Podcasts

BR: Ein halbes Jahr Teilhabechancengesetz (15.07.2019)
Arbeitslosigkeit kann Menschen zermürben. Besonders dann, wenn sie schon sehr lange anhält. Denen, die bereits 6 Jahre oder länger ohne Arbeit sind, hilft seit Anfang des Jahres das sogenannte Teilhabechancengesetz.

Deutschlandfunk Kultur: Generation „Sandwich“ – Zwischen Kinderbetreuung und Altenpflege (15.07.2019)
Die Kinder sind noch nicht erwachsen, die Eltern bereits hilfsbedürftig: Die Generation „Sandwich“ muss sich um beide kümmern – und nebenher auch noch arbeiten. Wie lässt sich diese Dreifach-Belastung stemmen?

HR: Ist Hartz IV am Ende? „Fördern und Fordern“ von Langzeitarbeitslosen (07.07.2019)
»Die Zahl der Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen hat sich seit Hartz IV mehr als halbiert. Doch bedeutet das automatisch, dass die Hartz IV-Reform erfolgreich gewesen ist? Die rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder realisierte ab dem Jahr 2002 die größte Arbeitsmarkt- und Sozialreform Deutschlands. Grund war die hohe Arbeitslosigkeit von rund fünf Millionen Menschen. Der damalige Bundeskanzler wollte sich daran messen lassen, ob es ihm gelingt, die Arbeitslosigkeit mit dieser Reform massiv zu senken. Und tatsächlich hat sich nach der offiziellen Statistik vom Jahr 2002 bis zum März 2019 die Zahl der Arbeitslosen mehr als halbiert: Von 5,2 Millionen sank sie auf 2,3 Millionen Menschen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank von 1,8 Millionen im Jahr 2006 auf 750.000 im März 2019. Ist die Hartz IV-Reform also erfolgreich gewesen? Peter Kessen macht sich auf den Weg durch Hessen, spricht mit Arbeitslosen, Wirtschafts- und Sozialexperten und sieht sich an, ob das Fördern und Fordern gelingt.«

DLF: Feiern wie in Hollywood – Luxusevent Abiball (06.07.2019)
Einmal im rauschenden Ballkleid den großen Auftritt proben, mit der Stretchlimousine vorfahren und in edlem Ambiente Party machen – Deutschlands Abiturienten feiern ihren Schulabschluss immer aufwändiger. Der Abiball ist mittlerweile zum Luxusevent geworden, das von den Eltern teuer finanziert wird.

DLF: 50 Jahre Ganztagsschule – Es scheitert an Schulküchen, Essensräumen – und Geld (02.07.2019)
Ursprünglich sollten Ganztagsschulen ermöglichen, dass beide Eltern arbeiten gehen können. Doch sie bedeuten auch Chancengleichheit und bessere Bildung. Trotzdem sind Ganztagsschulen unbeliebt. Wie steht es 50 Jahre nach ihrer Einführung um die Ganztagsschule in Deutschland?

DLF: Gesundheitswesen – Der digitale Patient (30.06.2019)
Daten im Gesundheitswesen sind höchst persönlich und sollten vor Hackerangriffen geschützt werden. Doch Arztpraxen und Apotheken unternehmen nach einer Studie der Versicherungswirtschaft nicht genug zum Schutz von sensiblen Patientendaten. Wie sicher sind sie also vor Cyberattacken?

BR: Arm im Urlaubsparadies Gran Canaria – Deutsche Aussteiger und spanische Hotelkräfte als Verlierer des Massentourismus (28.06.2019)
Nach der Wirtschaftskrise von 2008 sind die Löhne im Hotelgewerbe massiv gefallen, das Personal muss auf Abruf arbeiten. Die Touristen kommen fast nur noch als All-inclusive Gäste, die außerhalb des Hotels kein Geld ausgeben. Eine massive Verschlechterung der Lebensbedingungen für sehr viele die vom Tourismus auf den Kanaren leben.

Deutschlandfunk Kultur: Psychologie und Privilegien – Die unangenehme Wahrheit sozialer Ungerechtigkeit (27.06.2019)
Männlich, weiß, heterosexuell, gut verdienende Eltern: Privilegien werden einem in die Wiege gelegt. Erfolg hingegen gilt als Folge individueller Leistungen. Wie lässt sich der Blick für Privilegien schärfen? Und was folgt daraus?

DLF: Draußen – Vom Leben wohnungsloser Familien in Berlin (25.06.2019)
86 Menschen leben zur Zeit in der Notunterkunft für obdachlose Familien ,Die Teupe‘ in Berlin: 40 Kinder und 46 Erwachsene. Jeder Familie steht ein Zimmer zur Verfügung. Privatsphäre gibt es nicht. Was als Übergangslösung für wenige Wochen gedacht war, ist für die Betroffenen zur Sackgasse geworden.

DLF: Unterhaltsrechts-Reform – Beide betreuen, beide zahlen? (23.06.2019)
Mama betreut, Papa zahlt: Das ist nach wie vor das Standardmodell, wenn Eltern sich trennen – und entsprechend sieht auch das Unterhaltsrecht aus. Doch längst wollen viele Väter mehr für ihre Kinder da sein. Die Bundesregierung strebt deshalb eine Neuregelung des Unterhaltrechts vor.

SWR: Zur Aktualität der Reformpädagogik – Schule anders denken (23.06.2019)
Seit den PISA-Tests wird das etablierte Schulsystem permanent kritisiert. Welche Alternativen bietet die Reformpädagogik? Antworten gibt der emeritierte Pädagogikprofessor Ulrich Herrmann.

NDR: Legal Techs – Wie Algorithmen Juristen ersetzen (20.06.2019)
Rechtsanwälte sorgen sich um ihre Zukunft. Neue Onlineportale setzen mit Softwareprogrammen Verbraucherrechte durch. Wird die Digitalisierung den Rechtsmarkt verändern?

DLF: Kleinvermieter am Wohnungsmarkt – Die Last der Immobilie (18.06.2019)
Manchmal fragt sie sich: Warum haben wir das Haus nicht verkauft? Eine Wohnimmobilie in Berlin-Mitte! Aber Annette Beccard wollte den Familienbesitz erhalten. Für sich selbst – und für die Mieter, die darin wohnen. Und ist nun konfrontiert mit Verwaltungskram, Krediten, staatlichen Auflagen – und einem miesen Ruf.

DLF: Unfrei im Heim – Menschenrechtsverletzungen in der Altenpflege (15.06.2019)
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat Verletzungen der Menschenrechte von Pflegeheimbewohnern harsch kritisiert. Gemeint sind Freiheitseinschränkungen wie Fixierung oder die Bedarfsmedikation. Betreiber sprechen von Fortschritten. Pflegeexperten meinen: Die Gesellschaft muss die Kontrolle leisten.

DLF: Alles auf Rädern – Dienstleistung auf dem Land in Brandenburg (15.06.2019)
In den ländlichen Regionen in Brandenburg leben immer weniger Menschen, die Bevölkerung ist überaltert. Läden, Ärzte, Behörden oder Bankfilialen gibt es nur noch in den Städten oder größeren Gemeinden. Um die Verbliebenen in den Dörfern zu versorgen, müssen neue Ideen her. Brandenburg ist von der Landflucht betroffen, die Landkreise Uckermark und Prignitz zählen zu den am dünnsten besiedelten Gegenden deutschlandweit. An vielen Orten auf dem Lande haben sich deshalb alternative Formen der Nahversorgung entwickelt.Anja Nehls besucht für das Wochenendjournal einen Bäcker, der im Norden Brandenburgs mit einem Bäckerwagen die kleinen Dörfer abklappert und pro Stopp durchschnittlich zwei Kunden bedient. Sie trifft eine Zahnärztin, die ihre Patienten in der Uckermark mit ihrer rollenden Praxis besucht und begleitet die rollende Sparkassenfiliale der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Außerdem stellt sie einen Dorfladen vor, der nur entstanden ist, weil die Einwohner alles dafür getan haben, dass es in ihrem Dorf wieder ein Geschäft gibt.

DLF: Arbeitsmigration – Was bringt das Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung? (12.06.2019)
Pfleger, Handwerker, IT-Spezialisten – zehntausende Fachkräfte fehlen in Deutschland, heißt es aus Wirtschaft und Politik immer wieder. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung Abhilfe schaffen. Kann das gelingen?

DLF: Von Strafzahlungen bis Enteignungsforderungen – Welche politischen Strategien helfen gegen die Wohnungsnot? (12.06.2019)
Bezahlbarer Wohnraum in den Städten ist Luxus. Das Problem: Inzwischen sind fast alle Bevölkerungsschichten von der Misere am Wohnungsmarkt betroffen. Dabei mangelt es nicht an Überlegungen, wie die Wohnungsknappheit überwunden werden kann. Doch welche Strategie ist wirklich erfolgreich?

Deutschlandfunk Kultur: Sozialer Aufstieg – Fleiß und Bildung allein reichen nicht mehr (11.06.2019)
„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.“ Jahrzehntelang war dieser Satz Motor für sozialen Aufstieg in Deutschland. So sehr, dass er gewissermaßen zur DNA des Landes gehört. Doch wie zeitgemäß ist dieses Aufstiegsversprechen noch?

