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Monitor: Lebensversicherung als Ramschware: Private Altersvorsorge in Gefahr? (16.08.2018)
Der Versicherer Generali könnte nur der Anfang sein: Er will vier Millionen Lebensversicherungsverträge an eine Abwicklungsfirma verkaufen, weil sich das Geschäft mit den Versicherungen wegen der Niedrigzinsphase immer weniger lohnt. Sollte die Finanzaufsicht BaFin den Deal genehmigen, dürften weitere Versicherer dem Modell folgen. Für die Versicherten könnte das erhebliche Folgen haben. Experten befürchten deutliche Einbußen und sogar das Risiko von Unternehmenspleiten. Damit wäre die private Altersvorsorge von Millionen Versicherter in Gefahr.

Fakt: Erfolgreiches niederländisches Pflege-Modell (17.07.2018)
In Deutschland herrscht Pflegenotstand: Es fehlt an Nachwuchs und an Geld. Ein Lösungsansatz für die Probleme könnte ein Konzept aus den Niederlanden sein. Beim Modell unserer Nachbarn steht der Mensch im Mittelpunkt.

Frontal 21: Schutz vor Berufsunfähigkeit nicht ausreichend (17.07.2018)

Zur Sache Baden-Württemberg: Keine Köche, keine Kellner (12.07.2018)
Arbeiten, wenn andere frei machen, wollen immer weniger, klagen Wirte und Hoteliers. Sie verkürzen schon die Öffnungszeiten oder führen weitere Ruhetage ein.

Plusminus: Arbeit für Flüchtlinge: Wie die Chancen wirklich stehen (04.07.2018)
Jeder vierte Flüchtling hat Arbeit. Experten jubeln – doch ein Faktencheck zeigt eine eher düstere Zukunft. Vielen fehlt die nötige Qualifikation. Ohne weitere Milliardeninvestitionen droht den meisten Langzeitarbeitslosigkeit.

ARTE: Leben vom Überfluss. Warum alle die Tafel brauchen (14.06.2018):
Immer mehr Menschen nutzen die Lebensmittel-Hilfe. Aber wie viele können die Tafeln noch versorgen? In Frankreich sind Supermärkte gesetzlich verpflichtet, ablaufende Waren zu spenden, damit weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Start-ups verteilen kommerziell Unverkäufliches an Wohltätigkeitsorganisationen. In Deutschland dagegen ist dies Sache der Ehrenamtlichen.

Exakt: Pflegen, trösten, dokumentieren – und im Zeitplan bleiben (13.06.2018):
Ute Finze arbeitet bei einem Pflegedienst auf dem Land. Sie ist oft der einzige soziale Kontakt für die Patienten. Doch bei ihren Aufgaben ist sie unter enormem Zeit- und Kostendruck – und für das Zwischenmenschliche zahlt die Krankenkasse kein Geld.

defacto: Kostenfalle private Krankenversicherung – Die Risiken im Alter (11.06.2018):
Wenn der 78-jährige Wolf Schreiber von seiner Leidensgeschichte mit der privaten Krankenversicherung erzählt, merkt man: Das Thema lässt den Bad Homburger nicht los.

ARD: Pflege: Hilft denn keiner? (11.06.2018)
Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, die Zahl steigt. Sie würdig zu versorgen, ist eine Herausforderung. Aber die Politik wird ihr nicht gerecht. Der Film beleuchtet, woran menschenwürdige Pflege oft scheitert.

Westpol: Pflegeheime: Verschleppter Umbau (03.06.2018)
Der Pflegenotstand in NRW droht sich weiter zu verschärfen. Hintergrund ist eine fünfzehn Jahre alte Vorgabe, die ab dem ersten August gilt: Dann müssen 80 Prozent der Zimmer in Pflegeheimen Einzelzimmer sein. Sonst gilt für die Heime ein Aufnahmestopp. Trotz des langen Vorlaufs wird jedes fünfte Heim in NRW den Umbau nicht rechtzeitig schaffen. Die Folge: 7.000 Pflegeplätze fallen erstmal weg. Haben die Betreiber gebummelt oder war die Vorgabe der Politik zu ehrgeizig?

ARTE: Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim (06.06.2018)
Die Pflege steht vor massiven Herausforderungen: Während die Deutschen immer älter werden, gehen den Pflegeheimen die Fachkräfte aus. Könnte die Digitalisierung helfen? Etwa durch Überwachung von demenzkranken Menschen per Funktechnik, Telemedizin und Einsatz von Robotern? Doch droht die Pflege dadurch nicht unpersönlicher zu werden? Und wie sicher sind die dabei erhobenen Daten?

ZDF: Klagen über Klagen. Verwaltungsgerichte am Limit (29.04.2018)
Die Flüchtlingswelle hat die deutschen Verwaltungsgerichte erreicht. Die Zahl der Asyl-Klagen ist explodiert. Viele Verfahren verzögern sich. Die Richter kommen mit der Arbeit kaum hinterher.

