Videos

3sat: Die Pflege-Agenda (04.10.2018)
Die Zukunft der Pflege und das nötige Umdenken

3sat: Gepflegt alt werden. Kommunalisierung der Pflege (04.10.2018)
In den Niederlanden sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet dafür zu sorgen, dass alte Menschen nicht ins Heim müssen. Ist die Kommunalisierung der Pflege auch für Deutschland eine Option?

WDR: Wenn Orte Angst machen – Leben zwischen Furcht und Fakten (26.09.2018)
Der Ebertplatz in Köln ist über Nacht bundesweit berühmt geworden. Am späten Abend des 14. Oktobers 2017 wird hier ein 22-jähriger Dealer aus Guinea erstochen. Mitten in Kölns Innenstadt. Es ist der traurige Höhepunkt eines Niedergangs: Seit Jahren tummeln sich auf dem Ebertplatz immer mehr Dealer, Obdachlose und Süchtige. Dazu kaputte Rolltreppen, defekte Beleuchtung, ein Brunnen, der seit Jahren nicht mehr sprudelt, und in den Passagen ein durchdringender Gestank. Der Kölner Ebertplatz wird sogar bei Tag gemieden. Ein Alptraum. Ein Angst-Raum. Mitten in der Stadt.

quer: Pfleger im Flieger: Wie Bayern den Pflegenotstand verschärft (27.09.2018)
In Bayern fehlen die Pfleger: Auf 100 offene Stellen kommen nur 17 Bewerber. Andererseits wollen viele Flüchtlinge in der Pflege arbeiten. Die Politik hat das erkannt und wollte Flüchtlinge, deren Asylantrag bereits abgelehnt wurde, trotzdem dulden. Eigentlich sollten sie die Pflege-Ausbildung abschließen und zwei Jahre arbeiten können. So weit die Theorie. In der Praxis aber häufen sich besonders in Bayern Fälle, bei denen Flüchtlinge trotz Pflege-Bonus abgeschoben werden. Pflegeheime, die mit ihren Flüchtlingen in der Ausbildung sehr zufrieden sind, bangen um die Zukunft ihrer Azubis.

Plusminus: Pflege-Probleme – Warum kaum jemand für die Zukunft vorsorgt (26.09.2018)
Eine neue Studie hat wieder gezeigt: Die Zahl der zu Pflegenden in Deutschland wächst in den nächsten Jahren rasant. Gleichzeitig fehlt es an Personal. Die Kosten für die Pflege werden in den nächsten Jahrzehnten drastisch steigen.

Report Mainz: Arm durch Krankheit: Trotz Erwerbsminderungsrente stehen Millionen vor Altersarmut (25.09.2018)
Die große Koalition will ab 2019 Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner einführen. Gleichzeitig aber benachteiligt sie damit 1,8 Millionen heutige Rentner.

Frontal 21: Teurer Wohnen. Wem gehört die Stadt? (25.09.2018)
Mit einem Bündel von Maßnahmen will die Bundesregierung die hohen Wohn- und Mietkosten dämpfen, die vor allem in deutschen Städten und Ballungsgebieten explodieren und bezahlbaren Wohnraum zur Mangelware werden lassen. Doch egal ob Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Grunderwerbsteuer C – eine Art Strafsteuer für brachliegenden Baugrund – es finden sich kaum Konzepte, um gegen Spekulation und Preistreiberei auf dem Wohnungsmarkt anzukämpfen. Und während die Politik immer wieder an Schräubchen dreht, ist die deutsche Hauptstadt zum Schauplatz eines internationalen Monopoly-Spiels geworden, bei dem die Investoren die Preise in schwindelerregende Höhen treiben: Seit 2010 sind die Angebotskaufpreise für Immobilien in Berlin um fast 109 Prozent gestiegen, allein zwischen 2016 und 2017 um rund 20 Prozent. Das macht die Stadt zum weltweiten Spitzenreiter.

SRF: Schwere Last auf schmalen Schultern (20.09.2018)
Kinder und Jugendliche, die kranke Eltern, Geschwister oder betagte Großeltern pflegen, tun das meist im Verborgenen. Und doch sind sie mitten unter uns. Knapp acht Prozent aller Kinder zwischen 10 und 15 Jahren sind «Young Carer», junge Pflegende.