DLF: Ein Integrationsmodell wird abgewickelt – Riace im Visier der Lega (11.06.2019)
Riace war ein Musterbeispiel an Integration. Flüchtlinge brachten neues Leben in das sterbende Dorf an der ionischen Küste Kalabriens. Bis 2018 lebten Einheimische und Migranten friedlich miteinander. Dann kam der Bürgermeister unter Hausarrest, und die Flüchtlinge wurden weggebracht.

DLF: Gewerkschaften, Arbeitgeber und faire Löhne – Der schwere Kampf um den Flächentarif (10.06.2019)
Flächentarife durchzusetzen, wird für viele Gewerkschaft immer schwieriger, da immer weniger Arbeitnehmer ihnen beitreten. Denn man muss kein Mitglied sein, um nach Tarif bezahlt zu werden. Aber nicht nur die Gewerkschaften kämpfen um Mitglieder – auch die Arbeitgeber sind immer weniger organisiert.

Deutschlandfunk Kultur: Berlin am Scheideweg – Die verdichtete Stadt (10.06.2019)
Berlin wächst und wächst und wächst. Und platzt dabei aus allen Nähten. Es fehlt an Schulen, Kitas, Wohnungen – sogar die Feuerwehr ist überlastet. Wegziehen? Für viele keine Lösung. Doch was dann?

DLF: Urbanes Leben – Die Digitalisierung verändert die Stadt (09.06.2019)
Sie weisen den Weg, vermieten Wohnungen, liefern Pizza – Tech-Konzerne wollen das urbane Leben komfortabler und effizienter machen. Kritiker sagen: Sie zerstören Nachbarschaften, fördern prekäre Arbeitsbedingungen und untergraben demokratische Prozesse. Dabei ginge es auch anders.

BR: System AnKER-Zentren – Statt Lösungen gibt es mehr Probleme (09.06.2019)
In Ankerzentren leben Asylbewerber weitgehend abgeschottet von der Gesellschaft. Sie sollen dort wohnen bleiben bis ihr Fall entschieden ist. Alles soll schneller gehen. Das System aber ist voller humanitärer und organisatorischer Widersprüche.

Deutschlandfunk Kultur: Viel Arbeit, aber kein Job (08.06.2019)
Risiko Altersarmut – für Frauen ist es oft höher als für Männer. Doch angesprochen wird das Thema nur selten. Die Autorin Katrin Wilkens, die Ethnologin Irene Götz und der Journalist Jens Dirksen sprechen über Ursachen und mögliche Lösungsansätze.

WDR: Deutsche Tafel-Bewegung: für die Zukunft gewappnet? (08.06.2019)
Von fehlendem Nachwuchs bis zur Lebensmittelverschwendung: die Themenliste beim diesjährigen Bundestafeltreffen in Köln ist lang. Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland, spricht im Interview über alte und neue Herausforderungen.

SWR: Neun bis Fünf oder rund um die Uhr? Wie flexibel sollte Arbeit sein? (08.06.2019)
Morgens um neun zum Dienst antreten, mittags eine halbe Stunde Pause und dann pünktlich um halb sechs Feierabend machen – so muss es heute nicht mehr sein. Die Digitalisierung hat die Tür geöffnet für flexibles Arbeiten: Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit, Home-Office, alles ist möglich. Zumindest in der Theorie. Die Praxis: Gerade einmal 12 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Home-Office, erschwert wird das flexible Arbeiten zudem durch EU-Vorgaben und ein Arbeitszeitgesetz aus dem vordigitalen Zeitalter. Zwischen Selbstausbeutung und Work-Life-Balance: Wem nützen flexible Arbeitszeitmodelle? Und wie können sie zum Gewinn für alle Seiten werden?

DLF: Bezahlbare Pflege – Eine bayerische Bürgervereinigung setzt auf das Genossenschaftsmodell (29.05.2019)
Es ist unbestritten: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter ansteigen und damit auch die Kosten für die Pflege. Neue Wohnformen sind gefragt und werden von Kommunen und Bundesländern unterstützt. Kann dabei das altbewährte Genossenschaftsmodell ein Zukunftskonzept sein?

BR: Online-Behandlung – Medizin der Zukunft oder Flop? (28.05.2019)
Auf dem Ärztetag vor einem Jahr haben die obersten Standesvertreter die Weichen gestellt, damit reine Fernbehandlungen ermöglicht werden – in der Regel über digitale Online-Medien. Doch ein echter Durchbruch ist seitdem nicht zu spüren. Ist Medizin doch kein Bereich, in dem die Digitalisierung grundlegende Veränderungen anstößt, wie man sie etwa im Handel überall spürt? Oder gibt es doch grundlegende Veränderungen – nur dass Patienten und Versicherte noch nicht viel davon merken?

SWR: Gemeinnütziger Widerstand. Die Dänen und der Ghettoplan ihrer Regierung (28.05.2019)
In Dänemark veröffentlicht die Regierung jedes Jahr eine sogenannte Ghettoliste. Als Ghetto gilt ein Wohngebiet mit über 1000 Bewohnern mehrheitlich aus dem nichteuropäischen Ausland. Der Bildungsstand ist niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch. Eigentlich ist ihre Zahl durch Infrastrukturmaßnahmen stetig zurückgegangen, dennoch plant die Regierung, bis zum Jahr 2030 alle „Ghettos“ zu beseitigen. Sie propagiert soziale Mischung statt Parallelgesellschaft. Aber es regt sich Widerstand. Denn geplant ist auch, tausende gemeinnützige Wohnungen abzureißen oder zu verkaufen. Dabei wohnt jeder fünfte Däne gemeinnützig. Sie trauen dem Ghettoplan nicht.

DLF: Telemedizin in Deutschland – Kaum ein Arzt im Netz (27.05.2019)
Die Telemedizin soll Abläufe effizienter machen und gar Leben retten: Seit einem Jahr dürfen Ärzte Patienten via Internet behandeln. Aber das Angebot ist spärlich, Honorarfragen ungeklärt und das Internet oft zu langsam – und noch gibt es das Angebot nur für Privatpatienten.

Deutschlandfunk Kultur: Obdachlose in München – Nur ein Schließfach im Bahnhof (24.05.2019)
In München gibt es Menschen, die arbeiten, aber keine Wohnung haben. Zum Beispiel Irén. Die Hotelangestellte schläft oft auf der Straße – und hält morgens, bevor sie ihre Schicht beginnt, mit eiserner Disziplin eine bürgerliche Fassade aufrecht.

WDR: Industrie 4.0: Wo bleibt der Mensch? – Gerhard Bosch (23.05.2019)
Trotz Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel: Auch in Zukunft wird es genug Arbeit geben, sagt Arbeitsmarktforscher Gerhard Bosch in der Redezeit. Doch wir müssen heute die Bedingungen dafür schaffen.

DLF: Ein sozialer Brennpunkt blüht auf (16.05.2019)
Es tut sich was im Goethequartier in Bremerhaven-Lehe: Seit ein Investor dort Häuser gekauft und saniert hat, zieht es neue Bewohner in das von Armut und Arbeitslosigkeit geprägte Viertel. Darunter Studenten, Künstler, Besserverdienende. Das Engagement für die einst abgehängte Ecke der Stadt ist groß.

DLF: Das Ringen um faire Bezahlung für Betreuer (14.05.2019)
Viel Zeitdruck, wenig Geld – der Arbeitsalltag von Berufsbetreuern, die sich um behinderte oder kranke Menschen kümmern, ist herausfordernd. Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz vor allem die Bezahlung verbessern. Aber die Betreuer sind skeptisch.

DLF: Technikethik in der Pflege – Ein Roboter zum Reden (14.05.2019)
Wenn Angehörige und Pflegekräfte sich keine Zeit nehmen, um mit alten oder kranken Menschen zu sprechen, könnte diese Aufgabe zukünftig von Robotern übernommen werden. An deren Entwicklung wirkt auch ein Theologe mit – denn sie wirft viele ethische Fragen auf.

SWR: Anke Stein, Gefängnisdirektorin. Leitet die JVA Berlin-Moabit mit fast 1000 männliche Gefangenen (13.05.2019)
Jedes Gefängnis ist ein gesellschaftlicher Brennpunkt: Beamte, die Drogen gegen Geld reinschmuggeln, Personalnotstand im Strafvollzug, Clan-Kriminalität, Knast-Hierarchie. Anke Stein ist seit 2017 Leiterin der Justizvollzugsanstalt im Berliner Ortsteil Moabit. Im zweitgrößten Gefängnis der Bundeshauptstadt sitzen mehr als 900 Männer ein, 70 Prozent davon haben keinen deutschen Pass. Zu den „berühmten“ Insassen der JVA-Moabit zählen der Hauptmann von Köpenick, der Schuhmacher und Räuber, der die Staatskassen plünderte. Andreas Baader saß dort wegen Brandstiftung ein und Erich Honecker, der sich als bisher einziges deutsches Staatsoberhaupt vor Gericht verantworten musste. Die Juristin und Gefängnisdirektorin Anke Stein ist zu Gast in SWR1 Leute.

