatikan äußerst transparent“, kritisiert Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, deren Arbeitsweise, im Interview mit „ZDFzoom“. Betroffenenverbände wie der Sozialverband VdK Deutschland versuchen seit Jahren, mehr Offenheit und Transparenz in die Pflegeselbstverwaltung zu bringen und die Mitwirkungsrechte der Patientenseite zu stärken. Doch in den Verhandlungen zum neuen Qualitätsprüfsystem für Altenheime, das gerade von der Pflegeselbstverwaltung erarbeitet wird, haben die Patientenvertreter kein Stimmrecht. Über die neue Transparenz in der Pflege wird im Geheimen entschieden. Es gibt sogar Verschwiegenheitserklärungen, die von den Akteuren der Selbstverwaltung unterschrieben wurden. „Derzeit ist es so, dass in unserem Pflegesystem sehr viel Geld verdient wird. Und das geht nur, solange es so intransparent bleibt“, sagt Dr. med. Wolfgang Wodarg von Transparency International Deutschland. Bei einem Undercover-Einsatz in einem Pflegeheim in Süddeutschland werden die Probleme gleich am ersten Tag sichtbar: Das Essen ist unappetitlich. Teilweise werden Portionen halbiert und reichen nicht aus. Kotbeschmierte Waschlappen werden mehrmals benutzt. Hygienevorschriften werden nicht eingehalten, und alte Menschen sind stundenlang sich selbst überlassen. Teilweise können sie nicht mal den Klingelnotknopf erreichen und um Hilfe rufen, weil er offensichtlich nach oben gehängt wurde. „Ich kenne zu viele Heime, die so eklatante Mängel aufweisen. Wenn wir die alle schließen wollen, weiß ich nicht, wo die Menschen alle hinsollen“, berichtet ein leitender Angestellter der Heimaufsicht.

ZDF: Wo die Rente noch reicht! Lebensabend am Balaton (05.05.2019)
Ein Platz im Heim ist teuer. Selbst Senioren mit gutem Einkommen geraten im Alter in finanzielle Nöte. So mancher Rentner kann auch nach 40 Arbeitsjahren kein deutsches Pflegeheim bezahlen. Wenn Senioren ihre letzten Lebensjahre im Ausland verbringen, hat das wenig mit Abenteuerlust zu tun – eher mit der Sorge, als Pflegefall in Armut zu geraten. Gut 1830 Euro muss jeder Heimbewohner schon jetzt zuzahlen – für viele bleibt oft nur der Gang zum Sozialamt. Ludwig H. war fast 60 Jahre verheiratet. Als seine Frau krank wurde, zogen beide in ein Heim. Das Doppelzimmer mit Rundum-Pflege für seine Frau kostete rund 5000 Euro im Monat und damit seine gesamte Rente. Selbst mit Pflegegeld reichte es nicht, die Heimkosten zu bezahlen. Jeden Monat zusätzlich gut 800 Euro vom Sparkonto – nach zwei Jahren war die eiserne Reserve aufgebraucht – Ludwig musste zum Sozialamt. Am Ende eines arbeitsreichen Lebens blieben ihm gut 100 Euro Taschengeld pro Monat. So viel gewährt die Behörde für die Dinge des täglichen Bedarfs. Als seine Frau starb, zog Ludwig nach Ungarn. Rund 1700 Euro im Monat kostet ein Einzelzimmer in der Seniorenresidenz Életfa, alle Pflegeleistungen inklusive. 28 Fachkräfte sorgen für 50 Bewohner: Krankenschwestern, Therapeuten, Pfleger. Essen, Wäsche, Reinigung, sogar der monatliche Friseurbesuch ist inklusive. Und einmal die Woche kommt ein Arzt vorbei, der Deutsch spricht. Ludwig H. hat jetzt Geld von seiner Rente übrig, kann sich wieder was leisten. Ein Glas Wein zum Essen, einen Restaurantbesuch. Im sächsischen Auerbach dagegen bangt Heidrun B. vor der nächsten Erhöhung der Heimkosten. Seit sechs Jahren lebt ihre demente Mutter Christa im Pflegeheim. Fünf Kinder hat sie groß gezogen und immer gearbeitet. Mit 14 eine Lehre zur Näherin, später dann Hausmeisterin. Noch kann sie mit ihrer Rente die Heimkosten stemmen – doch Tochter Heidrun fürchtet, dass es viel teurer wird. Vor zwei Jahren waren es 270 Euro mehr. Die meisten der Heimbewohner in Auerbach können ihren Eigenanteil nicht mehr selbst bezahlen – sind mittlerweile auf Sozialhilfe angewiesen. Und das nach einem langen Arbeitsleben. Wenn aber das Ersparte aufgebraucht ist und die Kinder nun für die Eltern aufkommen sollen, ist „Auswandern“ für so manchen Senior ein Ausweg aus der Armut im Alter. Doch die Übersiedelung in ein osteuropäisches Pflegeheim ist für viele eine schwere Entscheidung. Auf die alten Tage Hunderte Kilometer fern der Heimat, nichts Vertrautes mehr, eine fremde Sprache. Kinder, Freunde und Bekannte weit weg.

BR: Fachkräfte dringend gesucht (24.04.2019)
Der deutsche Wirtschaftsboom bekommt Kratzer. Nicht nur Handelskriege dämpfen die Erwartungen der Unternehmen. Besonders im Süden der Republik kämpfen Firmen gegen den Fachkräftemangel. Handwerksbetriebe müssen Aufträge ablehnen, weil Personal fehlt. Allein in Bayern betrug 2018 der volkswirtschaftliche Schaden rund 20 Milliarden Euro. Warum machen immer weniger Junge eine Lehre im Handwerk? Welche Unterstützung brauchen Unternehmer? Und: was bringt das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz?

ZDF: Trotz Arbeit keine Wohnung. Wenn Mieten unbezahlbar werden (30.04.2019)
Stephan M. arbeitet in München 40 Stunden pro Woche. Trotzdem findet der Sanitär- und Heizungsinstallateur keine Wohnung. Denn in Deutschland gibt es zu wenige bezahlbare Wohnungen. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hat sich zwischen 2009 und 2017 die Zahl der Menschen verdoppelt, die trotz Arbeit keine Wohnung finden. Sie leben bei Freunden zur Untermiete oder in Gemeinschaftsunterkünften.

Exakt: Restaurants und Hotels brauchen ausländische Arbeitskräfte (24.04.2019)
In der Gastronomie waren 2008 noch 28,8 Prozent der Beschäftigten Ausländer, heute sind es über 56 Prozent. Ein Meininger Wurstwarenbetrieb holt seine Lehrlinge sogar aus Vietnam, weil es keine deutschen Bewerber gibt.

Exakt: Slowakische Bettler in Dresden (24.04.2019)
Die Hoffnung auf ein besseres Leben führt viele Roma-Familien aus der Slowakei nach Deutschland. Doch hier angekommen landen einige auf der Straße. Dann wird das Betteln um Almosen zum alltäglichen Job.

Panorama 3: Zu wenig Plätze in der Kurzzeitpflege (16.04.2019)
Eigentlich haben pflegende Angehörige Anspruch auf Urlaub. Doch es gibt viel zu wenig Kurzzeitpflege-Einrichtungen, die sich in dieser Zeit um die Patienten kümmern könnten.

ZDF: Bezahlbares Zuhause. Rezepte gegen Wohnungsnot (11.04.2019)
In den deutschen Städten steigen die Mieten dramatisch. Fast zwei Millionen günstige Wohnungen fehlen. „plan b“ begleitet Architekten und Aktivisten, die bezahlbaren Wohnraum schaffen.

ZDF: Weniger Arbeit – gleicher Lohn. Ideen für die Jobs der Zukunft (04.04.2019)
Weniger arbeiten und trotzdem das Gleiche verdienen? Das ist der Traum vieler Menschen, die 38 oder mehr Stunden wöchentlich zur Arbeit gehen. Aber können Unternehmen rentabel wirtschaften und trotzdem auf den Wunsch der Mitarbeiter nach mehr freier Zeit bei gleichem Lohn eingehen? „plan b“ zeigt Unternehmen in Schweden und Deutschland, die erfolgreich neue Arbeitszeitmodelle ausprobieren.

ZDF: Frauenhäuser in Not (04.04.2019)
Eine von Gewalt betroffene Frau findet keinen Platz im Frauenhaus – Alltag in Deutschland. Die meisten Häuser sind hoffnungslos überfüllt, es fehlt an allem: Platz, Geld und Personal.

WDR: Überleben ohne Krankenversicherung? (01.04.2019)
Lorenz Eberhardt aus Solingen steht vor den Trümmern seines einst sehr erfolgreichen Lebens: Sein Haus hat er verloren, seine Gesundheit steht auf dem Spiel. Er ist schwer herzkrank, kann sich aber eine normale ärztliche Behandlung nicht leisten, weil er nicht mehr krankenversichert ist – seit 11 Jahren schon. Wie ihn gibt es Hunderttausende in Deutschland die trotz gesetzlicher Pflicht ohne Versicherungsschutz leben. Durchs Raster unseres Versicherungssystems gefallen, heißt es. Immer häufiger sind das Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft.

ARD: Milliardengeschäft Inkasso (01.04.2019)
Rund fünf Milliarden Euro setzt die Inkasso-Industrie in Deutschland jährlich um, Tendenz steigend. Schon heute sind knapp sieben Millionen Deutsche überschuldet: jeder zehnte Erwachsene.

defacto: Gegen knurrende Mägen – Wie Senioren ehrenamtlich Schülern ein Frühstück ermöglichen (01.04.2019)
Jeder vierte Grundschüler kommt ohne Essen in die Schule. Aber mit Hunger kann sich niemand konzentrieren. Aus diesem Grund hat sich der Verein „Brotzeit“ gegründet. Hier engagieren sich mehrmals pro Woche ehrenamtlich Senioren. Ab fünf Uhr sind sie auf den Beinen, damit die Kinder vor dem Unterricht kostenlos ein gesundes Frühstück bekommen. Jeden Morgen erhalten so 7.100 Kinder ein Frühstück. Für die Schulen kostet es nichts, sie stellen nur die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Panorama 3: Personalmangel: Sicherheit in Gefängnissen gefährdet? (26.03.2019)
Stress und unnötige Gefahrensituationen – der Personalmangel in norddeutschen Justizvollzugsanstalten führt zu Problemen für Mitarbeiter und Häftlinge.