BR: Seniorenfreie Städte? Wie Altenheime verdrängt werden (20.09.2018)
Innerhalb kurzer Zeit mussten 22 Bewohner ihr Altenheim im fürstlichen Schloss von Regensburg verlassen. Die Heimbewohner vermuten, ein Hotel solle jetzt einziehen – das wäre lukrativer. Die Senioren werden jetzt in einem Pflegeheim am Stadtrand untergebracht und fühlen sich abgeschoben.

BR: Teurer Wohnen – Wie anonyme Investoren die Preise anheizen (20.09.2018)
In München gehen Tausende auf die Straße gegen den Mietwahnsinn. Gleichzeitig ist das existenzielle Gut „Wohnen“ ein Fall fürs Bundeskriminalamt: Die Behörde warnt, dass Kriminelle hierzulande Immobilien kaufen und so schmutziges Geld waschen. Das treibt die Preise am Wohnungsmarkt weiter nach oben.

BR: Weniger Arbeit, gleicher Lohn – Straubinger Firma legt vor (20.09.2018)
Kein Handy, keine Mittagspause. Dafür müssen die Mitarbeiter einer Firma bei Straubing nur 6 Stunden arbeiten – bei vollem Lohn. Der Firmenbesitzer berichtet von weniger Krankmeldungen, effektiverer Arbeit und einem besseren Arbeitsklima. Ein Erfolgsmodell. Trotzdem will es keiner übernehmen.

WDR: Leben im Laster – Der harte Alltag osteuropäischer LKW-Fahrer (19.09.2018)
Der rumänische Fahrer Kristinel ist oft wochenlang unterwegs, ohne eine einzige Nacht außerhalb seines LKW zu verbringen. Ein Leben auf engstem Raum. So wie er sind viele LKW Fahrer sind wochen- und monatelang durch Westeuropa unterwegs- ohne ein einziges Mal ein richtiges Bett gehabt zu haben oder eine Dusche. Die Fahrer wohnen zum Beispiel in ihren freien Stunden auf Rastplätzen oder Parkplätzen. Einige treffen die Story Autoren sogar in einer vergessenen Waschanlage bei Köln an, wo sie sich ein Lager aufgebaut haben. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Fast immer sind es osteuropäischen Fahrer, die über Subunternehmer zu Niedriglöhnen durch die Lande geschickt werden. Gerade in Deutschland sind die Kontrollen zu lasch, ein nahezu rechtsfreier Raum für geldgierige Speditionen. Obwohl Gewerkschaften und Polizei der Transitländer Belgien und Holland sich aktiv für eine Veränderung einsetzen, schlüpfen Speditionen immer wieder durch die gesetzlichen Löcher oder bewegen sich unentdeckt und unkontrolliert am Rande der Legalität. Wie kann das sein?

BR: Immer länger arbeiten … Rente mit 70? (19.09.2018)
Dieter, 59, und Rainer, 53 arbeiten auf dem Bau. Beide gehören zu den geburtenstarken Jahrgängen und arbeiten seit sie Teenager sind. Sie können sich nicht vorstellen, bis zu ihrem errechneten Rentenalter von 64 bzw. 65 weiterzuarbeiten. Doch jeder Monat, den sie früher gehen wollen, bedeutet Abschläge bei ihrer Rente. Aber nicht nur schwer körperlich arbeitende Menschen haben Sorge, ob sie bis zum vorgesehenen Rentenalter durchhalten. Auch Angestellte in der Verwaltung oder in sozialen Berufen kommen an ihre Grenzen. Ihre Herausforderung ist die Digitalisierung, die ständiges Umdenken und Fortbildungen erfordert. Wie lange können sie dem neuen Tempo standhalten? Wie können sie fit bleiben, damit ein vorzeitiges Ausscheiden nicht eine geringe Rente nach sich zieht? Zwischen Wirtschafts- und Sozial-Wissenschaftlern wird heftig diskutiert, wie zukunftsfähig unser Rentensystem in seiner jetzigen Form ist. Die Babyboomer der Jahrgänge 1955 bis 1966 bringen es an seine Grenzen. Müssen mehr Steuergelder in den Topf der gesetzlichen Rentenversicherung fließen? Oder braucht es sogar einen radikalen Umbau? Viele Warnzeichen zeigen, dass es höchste Zeit ist, das System auf den Prüfstand zu stellen. Denn die Polarisierung in der Gesellschaft steigt: Zwischen Gutverdienern, die es sich leisten können, früher in Rente zu gehen, und jenen, die nur niedrige Renten bekommen, aber bis zum Schluss durchhalten müssen. Wo sind die neuen Konzepte? Die Politik verweist auf die gerade eingerichtete Rentenkommission, deren Vorschläge sie abwarten will. Doch die Zeit drängt: Können wir wirklich alle länger arbeiten? Oder muss es ein flexibles Renteneinstiegsalter geben mit Ausgleichszahlungen zur Vermeidung von Altersarmut?