DLF: Ökonomisierung der Krankenhäuser – Traurige Diagnose (12.05.2019)
Im Krankenhaus sollte es nicht in erster Linie um Geld gehen. Und doch herrschen an den Hospitälern in Deutschland chronisch Kostendruck und Personalmangel. Die Lukrativität einer Behandlung ist zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Woran kranken deutsche Krankenhäuser?

DLF: Trumps Einwanderungspolitik – Die Engel von El Paso: Helfen, wo der Staat versagt (10.05.2019)
Unmenschliche Lagerhaft, Schikane und Hetze – mit Grausamkeit und Härte versucht die Trump-Administration, Migranten abzuschrecken und das moralische Empfinden der US-Gesellschaft zu verändern, sagen Beobachter. Es sind freiwillige Flüchtlingshelfer, die das Bild des freundlichen Amerika aufrechterhalten.

NDR: Streitfall Rehabilitation (09.05.2019)
In Deutschland hat jeder, der eine Reha benötigt, Anspruch darauf. Dennoch wird jeder dritte Reha-Antrag abgelehnt. Wie lassen sich Ansprüche durchsetzen?

BR: Bestrafung der Armen? Wie unsere Gesellschaft nach unten tritt (07.05.2019)
Wer arm ist, wird dafür doppelt bestraft. Er hat wenig und er gilt als Versager. Wie konnte es zu dieser Armutdiskriminierung kommen und was können wir dagegen tun?

BR: Der Kampf gegen den Pflegenotstand – Die Region Regensburg sucht nach Lösungen (03.05.2019)
Kliniken, Altenheimen und privaten Agenturen fehlen Fachkräfte: Die Reportage zeichnet die Situation der Pflege rund um Regensburg nach und beleuchtet die Anstrengungen beteiligter Institutionen gegen den Pflegenotstand anzugehen.

DLF: Seniorendorf Kirkel im Saarland – So viel Hilfe wie nötig und Freiheit wie möglich (02.05.2019)
In Würde alt werden, das wünschen sich viele Senioren. Im Saarland ist das möglich: Das Seniorendorf in Kirkel ist für viele Anwohner eine Alternative zum Altenheim. In der altersgerechten Anlage leben sie selbstständig nach ihren Vorstellungen, bekommen aber auch Hilfe, wenn sie nötig ist.

NDR: Auf dem Weg in eine tariffreie Marktwirtschaft? (01.05.2019)
Tarifverträge verlieren an Bedeutung. Vor allem kleine Unternehmen vermeiden kollektive Verträge. Gewerkschaften sind oft zu schwach, sie durchzusetzen.

BR: Digital Impact: Die Zukunft der Arbeit (01.05.2019)
„Die Arbeitswelt ist im Wandel“ – Doch das ist maßlos untertrieben. Wir sind mitten drin in einer Arbeitsrevolution: Die Digitalisierung beendet ein Stück Industrie- und auch ein Stück Sozialgeschichte.

DLF: Suchtkranke in deutschen Gefängnissen – Drogen hinter Gittern (01.05.2019)
Drogensucht im Gefängnis gehört zum Alltag, geben auch Gefängnisdirektoren zu. In Deutschland gibt es jedoch keinen einheitlichen Umgang mit drogenabhängigen Inhaftierten. Nicht überall wird eine Substitutionstherapie angeboten und auch Suchtberatung fehlt.

DLF: Akademisierung von Berufen – Wenn die Bachelor-Hebamme kommt (01.05.2019)
Nach Erzieherinnen, PflegerInnen wird ab 2020 auch der Beruf der Hebamme akademisch. Zum einen haben sich Arbeitsanforderungen, die ein Studium erfordern, verändert, so die Befürworter. Zum anderen strömten auf den deutschen Arbeitsmarkt so viele junge Leute mit Hochschulabschluss wie nie zu vor.

DLF: Erziehermangel – Hochschulabsolventen für die Kita dringend gesucht (01.05.2019)
Seit rund 15 Jahren gibt es in Deutschland Studiengänge für frühkindliche Bildung. Dadurch soll das Bildungsniveau in den Kitas gesteigert werden. Doch nur wenige Absolventen entscheiden sich nach dem Abschluss für die Arbeit in der Kita. Die schlechte Bezahlung ist dabei nur ein Grund.

BR: Schuld und Sühne – Ehemaligen Heimkinder wollen Gerechtigkeit (30.04.2019)
800000 Kinder lebten bis 1975 in einem westdeutschen Kinderheim. Viele erlebten dort großes Leid: seelisch oder körperlich. Aus dem „Fonds Heimerziehung“ konnten sie bis Ende letzten Jahres Geld beantragen. Ist das genug?

SRF: Warum im hohen Norden alle gleichberechtigt sind. Oder doch nicht? (30.04.2019)
Alle sind gleich, haben die gleichen Recht in den nördlichen Ländern: Männer und Frauen, Chefs und Angestellte, Junge und Alte, einfach alle. Klingt toll. Aber wie so oft ist das nur die halbe Wahrheit. Ein Gespräch über die lange Geschichte der Gleichberechtigung in Schweden, Norwegen und Co.

DLF: Italiens Grundsicherung – Großer Wurf oder kostspieliges Prestigeprojekt? (26.04.2019)
Die italienische Regierung löst vor der anstehenden Europawahl ihre beiden größten Wahlversprechen ein: Das Bürgereinkommen sowie die Senkung des Rentenalters. Eine waghalsige Entscheidung, sagen Kritiker, denn die italienische Volkswirtschaft steckt in der Rezession.

DLF: Die Neue Heimat: Zwischen Utopie und Skandal (25.04.2019)

BR: Zwischen Kiez und Kriminalität – der „Görlitzer Park“ ist das Labor der Berliner Politik (25.04.2019)
Der „Görlitzer Park“ ist der größte Drogenumschlagsplatz Berlins. Warum in der Überschneidung aus Kiez und Kriminalität die rot-rot-grüne Politik Toleranz walten lässt.

WDR: Die Vermessung der Psyche (24.04.2019)
Facebook behauptet, mit künstlicher Intelligenz Selbstmordabsichten der User feststellen zu können. Digitale Diagnose- und Behandlungsmethoden für psychische Krankheiten sind im Kommen, auch in Deutschland. Sind Algorithmen die besseren Therapeuten?

BR: Kliniken unter Druck – Kleine Krankenhäuser in Bayern am Tropf (23.04.2019)
Medizinischer Fortschritt und hohe Gesundheitskosten setzen kleine Krankenhäuser in Bayern unter Druck. Immer mehr müssen schließen. Wie aber stellen wir die medizinische Versorgung auf dem Land sicher? Neue Ideen sind gefragt.

NDR: Leben in U-Haft (24.04.2019)
Immer mehr Menschen warten in deutschen Untersuchungsgefängnissen auf ihren Prozess. Dabei nehmen die Straftaten ab. Eine NDR Recherche beleuchtet die Hintergründe.

NDR: Jeder fünfte Viertklässler kann nicht lesen (23.04.2019)
Viele Grundschüler haben deutliche Leseschwächen. International schneiden sie schlecht ab. Mit Mentoren und neuen Lernkonzepten wollen Schulen die Lesekompetenz stärken.

NDR: Weltfremd und diskriminierend? Kirchliches Arbeitsrecht unter Druck (22.04.2019)
Kirchen dürfen von Stellenbewerbern nicht pauschal eine Religionszugehörigkeit verlangen. Das entschied vor einem Jahr der Europäische Gerichtshof. Kritiker sehen sich durch dieses und andere höchstrichterliche Urteile bestätigt. Sie halten den Sonderweg der christlichen Kirchen im Arbeitsrecht für überholt, weltfremd und diskriminierend. Tatsächlich ist aber längst ein Wandel im Gange, vor allem in den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden. Dort sieht man die Öffnung des Arbeitsrechts als Chance, sich weiterzuentwickeln. Klassische Fragen müssten dann neu beantwortet werden. Zum Beispiel: Was heißt Loyalität gegenüber einem kirchlichen Arbeitgeber?

NDR: Pflege in Not (22.04.2019)
25 Jahre nach Einführung braucht die Pflegeversicherung Reformen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst. Die Kosten steigen. Im Heim werden immer mehr zum Sozialhilfefall.

DLF: Einführung der Pflegeversicherung – Die Gefahr, durch Pflege arm zu werden (21.04.2019)
Eine anständige Antwort auf das Thema Pflege forderte vor 25 Jahren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm im Bundestag. Wer krank und pflegebedürftig war, wurde bis dahin schnell zum Sozialhilfe-Empfänger. Bis heute deckt die Versicherung allerdings nicht die kompletten Kosten – und um sie wird wieder gestritten.

Deutschlandfunk Kultur: Arbeit und psychische Erkrankungen – Therapie oder Arbeitskampf – was hilft gegen Burnout? (20.04.2019)
Der Anteil der psychischen Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitstagen steigt seit Jahren an. Ein Zeitgeistphänomen? Oder liegt es an der neuen Arbeitswelt, die den „ganzen Menschen“ fordert? Wären dann die Leidenden zu therapieren – oder das System?