Westpol: Geschönte Arbeitsmarktstatistik (29.04.2018)
Seit Jahren feiert sich die Politik für sinkende Arbeitslosenzahlen in Deutschland . Wer sich die Statistik jedoch genau anschaut, stellt fest, dass bestimmte Gruppen herausgerechnet werden, obwohl sie eigentlich arbeitslos sind. Dies hat gravierende Folgen für politische Entscheidungen, denn je weniger Arbeitslose es offiziell gibt, desto weniger Gelder werden für arbeitsmarktpolitische Programme und staatliche Unterstützung bereit gestellt. Experten und Wohlfahrtsverbände fordern endlich mehr Ehrlichkeit.

Westpol: Fehlende OGS-Plätze (29.04.2018)
Jedes Kind soll das Recht auf einen Ganztagsplatz an einer Grundschule erhalten. Das hat die große Koalition in Berlin für das Jahr 2025 in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Die Kommunen stellt das vor große Probleme: Bestehende Grundschulgebäude sind viel zu klein, es fehlen Mensen und Betreuungsräume, Fachpersonal und Qualitätsstandards. Die Nachfrage ist längst da, viele Eltern suchen händeringend Ganztagsplätze für ihre Kinder. Westpol zeigt die Anstrengungen von zwei Kommunen beim Ausbau des Ganztags.

ARD: 24-Stunden Kitas: Wenn Mama und Papa Schicht arbeiten (29.04.2018)
Montag, 5:30 Uhr in Hamburg. Ida ist elf Monate alt und muss aufstehen. Ihre Eltern arbeiten als Sanitäter im Schichtdienst. Ida besucht eine 24-Stunden-Kita und wird dort nun auch erstmals übernachten. Wie kommt die Familie damit zurecht?

Panorama 3: Leben in überbelegten und verdreckten Wohnungen (24.04.2018)
Überbelegt, überteuert, unsaniert: Immer wieder werden bei Großrazzien in Hamburg Häuser wegen illegaler Vermietung und Sozialleistungsbetrug überprüft. Wer lebt dort? Und wie?

Frontal 21: Flüchtlinge als Pflegekräfte (24.04.2018)
Tausende Pflegestellen sind in Deutschland unbesetzt. Trotzdem werden Flüchtlinge abgeschoben, die eine Ausbildung als Altenpflegehelfer machen. Pflegeheime kritisieren die Situation und bemängeln zu wenig Unterstützung von Seiten der Politik.
Report München: Wie Behörden und Kassen Menschenleben gefährden (24.04.2018)
Es war eine der schwersten Grippewellen der vergangenen Jahre – nach Recherchen von report München hätte sie teilweise verhindert werden können. Groteske Fehleinschätzungen der Behörden haben das Leben vieler Menschen gefährdet.Westpol: Inklusionshelfer gesucht (22.04.2018)
Die Unzufriedenheit mit der praktischen Umsetzung der Inklusion an Schulen war wohl einer der Hauptgründe für die Abwahl der rot-grünen Landesregierung vor knapp einem Jahr. Schwarz-Gelb hat versprochen, es besser zu machen und hat im Koalitionsvertrag unter anderem festgehalten, für mehr und besser ausgebildete Inklusionshelfer zu sorgen. Das scheint dringend geboten. Denn seit immer mehr Kinder nicht an Förderschulen, sondern an Regelschulen unterrichtet werden, werden auch mehr Inklusionshelfer gebraucht. Auf den Kosten bleiben bisher die Kommunen sitzen. Die Folge: ein Flickenteppich mit befristeten Verträgen, und eine Belastung der Kinder durch häufige Wechsel der begleitenden Inklusionshelfer.

Report Mainz: Gleicher Lohn für Leiharbeiter? (10.04.2018)
In ihrer Amtszeit als Bundesarbeitsministerin wollte Andrea Nahles erreichen, dass Leiharbeitnehmer den Stammbelegschaften gleichstellt werden. Doch Recherchen von REPORT MAINZ zeigen, dass das geänderte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz Schlupflöcher bietet, mit denen „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ verhindert werden kann.

Report Mainz: Probleme in deutschen Justizvollzugsanstalten: Behördenversagen in deutschen Knästen (10.04.2018)
Akuter Personalmangel, Gewalt, Drogen, fehlende Resozialisierung – die deutschen Justizvollzugsanstalten kämpfen mit massiven Problemen

WDR: Notaufnahme am Limit (04.04.2018)
Der Rettungsdienst und die Notaufnahmen in Deutschland kämpfen mit dem gleichen Problem: Sie haben zu viele Patienten. Immer mehr Menschen rufen die 112, immer mehr Menschen kommen in die Notaufnahme. Dabei sind die wenigsten dieser Patienten medizinische Notfälle, für die Rettungsdienst und Notaufnahmen zuständig wären, sondern die Ärzte des Bereitschaftsdienstes unter der Nummer 116 117. Die Doku fragt: Welche Folgen hat das für die Einrichtungen, die im Notfall Leben retten sollen?