NDR: Helden der Nacht – Eine Schicht in der Pflege (25.03.2019)
Sie wachen und helfen, wenn alle anderen schlafen: Pflegekräfte. Im Krankenhaus oder im privaten Umfeld sorgen sie, neben Ärzten, dafür, dass die Menschen auch abends und nachts betreut und versorgt sind.

NDR: Urlaub von der Straße. Die Obdachlosenreise (22.03.2019)
Gewalt, Drogen, Kälte und Konkurrenz um die täglichen Dinge des Lebens: Für die beiden Obdachlosen Werner und Jacky ist jeder Tag ein zermürbender Überlebenskampf. Urlaub von diesem harten Alltag? Das ist für Menschen wie sie undenkbar. Deswegen bietet die Diakonie in Hamburg eine Ferienreise für Obdachlose an.

SWR: Präziser als jedes Skalpell? Wem die neuen OP-Roboter nutzen (20.03.2019)
Trotz aller Innovation: Auch die neueste Generation der OP-Roboter operiert noch nicht selbständig. Die Geräte werden immer noch von menschlichen Chirurgen gesteuert, die an einer Konsole neben dem OP-Tisch stehen. Die Ärzte sprechen daher statt von Roboter-OPs lieber von „roboter-unterstütztem Operieren“. Der Film untersucht, wie sicher die neuen Operationsroboter sind, bei welchen Eingriffen sie eingesetzt werden und welche Vorteile Patienten davon haben. Gedreht wurde unter anderem an der Uniklinik Heidelberg gedreht, die in Deutschland als Zentrum roboterunterstützten Operierens gilt.

Frontal 21: Abgeschoben mit Hartz IV. Wohnen auf dem Campingplatz (19.03.2019)
Es ist ein hartes Leben im Winter: ohne fließend Wasser, zur Toilette muss der Campingplatz überquert werden, eine richtige Heizung gibt es nicht. Ein täglicher Kampf, dem besonders alte und kranke Menschen nicht mehr gewachsen sind. Doch die Behörden tolerieren diese Lebensbedingungen – die letzte Station vor der Obdachlosigkeit. Im rheinland-pfälzischen Westerburg etwa lässt es das Jobcenter zu, dass die Hartz IV-Bezieher auf einem Campingplatz leben müssen. Frontal21 über Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, mit einer kleinen Rente oder Grundsicherung auskommen müssen und um die sich niemand kümmern will.

Panorama 3: Pflege: Übles Spiel mit Auszubildenden (19.03.2019)
Aufgrund von Personalmangel werden Pflegeschüler häufig bereits als vollwertige Pflegekräfte eingesetzt. Darunter leiden die Schüler – und deren fachliche Ausbildung.

Panorama 3: Lkw-Fahrer: Probleme mit zu viel Alkohol (19.03.2019)
Alkoholkontrollen ergeben: Fast jeder siebte pausierende Lkw-Fahrer trinkt, teilweise auch, wenn die nächste Tour bald bevorsteht. Ein Grund dafür sind die widrigen Lebensumstände, die der Beruf mit sich bringt.

ZDF: Plattgemacht. Wenn ein Stadtteil verschwindet (19.03.2019)
Suhl-Nord, einst modernes Plattenbauviertel in Thüringen, heute geprägt von Abwanderung und Überalterung. Der Leerstand breitet sich wie ein Virus aus. Das Wohngebiet wird abgerissen.

defacto: Zahnarzthelferinnen – Kampf um qualifizierten Nachwuchs (18.03.2019)
Zunehmend mehr Zahnärzte finden keine Auszubildenden für den Beruf der zahnmedizinischen Fachkraft mehr. Das Image des Berufes ist bescheiden. Die Schulbildung der Bewerberinnen allerdings auch, beklagen die Zahnärzte. Verlässlichkeit und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber sind keine verbindlichen Tugenden mehr. Ausbildungsabbrüche und gekündigte Arbeitsverhältnisse, am Ende geht das zu Lasten der Patienten. Denn ohne eine Hilfe am Behandlungsstuhl geht gar nichts.

defacto: Als Quereinsteiger in die Schule – Neue Lehrer braucht das Land (18.03.2019)
Auch die Lage auf dem Lehrermarkt ist dramatisch. Deutschlandweit fehlen laut Lehrerverband 40.000 Lehrkräfte. In ihrer Not greifen Schulen jetzt auf Lehrer aus anderen Berufen zurück. Die Quereinstiegsmaßnahme „QUEM“ des hessischen Kultusministeriums macht es möglich. Die neuen Lehrer werden berufsbegleitend pädagogisch weiterqualifiziert. Funktioniert das Konzept? „defacto“ hat zwei Quereinsteiger in ihrem neuen Arbeitsalltag begleitet.

Westpol: Jugendliche im Stich gelassen (17.03.2019)
Mit der Berufseinstiegsbegleitung sollen die Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen verbessert werden. Dieses Programm wurde sowohl von der Bundesagentur für Arbeit als auch vom Bund mit EU-Geldern zu gleichen Teilen unterstützt. Im Sommer läuft die Finanzierung des Bundes aus und damit ist das Projekt gefährdet, da sich das Land noch nicht zu einer Übernahme der fehlenden Kosten entschlossen hat. Wir schildern an einem Beispiel, um was es genau geht und ob dieses Projekt in den letzten Jahren das Förderungsziel erreicht hat.

NDR: AWO und Diakonie warnen vor Pflegekollaps (17.03.2019)
70 Prozent der ambulanten Pflegedienste ihrer Verbände sind laut Diakonie und AWO nicht überlebensfähig. Die Kassen verweigerten ihnen eine angemessene Bezahlung.

Frontal 21: Beschäftigungsduldung für Geflüchtete. Abschiebung durch die Hintertür? (12.03.2019)
Wer in Deutschland kein Asyl bekommt, aber arbeitet und gut integriert ist, soll eine Bleibeperspektive bekommen, so das Versprechen der Großen Koalition.Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung, der ab dem 01. Januar 2020 umgesetzt werden soll, können abgelehnte Asylbewerber eine Beschäftigungsduldung für 30 Monate erhalten. Das gilt, wenn sie seit mindestens 18 Monaten sozialabgabenpflichtig Vollzeit arbeiten, straffrei sind, ihre Identität geklärt ist, gute Deutschkenntnisse besitzen – und seit mindestens zwölf Monaten geduldet sind. Doch darin sehen Arbeitgeber und Experten den größten Haken. Denn wer sich im Duldungsstatus befindet, darf oft gar nicht arbeiten und kann jederzeit abgeschoben werden. Das sei gewollt und der eigentliche Sinn hinter dem Gesetz, behauptet der Ökonom Professor Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

BR: Die Chancen-Schneiderin. Lebenslinien – Sina Trinkwalder, Sozialunternehmerin aus Augsburg (11.03.2019)
Sina Trinkwalder gibt in ihrer ökosozialen Textilfirma den Menschen eine Chance, die auf dem klassischen Arbeitsmarkt keinen Fuß fassen können. Dazu gehören Menschen aus 25 Nationen, Behinderte, Ältere und Alleinerziehende. Nach einem Zusammenbruch realisiert sie, dass sie nicht nur auf andere, sondern auch auf sich achten muss.

Westpol: Die Not der Angehörigen (10.03.2019)
Seit etwas mehr als einem halben Jahr gilt für stationäre Pflegeheime die so genannte Einzelzimmerquote. Das hat Vorteile für die Heimbewohner. Für die, die einen Platz suchen, wird es allerdings immer schwieriger, etwas zu finden. NRWs Pflegeheime sind voll, die Wartelisten lang, vor allem in den Großstädten.

ZDF: Reicht die Rente? Was vom Arbeitsleben übrig bleibt (08.03.2019)
Seinen Job macht er mit Leidenschaft: Günter D. steht jeden Morgen um 4:00 Uhr in der Backstube. Er arbeitet hart – als Rentner wird ihm trotzdem nur wenig Geld bleiben. Jedem fünften Deutschen droht im Alter Armut. Gerade diejenigen, die in niedrig bezahlten Bereichen arbeiten, werden das Nachsehen haben. Ob Krankenpfleger oder Friseure, ob Reinigungskräfte oder eben: Bäckergesellen. Als sich Bäcker Günther D. für seinen Beruf entschied, war die Rente noch weit weg. Doch je näher der Zeitpunkt rückt, desto deutlicher wird: Am Ende seines Berufslebens bleiben Günther D. etwas mehr als 1100 Euro Rente. Davon wird er seine jetzige Wohnung nur schwer bezahlen können: „Ich komm‘ jetzt gut klar, mit dem Geld, was ich verdiene, kann mir das leisten, was ich möchte. Nur wenn ich in Rente gehe, dann fehlt mir einiges, und dann kann ich den Lebensstandard nicht halten, das geht nicht“, sagt der 62-Jährige. Auch Mandy L. droht im Alter Armut: Die Ergotherapeutin aus Dresden ist alleinerziehend, privat vorsorgen kann sie mit ihrem Einkommen kaum. Gerade einmal 955 Euro gesetzliche Rente prognostiziert ihr die Deutsche Rentenversicherung aktuell – wie viel das in 30 Jahren, wenn Mandy L. in Rente geht, noch wert sein wird, lässt sich heute schwer beziffern. Bis 2025 soll das Rentenniveau stabil bleiben – darauf hat sich die Politik verständigt. Und danach? „Ich persönlich glaube nicht an das Rentensystem, ich glaube nicht daran, dass ich irgendwann eine Rente beziehen werde, mit der ich auch gut leben kann“, sagt Steffi Burkhart, Buchautorin und selbst ernanntes Sprachrohr der „Generation Y“ – also derjenigen, die heute 20 bis 35 Jahre alt sind und mit Sorge in ihre Zukunft schauen. Die selbstständige Floristin Kristina H. wird kaum etwas aus der gesetzlichen Rente bekommen, deshalb sorgt sie privat für ihr Alter vor und setzt dabei vor allem auf ihr Blumengeschäft, das sie später einmal verpachten möchte. Aber wird das im ländlichen Hückelhoven wirklich eine Zukunft haben? „Das ist schon ein komisches Gefühl“, sagt H. „Ich nehme das mit, und ich schlaf‘ auch nachts schlecht, weil das einen einfach beschäftigt.“ Die „ZDF.reportage“ begleitet drei zukünftige Rentner durch ihren stressigen Berufsalltag: Wie groß ist ihre Angst vor dem Alter? Was können sie heute schon für später zurücklegen? Und was gönnen sie sich heute, auf das sie in Zukunft wohl verzichten müssen?