DLF: 100 Jahre ILO – Der Kampf um gute Arbeit (20.04.2019)
„Anständige Arbeit für alle“ – das ist der Anspruch der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Bei der Organisation treffen Gewerkschaften, Arbeitgeber und Regierungen Entscheidungen gemeinsam. Doch trotz einiger Erfolge ist die ILO von ihrem Ziel noch weit entfernt.

DLF: Ethnologische Forschung – Probleme und Hoffnungen in der modernen Stadt (18.04.2019)
Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Migration: in vielen Städten bündeln sich die Probleme – und dennoch zieht es weltweit die Menschen dorthin. Denn andererseits gelten Städte auch als Orte der Hoffnung. Nun wird nun der Zusammenhang zwischen urbanem und prekärem Leben untersucht.

DLF: Dauerbaustelle Pflegeversicherung (17.04.2019)
25 Jahre nach Einführung der Gesetzlichen Pflegeversicherung herrscht Einigkeit, dass das System reformbedürftig ist. Doch in welche Richtungen sollen die Reformen gehen? Dazu sind die Vorstellungen höchst unterschiedlich. Vor allem über Finanzierung und Eigenanteil wird gestritten. Diskussionssendung mit Maria Klein-Schmeink (Grüne), Erwin Rüddel (CDU) und Nicole Westig (FDP).

DLF: Steigende Mieten, niedrige Renten – Droht eine „graue“ Wohnungsnot? (17.04.2019)
Noch nie war Wohnraum in Deutschland teurer als heute. Vor allem in Großstädten und Ballungsräumen sind die Mieten enorm gestiegen. Bezahlbarer Wohnraum wird zur Mangelware. Betroffen sind alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Doch besonders für Senioren ist die Situation prekär.

SWR: Staat im Ausverkauf – Privatisierung in Deutschland (14.04.2019)
Der deutsche Staat hat immer mehr öffentliche Aufgaben in private Hände gegeben. Welche Gefahren das birgt, verdeutlicht der Sozialwissenschaftler Tim Engartner.

DLF: Strukturwandel und Digitalisierung – Aus früheren Veränderungen in der Arbeitswelt lernen (11.04.2019)
Der Strukturwandel in der Arbeitswelt löst bei vielen Menschen Besorgnis aus. Doch wie kann man diesen Ängsten begegnen? Arbeits- und Industrie-Soziologie-Experten glauben, in Sachen Digitalisierung und Strukturwandel könnten wir einiges aus der Vergangenheit lernen.

BR: Neue Ideen gesucht – Wie wird die Rente gerechter? (10.04.2019)
Nach einem langen Arbeitsleben kommt: die Rente. Oder die Altersarmut. Gerade dreht die Politik wieder an den Stellschrauben. Noch dieses Jahr soll die Grundrente kommen. Wird die Rente damit gerechter?

DLF: Alptraum Elternunterhalt – Wenn Kinder für Rabeneltern haften müssen (16.04.2019)
Laut BGB haben Kinder gegenüber ihren Eltern Anspruch auf Unterhalt, umgekehrt ist es genauso. Das ist normal. Die Eltern haben gegeben, also gibt man gern zurück. Was aber, wenn sich die Eltern nie gekümmert haben? Wenn die Mutter Alkoholikerin war oder der Vater geschlagen hat? Deutschland wird alt: Lag vor 150 Jahren die Lebenserwartung noch bei 40 Jahren, werden Frauen heute durchschnittlich 83, Männer 78. Mit der alternden Gesellschaft wächst auch der Bedarf an Heim- und Pflegeplätzen: Studien prognostizieren, dass der Anteil der Pflegebedürftigen, die in ein Heim müssen, 2020 bei 37,4 Prozent liegen wird. Schon heute kostet diese Pflege im Jahr insgesamt mehr als 20 Milliarden Euro. Jeder sechste der Betroffenen kann sich die Pflege nicht leisten. Dann springt der Staat ein. Doch dieses System stößt an Grenzen, die Pflegeversicherung reicht nicht aus. Und so prüfen Sozialämter, ob zahlungsfähige Kinder die Kosten übernehmen können. Ob sie wollen, werden sie nicht gefragt.

NDR: Wem gehören unsere Wohnungen? (10.04.2019)
Investoren kaufen Immobilienfirmen. Mieter fragen sich: Wem gehören die Wohnungen? Eine Spurensuche von Schwerin über Hannover bis nach Zypern und Israel.

SWR: Sollen Krankenkassen vorgeburtliche Bluttests bezahlen? (10.04.2019)
Es diskutieren: Prof. Dr. Peter Dabrock – Vorsitzender des Deutschen Ethikrats, Berlin, Dr. Marion Janke – Ärztin, pro familia, Suttgart, Dr. Amelie Mahlstedt – Autorin, Mutter eines Kindes mit Downsyndrom, Leipzig

DLF: Debatte über Trisomie-Bluttests – Gewissheit durch ein paar Tropfen Blut (09.04.2019)
Der Bundestag befasst sich in einer offenen Debatte mit der Kassenzulassung für den Trisomie-Bluttest. Der Test verspricht risikofreie Gewissheit, Kritiker erheben jedoch ethische Einwände. Sie befürchten, dass sich künftig mehr Eltern nach einem positiven Ergebnis für eine Abtreibung entscheiden.

SWR: Furcht vor Verbrechen: Der verzerrte Blick auf die Kriminalität (07.04.2019)
Die Furcht vor Kriminalität wächst. Sind nur die Medien daran schuld? Opferbefragungen zeigen: Kriminalitätsfurcht hängt stark vom Wohnort ab und von inneren Einstellungen, etwa zu Migration.

Deutschlandfunk Kultur: Wohnungsnot und teure Mieten – soll der Staat es richten? (06.04.2019)
Wohnungsmangel, steigende Mieten, Gentrifizierung: Wohnen gilt für viele als die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Viele Haushalte in Ballungsgebieten zahlen dafür bereits 40 Prozent ihres Einkommens. Soll der Staat eingreifen? Volker Eichener und Florian Schmidt im Gespräch mit Katrin Heise

BR: Die Sofas – Die Menschen hinter dem sozialen Netz (02.04.2019)
200.000 Menschen arbeiten allein bei den gesetzlichen Krankenkassen, bei der Rentenversicherung sind es auch nicht gerade wenig. Sie müssen sich jeden Tag mit den Problemen der Versicherten, aber auch mit deren Wut und Ärger auseinandersetzen. Was erwarten Berufsanfänger von diesem Job, wie sehen ihn die alten Hasen. Was machen die? Was denken die? Wie gehen sie mit den Schicksalen um, mit denen sie ja auch zu tun haben? Wie sehen sie unser Sozialsystem und seine Entwicklung?

Deutschlandfunk Wissen: Sozialer Stress: Die Angst-Gesellschaft (30.03.2019)
Die Krankentage aufgrund psychischer Erkrankungen haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli und die Ethiker Reyk Albrecht und Lena Güngör erörtern in ihren Vorträgen die Gründe und mögliche Auswege.

hr-iNFO: Pflege: Was die Politik jetzt tun muss (28.03.2019)
Plötzlich ist der schlimme Fall da: ein Familienmitglied wird pflegebedürftig. Plötzlich stellen sich viele Fragen: wie soll gepflegt werden? Und was kostet das Ganze? Der Verein „Wir pflegen e.V.“ warnt: pflegen kann arm machen. Was es zu beachten gibt und was die Politik tun muss.

SWR: Was stört die Deutschen an den Reichen? (27.03.2019)
Es diskutieren: Michael Hartmann – Prof. emiritus Technische Universität Darmstadt, Prof. Dr. Stefan Sell – Sozialwissenschaftler, Hochschule Koblenz, Dr. Björn Vedder – Philosoph und Autor, Herrsching am Ammersee

BR: Reich gegen Arm – Leben wir in einer Angst-Abstieg-Gesellschaft? (26.03.2019)
Der Wohlstand in Deutschland wächst, ist aber immer ungleichmäßiger verteilt. Das Bruttoinlandsprodukt steigt, die Schere zwischen arm und reich wird größer. Grund für die Angst vor dem Abstieg? Zumindest Anlass, der Angst ins Auge zu sehen.

NDR: Widerspruchsregelung bei Spenderorganen? (25.03.2019)
Politiker und Ärzte fordern, bei Organtransplantationen das Gesetz zu ändern: Nur wer es ausdrücklich ablehnt, dem soll kein Organ entnommen werden dürfen.

BR: Wohnungslos in München (29.03.2019)
Immer Menschen in München, darunter 1.700 Kinder, sind wohnungslos. Bei ihren Recherchen hat Birgit Grundner festgestellt: Es kann jeden treffen.

DLF: Ungleichheit in Deutschland – Die alten Konfliktlinien gelten nicht mehr (28.03.2019)
Kosmopoliten gegen Kommunitaristen, Weltbürger gegen Nationalisten, Globalisierungsgewinner gegen -verlierer: Gesellschaftliche Auseinandersetzungen bewegen sich auf neuen Konfliktlinien – samt passenden Kampfbegriffen. Doch es gibt Forscher, die fließende Grenzen zwischen den Lagern sehen.