Plusminus: Arbeitsschutz – Sparen auf Kosten der Sicherheit (19.09.2018)
Pro Arbeitstag sterben in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen. Ein häufiger Grund sind Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften. Doch viele Bundesländer haben bei den Arbeitsschutzbehörden drastisch gekürzt, mit gefährlichen Folgen.

Kontrovers: Was taugen Qualitätsstandards? (19.09.2018)
Bestimmte Operationen dürfen deutsche Kliniken nur durchführen, wenn sie den Eingriff oft genug machen, also sogenannte Mindestmengen einhalten. Doch in hunderten von Fällen haben bayerische Krankenhäuser die Regelung umgangen!

Westpol: Kinderarmut – Wie die Politik versagt (16.09.2018)
Noch nie waren in Nordrhein-Westfalen so viele Kinder arm wie derzeit. Und das trotz sinkender Arbeitslosigkeit. Die Bertelsmann-Stiftung hat ausgerechnet, dass 500.000 Kinder auf Harzt IV angewiesen sind, 70.000 mehr als noch 2012. Seit Jahren versuchen die NRW-Landesregierungen Kinderarmut mit Maßnahmen und Programmen zu bekämpfen. Erfolglos. Was läuft schief? Sozialverbände fordern von der Politik ein grundsätzliches Umdenken.

ZDF: Eine Frage der Würde (15.09.2018)
1,7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz. Vieles schaffen sie nicht mehr alleine, wollen aber so lange wie möglich am normalen Leben teilnehmen. Wie kann das gelingen?

SWR: Pflegekräfte am Limit (14.09.2018)
Krankenhäuser und Pflegeheime sind chronisch unterbesetzt und dennoch wird seit Jahren weiter an Pflegekräften gespart. Längst arbeiten sie am Limit. Viele von ihnen verlassen deswegen ihren Beruf. Die, die bleiben, leiden an Überlastung, Unterbezahlung und oft auch Mobbing. Auch mangelt es an neuen Auszubildenden. Aber es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass gute Pflege möglich ist – trotz Fachkräftemangel und Pflegenotstand.

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Pflege in der Krise (13.09.2018)

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Viele Pfleger wechseln freiwillig in die Leiharbeit (13.09.2018)

Panorama 3: Alte bleiben auf der Strecke (11.09.2018)
Bald wird jeder vierte Deutsche älter als 65 Jahre sein. Doch viele norddeutsche Städte und Kommunen haben sich darauf noch überhaupt nicht vorbereitet. Barrierefreiheit? Fehlanzeige.

ZDF: Arm trotz Arbeit. Wenn ein Job nicht reicht (11.09.2018)
„37 Grad“ begleitet Menschen, die mehr als einen Job brauchen, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte 2017 3,26 Millionen Mehrfachbeschäftigte.

Report München: Notfallversorgung in Ballungsräumen vor dem Kollaps (11.09.2018)
Der Notfallversorgung in Ballungsräumen droht der Kollaps, weil Pflegekräfte und Fachpersonal fehlen. Der Grund: Die Mietpreisexplosion in deutschen Großstädten. Ein Skandal, sagen Experten und Ärzte: Das System steht kurz vor dem Zusammenbruch – in München zeigt sich: Wegen Fachkräftemangel kommt es in Kinderkrankenhäusern und in Notaufnahmen schon jetzt zu gefährlichen Engpässen.