Plusminus: Warum sich Leiharbeit für viele Beschäftigte lohnt (06.03.2019)
Jahrzehntelang hatte Zeit- oder Leiharbeit einen schlechten Ruf. Aber: In Mangelberufen verdienen Leiharbeiter mittlerweile oftmals mehr als Festangestellte. „Plusminus“ zeigt den Wandel auf dem Arbeitsmarkt.

Frontal 21: Im Stich gelassen: Zu wenig Geld für häusliche Pflege (19.02.2019)
Fachkräfte in der ambulanten Pflege werden deutlich schlechter als ihre Kollegen in Krankenhäusern oder Pflegeheimen bezahlt. Durchschnittlich verdienen sie 917 Euro brutto weniger. Das hat Folgen: Immer mehr Pflegedienste klagen, dass sie keine neuen Pflegekräfte finden oder dass langjährige Mitarbeiter in besser bezahlte Jobs abwandern. Zudem wird es immer schwieriger, einen Pflegedienst zu finden. Nach einem Bericht des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung müssen mehr als 40 Prozent der Anfragen an ambulante Dienste abgelehnt werden. Besonders betroffen ist die Intensivpflege. Hier geht es in der Regel um Patienten, die rund um die Uhr zu Hause betreut werden müssen. Die Kosten für eine solche Pflege können 20 000 Euro im Monat schnell übersteigen, denn in der Regel sind fünf bis sechs Pflegestellen notwendig, um eine 24-Stunden-Betreuung zu gewährleisten. Die Pflegedienste klagen darüber, dass die Krankenkassen zu schlecht bezahlen. Seit Anfang des Jahres 2019 soll eine Gesetzesänderung die Situation für die Betroffenen verbessern.

Panorama: Angewiesen auf Ausländer: Wohlstand dank Zuwanderung (14.02.2019)
Die deutsche Wirtschaft braucht ausländische Arbeitskräfte, ganze Branchen sind mittlerweile darauf angewiesen. Jobs, die viele Deutsche nicht mehr machen wollen.

Frontal 21: Miese Löhne, arm im Alter (12.02.2019)
Die SPD will den Sozialstaat reformieren und damit die Agenda 2010 sowie die Hartz-Gesetze hinter sich lassen. Im Gegensatz zum heutigen System soll es weniger Sanktionen und Druck geben. Ein zentrales Element der Reform ist die Grundrente.

NDR: Schule am Limit (11.02.2019)
Der Schulerfolg hängt immer noch stark vom Elternhaus ab. Die Schüler einer „Brennpunktschule“ in Hannover geben der Debatte um Bildung und Chancengleichheit ein Gesicht.

ARTE: Weg von der Straße. Wie Finnland Obdachlosigkeit bekämpft (05.02.2019)
Katja hat ihre Obdachlosigkeit besiegt. Jahrelang hat die 42-jährige Finnin auf den Straßen Helsinkis gelebt und war heroinabhängig. Jetzt hat sie ein Zuhause gefunden und ein neues Leben begonnen. Ihre Rettung: ein Projekt, das hilft, ohne Bedingungen zu stellen. Finnland ist das Vorzeigeland in Europa, wenn es darum geht, Leute von der Straße zu holen. Die Strategie: „Housing First“. Die Menschen sollen zuerst in einer eigenen Wohnung leben – ganz egal, ob sie drogensüchtig oder arbeitslos sind. Dann können sie sich allen weiteren Problemen widmen. Die Idee dahinter: Mit einem dauerhaften Dach über dem Kopf lässt sich wieder zurück ins Leben finden. Finnland hat es so geschafft, die Anzahl der Langzeitwohnungslosen innerhalb von acht Jahren um 35 Prozent zu reduzieren. Für ehemalige Obdachlose wie Katja hatte die Wohnung eine enorme Bedeutung. Sie gewann einen Rückzugsort, Privatsphäre. Und gleichzeitig Anerkennung: „Anderswo war ich eine Drogenabhängige und Diebin. Aber hier wurde ich akzeptiert wie ich war. Ich brauchte mich nicht zu schämen für das, was ich war.“ Unterstützung bekommen die ehemaligen Obdachlosen von Sozialarbeitern wie Elina Liikanen. Wie klappt der Weg zurück von der Straße ins Leben?

Weltspiegel (ARD): Bedingungsloses Grundeinkommen (03.02.2019)
Finnland, Kenia, Deutschland: Überall auf der Welt wird experimentiert. Mal sind es knapp 560 Euro im Monat, mal ein US-Dollar am Tag, mal 1000 Dollar für das Jahr. Mal bekommen nur Bedürftige das Geld, mal nur Arbeitslose und manchmal unterschiedslos alle Haushalte eines Dorfes. Das Experiment heißt „bedingungsloses Grundeinkommen“. Dahinter steht die Suche nach mehr Gerechtigkeit, nach Ansporn statt Strafe, nach Teilhabe statt Ausschluss. Die ARD-KorrespondentInnen Linda Staude (zu Kenia) und Christian Stichler (zu Finnland) sprechen über ein heiß diskutiertes gesellschaftspolitisches Thema. Und auch der Gründer der Berliner Initiative „Mein Grundeinkommen“ Michael Bohmeyer zieht Bilanz.

ZDF: Trubel im Altenheim (31.01.2019)
Senioren und Kinder: Die Ältesten und die Jüngsten unserer Gesellschaft haben kaum noch Berührungspunkte. „plan b“ zeigt, wo ein generationsübergreifendes Miteinander neu gedacht wird.

Kontraste: Übergriffe durch psychisch Kranke: Warum Behörden und Kommunen überfordert sind (31.01.2019)
Es ist nur eine Minderheit der psychisch Kranken, die aber ihrem Umfeld das Leben zur Hölle machen kann: Hochaggressive Psychotiker, die immer wieder pöbeln, drohen und sogar Gewalttaten verüben. Kontraste schildert, wie hilflos die Opfer – oft Angehörige oder Nachbarn – aber auch Polizei und Behörden sind. Erst wenn die Situation eskaliert, greift das deutsche Strafrecht – und die Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie folgt. Präventionsangebote im Vorfeld aber gibt es kaum. In einer auf Kosteneffizienz getrimmten Psychiatrie werden selbst schwere Fälle nur unzureichend behandelt.

BR: Volksdroge Alkohol: Warum dürfen wir uns zu Tode trinken? (30.01.2019)
Über 70.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Krankheiten, die maßgeblich durch Alkoholkonsum verursacht werden. Den Steuereinnahmen von etwa 3,1 Milliarden Euro durch den Verkauf von Alkohol stehen etwa 40 Milliarden Euro Kosten für die Allgemeinheit gegenüber, die sich durch die Behandlung von alkoholbedingten Krankheiten jährlich summieren. Durch Steuererhöhungen, Einschränkungen der Verfügbarkeit oder ein Werbeverbot könnte der Staat gegenlenken. Doch in Deutschland hält sich der Staat bei der Reglementierung der Alkoholindustrie eher zurück. Warum?

ZDFzoom: Hauptsache billig? – Das System Discounter (30.01.2019)
Wenig Personal, viele Überstunden, Arbeit am Limit – mit fatalen Folgen. Mitarbeiter von Discountern klagen über Gesundheitsprobleme und Dauerstress am Arbeitsplatz.

Plusminus: Neue Pflegegesetze – In der Praxis ohne Wirkung? (30.01.2019)
Seit Jahren hat sich die Situation in der Pflege immer mehr zugespitzt. Neue Gesetze mit Kosten von mehreren Milliarden Euro sollen Verbesserungen bringen. Doch in der Praxis hat sich die Lage eher verschärft, da weiter Personal fehlt.

3sat: Rente – Alt gegen jung (25.01.2019)
Rentner, die Flaschen sammeln und um billige Lebensmittel anstehen: Mit dem neuen Rentenpaket will die Bundesregierung Altersarmut entgegenwirken. Geht am Ende die teure Reform zu Lasten der Jungen?

Panorama: Miete frisst immer mehr vom Einkommen (24.01.2019)
Durchschnittsverdiener können sich eine Neubauwohnung kaum noch leisten. Schuld daran sind auch die hohen Baukosten in Deutschland. Doch die Regierung schiebt das Problem auf.

Panorama: Kein Schutz: wie Deutschland verprügelte Frauen im Stich lässt (24.01.2019)
Die Frauenhäuser in Deutschland sind voll. Die Folge: Tausende schutzsuchende Frauen bekommen keinen Platz, welcher lebensrettend sein kann. Die finanziellen Mittel vom Staat fehlen.

Report Mainz: Luxusmieten für fragwürdige Billighotels (23.01.2019)
Weil Wohnraum knapp ist, müssen deutsche Städte für immer mehr Menschen Unterkünfte bereitstellen. Sie greifen dafür auch auf marode Hotels zurück.

ZDF: Krank und keiner zahlt. Der Streit mit den Berufsgenossenschaften (23.01.2019)
In Deutschland werden jährlich Tausende Menschen nicht entschädigt, obwohl ihre Arbeit sie krank gemacht hat. Unternehmen sparen so Hunderte Millionen Euro, auf Kosten der Steuerzahler.