Deutschlandfunk Kultur: Reform des Kindschaftsrechts – Mit welchen Problemen Trennungsfamilien heute kämpfen (25.03.2019)
Früher betreute der Vater das Kind nach der Trennung meist alle 14 Tage am Wochenende. Doch das klassische Elternmodell ist längst überholt. Die Wirklichkeit von Trennungskindern ist viel heterogener geworden. Nur das Gesetz hinkt da noch hinterher.

DLF: Lebenserwartung – Wie Armut und Gesundheit zusammenhängen (21.03.2019)
Wie gelingt ein sozial und gesundheitlich gutes Leben? Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Lebenserwartung wird seit Jahren untersucht. Armut war eines der Themen auf dem Public Health Kongress an der TU Berlin – mit überraschend neuen Ansätzen.

SWR: Wuchermieten und Wohnungsnot – Werden Städte unbezahlbar? (20.03.2019)
Es diskutieren: Rolf Gassmann – Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes und Vorsitzender des Mietervereins Stuttgart Jürgen Michael Schick – Immobilienverband IVD, Berlin Sophie Wolfrum – Professorin für Städtebau und Regionalplanung, München

NDR: Wie bleibt Pflege bezahlbar? (19.03.2019)
Viele Menschen wollen in den eigenen Wänden bleiben, auch wenn sie Pflege benötigen. Muss dafür mehr Geld bereitgestellt werden?

Deutschlandfunk Kultur: Einwanderungsland Deutschland – Deutsche und Plusdeutsche (16.03.2019)
Migration ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Zu diesem Fazit kommt der Historiker Jan Plamper in seiner Analyse der Zuwanderung in unser Land – von den Vertriebenen der Nachkriegszeit bis zu den Flüchtlingen von heute.

WDR: Der Dinosaurier – Die internationale Arbeitsorganisation (15.03.2019)
Sozial abgesicherte und anständig bezahlte Arbeit ist für die meisten Menschen dieser Welt kaum erreichbar, obwohl sich die Internationale Arbeiter Organisation (ILO) seit 100 Jahren genau darum kümmert. Ist die ILO noch zeitgemäß?

SWR: Privatschulen – Gute Bildung nur für Reiche? (15.03.2019)
Fast jeder Zehnte Schüler geht heute auf eine Privatschule. Die Häuser wollen weg vom Elite-Image, aber Kritiker werfen ihnen vor, die gesellschaftliche Spaltung zu verschärfen.

BR: Gewalt gegen Pflegende – Wenn Pflegebedürftige aggressiv werden (12.03.2019)
Gewalt in der Pflege ist nach wie vor ein großes Tabuthema – vor allem wenn Pflegebedürftige ihre pflegenden Angehörigen oder professionell Pflegende in Heimen beschimpfen, anspucken oder gar schlagen.

DLF: Mensch und Maschine – Die Digitalisierung der Ausbildung für die Arbeit 4.0 (12.03.2019)
Die Digitalisierung der Arbeit zwingt Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe, ihre Lehrkonzepte und Ausbildungsinhalte anzupassen. Den Fachkräften von morgen soll vor allem das eigenständige Lernen beigebracht werden, um mit künftigen technologischen Entwicklungen mithalten zu können.

SWR: Das Geschäft mit der Luft – Die Folgen für Beamtungspatienten (09.03.2019)
Rund um schwer kranke Beatmungspatienten ist ein ganz neues Geschäftsfeld entstanden, in dem Investoren, Ärzte und ambulante Dienste kräftig Kasse machen – auf Kosten der Patienten.

DLF: Psychiatrische Behandlungen – Zuhause statt auf Station (06.03.2019)
Geraten Menschen mit psychischen Erkrankungen in eine Krise, landen sie in Deutschland oft im Krankenhaus. Zu oft, sagen Mediziner. Denn sie könnten auch zuhause behandelt werden. Doch bei dem Versuch, das zu ändern, stößt das deutsche Gesundheitswesen an seine Grenzen.

Deutschlandfunk Kultur: Nachbarschaftshilfe aus Holland – Die Pflegerevolution (03.03.2019)
Pflege, wie der Mensch sie braucht, statt zack, zack, satt und sauber. Das neue Modell „Buurtzorg“ aus den Niederlanden könnte auch hierzulande Patient und Pflegekräfte glücklich machen. Im Münsterland wird getestet, was in Holland bereits Alltag ist.

DLF: Zurückkaufen, enteignen, mehr bauen – Wie Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben soll (03.03.2019)
In keiner anderen Stadt der Welt steigen die Mieten so rasant wie in Berlin, im vergangenen Jahr allein um mehr als 20 Prozent. Für viele wird das unbezahlbar, sie müssen ihre angestammten Wohnviertel verlassen. Die Politik streitet über Lösungen – von Enteignung bis hin zu mehr Neubauten.

Deutschlandfunk Kultur: Das Geschäft mit dem Alter – Wenn Medikamente zur Gefahr werden (28.02.2019)
Je älter Menschen werden, desto mehr Medikamente nehmen sie oft ein. Ein Risiko. Denn Medikamente werden vor allem an jungen und gesunden Personen getestet. Erkenntnisse darüber, wie sie auf ältere Menschen wirken, fehlen.

Deutschlandfunk Kultur: Die Geschichte der südkoreanischen Einwanderer – Die stillen „Mustermigranten“ (26.02.2019)
In den 60er-Jahren fehlten in der Bundesrepublik Krankenschwestern und Bergleute – viele kamen deshalb aus Südkorea. Rund 50.000 Menschen mit südkoreanischen Wurzeln leben heute in Deutschland, nur auffallen tun sie nicht.

DLF: Initiative gegen Ausbeutung – Gleiches Geld für gleiche Arbeit (22.02.2019)
Auf Baustellen im Rhein-Main-Gebiet sehen sich Bauarbeiter aus Osteuropa mit Lohnausfall und fehlenden Sozialleistungen konfrontiert. Doch damit soll Schluss sein: Wer zum Arbeiten in ein anderes EU-Land kommt, soll künftig den gleichen Lohn wie Einheimische erhalten. Dafür macht sich ein Verein jetzt stark.

SWR: Meisterpflicht im Handwerk – bald wieder in allen Berufen? (22.02.2019)
Wer einen Handwerker bestellt, der hofft immer, dass derjenige ein Meister seines Fachs ist – also, dass bei den Arbeiten möglichst nichts schief geht. Seit 2004 muss aber längst nicht mehr jeder, der einen Betrieb führt, auch einen Meisterbrief haben. Die rot-grüne Bundesregierung schaffte die Meisterpflicht für mehr als die Hälfte aller Gewerke ab – zum Beispiel, um die Rekord-Arbeitslosigkeit zu lindern. Jetzt, 15 Jahre später, sieht die Sache ganz anders aus. Viele Politiker und Handwerker fordern, dass die Meisterpflicht in einigen Berufen zurückkommt.

NDR: Digitalisierung verändert Ausbildungsberufe (21.02.2019)
Die Digitalisierung verändert viele Berufe. Immer mehr Unternehmen entwickeln eigene Ausbildungsprogramme. Das Ziel: Arbeitnehmer für den stetigen Wandel zu motivieren.

Deutschlandfunk Kultur: Ausbeutung osteuropäischer Bauarbeiter – Viel Arbeit, wenig Sicherheit (20.02.2019)
Auf Baustellen im Rhein-Main-Gebiet sind Bauarbeiter aus Osteuropa mit Lohnausfall und fehlenden Sozialleistungen konfrontiert. Der Zoll soll kontrollieren, ist aber überfordert. Ein Verein will Abhilfe schaffen.

Deutschlandfunk Kultur: Protest gegen hohe Mietpreise – Die Profite mit der Miete (19.02.2019)
Die Mietkosten in den Städten explodieren. Insbesondere die Modernisierungsumlage ist ein beliebtes Mittel, um Mieten energisch in die Höhe zu treiben. Mieterverbände verweisen auf Österreich – dort zahlt die Modernisierung der Eigentümer.

DLF: Zukunft der Pflege – Soziale Pflege-Roboter setzen sich nur langsam durch (18.02.2019)
Soziale Roboter werden in der Seniorenbetreuung schon länger erprobt. Die Interaktion Mensch-Maschine scheint gute Ergebnisse zu bringen. Dennoch ist der Schritt vom Pilotprojekt zum flächendeckenden Einsatz noch nicht gemacht.

Deutschlandfunk Kultur: Die neuen türkischen Einwanderer – Gebildet, engagiert – und heimatlos (18.02.2019)
Als „New Wave“ bezeichnen sich jene hochqualifizierten Türken, die seit 2016 wegen des politischen Klimas aus ihrem Heimatland geflohen sind. In Deutschland stellen sich ihnen neue Herausforderungen – etwa die Mentalität vieler Deutsch-Türken.

SR: Sina Trinkwalder: Zukunft ist ein guter Ort. Utopien für eine ungewisse Zeit (17.02.2019)
Sina Trinkwalder über ihre Vision einer neuen digitalisierten Arbeitswelt, die, wenn wir die richtigen Leitplanken einziehen, für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Erfüllung sorgen kann.

DLF: Lehrermangel in den Niederlanden – Das leere Klassenzimmer (15.02.2019)
In den Niederlanden hat der Lehrermangel dramatische Ausmaße angenommen – die Folge einer Sparpolitik, die das Image des Berufs beschädigt hat. Nachwuchs bleibt daher aus. Um auf ihre desolate Lage hinzuweisen, haben sich einige Schulen nun zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen.