Plusminus: Pflege – wie es besser geht (05.09.2018)
In Krefeld können Hilfsbedürftige auch zu Hause auf Unterstützung und Betreuung des Städtischen Seniorenheims zurückgreifen. Für sie und ihre Angehörigen eine große Entlastung. Die bürokratischen Hürden für diesen Weg sind hoch. Aber warum?

BR: Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim (05.09.2018)
Pflegenotstand in Deutschland: Zu wenig Pfleger, immer mehr alte, kranke Menschen. Ein möglicher Lösungsansatz: Digitalisierung im Heimalltag. Doch passen Roboter, Kameras und Funktechnik in den sensiblen Bereich der Pflege? Und was sagt der Datenschutz?

Frontal 21: Bruchbuden der Bildungspolitik: Schimmel, Dreck, kaputte Decken (04.09.2018)
Unterricht in bröckelndem Gemäuer, inmitten von Schimmel und Schmutz – so beginnt für viele Schüler und Lehrer das neue Schuljahr.

ARD: Allein auf Station – Wie weiter mit der Krankenpflege? (03.09.2018)
Mit 30 Patienten allein auf Station. Das ist in deutschen Krankenhäusern immer häufiger keine Ausnahme mehr. Mitarbeiter werden ständig aus dem freien Wochenende geholt oder zu Überstunden genötigt. Geht es auch anders?

Exakt: Was bringen Hartz-IV-Sanktionen? (29.08.2018)
Weil Benjamin Grubba sich auf ein Arbeitsangebot des Jobcenters nicht gemeldet habe, werden dem Hartz-IV-Empfänger alle Leistungen, bis auf den Lebensmittelgutschein, gekürzt. Um seine Arbeitsbereitschaft zu fördern.

Plusminus: Fragwürdige Strafen: Wie das Jobcenter Hartz IV-Bezieher schikaniert (29.08.2018)
Wer Hartz IV bezieht, sich aber nicht um Arbeit bemüht, dem drohen oft Leistungskürzungen durch das Jobcenter. Aber darf hier überhaupt gekürzt werden, denn Hartz IV soll schließlich das vom Staat garantierte Existenzminimum sichern?

Plusminus: Altersvorsorge: Was bringt das neue Rentenpaket? (29.08.2018)
Gerade hat die Koalition das neue Rentenpaket auf den Weg gebracht. Es sichert das Rentenniveau und hält die Beiträge stabil. Doch der große Wurf ist es nicht. „Plusminus“ blickt nach Österreich und Schweden und holt Expertenmeinungen ein.

defacto: Pflegenachwuchs aus Bosnien – Wie ein Darmstädter Krankenhaus gegen den Fachkräftemangel eigene Wege geht (27.08.2018)
Jeden Morgen macht Merima Alispahic ihren Rundgang auf der Krankenstation. Die junge Frau kommt aus Bosnien und ist eine von tausenden ausländischen Pflegekräften, die dem deutschen Gesundheitssystem aus der Krise helfen könnten. Ihr Arbeitgeber, das Darmstädter Elisabethenstift, ist selbst aktiv geworden, nachdem die Klinik seit Jahren vergeblich auf Hilfe aus der Politik gewartet hat. Das Krankenhaus bildet kontinuierlich osteuropäische Pflegerinnen und Pfleger weiter, um so dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Neben Fachkenntnissen sind Sprachkurse und Integration für das Krankenhaus sehr wichtige Aspekte. Aber das Vorgehen ist aufwendig und teuer. Noch dazu gibt es große bürokratische Hürden. defacto hat sich das Projekt in Darmstadt angeschaut.

Report München: Bürokratischer Wahnsinn statt Entlastung: Wie das Pflegestärkungsgesetz Patienten quält (21.08.2018)
Es klingt gut. 125 Euro pro Monat für niederschwellige Angebote, z.B. eine Unterstützung im Haushalt. Das Pflegestärkungsgesetz garantiert seit 1.1.2017 diese Leistung für Pflegebedürftige wie Maria Leopold. Doch sie findet niemanden, denn nur Pflegedienste dürfen die Unterstützungsleistungen anbieten, die aber bieten diese Art der Dienstleistung gar nicht an. Ein gut gemeintes Gesetz scheitert an bürokratischen Hürden.