Panorama 3: Zu wenig Berufsschulen: Azubis und Betriebe in Not (22.01.2019)
„Da kann ich verstehen, dass die Leute wegziehen“, sagt Azubi Arnold Baron. Er muss jeden Tag zwei Stunden zur Berufsschule pendeln, da es immer weniger Berufsschulen gibt.

ARD: Das Märchen von der Inklusion. Eine Bilanz nach 10 Jahren (21.01.2019)
Der Radio-Bremen-Film für „Die Story im Ersten“ wirft einen Blick auf die Inklusion in der Schule, im Arbeitsleben und im Alltag. Menschen mit Behinderung, Eltern, Lehrer, Arbeitgeber und Politiker zeichnen das Bild einer zerrissenen Republik. Ist die inklusive Gesellschaft ein unerreichbares Ideal? Oder braucht sie einfach noch mehr Zeit? Zehn Jahre Inklusion: eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Ein Märchen – bislang ohne Happy End.

SWR: Die Kümmerer vom Schwarzwald – Im Dauereinsatz für ältere Menschen (16.01.2019)
Einsamkeit, Altersarmut, mangelnde Heimplätze, überlastete Angehörige: Die Sozialarbeiter Wendelin Schuler und Gabriele Zeisberg-Viroli sind die „Kümmerer vom Schwarzwald“. „Viele alte Menschen hier oben im Hochschwarzwald wünschen sich kein schnuckeliges Zimmer im Pflegeheim“, sagt Wendelin Schuler von der Caritas-Beratungsstelle für ältere Menschen. „Die sind auf ihren abgelegenen Höfen aufgewachsen und wollen dort bleiben – für immer.“ Die Sozialarbeiter Wendelin Schuler und Gabriele Zeisberg-Viroli sind die „Kümmerer vom Schwarzwald“. Sie helfen älteren Menschen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Plusminus: Steuern auf Rente: Bundesverfassungsgericht ignoriert? (16.01.2019)
Immer öfter werden für Teile der Rente aus bereits versteuerten Beiträgen nochmals Steuern verlangt. Diese Doppelbesteuerung ist verfassungswidrig. Doch Finanzgerichte ignorieren teilweise die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts.

Plusminus: Das Seniorendorf in Kirkel (09.01.2019)
Das Seniorendorf KirkelIn einem Seniorendorf im saarländischen Kirkel können sowohl fitte Rentner als auch pflegebedürftige ältere Menschen leben – jeder nach seinen individuellen Vorstellungen. „Plusminus“ hat sich dieses Zukunftsmodell näher angeschaut

Plusminus: Besser bauen – die Renaissance der Genossenschaften (09.01.2019)
Baugenossenschaften sind immer noch topaktuell. Wo neue Siedlungen gebaut werden, können sich die gemeinnützigen Bauträger kaum vor Anfragen retten. Denn sie nutzen die Einlagen ihrer Mitglieder nur, um preisgünstig zu bauen.

SRF: Sozialhilfe unter Druck – Wie viel darf man haben? (10.01.2019)
Für die Ärmsten im Land wurde sie einst gegründet, die Sozialhilfe. Heute steht sie unter Beschuss. Treibende Kraft ist die SVP. Sie will die Leistungen in der Sozialhilfe kürzen. Was steckt dahinter und was heisst das für die Betroffenen? Ein Film von Barbara Frauchiger und Kathrin Winzenried Karin de Roche ist 44 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von vier Kindern und Sozialhilfebezügerin. Nie hätte sie gedacht, dass es sie treffen würde, sagt sie. «Es kann sehr schnell gehen. Und Menschen wie wir, wie meine Familie, verschwinden einfach.» Karin de Roche lebt auf dem sozialen Existenzminimum. Sie hat kein Vermögen, ist steuerbefreit und bekommt Krankenkasse und Miete bezahlt. Die Alimente für die Kinder verwaltet ihre Wohngemeinde. Im Gegenzug erhält sie den sogenannten Grundbedarf fürs tägliche Leben. Für eine fünfköpfige Familie bedeutet das 2380 Franken pro Monat. «Es reicht gerade zum Essen. Und das auch nur mit Verzicht. Ferien liegen keine drin», sagt Karin de Roche. Eine Arbeitsgruppe der SVP will diesen Betrag um 30 Prozent kürzen. Eine Einzelperson mit heute 986 Franken Grundbedarf soll künftig nur noch 690 Franken erhalten. Nur wer sich anstrengt, bekommt wieder mehr. Der Dokfilm geht dieser Idee auf den Grund und will wissen, was es heisst, mit so wenig Geld zu leben und welche Motivation dahintersteckt, den Sozialhilfebezügern die Lebensgrundlage einzuschränken. Therese Schläpfer, Gemeindepräsidentin von Hagenbuch im Kanton Zürich ist Teil der SVP-Arbeitsgruppe, die eine Beschränkung der Sozialhilfe anstrebt und radikale Pläne befürwortet. «Es hat zu viele Leute in der Sozialhilfe, die es sich darin bequem machen», sagt sie. «Ein gekürzter Grundbedarf würde den Reiz erhöhen, wieder arbeiten zu gehen.» Ein entsprechender Kürzungsvorstoss wurde im Kanton Baselland eingereicht und vom Parlament knapp gutgeheissen. Weitere Kantone könnten folgen. Bern hat als erster Kanton den Grundbedarf bereits um acht Prozent gesenkt. «Bei den sozial Schwächsten wird im Moment einfach gekürzt, ohne dass man hinschaut», sagt Felix Wolffers, Co-Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und Chef des Sozialamts Bern. Er wehrt sich gegen die Kürzungspläne und verweist auf das Sanktionssystem in der Sozialhilfe: Wer nicht kooperiert, muss schon heute mit Leistungskürzungen von bis zu 30 Prozent rechnen. Doch das befriedigt die SVP-Gemeindepräsidentin Therese Schläpfer nicht. Sie will eine Umkehr des Systems. «Es ist für uns als Gemeindehörde sehr mühsam und harzig, wenn wir jemandem Leistungen kürzen wollen. Viel praktischer und fairer ist es, den Grundbedarf von Beginn weg zu kürzen.» Was würde ein Systemwechsel für Menschen wie Karin de Roche bedeuten? Im Dokfilm treffen die beiden so unterschiedlichen Frauen aufeinander. Die Frage, wie viel man haben darf fürs tägliche Leben, entzweit die beiden.

SWR: Die Paket-Flut: Kunden, Zusteller und Lieferanten am Limit“ (20.12.2018)
Weihnachten 2018 wird eine Paketflut in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erwartet, die alle Rekorde bricht. Bücher, Elektronik, Kleidung, Spielzeug – immer öfter werden Geschenke im Internet bestellt. Deutschlandweit müssen Lieferdienste an Spitzentagen vor dem Fest über 15 Millionen Päckchen bearbeiten: Eine gigantische Paketwelle aus dem Internet, die kaum zu stemmen ist. Viele Postsendungen landen nicht dort, wohin sie sollen. Zustellkarten und ganze Lieferungen verschwinden. Der Frust der Kunden wächst, sodass spätestens kurz vor Weihnachten die Beschwerdeportale überquellen. Und das, obwohl schon ab Oktober Zehntausende zusätzliche Paketfahrer und Logistiker beschäftigt werden. Sie haben meist kurze Zeitverträge oder arbeiten als Subunternehmer. Ihre Stundensätze liegen oft nur knapp über dem Mindestlohn. Ausliefern müssen sie im Akkord. Und ihre Sprinter mit den Paketen blockieren besonders zum Jahresende den Verkehr der Innenstädte von Stuttgart, Mainz oder Karlsruhe. „Zur Sache-Extra“ über den Paketstress in der Vorweihnachtszeit und die Frage: Was sind die Folgen des Lieferwahnsinns? Wer profitiert und wer leidet unter der Paketflut aus dem Internet? Die Reporter Sebastian Schley und Jörg Armbrüster waren im Südwesten unterwegs.

Plusminus: Paket-Flut – Wie Geschenke ohne Chaos ankommen (19.12.2018)
Zwölf Millionen Pakete sind jetzt täglich unterwegs. Mitarbeiter – teils schlecht bezahlt – haben die Zusteller zusätzlich eingestellt. Das führt auch zum Chaos im Stadtverkehr. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass es auch anders geht.

Plusminus: Wieso Arbeitsplätze nach Deutschland zurück kommen (19.12.2018)
Statt mehr Arbeitsplätze nach Fernost zu verlagern, bleiben Unternehmen in Deutschland oder kommen sogar zurück. „Industrie 4.0“ sorgt dafür, dass hier die Lohnstückkosten rentabel bleiben und „Made in Germany“ wieder attraktiv wird.

ZDFinfo: Genug zum Leben? – Hartz IV auf dem Prüfstand (19.12.2018)
Bei Hartz IV spalten sich die Meinungen: Hat jeder damit das, was er zum Leben braucht? Oder reicht es hinten und vorne nicht?

Frontal 21: Stadt, Land, Schluss? Heimat zwischen Wut und Wandel (18.12.2018)
Digitalisierung, Strukturwandel, Flüchtlingspolitik, demografische Entwicklung – viele Bürger haben das Gefühl: Die Politik verspricht viel, hat aber keine Lösungen mehr parat. Reporter des ZDF-Magazins „Frontal 21“ sind quer durchs Land gefahren: an die Küste, in den Ruhrpott, den Hunsrück, die Oberpfalz und in den Osten. Sie haben sich dort umgeschaut, wo Einwanderer manchmal den einzigen Bevölkerungszuwachs bilden, es nicht mehr genügend Fachkräfte gibt, wo Internet und Handy noch immer nicht funktionieren und dahin, wo es demnächst nicht mal mehr einen Arzt, einen Bäcker oder eine Kneipe gibt. Überall haben sie gefragt: Wie überleben diese Orte, was ist hier schiefgelaufen, und was soll sich ändern? Dabei zeigt sich: Für manche Gemeinde kommt jede Hilfe zu spät. Doch erstaunlich viele Bürger und Bürgermeister vor Ort verlassen sich nicht länger auf die Politik in Berlin, sondern packen einfach selbst an.