Fakt: Ein Leben mit der Tafel (03.04.2018)
Die Tafeln sind gegründet worden, um Essen vor der Tonne zu bewahren. Doch sind die Tafeln für viele mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Über 1.5 Millionen Menschen nutzen diese Einrichtungen regelmäßig. Viele haben sich daran gewöhnt, die Waren zu einem Spottpreis mitzunehmen. Das bringt neue Probleme mit sich.

mehr/wert: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (28.03.2018)
Teilzeit, Minijob, befristeter Arbeitsvertrag und Flexibilität – das ist die Realität in der heutigen Jobwelt. Die Folge: Die Zahl derer, die mit einem Job nicht mehr über die Runden kommen, steigt – sogenannte Multijobber.Plusminus: Finanzinvestoren bei Rehakliniken (28.03.2018)
Für Gesundheit werden in Deutschland viele Milliarden ausgegeben. Trotzdem schreiben viele Krankenhäuser rote Zahlen, vor allem die in öffentlicher Trägerschaft. Private Klinikkonzerne haben weniger Probleme, an Geld zu kommen.

Exakt: Nie mehr erster Arbeitsmarkt? – Förderung für Langzeitarbeitslose (28.03.2018)
Trotz Job-Booms in Deutschland gibt es konstant etwa eine Million Langzeitarbeitslose, die nicht vermittelt werden können. Die Betroffenen leiden häufig unter psychischen Erkrankungen.

„Kunden“ nennen die Mitarbeiter des Jobcenters Kerpen die Menschen, die jeden Tag vor ihnen sitzen. „Arbeitslose“ sagt hier keiner. Wer Leistungen vom Staat erhält, hat die Verpflichtung, sich um eine Arbeitsstelle zu kümmern. Der Weg ins Jobcenter gehört dazu. Wenn das Jobcenter Rhein-Erft in Kerpen morgens seine Pforten öffnet, gewährt es Zugang in ein Amt, in dem jeden Tag Geschichten geschrieben werden: Geschichten voller Emotionen, Geschichten zwischen Erwartung und Enttäuschung, wie sie unter-schiedlicher nicht sein könnten. Und zu jeder von ihnen gehört ein Sachbearbeiter. Diana S. arbeitet seit neun Jahren am Empfang, der ersten Anlaufstelle für täglich etwa 160 Menschen mit Sorgen, Ängsten und Notfällen. Da ist beispielsweise die Kundin, bei der am nächsten Tag vom Energieversorger der Strom abgeklemmt werden soll. Diana schickt sie direkt weiter in die zweite Etage. Hier, in der Leistungsabteilung, sitzt Maki C. Sie nimmt sich der Sache an, spricht in kürzester Zeit mit der Kundin, ihrer Chefin und dem Stromanbieter. Ein Fall, der sie nicht so schnell loslassen wird.Eine weitere Aufgabe des Jobcenters: der Außendienst. Georg S. und Hediye E. bilden das sogenannte Bedarfsfeststellungsteam. Sie fahren raus und überprüfen, ob Anträge von Kunden korrekt gestellt wurden. In der Vermittlungsabteilung leitet Markus B. das Team „Integration Plus“. Sie haben hier den Bewerbertag ins Leben gerufen. Das Jobcenter bringt im eigenen Gebäude Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammen.

Exakt: Illegale Migranten: Dealen um zu überleben (28.03.2018)
Sie besitzen keine Aufenthaltsgenehmigung und halten sich als illegale Migranten in Deutschland auf. Viele von ihnen schlagen sich auf der Straße mit Drogenhandel und Diebstählen durch. MDR-exakt hat einige von ihnen getroffen.

Panorama 3: Erziehermangel: Kaum Anreize für Berufsanfänger (27.03.2018)
Erzieher werden knapp. Die Folgen: Nachmittagsbetreuung wird gestrichen, in den Kitas gibt es nur Notdienst. Mecklenburg-Vorpommern versucht, in der Ausbildung einen neuen Weg zu gehen.

Report München: Ambulante Intensivpflege – Ein krankes Geschäft (27.03.2018)
Als Intensivpatient zu Hause gepflegt werden, das wünschen sich viele Betroffene. Die Krankenkassen geben gut vier Milliarden Euro im Jahr für die ambulante Intensivpflege aus – und können doch kaum überprüfen, ob die abgerechneten Leistungen auch erbracht werden, weil die Pflege im häuslichen, privaten Bereich stattfindet. Dubiose Pflegedienste machen sich das zu Nutze, setzen unqualifizierte Pfleger ein und kassieren dennoch voll ab. Für Patienten nicht selten lebensgefährlich.

defacto: Dreiste Mieterhöhungen – Bewohner des Frankfurter Bretano-Hochhauses fürchten verdrängt zu werden (26.03.2018)
Im Brentano-Hochhaus in Frankfurt Rödelheim geht die Angst um. Lange Zeit wurde hier nichts investiert, jetzt soll plötzlich modernisiert werden. Den Bewohnern drohen saftige Mieterhöhungen.

Weltspiegel (ARD): USA: Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (25.03.2018)
In den USA ist kein Chef zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verpflichtet. Nur in wenigen Bundestaaten oder Städte gibt es arbeitnehmerfreundliche Regelungen. Erkrankte treibt die Angst um, den Job zu verlieren.