Monitor: Lebensversicherung als Ramschware: Private Altersvorsorge in Gefahr? (16.08.2018)
Der Versicherer Generali könnte nur der Anfang sein: Er will vier Millionen Lebensversicherungsverträge an eine Abwicklungsfirma verkaufen, weil sich das Geschäft mit den Versicherungen wegen der Niedrigzinsphase immer weniger lohnt. Sollte die Finanzaufsicht BaFin den Deal genehmigen, dürften weitere Versicherer dem Modell folgen. Für die Versicherten könnte das erhebliche Folgen haben. Experten befürchten deutliche Einbußen und sogar das Risiko von Unternehmenspleiten. Damit wäre die private Altersvorsorge von Millionen Versicherter in Gefahr.

Frontal 21: Teurer Wohnen. Der Kampf um bezahlbare Mieten (14.08.2018)
Explodierende Mietpreise, unbezahlbarer Wohnraum, verdrängte Mieter – die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ist aktuell eine der drängendsten sozialpolitischen Fragen in Deutschland.

Kontrovers: Das Geschäft mit der Jugendhilfe (25.07.2018)
Ein Geschäftsmann soll quer durch die Republik Jugendämter um viel Geld betrogen sowie Mieten und Löhne nicht bezahlt haben. Auf der Strecke bleiben dabei die Schwächsten: Kinder und Jugendliche, die eine besondere Betreuung brauchen. Weil Kontrolle und Koordination fehlen!

Plusminus: Beatmungspatienten – Fehlanreize gefährden Patienten (25.07.2018)
Die Zahl der Beatmungspatienten in Deutschland steigt seit Jahren, da nach Meinung von Palliativmedizinern die Beatmung sehr gut bezahlt würde. Ein Großteil der Patienten könnte entwöhnt werden, doch das lohne sich für Pflegedienste kaum.

Fakt: Erfolgreiches niederländisches Pflege-Modell (17.07.2018)
In Deutschland herrscht Pflegenotstand: Es fehlt an Nachwuchs und an Geld. Ein Lösungsansatz für die Probleme könnte ein Konzept aus den Niederlanden sein. Beim Modell unserer Nachbarn steht der Mensch im Mittelpunkt.

Frontal 21: Schutz vor Berufsunfähigkeit nicht ausreichend (17.07.2018)

Zur Sache Baden-Württemberg: Keine Köche, keine Kellner (12.07.2018)
Arbeiten, wenn andere frei machen, wollen immer weniger, klagen Wirte und Hoteliers. Sie verkürzen schon die Öffnungszeiten oder führen weitere Ruhetage ein.

Plusminus: Arbeit für Flüchtlinge: Wie die Chancen wirklich stehen (04.07.2018)
Jeder vierte Flüchtling hat Arbeit. Experten jubeln – doch ein Faktencheck zeigt eine eher düstere Zukunft. Vielen fehlt die nötige Qualifikation. Ohne weitere Milliardeninvestitionen droht den meisten Langzeitarbeitslosigkeit.

ARTE: Leben vom Überfluss. Warum alle die Tafel brauchen (14.06.2018):
Immer mehr Menschen nutzen die Lebensmittel-Hilfe. Aber wie viele können die Tafeln noch versorgen? In Frankreich sind Supermärkte gesetzlich verpflichtet, ablaufende Waren zu spenden, damit weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Start-ups verteilen kommerziell Unverkäufliches an Wohltätigkeitsorganisationen. In Deutschland dagegen ist dies Sache der Ehrenamtlichen.

Exakt: Pflegen, trösten, dokumentieren – und im Zeitplan bleiben (13.06.2018):
Ute Finze arbeitet bei einem Pflegedienst auf dem Land. Sie ist oft der einzige soziale Kontakt für die Patienten. Doch bei ihren Aufgaben ist sie unter enormem Zeit- und Kostendruck – und für das Zwischenmenschliche zahlt die Krankenkasse kein Geld.

defacto: Kostenfalle private Krankenversicherung – Die Risiken im Alter (11.06.2018):
Wenn der 78-jährige Wolf Schreiber von seiner Leidensgeschichte mit der privaten Krankenversicherung erzählt, merkt man: Das Thema lässt den Bad Homburger nicht los.