BR: Arm gegen Ärmer: Obdachlose in Bayern (16.12.2018)
Seit Jahren warnen Sozialarbeiter, dass sie überfordert sind von der Unterbringung gestrandeter Menschen. Die Gründe sind vielschichtig. Inzwischen, so Sozialarbeiter und Armutsforscher, erreicht das Problem prekärer Lebens- und Wohnsituationen nicht nur Menschen am Rande der Gesellschaft.

ZDF: Kein Geld für‘n Supermarkt. Der schwere Gang zur Tafel (16.12.2018)
Fast 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland auf Lebensmittelspenden angewiesen. Arme, Alte, Männer, Frauen, Kinder holen sich regelmäßig Essen bei der Tafel ab, um satt zu werden. Bedürftige bekommen dort Lebensmittel kostenlos – oder für wenige Euro. Auch Rentnerin Bärbel Kappus war lange auf die Tafel angewiesen. 700 Euro Rente waren einfach zu wenig, um monatlich über die Runden zu kommen. Zwischenzeitlich schlug sie sich mit Putz-Jobs durch und hat sich mit dem Thema Armut im Alter intensiv beschäftigt. Mittlerweile hilft sie anderen Bedürftigen bei Problemen und rechtlichen Fragen. Bremerhaven gilt als eine der ärmsten Städte Deutschlands. 11 000 Kunden zählt die Tafel dort. Ihr Chef Reiner Giese versucht mit entspannter norddeutscher Gelassenheit, sich von den vielen Problemen nicht entmutigen zu lassen, und unterstützt, wo es geht. Deutschlandweit werden etwa 1,5 Millionen Tafelkunden von etwa 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in mehr als 2000 Läden und Ausgabestellen versorgt. Aber spätestens, seit die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnahm und in Bremerhaven gegen Tafelmitarbeiter wegen Unterschlagung ermittelt wurde, wird auch Kritik an der Tafel lauter. Die Tafeln seien weder sozial noch nachhaltig, sagt Soziologe Prof. Dr. Stefan Selke. Der Staat werde durch sie aus seiner sozialen Verantwortung gelassen. Wie gehen die Tafeln mit solchem Gegenwind um? Wie sieht ihr Konzept für die nächsten Jahre aus? Die „ZDF.reportage“ befragt Tafel-Mitarbeiter und ihre Kunden in West und Ost, in der Stadt und auf dem Land.

quer: EU-Pläne für LKW-Fahrer (13.12.2018)
Hunderttausende Lastwagen sind täglich auf unseren Autobahnen unterwegs – für die Fernfahrer ein Knochenjob unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen. Die EU will jetzt Abhilfe schaffen. Gleicher Lohn für alle und vor allem: Fahrtzeiten sollen besser kontrolliert werden.

Kontrovers: „Polen-Sprinter“ im Dauerstress (12.12.2018)
In der Weihnachtszeit sind viele „Polen-Sprinter“ unterwegs. So bezeichnet die Logistikbranche Kleintransporter, die meist aus Osteuropa stammen und hierzulande unter anderem für große Paketzulieferer Waren ausliefern. Die Vorschriften für Kleintransporter sind weniger streng als für LKW und das hat Folgen.

Frontal 21: Wenn Eltern alt werden. Verzweifelte Suche nach guter Pflege (11.12.2018)
Etwa drei Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig. Doch sie brauchen nicht nur Pflege, sondern auch Betreuung im Alltag – wie Hilfe beim Aufstehen und Anziehen oder beim Essen. Diese Arbeit übernehmen immer häufiger Frauen aus Osteuropa. Sie kommen beispielsweise aus Polen oder Kroatien und übernehmen die sogenannte 24-Stunden-Betreuung. Schätzungen zufolge arbeiten mittlerweile 100.000 bis 400.000 von ihnen in Deutschland. Zahlreiche Agenturen bieten im Internet die Vermittlung solcher Betreuungskräfte an. Doch das oftmals versprochene Rundum-Sorglos-Paket kann für Angehörige juristische Folgen haben, wie ein Beispiel aus Bayern zeigt. In einem Gerichtsprozess wurde ein Vermittler verurteilt. Die betroffenen Familien mussten daraufhin teilweise mehrere Tausend Euro Sozialabgaben nachzahlen. Aber auch die osteuropäischen Betreuerinnen klagen über Probleme. Immer wieder gibt es Fälle, in denen sie nicht die vereinbarte Entlohnung bekommen. Außerdem ist eine 24-Stunden-Betreuung aus arbeitsrechtlicher Sicht grundsätzlich problematisch, da gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeiten, Pausenbestimmungen und Ruhezeiten eingehalten werden müssen. Viele Betreuerinnen arbeiten deshalb als Selbstständige.

Panorama 3: Personalmangel: Intensivstationen am Limit (11.12.2018)
Der Mangel an Pflegepersonal führt zu erheblichen Konsequenzen auf den Intensivstationen in norddeutschen Kliniken. Nach Recherchen von Panorama 3 können viele vorhandene Betten aufgrund fehlenden Personals nicht belegt werden. Vor allem in Niedersachsen und Bremen sind die Engpässe zum Teil erheblich. Teilweise kann bis zu einem Drittel der vorhandenen Intensivbetten nicht genutzt werden, da die notwendigen Intensivpflegekräfte fehlen.

Report Mainz: Krankenhäuser vor dem Aus (28.11.2018)
Mit einer Klagewelle treiben Krankenkassen Kliniken in den Ruin. Sie fordern Millionen bereits gezahlter Honorare zurück. Es geht um die Frage, ob in den Kliniken geforderte Mindeststandards eingehalten werden.

Report Mainz: Die dunkle Seite des Logistikbooms (28.11.2018)
Ein ukrainischer Mitarbeiter eines süddeutschen Logistikunternehmens wurde in Erding bei München von einem Schlägertrupp brutal zusammengeschlagen, weil er nach acht Wochen Arbeit seinen Lohn eingefordert hat. Die Schläger waren ebenfalls Mitarbeiter des Subunternehmens, das für den Logistikriesen GLS arbeitet.

Plusminus: Betriebsrenten: Wie Senioren um die Erhöhung gebracht werden (28.11.2018)
Betriebliche Altersvorsorge ist ein wichtiger Baustein zur Absicherung im Alter. Doch bei der vorgeschriebenen Erhöhung gibt es häufig Streit. So wurde die Generali verurteilt, zu wenig gezahlte Betriebsrenten nachzuzahlen. Kein Einzelfall.

Frontal 21: Kinder kriegen für die Rente? (20.11.2018)
Kinderlose sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Geld in die Pflege- und Rentenversicherung einzahlen als Eltern.

ZDF: Erst frei, dann pleite. Selbstständige in Not (18.11.2018)
Ob Schneiderin, Lottoladen-Besitzerin oder Kleinbauer: Viele Selbstständige machen zu wenig Gewinn, um sich etwas zurücklegen zu können. Erst frei, dann pleite – leider keine Ausnahme.

Westpol: Harte Zeiten für Berufs-Betreuer (18.11.2018)

NDR: Pflegenotstand im Norden (16.11.2018)
Immer häufiger müssen Pflegedienste alte und kranke Menschen ablehnen: kein Personal. Patienten, Angehörige und Pflegekräfte fühlen sich im Stich gelassen. Ist das System am Limit?

mehr/wert: Bedingungsloses Grundeinkommen: Pro & Contra (15.11.2018)
Die Finnen haben es gerade erst getestet, in Deutschland steht es schon lange in der Diskussion: ein bedingungsloses Grundeinkommen. Kann es den Sozialstaat fit für die Zukunft machen?

ZAPP: Mindestlohn? (Selbst-)Ausbeutung im Journalismus (14.11.2018)
Oft berichten Medien über prekäre Arbeitsbedingungen in der Arbeitswelt – für viele freie Journalisten gehört der eigene Beruf inzwischen auch dazu, sie kommen kaum über die Runden.

SWR: Paketfahrer – Ausgebeutet für den Online-Boom? (14.11.2018)
Paket-Zusteller sind oft ausländische Fahrer, die weit unter dem Mindestlohn arbeiten. Oft nicht versichert, ohne Wohnung. Die Paketfahrer leben auf der Schattenseite des Zustell-Booms.

WDR: Arm trotz Arbeit – Warum viele Frauen so wenig verdienen (14.11.2018)
Dreiviertel aller Frauen zwischen 15 und 65 Jahren arbeiten in Deutschland. Mehr als die Hälfte von ihnen verdient maximal 1.500 Euro netto im Monat. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit – oft wegen der Kindererziehung – oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen.

Westpol: Ausbeutung im Lkw trotz Mindestlohn (11.11.2018)
Im sauerländischen Ense haben jüngst Lastwagenfahrer gestreikt, weil sie seit Monaten im Lkw leben und Hungerlöhne verdienen. Wie kann das sein, trotz Mindestlohn?

Westpol: Tausende Sonderpädagogen fehlen an NRW-Schulen (11.11.2018)
Die Landesregierung hatte einen Neustart bei der Inklusion versprochen. Doch die Personalprobleme bleiben: Tausende Sonderpädagogen fehlen in NRW.

NDR: Eltern am Limit (10.11.2018)
Was tun, wenn ein Kind schwerstbehindert zur Welt kommt? Wenn finanzielle Sorgen den Alltag bestimmen? Judith Rakers besucht Einrichtungen, die Kindern und Familien in Not helfen.

Report München: Die vernachlässigten Aussiedler. Kaum Rente trotz lebenslanger Arbeit (23.10.2018)
Millionen Aussiedler und Spätaussiedler sind die vergangenen Jahrzehnte nach Deutschland gekommen. Sie haben oft noch viele Jahre gearbeitet. Im Alter werden viele nun von den Kürzungen der Rentenansprüche überrascht. Teils um 40 Prozent. So will es das Fremdrentengesetz seit den 90er Jahren. Für die Betroffenen eine große Ungerechtigkeit. Sie hoffen auf ein Zeichen aus Berlin und auf eine Anerkennung ihrer Lebensleistung.