Inforadio rbb: Miete macht Rendite: Die „Deutsche Wohnen“ (16.02.2019)
Der Immobilienkonzern „Deutsche Wohnen“ ist mit 111.000 Wohnungen der größte Privatvermieter in der Hauptstadt. Doch das Image der börsennotierten Aktiengesellschaft als „Profitgeier“ ist schlecht. Ist es ein Problem, wenn Wohnungen zur Kapitalanlage werden? Die rbb-Reporterinnen Ute Barthel und Jana Göbel haben Mieter begleitet und sich mit Aktionären und einem führenden Manager der „Deutsche Wohnen“ getroffen.

NDR: Hat Hartz IV ausgedient? (14.02.2019)
Die SPD will ihr Profil schärfen und das heißt für die Partei Abschied von Hartz IV. Was ist der Unterschied zum sogenannten Bürgergeld?

Deutschlandfunk Kultur: Ungleichheit muss nicht gleichbedeutend mit Ungerechtigkeit sein (14.02.2019)
Viele beklagen einen Mangel an sozialer Gerechtigkeit: Die Schere zwischen den Bevölkerungsschichten scheint immer weiter auseinander zu gehen. Richtig verlässliche Zahlen dazu gibt es jedoch nicht. Aber ab wann wird die Ungleichheit ungerecht? Forscher geben verschiedene Antworten auf diese Frage.

SWR: Roboter im Altenheim (13.02.2019)
Thea, Pepper, Paro oder Anna – Roboter, die für Entlastung in der Pflege sorgen sollen, haben menschliche Namen. Aber können Sie Menschen wirklich ersetzen? Und wenn ja, dann wo?

Deutschlandfunk Kultur: Most wanted: Handwerker – Mit neuen Ideen aus der Fachkräftefalle (12.02.2019)
Rund 250.000 Handwerker fehlen in Deutschland. Doch die Branche versucht dem entgegenzuwirken: mit Ausbildung und Studium im Paket, Berufsabitur, Kooperationsmodellen oder Erfindergeist – und auch mit packenden Geschichten auf Youtube oder Instagram.

Deutschlandfunk Kultur: Gelbwesten in Frankreich – Klassenkämpfer und Wutbürger (10.02.2019)
Die Gelbwesten halten die Republik in Atem. Manche liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, plündern Geschäfte. Andere demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit. Wer steckt wirklich in diesen gelben Westen? Linke, Rechte oder Wutbürger?

HR: Leben von 500 Euro Rente? Wege aus der Altersarmut (09.02.2019)
Eine Grundrente soll vor Altersarmut schützen. Millionen Rentner könnten profitieren. Aber das ist heftig umstritten: Ist die Grundrente notwendig oder ungerecht und unbezahlbar?

DLF: Prostituiertenschutzgesetz – Paragraphen allein schützen nicht (09.02.2019)
Seit gut einem Jahr gilt in allen Bordellen Deutschlands das Prostituiertenschutzgesetz. Prostituierte müssen sich seitdem beim Staat anmelden, Sex ohne Kondom ist verboten. Doch viele Betroffene fühlen sich von dem Gesetz gegängelt – und kein Stück mehr geschützt.

BR: Wenn es Heimat im Plural gibt – Deutschtürken zwischen Integration und Ausgrenzung (08.02.2019)
Deutschtürken haben Heimat im Plural. Viele sehen das als Privileg, andere fühlen sich zerrissen. Das hat Jasmin Brock bei ihrer Recherche im multikulti Ruhrpott recherchiert.

HR: Wenn’s im Alter knapp wird – Die Rentenfrage (07.02.2019)
Respekt will er ihnen erweisen, der Bundesarbeitsminister – den Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und auch im Alter ihr Auskommen haben sollen. Und sie sollen sich etwas kaufen können für diesen Respekt. Deshalb sollen alle, die mindestens 35 Beitragsjahre gearbeitet haben, einen Rentenanspruch von knapp 950 Euro im Monat bekommen. Eine durchaus ehrenwerte Idee, diese „Respektrente“, wie Minister Hubertus Heil sie nennt. Aber eine Idee, die Schwachstellen aufweist, die viele Fragen offen lässt und die nach Meinung vieler Kritiker ihr Ziel nicht erreichen wird. Und doch liegt in dieser Rentendebatte eine Chance. Denn sie lenkt endlich mal wieder die Aufmerksamkeit darauf, dass und warum viele Menschen spätestens im Alter kein Auskommen haben werden – und wie dringend notwendig es ist, dieser Entwicklung rechtzeitig vorzubeugen.

NDR: Wege aus der Altersarmut (07.02.2019)
Über eine halbe Million Ruheständler sind zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen. Was sagt das über das Rentensystem aus?

BR: Armut in Deutschland – Welche Sozialreformen braucht das Land? (06.02.2019)
Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär ist funktioniert nicht: Fleiß alleine ist in Deutschland kein Weg aus der Armut. Welche Sozialreform braucht das Land, um Armut zu bekämpfen? Hartz IV gleich ganz abschaffen oder reformieren?

DLF: Debatte um Hartz IV – Der Verein „Sanktionsfrei“ setzt auf Vertrauen statt Sanktionen (06.02.2019)
Hartz IV, bei den einen steht der Begriff für Demütigung und Armut, bei den anderen für Faulheit und soziale Hängematte. Bis heute ist die Reform umstritten: Denn wer Grundsicherung bezieht, muss auch Pflichten erfüllen, sonst drohen Sanktionen. Ob das verfassungskonform ist, prüfen derzeit die Richter in Karlsruhe.

BR: Kann man mit Sozialpolitik Wahlen nur verlieren? (05.02.2019)
Horst Seehofer hat vor Jahren den Satz geprägt: „Mit Sozialpolitik kann man keine Wahlen gewinnen, aber verlieren.“ Ist es so? Hat eine „falsche“ Sozialpolitik SPD und der Union so massiv Stimmen gekostet? Treibt soziale Verunsicherung die Wähler an den Rand?

SWR: Wir schrumpfen: Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz (05.02.2019)
Der Bevölkerungsrückgang hat sich etwas verlangsamt. Das Statistische Landesamt macht dafür vor allem die hohe Zuwanderung der letzten Jahre verantwortlich. Ein Trend bestätigt sich erneut: Die Gesellschaft wird immer älter. Allerdings ist die Entwicklung regional unterschiedlich.

Deutschlandfunk Kultur: Kluft zwischen Arm und Reich – Der Wunsch nach einem gerechteren Deutschland (04.02.2019)
Wir können uns in Deutschland über das Gesundheitswesen, Mütterrente oder den Rechtsanspruch auf Kitabetreuung freuen. Sind wir einer gerechteren Gesellschaft also näher denn je? Oder stimmt das Gegenteil: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst und wächst?

NDR: Zählen – aber wie? Zur Debatte um den Zensus 2021 (04.02.2019)
Der Staat braucht Zahlen, um Politik zu planen. Aber Datenschutz ist ein hohes Gut und Volkszählungen haben in Deutschland einen schlechten Ruf.

DLF: Pflege-Ausbildung – Bayerns Pfleger sollen an die Universitäten (04.02.2019)
Raus aus der beruflichen Sackgasse: Um Pflegeberufe attraktiver zu machen, sollen sie akademisiert werden. In Bayern hat sich deswegen das „Bündnis für die generalistische Pflegeausbildung Bayern“ gegründet – doch ausgerechnet die Universitäten haben kaum Interesse am Thema Pflegeforschung.

DLF: Elternpanik und Kinderfrust – Die Suche nach der perfekten Schule (04.02.2019)
Eltern tricksen vor der Schulanmeldung mit vermeintlichen Trennungen und Scheinwohnsitzen, damit das Kind in die Schule ganz in der Nähe darf. Andere klagen, um den Eintritt in die vermeintliche Wunschschule zu erzwingen. Forscher sprechen von „Bildungspanik“ und fordern mehr Transparenz.

Deutschlandfunk Kultur: Politologe Philip Manow – Populismus ist Protest gegen die Globalisierung (02.02.2019)
Wer den Populismus nur mit kulturellen Gründen erklärt, greift zu kurz, meint der Politologe Philip Manow. Im Kern richte er sich heute gegen die Globalisierung – linke Populisten seien gegen die Freizügigkeit von Kapital, rechte gegen die von Menschen.

DLF: Antiziganismus in Rumänien – Profitieren rumänische Roma vom EU-Vorsitz? (02.02.2019)
Durch den EU-Vorsitz fällt ein Schlaglicht auf Rumänien. Roma-Aktivisten hoffen auch auf europäische Aufmerksamkeit für die Millionen Roma im Land. Den meisten fehlt Zugang zu Wohnung, Gesundheitssystem, Bildung oder dem regulären Arbeitsmarkt. Viele sind Tagelöhner und leben in Slums am Rand der Dörfer und Städte.

SWR: Insolventer Klinik-Betreiber ViaSalus: Wie gesund sind unsere Krankenhäuser? (01.02.2019)
Der Unternehmensgruppe ViaSalus aus Dernbach im Westerwald ist insolvent. Sie betreibt mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, unter anderem in Rheinland-Pfalz. Die Schwierigkeiten von ViaSalus werfen ein Licht auf die großen wirtschaftlichen Probleme einiger kleinerer Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz.