ARD: Pflege: Hilft denn keiner? (11.06.2018)
Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, die Zahl steigt. Sie würdig zu versorgen, ist eine Herausforderung. Aber die Politik wird ihr nicht gerecht. Der Film beleuchtet, woran menschenwürdige Pflege oft scheitert.

Westpol: Pflegeheime: Verschleppter Umbau (03.06.2018)
Der Pflegenotstand in NRW droht sich weiter zu verschärfen. Hintergrund ist eine fünfzehn Jahre alte Vorgabe, die ab dem ersten August gilt: Dann müssen 80 Prozent der Zimmer in Pflegeheimen Einzelzimmer sein. Sonst gilt für die Heime ein Aufnahmestopp. Trotz des langen Vorlaufs wird jedes fünfte Heim in NRW den Umbau nicht rechtzeitig schaffen. Die Folge: 7.000 Pflegeplätze fallen erstmal weg. Haben die Betreiber gebummelt oder war die Vorgabe der Politik zu ehrgeizig?

ARTE: Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim (06.06.2018)
Die Pflege steht vor massiven Herausforderungen: Während die Deutschen immer älter werden, gehen den Pflegeheimen die Fachkräfte aus. Könnte die Digitalisierung helfen? Etwa durch Überwachung von demenzkranken Menschen per Funktechnik, Telemedizin und Einsatz von Robotern? Doch droht die Pflege dadurch nicht unpersönlicher zu werden? Und wie sicher sind die dabei erhobenen Daten?

ZDF: Klagen über Klagen. Verwaltungsgerichte am Limit (29.04.2018)
Die Flüchtlingswelle hat die deutschen Verwaltungsgerichte erreicht. Die Zahl der Asyl-Klagen ist explodiert. Viele Verfahren verzögern sich. Die Richter kommen mit der Arbeit kaum hinterher.

Westpol: Geschönte Arbeitsmarktstatistik (29.04.2018)
Seit Jahren feiert sich die Politik für sinkende Arbeitslosenzahlen in Deutschland . Wer sich die Statistik jedoch genau anschaut, stellt fest, dass bestimmte Gruppen herausgerechnet werden, obwohl sie eigentlich arbeitslos sind. Dies hat gravierende Folgen für politische Entscheidungen, denn je weniger Arbeitslose es offiziell gibt, desto weniger Gelder werden für arbeitsmarktpolitische Programme und staatliche Unterstützung bereit gestellt. Experten und Wohlfahrtsverbände fordern endlich mehr Ehrlichkeit.

Westpol: Fehlende OGS-Plätze (29.04.2018)
Jedes Kind soll das Recht auf einen Ganztagsplatz an einer Grundschule erhalten. Das hat die große Koalition in Berlin für das Jahr 2025 in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Die Kommunen stellt das vor große Probleme: Bestehende Grundschulgebäude sind viel zu klein, es fehlen Mensen und Betreuungsräume, Fachpersonal und Qualitätsstandards. Die Nachfrage ist längst da, viele Eltern suchen händeringend Ganztagsplätze für ihre Kinder. Westpol zeigt die Anstrengungen von zwei Kommunen beim Ausbau des Ganztags.

ARD: 24-Stunden Kitas: Wenn Mama und Papa Schicht arbeiten (29.04.2018)
Montag, 5:30 Uhr in Hamburg. Ida ist elf Monate alt und muss aufstehen. Ihre Eltern arbeiten als Sanitäter im Schichtdienst. Ida besucht eine 24-Stunden-Kita und wird dort nun auch erstmals übernachten. Wie kommt die Familie damit zurecht?

Panorama 3: Leben in überbelegten und verdreckten Wohnungen (24.04.2018)
Überbelegt, überteuert, unsaniert: Immer wieder werden bei Großrazzien in Hamburg Häuser wegen illegaler Vermietung und Sozialleistungsbetrug überprüft. Wer lebt dort? Und wie?