Report Mainz: Hunderttausenden wird der Strom abgestellt – mit schlimmen Folgen für die Betroffenen (06.11.2018)
Rund 300.000 mal im Jahr wird in Deutschland der Strom abgestellt. Betroffen davon sind auch Familien mit Kindern und kranke Menschen, die dann ohne heißes Wasser, Waschmaschine und Licht auskommen müssen.

Kontraste: Abgehängter Osten – Warum ganze Regionen ohne Perspektive sind (01.11.2018)
28 Jahre nach der deutschen Einheit sind die ländlichen Regionen Ostdeutschlands geprägt von Perspektivlosigkeit: Frauenmangel, Überalterung, niedrige Löhne und eine Wirtschaftsleistung genau in der Mitte zwischen Rumänien und Bayern tragen zum Frust bei – und zum Erstarken der AfD.

NDR: 7 Tage… unter Truckern (24.10.2018)
70 Prozent unserer Waren werden per Lkw transportiert. Ohne sie wären die Supermarktregale leer. Wie ist das Leben als Fahrer, wenn man immer unterwegs ist und nie richtig ankommt?

Plusminus: Zahnarztpraxen als Renditeobjekte (24.10.2018)
Aus Sicht von Investoren sind Zahnarztpraxen offenbar ein lohnendes Geschäft. Immer mehr Praxen werden von Kapitalgebern aufgekauft. „Plusminus“ zeigt, was das für die Patienten bedeuten kann.

Report München: Kaum Rente trotz lebenslanger Arbeit: Die vernachlässigten Aussiedler (23.10.2018)
Millionen Aussiedler und Spätaussiedler sind die vergangenen Jahrzehnte nach Deutschland gekommen. Sie haben oft noch viele Jahre gearbeitet. Im Alter werden viele nun von den Kürzungen der Rentenansprüche überrascht. Teils um 40 Prozent. So will es das Fremdrentengesetz seit den 90er Jahren. Für die Betroffenen eine große Ungerechtigkeit. Die Aussiedler hoffen nun auf ein Zeichen aus Berlin und auf eine Anerkennung ihrer Lebensleistung.

ARD: Das Milliardenbusiness Schleppermafia (22.10.2018)
Im Verborgenen werden zehntausende Menschen nach Europa und nach Deutschland geschleust: zum Beispiel mit erschlichenen Touristen- und Studienvisa oder mit Scheinarbeitsverträgen. Die Methoden werden dabei immer raffinierter. Durch Netzwerke von Erfüllungsgehilfen auf allen Ebenen und über Grenzen hinweg verschleiern die Schlepper ihre Geschäfte.

mehr/wert: Umziehen im Alter: Städtische Helfer unterstützen Senioren (18.10.2018)
Eine neue Wohnung suchen und umziehen ist mit Stress verbunden, den gerade auch ältere Menschen scheuen. In einem bayerischen Modellprojekt sollen Umzugshelfer den Senioren zur Seite stehen. Das könnte auch die Wohnungsnot von Familien lindern.

Westpol: Die Not der Krankenhäuser mit den Pflegekräften (14.10.2018)
Bundesgesundheitsminister Spahn schreibt ab Januar Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhäusern vor. Das soll Patienten helfen und Pflegekräfte entlasten. Doch wird das so erreicht? Den einen gehen die Vorgaben nicht weit genug, den anderen sind sie zu streng. Angesichts des Mangels an Pflegekräften setzen die Vorgaben die Krankenhäuser unter Druck.

mehr/wert: Pflegeversicherung: Hohe Hürden bei einfachen Hilfstätigkeiten (11.10.2018)
Wenn Angehörige die Pflege selbst in die Hand nehmen, sind sie oft auf Hilfe durch Freunde oder Bekannte angewiesen. Für diese Hilfe gibt es eine finanzielle Entschädigung – doch wegen hoher bürokratischer Hürden bekommt sie fast niemand.

Plusminus: Ernte-Mafia: Brutale Ausbeutung im Obst- und Gemüsegeschäft (10.10.2018)
Was hat die Mafia mit dem Obst und Gemüse im Supermarkt um die Ecke zu tun? „Plusminus“ deckt auf, wie kriminelle Banden zehntausende Migranten und Flüchtlinge für die Ernte in Italien rekrutieren und gemeinsam mit Landwirten ausbeuten.

NDR: Rabenväter: Wenn Papa keinen Unterhalt zahlt (08.10.2018)
Rund 700.000 Kinder erhalten keine Unterhaltszahlungen vom getrennt lebenden Vater und seltener: der Mutter. Zahlen tut dann der Staat. Wie kann das sein?

3sat: Die Pflege-Agenda (04.10.2018)
Die Zukunft der Pflege und das nötige Umdenken

3sat: Gepflegt alt werden. Kommunalisierung der Pflege (04.10.2018)
In den Niederlanden sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet dafür zu sorgen, dass alte Menschen nicht ins Heim müssen. Ist die Kommunalisierung der Pflege auch für Deutschland eine Option?

WDR: Wenn Orte Angst machen – Leben zwischen Furcht und Fakten (26.09.2018)
Der Ebertplatz in Köln ist über Nacht bundesweit berühmt geworden. Am späten Abend des 14. Oktobers 2017 wird hier ein 22-jähriger Dealer aus Guinea erstochen. Mitten in Kölns Innenstadt. Es ist der traurige Höhepunkt eines Niedergangs: Seit Jahren tummeln sich auf dem Ebertplatz immer mehr Dealer, Obdachlose und Süchtige. Dazu kaputte Rolltreppen, defekte Beleuchtung, ein Brunnen, der seit Jahren nicht mehr sprudelt, und in den Passagen ein durchdringender Gestank. Der Kölner Ebertplatz wird sogar bei Tag gemieden. Ein Alptraum. Ein Angst-Raum. Mitten in der Stadt.

quer: Pfleger im Flieger: Wie Bayern den Pflegenotstand verschärft (27.09.2018)
In Bayern fehlen die Pfleger: Auf 100 offene Stellen kommen nur 17 Bewerber. Andererseits wollen viele Flüchtlinge in der Pflege arbeiten. Die Politik hat das erkannt und wollte Flüchtlinge, deren Asylantrag bereits abgelehnt wurde, trotzdem dulden. Eigentlich sollten sie die Pflege-Ausbildung abschließen und zwei Jahre arbeiten können. So weit die Theorie. In der Praxis aber häufen sich besonders in Bayern Fälle, bei denen Flüchtlinge trotz Pflege-Bonus abgeschoben werden. Pflegeheime, die mit ihren Flüchtlingen in der Ausbildung sehr zufrieden sind, bangen um die Zukunft ihrer Azubis.

BR: Wohnen für alle: Neue Ideen gegen die Wohnungsnot (26.09.2018)
Wer in deutschen Großstädten nach einer Wohnung sucht, sieht sich mit großen Problemen konfrontiert. Denn: Obwohl die Wohnungsnot immer größer wird, stehen Häuser leer, liegt Bauland brach, wird Wohnraum an Touristen vermietet. Neubau ist also nicht die einzige Lösung.

Plusminus: Pflege-Probleme – Warum kaum jemand für die Zukunft vorsorgt (26.09.2018)
Eine neue Studie hat wieder gezeigt: Die Zahl der zu Pflegenden in Deutschland wächst in den nächsten Jahren rasant. Gleichzeitig fehlt es an Personal. Die Kosten für die Pflege werden in den nächsten Jahrzehnten drastisch steigen.

Report Mainz: Arm durch Krankheit: Trotz Erwerbsminderungsrente stehen Millionen vor Altersarmut (25.09.2018)
Die große Koalition will ab 2019 Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner einführen. Gleichzeitig aber benachteiligt sie damit 1,8 Millionen heutige Rentner.

Frontal 21: Teurer Wohnen. Wem gehört die Stadt? (25.09.2018)
Mit einem Bündel von Maßnahmen will die Bundesregierung die hohen Wohn- und Mietkosten dämpfen, die vor allem in deutschen Städten und Ballungsgebieten explodieren und bezahlbaren Wohnraum zur Mangelware werden lassen. Doch egal ob Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Grunderwerbsteuer C – eine Art Strafsteuer für brachliegenden Baugrund – es finden sich kaum Konzepte, um gegen Spekulation und Preistreiberei auf dem Wohnungsmarkt anzukämpfen. Und während die Politik immer wieder an Schräubchen dreht, ist die deutsche Hauptstadt zum Schauplatz eines internationalen Monopoly-Spiels geworden, bei dem die Investoren die Preise in schwindelerregende Höhen treiben: Seit 2010 sind die Angebotskaufpreise für Immobilien in Berlin um fast 109 Prozent gestiegen, allein zwischen 2016 und 2017 um rund 20 Prozent. Das macht die Stadt zum weltweiten Spitzenreiter.

SRF: Schwere Last auf schmalen Schultern (20.09.2018)
Kinder und Jugendliche, die kranke Eltern, Geschwister oder betagte Großeltern pflegen, tun das meist im Verborgenen. Und doch sind sie mitten unter uns. Knapp acht Prozent aller Kinder zwischen 10 und 15 Jahren sind «Young Carer», junge Pflegende.

BR: Seniorenfreie Städte? Wie Altenheime verdrängt werden (20.09.2018)
Innerhalb kurzer Zeit mussten 22 Bewohner ihr Altenheim im fürstlichen Schloss von Regensburg verlassen. Die Heimbewohner vermuten, ein Hotel solle jetzt einziehen – das wäre lukrativer. Die Senioren werden jetzt in einem Pflegeheim am Stadtrand untergebracht und fühlen sich abgeschoben.