WDR: Bedingungsloses Grundeinkommen – Michael Bohmeyer (01.02.2019)
Michael Bohmeyer, Gründer des Vereins „Mein Grundeinkommen“ und Gast in der Redezeit, ist sich sicher: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen weckt Kräfte und Fähigkeiten, die wir als Individuen, aber auch als Gesellschaft dringend brauchen.

DLF: Streit zwischen Bund und Ländern – Der Digitalpakt als Prüfstein für den Föderalismus (29.01.2019)
Mit Tablets, Clouds und Smartboards sollen die deutschen Schulen digitaler werden. Damit das Geld dafür vom Bund an die Länder fließen kann, muss das Kooperationsverbot in der Bildung gelockert werden. Doch der Preis ist den Ländern zu hoch. Kann der Vermittlungsausschuss den Digitalpakt noch retten?

DLF: Wachdienste – Viel Druck für wenig Geld (29.01.2019)
Mehr als 250.000 Beschäftigte zählt die Sicherheitsbranche mittlerweile in Deutschland. Seit den Übergriffen des Wachpersonals auf Flüchtlinge in einem Aufnahmelager in Burbach gelten Wachmänner oft als Rechtsradikale in Uniform. Dabei gibt es kaum eine Sparte, in der mehr Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten.

DLF: Bildungsökonom – „BAföG stärker an die Realitäten anpassen“ (29.01.2019)
Der Bildungsökomom Dieter Dohmen hat die geplante BAföG-Reform kritisiert. Die vorgesehenen höheren Bedarfssätze würden schon jetzt nicht ausreichen, um die Preissteigerung aufzufangen, sagte er im Dlf. Vor allem die massiv gestiegenen Mietkosten schlügen bei den Studierenden voll durch.

DLF: Therapieberufe – Azubis fordern sofortige Abschaffung des Schulgelds (28.01.2019)
Mehrere tausend Euro Schulden hat ein Physiotherapeut oder ein Logopäde am Ende seiner Ausbildung an einer Fachschule. Zwar gilt in Niedersachsen künftig Schulgeldfreiheit für neue Jahrgänge in Therapieberufen. Aktuelle Auszubildende zahlen aber weiter – und fühlen sich ungerecht behandelt.

WDR: Niederländisches Pflegemodell als Modellversuch in NRW (27.01.2019)
Einerseits: Pflegenotstand in Deutschland. Andererseits: Gunnar Sander aus Emsdetten. Als erster und bisher einziger Pflegeanbieter in Deutschland probiert er das Pflegemodell Buurtzorg aus, um mehr Menschen für den Beruf zu begeistern.

DLF: Kriminelle Kindergeldgeschäfte – Städte kämpfen gegen organisierten Betrug (24.01.2019)
Südosteuropäische Banden beziehen Kindergeld aus Deutschland für Kinder, die es gar nicht gibt. Manche Kommunen sind besonders stark betroffen. Andererseits ist die Schadenssumme im Verhältnis sehr gering. Und es gibt zahlreiche Arbeitskräfte, die Steuern zahlen und zurecht Kindergeld beziehen.

Deutschlandfunk Kultur: Wirken der Internationalen Arbeitsorganisation ILO – 100 Jahre Kampf um gerechte Arbeit (22.01.2019)
Es war eine Errungenschaft nach dem Ersten Weltkrieg – 1919 gründete sich die Internationale Arbeitsorganisation. In der westlichen Welt haben wir ihr zahlreiche Arbeitnehmerrechte zu verdanken. In Ländern wie Bangladesch sind ihre Erfolge eher schlecht.

DLF: Burnout bei Ärzten – Helfen bis es nicht mehr geht (22.01.2019)
Erschöpfungssyndrome, depressive Zustände, Perspektivängste: Viele Krankenhausärzte macht die Arbeit krank. Die Burnout-Zahlen bei Medizinern sind in den letzten Jahren rasant gestiegen – inzwischen bilden sie Platz zwei der betroffenen Berufsgruppen.

SWR: Eine Klasse für sich: Warum sind Privatschulen so gefragt? (22.01.2019)
Es diskutieren: Michael Büchler – Direktor am Pädagogium Baden-Baden und Landesvorsitzender des Verbands der Deutschen Privatschulverbände in Baden-Württemberg Prof. Dr. Marcel Helbig – Lehrstuhl für Bildung und soziale Ungleichheit, Universität Erfurt Prof. Dr. Margret Kraul – Erziehungswissenschaftlerin, Universität Göttingen

Deutschlandfunk Kultur: Wenn Minderjährige ihre Eltern pflegen: „Was diese Kinder leisten, ist nicht normal“ (21.01.2019)
In Deutschland werden 1,8 Millionen pflegebedürftige Menschen ohne professionelle Hilfe von ihren Angehörigen versorgt – oft von den eigenen minderjährigen Kindern. Zwar ist das für viele Jugendliche selbstverständlich, doch oft sind sie überfordert damit.

Deutschlandfunk Kultur: Demografische Entwicklung – Keine Sorge um das alternde Deutschland (21.01.2019)
Alt werden sei heute für den Einzelnen völlig anders als noch vor 30 Jahren, sagt der Bevölkerungsforscher Norbert Schneider. Ein heute 75-Jähriger habe ungefähr die Leistungsfähigkeit eines 65-Jährigen vor drei Jahrzehnten.

WDR: Alles auf Null: Start in ein neues Berufsleben (20.01.2019)
Mit dem Beruf verdient man Geld. Er ist und bringt aber weit mehr: Status und Anerkennung, Pflicht und Alltag. Flexibilität und die Bereitschaft für Neues – das gehört täglich dazu. Was aber passiert, wenn der Beruf nicht mehr passt, wenn ein Schicksalsschlag oder ein Umzug zur Umorientierung zwingen?

DLF: Forschungsprojekt: „Deutsche Arbeit“ als Kampfbegriff der Neuen Rechten (17.01.2019)
Der Mythos einer spezifischen „deutschen Arbeit“ entstand im 19. Jahrhundert und versprach einen völkischen Zusammenhalt in Zeiten sozialer Spaltung. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Berliner Universitäten beleuchtet die Geschichte und Aktualität eines Kampfbegriffes der Neuen Rechten.

Deutschlandfunk Kultur: Kuren für pflegende Angehörige: „Mal Luft holen, Kraft schöpfen“ (17.01.2019)
Wer einen Angehörigen pflegt, ist meist im Dauereinsatz, bräuchte dringend eine Kur. Aber was wird dann aus dem Pflegebedürftigen? Manche Reha-Einrichtungen bieten mittlerweile Kuren an, bei denen der pflegebedürftige Angehörige als Begleitung mitreist.

DLF: Terminservice- und Versorgungsgesetz – Der schwierige Weg in die Psychotherapie (15.01.2019)
Mit einem neuen Gesetzesentwurf will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erreichen, dass Patienten durch eine zentrale Rufnummer schneller in die psychologische Behandlung vermittelt werden. Kritiker befürchten, dass eine solche Hotline für manche Patienten eine zu hohe Hürde wäre.

DLF: Eltern und Kinder in Deutschland – Wie stark ist die deutsche Familienpolitik? (14.01.2019)
Familien sind auf einmal wieder im Fokus der Politik – die Bundesregierung hat ein Gesetz präsentiert, das vor allem armen Familien mehr Geld verspricht: das sogenannte Starke-Familien-Gesetz.

BR: Warum der Erfolg des Populismus auch wirtschaftliche Gründe hat (13.01.2019)
Populistische Parteien und Bewegungen haben Europa verändert. Meist versuchen Wissenschaftlerinnen und Politiker ihren Erfolg aus kultureller Sicht zu erklären. Dass der Aufstieg der Populisten starke ökonomische Gründe haben könnte, bleibt oft auf der Strecke. Der Bremer Politikwissenschaftler Philip Manow untersucht nun genau diese wirtschaftlichen Ursachen und kommt dabei zu neuen Ergebnissen.

DLF: Wenn ein Minimum gekürzt wird – Karlsruhe verhandelt über Hartz-IV-Sanktionen (12.01.2019)
Hartz IV soll Arbeitslosen die Existenz sichern. Doch sogar das Geld für die Krankenversicherung darf der Staat den Beziehern der Sozialleistung im schlimmsten Fall kürzen. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet jetzt darüber, ob der Staat vom Minimum noch etwas wegnehmen darf.

SWR: Knick oder Boom? Der Arbeitsmarkt 2019 (12.01.2019)
Nach dem Rekordjahr 2018 – hält die gute Entwicklung an? Geht die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück, oder bremsen Demografie und Digitalisierung? Gibt es den Fachkräftemangel wirklich, und sind die von der Politik gesetzten Themen „Langzeitarbeitslose“ und „Hartz IV“ die richtigen?

NDR: Das Geschäft mit der Pflege (10.01.2019)
Kritiker bemängeln, dass privat betriebene Einrichtungen eher auf Profitmaximierung setzen anstatt auf das Wohl der Bewohner zu achten.