Frontal 21: Flüchtlinge als Pflegekräfte (24.04.2018)
Tausende Pflegestellen sind in Deutschland unbesetzt. Trotzdem werden Flüchtlinge abgeschoben, die eine Ausbildung als Altenpflegehelfer machen. Pflegeheime kritisieren die Situation und bemängeln zu wenig Unterstützung von Seiten der Politik.Report München: Wie Behörden und Kassen Menschenleben gefährden (24.04.2018)
Es war eine der schwersten Grippewellen der vergangenen Jahre – nach Recherchen von report München hätte sie teilweise verhindert werden können. Groteske Fehleinschätzungen der Behörden haben das Leben vieler Menschen gefährdet.

Westpol: Inklusionshelfer gesucht (22.04.2018)
Die Unzufriedenheit mit der praktischen Umsetzung der Inklusion an Schulen war wohl einer der Hauptgründe für die Abwahl der rot-grünen Landesregierung vor knapp einem Jahr. Schwarz-Gelb hat versprochen, es besser zu machen und hat im Koalitionsvertrag unter anderem festgehalten, für mehr und besser ausgebildete Inklusionshelfer zu sorgen. Das scheint dringend geboten. Denn seit immer mehr Kinder nicht an Förderschulen, sondern an Regelschulen unterrichtet werden, werden auch mehr Inklusionshelfer gebraucht. Auf den Kosten bleiben bisher die Kommunen sitzen. Die Folge: ein Flickenteppich mit befristeten Verträgen, und eine Belastung der Kinder durch häufige Wechsel der begleitenden Inklusionshelfer.

Report Mainz: Gleicher Lohn für Leiharbeiter? (10.04.2018)
In ihrer Amtszeit als Bundesarbeitsministerin wollte Andrea Nahles erreichen, dass Leiharbeitnehmer den Stammbelegschaften gleichstellt werden. Doch Recherchen von REPORT MAINZ zeigen, dass das geänderte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz Schlupflöcher bietet, mit denen „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ verhindert werden kann.

Report Mainz: Probleme in deutschen Justizvollzugsanstalten: Behördenversagen in deutschen Knästen (10.04.2018)
Akuter Personalmangel, Gewalt, Drogen, fehlende Resozialisierung – die deutschen Justizvollzugsanstalten kämpfen mit massiven Problemen.

WDR: Notaufnahme am Limit (04.04.2018)
Der Rettungsdienst und die Notaufnahmen in Deutschland kämpfen mit dem gleichen Problem: Sie haben zu viele Patienten. Immer mehr Menschen rufen die 112, immer mehr Menschen kommen in die Notaufnahme. Dabei sind die wenigsten dieser Patienten medizinische Notfälle, für die Rettungsdienst und Notaufnahmen zuständig wären, sondern die Ärzte des Bereitschaftsdienstes unter der Nummer 116 117. Die Doku fragt: Welche Folgen hat das für die Einrichtungen, die im Notfall Leben retten sollen?

Fakt: Ein Leben mit der Tafel (03.04.2018)
Die Tafeln sind gegründet worden, um Essen vor der Tonne zu bewahren. Doch sind die Tafeln für viele mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Über 1.5 Millionen Menschen nutzen diese Einrichtungen regelmäßig. Viele haben sich daran gewöhnt, die Waren zu einem Spottpreis mitzunehmen. Das bringt neue Probleme mit sich.

mehr/wert: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (28.03.2018)
Teilzeit, Minijob, befristeter Arbeitsvertrag und Flexibilität – das ist die Realität in der heutigen Jobwelt. Die Folge: Die Zahl derer, die mit einem Job nicht mehr über die Runden kommen, steigt – sogenannte Multijobber.

Plusminus: Finanzinvestoren bei Rehakliniken (28.03.2018)
Für Gesundheit werden in Deutschland viele Milliarden ausgegeben. Trotzdem schreiben viele Krankenhäuser rote Zahlen, vor allem die in öffentlicher Trägerschaft. Private Klinikkonzerne haben weniger Probleme, an Geld zu kommen.