BR: Teurer Wohnen – Wie anonyme Investoren die Preise anheizen (20.09.2018)
In München gehen Tausende auf die Straße gegen den Mietwahnsinn. Gleichzeitig ist das existenzielle Gut „Wohnen“ ein Fall fürs Bundeskriminalamt: Die Behörde warnt, dass Kriminelle hierzulande Immobilien kaufen und so schmutziges Geld waschen. Das treibt die Preise am Wohnungsmarkt weiter nach oben.

BR: Weniger Arbeit, gleicher Lohn – Straubinger Firma legt vor (20.09.2018)
Kein Handy, keine Mittagspause. Dafür müssen die Mitarbeiter einer Firma bei Straubing nur 6 Stunden arbeiten – bei vollem Lohn. Der Firmenbesitzer berichtet von weniger Krankmeldungen, effektiverer Arbeit und einem besseren Arbeitsklima. Ein Erfolgsmodell. Trotzdem will es keiner übernehmen.

WDR: Leben im Laster – Der harte Alltag osteuropäischer LKW-Fahrer (19.09.2018)
Der rumänische Fahrer Kristinel ist oft wochenlang unterwegs, ohne eine einzige Nacht außerhalb seines LKW zu verbringen. Ein Leben auf engstem Raum. So wie er sind viele LKW Fahrer sind wochen- und monatelang durch Westeuropa unterwegs- ohne ein einziges Mal ein richtiges Bett gehabt zu haben oder eine Dusche. Die Fahrer wohnen zum Beispiel in ihren freien Stunden auf Rastplätzen oder Parkplätzen. Einige treffen die Story Autoren sogar in einer vergessenen Waschanlage bei Köln an, wo sie sich ein Lager aufgebaut haben. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Fast immer sind es osteuropäischen Fahrer, die über Subunternehmer zu Niedriglöhnen durch die Lande geschickt werden. Gerade in Deutschland sind die Kontrollen zu lasch, ein nahezu rechtsfreier Raum für geldgierige Speditionen. Obwohl Gewerkschaften und Polizei der Transitländer Belgien und Holland sich aktiv für eine Veränderung einsetzen, schlüpfen Speditionen immer wieder durch die gesetzlichen Löcher oder bewegen sich unentdeckt und unkontrolliert am Rande der Legalität. Wie kann das sein?

BR: Immer länger arbeiten … Rente mit 70? (19.09.2018)
Dieter, 59, und Rainer, 53 arbeiten auf dem Bau. Beide gehören zu den geburtenstarken Jahrgängen und arbeiten seit sie Teenager sind. Sie können sich nicht vorstellen, bis zu ihrem errechneten Rentenalter von 64 bzw. 65 weiterzuarbeiten. Doch jeder Monat, den sie früher gehen wollen, bedeutet Abschläge bei ihrer Rente. Aber nicht nur schwer körperlich arbeitende Menschen haben Sorge, ob sie bis zum vorgesehenen Rentenalter durchhalten. Auch Angestellte in der Verwaltung oder in sozialen Berufen kommen an ihre Grenzen. Ihre Herausforderung ist die Digitalisierung, die ständiges Umdenken und Fortbildungen erfordert. Wie lange können sie dem neuen Tempo standhalten? Wie können sie fit bleiben, damit ein vorzeitiges Ausscheiden nicht eine geringe Rente nach sich zieht? Zwischen Wirtschafts- und Sozial-Wissenschaftlern wird heftig diskutiert, wie zukunftsfähig unser Rentensystem in seiner jetzigen Form ist. Die Babyboomer der Jahrgänge 1955 bis 1966 bringen es an seine Grenzen. Müssen mehr Steuergelder in den Topf der gesetzlichen Rentenversicherung fließen? Oder braucht es sogar einen radikalen Umbau? Viele Warnzeichen zeigen, dass es höchste Zeit ist, das System auf den Prüfstand zu stellen. Denn die Polarisierung in der Gesellschaft steigt: Zwischen Gutverdienern, die es sich leisten können, früher in Rente zu gehen, und jenen, die nur niedrige Renten bekommen, aber bis zum Schluss durchhalten müssen. Wo sind die neuen Konzepte? Die Politik verweist auf die gerade eingerichtete Rentenkommission, deren Vorschläge sie abwarten will. Doch die Zeit drängt: Können wir wirklich alle länger arbeiten? Oder muss es ein flexibles Renteneinstiegsalter geben mit Ausgleichszahlungen zur Vermeidung von Altersarmut?

SWR: Fit bis zur Rente? Wenn Arbeit krank macht … (19.09.2018)
Was tun gegen zu hohe Arbeitsbelastung und die Gefahr, davon krank zu werden? Der Film stellt Menschen vor, die unter starker Arbeitsbelastung leiden. Immer häufiger machen psychische Erkrankungen arbeitsunfähig.

Plusminus: Arbeitsschutz – Sparen auf Kosten der Sicherheit (19.09.2018)
Pro Arbeitstag sterben in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen. Ein häufiger Grund sind Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften. Doch viele Bundesländer haben bei den Arbeitsschutzbehörden drastisch gekürzt, mit gefährlichen Folgen.

Kontrovers: Was taugen Qualitätsstandards? (19.09.2018)
Bestimmte Operationen dürfen deutsche Kliniken nur durchführen, wenn sie den Eingriff oft genug machen, also sogenannte Mindestmengen einhalten. Doch in hunderten von Fällen haben bayerische Krankenhäuser die Regelung umgangen!

Westpol: Kinderarmut – Wie die Politik versagt (16.09.2018)
Noch nie waren in Nordrhein-Westfalen so viele Kinder arm wie derzeit. Und das trotz sinkender Arbeitslosigkeit. Die Bertelsmann-Stiftung hat ausgerechnet, dass 500.000 Kinder auf Harzt IV angewiesen sind, 70.000 mehr als noch 2012. Seit Jahren versuchen die NRW-Landesregierungen Kinderarmut mit Maßnahmen und Programmen zu bekämpfen. Erfolglos. Was läuft schief? Sozialverbände fordern von der Politik ein grundsätzliches Umdenken.

ZDF: Eine Frage der Würde (15.09.2018)
1,7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz. Vieles schaffen sie nicht mehr alleine, wollen aber so lange wie möglich am normalen Leben teilnehmen. Wie kann das gelingen?

SWR: Pflegekräfte am Limit (14.09.2018)
Krankenhäuser und Pflegeheime sind chronisch unterbesetzt und dennoch wird seit Jahren weiter an Pflegekräften gespart. Längst arbeiten sie am Limit. Viele von ihnen verlassen deswegen ihren Beruf. Die, die bleiben, leiden an Überlastung, Unterbezahlung und oft auch Mobbing. Auch mangelt es an neuen Auszubildenden. Aber es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass gute Pflege möglich ist – trotz Fachkräftemangel und Pflegenotstand.

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Pflege in der Krise (13.09.2018)

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Viele Pfleger wechseln freiwillig in die Leiharbeit (13.09.2018)

Panorama 3: Alte bleiben auf der Strecke (11.09.2018)
Bald wird jeder vierte Deutsche älter als 65 Jahre sein. Doch viele norddeutsche Städte und Kommunen haben sich darauf noch überhaupt nicht vorbereitet. Barrierefreiheit? Fehlanzeige.

ZDF: Arm trotz Arbeit. Wenn ein Job nicht reicht (11.09.2018)
„37 Grad“ begleitet Menschen, die mehr als einen Job brauchen, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte 2017 3,26 Millionen Mehrfachbeschäftigte.

Report München: Notfallversorgung in Ballungsräumen vor dem Kollaps (11.09.2018)
Der Notfallversorgung in Ballungsräumen droht der Kollaps, weil Pflegekräfte und Fachpersonal fehlen. Der Grund: Die Mietpreisexplosion in deutschen Großstädten. Ein Skandal, sagen Experten und Ärzte: Das System steht kurz vor dem Zusammenbruch – in München zeigt sich: Wegen Fachkräftemangel kommt es in Kinderkrankenhäusern und in Notaufnahmen schon jetzt zu gefährlichen Engpässen.

Plusminus: Pflege – wie es besser geht (05.09.2018)
In Krefeld können Hilfsbedürftige auch zu Hause auf Unterstützung und Betreuung des Städtischen Seniorenheims zurückgreifen. Für sie und ihre Angehörigen eine große Entlastung. Die bürokratischen Hürden für diesen Weg sind hoch. Aber warum?

BR: Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim (05.09.2018)
Pflegenotstand in Deutschland: Zu wenig Pfleger, immer mehr alte, kranke Menschen. Ein möglicher Lösungsansatz: Digitalisierung im Heimalltag. Doch passen Roboter, Kameras und Funktechnik in den sensiblen Bereich der Pflege? Und was sagt der Datenschutz?

Frontal 21: Bruchbuden der Bildungspolitik: Schimmel, Dreck, kaputte Decken (04.09.2018)
Unterricht in bröckelndem Gemäuer, inmitten von Schimmel und Schmutz – so beginnt für viele Schüler und Lehrer das neue Schuljahr.

ARD: Allein auf Station – Wie weiter mit der Krankenpflege? (03.09.2018)
Mit 30 Patienten allein auf Station. Das ist in deutschen Krankenhäusern immer häufiger keine Ausnahme mehr. Mitarbeiter werden ständig aus dem freien Wochenende geholt oder zu Überstunden genötigt. Geht es auch anders?

Exakt: Was bringen Hartz-IV-Sanktionen? (29.08.2018)
Weil Benjamin Grubba sich auf ein Arbeitsangebot des Jobcenters nicht gemeldet habe, werden dem Hartz-IV-Empfänger alle Leistungen, bis auf den Lebensmittelgutschein, gekürzt. Um seine Arbeitsbereitschaft zu fördern.

Plusminus: Fragwürdige Strafen: Wie das Jobcenter Hartz IV-Bezieher schikaniert (29.08.2018)
Wer Hartz IV bezieht, sich aber nicht um Arbeit bemüht, dem drohen oft Leistungskürzungen durch das Jobcenter. Aber darf hier überhaupt gekürzt werden, denn Hartz IV soll schließlich das vom Staat garantierte Existenzminimum sichern?

Plusminus: Altersvorsorge: Was bringt das neue Rentenpaket? (29.08.2018)
Gerade hat die Koalition das neue Rentenpaket auf den Weg gebracht. Es sichert das Rentenniveau und hält die Beiträge stabil. Doch der große Wurf ist es nicht. „Plusminus“ blickt nach Österreich und Schweden und holt Expertenmeinungen ein.

defacto: Pflegenachwuchs aus Bosnien – Wie ein Darmstädter Krankenhaus gegen den Fachkräftemangel eigene Wege geht (27.08.2018)
Jeden Morgen macht Merima Alispahic ihren Rundgang auf der Krankenstation. Die junge Frau kommt aus Bosnien und ist eine von tausenden ausländischen Pflegekräften, die dem deutschen Gesundheitssystem aus der Krise helfen könnten. Ihr Arbeitgeber, das Darmstädter Elisabethenstift, ist selbst aktiv geworden, nachdem die Klinik seit Jahren vergeblich auf Hilfe aus der Politik gewartet hat. Das Krankenhaus bildet kontinuierlich osteuropäische Pflegerinnen und Pfleger weiter, um so dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Neben Fachkenntnissen sind Sprachkurse und Integration für das Krankenhaus sehr wichtige Aspekte. Aber das Vorgehen ist aufwendig und teuer. Noch dazu gibt es große bürokratische Hürden. defacto hat sich das Projekt in Darmstadt angeschaut.

Report München: Bürokratischer Wahnsinn statt Entlastung: Wie das Pflegestärkungsgesetz Patienten quält (21.08.2018)
Es klingt gut. 125 Euro pro Monat für niederschwellige Angebote, z.B. eine Unterstützung im Haushalt. Das Pflegestärkungsgesetz garantiert seit 1.1.2017 diese Leistung für Pflegebedürftige wie Maria Leopold. Doch sie findet niemanden, denn nur Pflegedienste dürfen die Unterstützungsleistungen anbieten, die aber bieten diese Art der Dienstleistung gar nicht an. Ein gut gemeintes Gesetz scheitert an bürokratischen Hürden.

Monitor: Lebensversicherung als Ramschware: Private Altersvorsorge in Gefahr? (16.08.2018)
Der Versicherer Generali könnte nur der Anfang sein: Er will vier Millionen Lebensversicherungsverträge an eine Abwicklungsfirma verkaufen, weil sich das Geschäft mit den Versicherungen wegen der Niedrigzinsphase immer weniger lohnt. Sollte die Finanzaufsicht BaFin den Deal genehmigen, dürften weitere Versicherer dem Modell folgen. Für die Versicherten könnte das erhebliche Folgen haben. Experten befürchten deutliche Einbußen und sogar das Risiko von Unternehmenspleiten. Damit wäre die private Altersvorsorge von Millionen Versicherter in Gefahr.

Frontal 21: Teurer Wohnen. Der Kampf um bezahlbare Mieten (14.08.2018)
Explodierende Mietpreise, unbezahlbarer Wohnraum, verdrängte Mieter – die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ist aktuell eine der drängendsten sozialpolitischen Fragen in Deutschland.

Kontrovers: Das Geschäft mit der Jugendhilfe (25.07.2018)
Ein Geschäftsmann soll quer durch die Republik Jugendämter um viel Geld betrogen sowie Mieten und Löhne nicht bezahlt haben. Auf der Strecke bleiben dabei die Schwächsten: Kinder und Jugendliche, die eine besondere Betreuung brauchen. Weil Kontrolle und Koordination fehlen!

Plusminus: Beatmungspatienten – Fehlanreize gefährden Patienten (25.07.2018)
Die Zahl der Beatmungspatienten in Deutschland steigt seit Jahren, da nach Meinung von Palliativmedizinern die Beatmung sehr gut bezahlt würde. Ein Großteil der Patienten könnte entwöhnt werden, doch das lohne sich für Pflegedienste kaum.

Fakt: Erfolgreiches niederländisches Pflege-Modell (17.07.2018)
In Deutschland herrscht Pflegenotstand: Es fehlt an Nachwuchs und an Geld. Ein Lösungsansatz für die Probleme könnte ein Konzept aus den Niederlanden sein. Beim Modell unserer Nachbarn steht der Mensch im Mittelpunkt.

Frontal 21: Schutz vor Berufsunfähigkeit nicht ausreichend (17.07.2018)

Zur Sache Baden-Württemberg: Keine Köche, keine Kellner (12.07.2018)
Arbeiten, wenn andere frei machen, wollen immer weniger, klagen Wirte und Hoteliers. Sie verkürzen schon die Öffnungszeiten oder führen weitere Ruhetage ein.

Plusminus: Arbeit für Flüchtlinge: Wie die Chancen wirklich stehen (04.07.2018)
Jeder vierte Flüchtling hat Arbeit. Experten jubeln – doch ein Faktencheck zeigt eine eher düstere Zukunft. Vielen fehlt die nötige Qualifikation. Ohne weitere Milliardeninvestitionen droht den meisten Langzeitarbeitslosigkeit.

ARTE: Leben vom Überfluss. Warum alle die Tafel brauchen (14.06.2018):
Immer mehr Menschen nutzen die Lebensmittel-Hilfe. Aber wie viele können die Tafeln noch versorgen? In Frankreich sind Supermärkte gesetzlich verpflichtet, ablaufende Waren zu spenden, damit weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Start-ups verteilen kommerziell Unverkäufliches an Wohltätigkeitsorganisationen. In Deutschland dagegen ist dies Sache der Ehrenamtlichen.

Exakt: Pflegen, trösten, dokumentieren – und im Zeitplan bleiben (13.06.2018):
Ute Finze arbeitet bei einem Pflegedienst auf dem Land. Sie ist oft der einzige soziale Kontakt für die Patienten. Doch bei ihren Aufgaben ist sie unter enormem Zeit- und Kostendruck – und für das Zwischenmenschliche zahlt die Krankenkasse kein Geld.

defacto: Kostenfalle private Krankenversicherung – Die Risiken im Alter (11.06.2018):
Wenn der 78-jährige Wolf Schreiber von seiner Leidensgeschichte mit der privaten Krankenversicherung erzählt, merkt man: Das Thema lässt den Bad Homburger nicht los.

ARD: Pflege: Hilft denn keiner? (11.06.2018)
Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, die Zahl steigt. Sie würdig zu versorgen, ist eine Herausforderung. Aber die Politik wird ihr nicht gerecht. Der Film beleuchtet, woran menschenwürdige Pflege oft scheitert.

Westpol: Pflegeheime: Verschleppter Umbau (03.06.2018)
Der Pflegenotstand in NRW droht sich weiter zu verschärfen. Hintergrund ist eine fünfzehn Jahre alte Vorgabe, die ab dem ersten August gilt: Dann müssen 80 Prozent der Zimmer in Pflegeheimen Einzelzimmer sein. Sonst gilt für die Heime ein Aufnahmestopp. Trotz des langen Vorlaufs wird jedes fünfte Heim in NRW den Umbau nicht rechtzeitig schaffen. Die Folge: 7.000 Pflegeplätze fallen erstmal weg. Haben die Betreiber gebummelt oder war die Vorgabe der Politik zu ehrgeizig?

ARTE: Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim (06.06.2018)
Die Pflege steht vor massiven Herausforderungen: Während die Deutschen immer älter werden, gehen den Pflegeheimen die Fachkräfte aus. Könnte die Digitalisierung helfen? Etwa durch Überwachung von demenzkranken Menschen per Funktechnik, Telemedizin und Einsatz von Robotern? Doch droht die Pflege dadurch nicht unpersönlicher zu werden? Und wie sicher sind die dabei erhobenen Daten?

ZDF: Klagen über Klagen. Verwaltungsgerichte am Limit (29.04.2018)
Die Flüchtlingswelle hat die deutschen Verwaltungsgerichte erreicht. Die Zahl der Asyl-Klagen ist explodiert. Viele Verfahren verzögern sich. Die Richter kommen mit der Arbeit kaum hinterher.

Westpol: Geschönte Arbeitsmarktstatistik (29.04.2018)
Seit Jahren feiert sich die Politik für sinkende Arbeitslosenzahlen in Deutschland . Wer sich die Statistik jedoch genau anschaut, stellt fest, dass bestimmte Gruppen herausgerechnet werden, obwohl sie eigentlich arbeitslos sind. Dies hat gravierende Folgen für politische Entscheidungen, denn je weniger Arbeitslose es offiziell gibt, desto weniger Gelder werden für arbeitsmarktpolitische Programme und staatliche Unterstützung bereit gestellt. Experten und Wohlfahrtsverbände fordern endlich mehr Ehrlichkeit.

Westpol: Fehlende OGS-Plätze (29.04.2018)
Jedes Kind soll das Recht auf einen Ganztagsplatz an einer Grundschule erhalten. Das hat die große Koalition in Berlin für das Jahr 2025 in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Die Kommunen stellt das vor große Probleme: Bestehende Grundschulgebäude sind viel zu klein, es fehlen Mensen und Betreuungsräume, Fachpersonal und Qualitätsstandards. Die Nachfrage ist längst da, viele Eltern suchen händeringend Ganztagsplätze für ihre Kinder. Westpol zeigt die Anstrengungen von zwei Kommunen beim Ausbau des Ganztags.

ARD: 24-Stunden Kitas: Wenn Mama und Papa Schicht arbeiten (29.04.2018)
Montag, 5:30 Uhr in Hamburg. Ida ist elf Monate alt und muss aufstehen. Ihre Eltern arbeiten als Sanitäter im Schichtdienst. Ida besucht eine 24-Stunden-Kita und wird dort nun auch erstmals übernachten. Wie kommt die Familie damit zurecht?

Panorama 3: Leben in überbelegten und verdreckten Wohnungen (24.04.2018)
Überbelegt, überteuert, unsaniert: Immer wieder werden bei Großrazzien in Hamburg Häuser wegen illegaler Vermietung und Sozialleistungsbetrug überprüft. Wer lebt dort? Und wie?