Exakt: Nie mehr erster Arbeitsmarkt? – Förderung für Langzeitarbeitslose (28.03.2018)
Trotz Job-Booms in Deutschland gibt es konstant etwa eine Million Langzeitarbeitslose, die nicht vermittelt werden können. Die Betroffenen leiden häufig unter psychischen Erkrankungen.

ZDF: Deutschland, Deine Ämter. Die Berater vom Jobcenter (28.03.2018)
„Kunden“ nennen die Mitarbeiter des Jobcenters Kerpen die Menschen, die jeden Tag vor ihnen sitzen. „Arbeitslose“ sagt hier keiner. Wer Leistungen vom Staat erhält, hat die Verpflichtung, sich um eine Arbeitsstelle zu kümmern. Der Weg ins Jobcenter gehört dazu. Wenn das Jobcenter Rhein-Erft in Kerpen morgens seine Pforten öffnet, gewährt es Zugang in ein Amt, in dem jeden Tag Geschichten geschrieben werden: Geschichten voller Emotionen, Geschichten zwischen Erwartung und Enttäuschung, wie sie unter-schiedlicher nicht sein könnten. Und zu jeder von ihnen gehört ein Sachbearbeiter. Diana S. arbeitet seit neun Jahren am Empfang, der ersten Anlaufstelle für täglich etwa 160 Menschen mit Sorgen, Ängsten und Notfällen. Da ist beispielsweise die Kundin, bei der am nächsten Tag vom Energieversorger der Strom abgeklemmt werden soll. Diana schickt sie direkt weiter in die zweite Etage. Hier, in der Leistungsabteilung, sitzt Maki C. Sie nimmt sich der Sache an, spricht in kürzester Zeit mit der Kundin, ihrer Chefin und dem Stromanbieter. Ein Fall, der sie nicht so schnell loslassen wird.Eine weitere Aufgabe des Jobcenters: der Außendienst. Georg S. und Hediye E. bilden das sogenannte Bedarfsfeststellungsteam. Sie fahren raus und überprüfen, ob Anträge von Kunden korrekt gestellt wurden. In der Vermittlungsabteilung leitet Markus B. das Team „Integration Plus“. Sie haben hier den Bewerbertag ins Leben gerufen. Das Jobcenter bringt im eigenen Gebäude Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammen.

Exakt: Illegale Migranten: Dealen um zu überleben (28.03.2018)
Sie besitzen keine Aufenthaltsgenehmigung und halten sich als illegale Migranten in Deutschland auf. Viele von ihnen schlagen sich auf der Straße mit Drogenhandel und Diebstählen durch. MDR-exakt hat einige von ihnen getroffen.

Panorama 3: Erziehermangel: Kaum Anreize für Berufsanfänger (27.03.2018)
Erzieher werden knapp. Die Folgen: Nachmittagsbetreuung wird gestrichen, in den Kitas gibt es nur Notdienst. Mecklenburg-Vorpommern versucht, in der Ausbildung einen neuen Weg zu gehen.

Report München: Ambulante Intensivpflege – Ein krankes Geschäft (27.03.2018)
Als Intensivpatient zu Hause gepflegt werden, das wünschen sich viele Betroffene. Die Krankenkassen geben gut vier Milliarden Euro im Jahr für die ambulante Intensivpflege aus – und können doch kaum überprüfen, ob die abgerechneten Leistungen auch erbracht werden, weil die Pflege im häuslichen, privaten Bereich stattfindet. Dubiose Pflegedienste machen sich das zu Nutze, setzen unqualifizierte Pfleger ein und kassieren dennoch voll ab. Für Patienten nicht selten lebensgefährlich.

defacto: Dreiste Mieterhöhungen – Bewohner des Frankfurter Bretano-Hochhauses fürchten verdrängt zu werden (26.03.2018)
Im Brentano-Hochhaus in Frankfurt Rödelheim geht die Angst um. Lange Zeit wurde hier nichts investiert, jetzt soll plötzlich modernisiert werden. Den Bewohnern drohen saftige Mieterhöhungen.

Weltspiegel (ARD): USA: Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (25.03.2018)
In den USA ist kein Chef zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verpflichtet. Nur in wenigen Bundestaaten oder Städte gibt es arbeitnehmerfreundliche Regelungen. Erkrankte treibt die Angst um, den Job zu verlieren.