HR: Notstand bei der Geburtshilfe – Hebamme verzweifelt gesucht (10.01.2019)
„Lieber Jens, wir müssen reden“, steht auf einer Postkarte. “ Letzte Woche bin ich 620 km gefahren, habe 50 Stunden gearbeitet. Ich muss monatlich 8 Frauen betreuen, um mich und meine Familie zu finanzieren. Und ich musste 9 Schwangeren absagen, weil ich bis Sommer ausgebucht bin“. Dies ist eine von vielen Postkarten, die im Rahmen einer Protestaktion von Hebammen an Gesundheitsminister Jens Spahn geschickt wurde. Die Situation vieler Hebammen in Deutschland ist prekär, vor allem für die Freiberuflichen, die laut einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit einen Anteil von ca. 70 bis 80 Prozent ausmachen. Viele Hebammen geben deshalb ihren Beruf auf. Die Gründe: Überlastung, Unterbezahlung, hohe Versicherungsbeiträge, Kreißsaalschließungen. Das Nachsehen haben die Schwangeren. Sie müssen Angst haben, für die Vor- und Nachsorge keine Hebamme zu finden. Künftig soll die Hebammenausbildung auf Hochschulniveau angehoben werden. Ob dadurch der Notstand behoben werden kann? Fraglich!

DLF: Vom Ausbildungskonzept bis Pflegekammer – Was hilft gegen den Pflegenotstand? (09.01.2019)
Der Pflegenotstand spitzt sich weiter zu: Immer mehr ältere Menschen benötigen Betreuung und Pflege, aber es gibt viel zu wenig Personal. Mittelfristig werden rund 100.000 Pflegekräfte benötigt. Doch selbst für die zugesicherten zusätzlichen 13.000 Stellen in den Altenheimen fehlen die Fachkräfte.

Deutschlandfunk Kultur: Kulturgeschichte des Dienens – Sklaven, Diener, Servicekräfte (09.01.2019)
Das Dienen verbindet Menschen: Entscheidend ist, ob es unter Zwang oder freiwillig geschieht. Zwar leben wir heute in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft, gleichzeitig aber ist die Zahl von Sklaven weltweit höher als jemals zuvor.

DLF: Obdachlosigkeit in Deutschland – Verschämt, versteckt, verdrängt – wohnungslose Frauen (08.01.2019)
Rund ein Viertel aller Obdachlosen sind Frauen. Viele von ihnen leben in einer verdeckten Wohnungslosigkeit – sie versuchen, ihren Status zu verbergen. Das „Housing first“-Konzept könnte ihnen wieder zu einem geregelten Leben verhelfen, hat sich aber in deutschen Städten noch nicht durchgesetzt.

IMF: Michal Rutkowski: Industrial-Era Welfare Policies are Falling Short (07.01.2019)
The changing nature of work is turning traditional employment on its head. More and more people are working in the gig economy or in jobs without formal employment contracts, and the payroll-based industrial-era social insurance policies are no longer providing the safety net for which they were designed. Michal Rutkowski oversees the World Bank’s work in developing systems that protect the most vulnerable sectors of society, and helped produce the 2019 World Development Report on the Future of Work. In this podcast, Rutkowski says 70 percent of the world’s population is now in the informal labor market without the means to contribute to health care insurance or pension plans.

Deutschlandfunk Kultur: Obdachlose in Berlin – Rückkehr nach Polen (06.01.2019)
Tausende Polen leben Schätzungen zufolge in Berlin auf der Straße. Die Organisation Barka kümmert sich darum, dass sie zurück in ihr Herkunftsland kommen. Dort können die Obdachlosen auf Bauernhöfen ein neues Leben beginnen – ohne Alkohol.

DLF: Vom Ausbildungskonzept bis Pflegekammer – Was hilft gegen den Pflegenotstand? (09.01.2019)
Der Pflegenotstand spitzt sich weiter zu: Immer mehr ältere Menschen benötigen Betreuung und Pflege, aber es gibt viel zu wenig Personal. Mittelfristig werden rund 100.000 Pflegekräfte benötigt. Doch selbst für die zugesicherten zusätzlichen 13.000 Stellen in den Altenheimen fehlen die Fachkräfte. Was bringt das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz der Kranken- und Altenpflege? Wie kann die Ausbildung attraktiver werden? Inwieweit können neu eingerichtete Pflegekammern in den Bundesländern den Beruf aufwerten und für eine bessere Lobbyarbeit sorgen?

SWR: Ehre oder Amt? Wem Freiwilligendienste nutzen (04.01.2019)
Jeder dritte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Meistens im Sport, aber auch in Altenheimen, bei Rettungsdiensten oder in der Flüchtlingshilfe. Die Parteien wollen den Freiwilligendienst stärken und insbesondere junge Menschen motivieren, sich zu engagieren. Bislang ist der Bundesfreiwilligendienst eher unbeliebt, jeder dritte „Bufdi“ bricht den Dienst vorzeitig ab. Wer profitiert von ehrenamtlichem Engagement, wie groß ist der volkswirtschaftliche Nutzen und sind Ehrenamtliche am Ende nicht doch nur Billiglöhner?

DLF: Haftanstalten – Hoffnungslos überfüllt (03.01.2019)
Resozialisierung muss warten: Besonders in Baden-Württemberg sind Gefängnisse massiv überbelegt. Die Zahl der Gefangenen hat sich deutlich erhöht, die Kapazitäten reichen nicht aus, das Justizvollzugspersonal ist mit den Kräften am Ende. Besserung ist so schnell nicht in Sicht.

Deutschlandfunk Kultur: Steigende Mieten – Soziales Bodenrecht gegen Wohnraum-Spekulanten (03.01.2019)
Die Architektin und Stadtplanerin Christiane Thalgott fordert ein soziales Bodenrecht. Sie bezweifelt, dass Änderungen im Mietrecht noch helfen können, den Mietpreisanstieg zu bremsen – mit Immobilien lasse sich einfach zu viel Geld verdienen.

DLF: Teilhabechancen-Gesetz – Der mühsame Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit (03.01.2019)
Langzeitarbeitslose fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen – das ist das Ziel des neuen Teilhabechancen-Gesetzes. Vier Milliarden Euro hat die Bundesregierung investiert, 150.000 Stellen wurden so geschaffen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass das Programm die gewünschte Wirkung zeigt.

DLF: 100 Jahre Acht-Stunden Tag – Der lange Kampf um faire Arbeitszeiten (30.12.2018)
Zum 1. Januar 1919 wurde Realität, wofür die Arbeiterbewegung lange gekämpft hatte: der Acht-Stunden-Tag bei vollem Lohnausgleich. Und auch 100 Jahre nach der historischen Errungenschaft diskutieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber kontrovers über das Thema Arbeitszeitgestaltung.

BR: Zwischen Alarmismus und Utopie. Von der Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung (28.12.2018)
Die Maschinen sind auf dem Vormarsch. Sie verändern auch unsere Arbeitswelt. Aber inwiefern und wie tiefgreifend? Eine Bestandsaufnahme der Diskussionen über die Automatisierung und ihre möglichen Folgen.

DLF: Wie sozial gerecht ist Deutschland? (24.12.2018)
Die deutsche Wirtschaft boomt, die Arbeitslosenquote ist auf einem Rekordtief. Auf der anderen Seite sind mehr als sechs Millionen Menschen auf Sozialleistungen angewiesen. Die Zahl der Betroffenen, die in der Armutsfalle sitzen, bleibt konstant.
Gesprächsgäste: Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher, Prof. Dr. Winfried Fuest, Wirtschaftswissenschaftler, Prof. Dr. Karl Lauterbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag

DLF: Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien – Von Willkommenskultur kaum eine Spur (23.12.2018)
Mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die Zahl der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien nach Deutschland seit 2014 kräftig gestiegen. Es kamen und kommen aber viele Menschen mit geringer Qualifikation und wenig Sprachkenntnissen. Das hat die sozialen Probleme in Städten wie Gelsenkirchen, Duisburg oder Dortmund verschärft.

DLF: Die Abwanderung der jungen Generation (22.12.2018)
Trotz aller wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen hält der Exodus von jungen Fachkräften aus Osteuropa Richtung Nordwesten an. Die massive Abwanderung schwächt die Sozialsysteme und ganze Gesellschaften im östlichen Europa. Besonders drängend ist das Problem im jüngsten Mitgliedsland Kroatien.

IMF: Sharan Burrow: Social Protections in the Age of Technology (22.12.2018)
Technology is quickly changing the nature of work. Full-time employment with health care and a pension is being replaced with short-term contracts with no benefits, leaving workers exposed. Sharan Burrow has been General Secretary of the International Trade Union Confederation since 2010, and a champion of workers rights in the age of technology. Burrow joined a panel on social protection and the future of work during the 2018 IMF-World Bank Annual meetings.

SR: Ende der Spende? – Das schwierige Geschäft mit der Wohltat (14.12.2018)
Zur Weihnachtszeit nehmen gemeinnützige Vereine die meisten Spendengelder ein. Doch das deutsche Charity-Geschäft droht auszusterben: 40 Prozent des Spenden-Volumens kommt von über 70-Jährigen. Jüngere spenden deutlich weniger. Spenden-Plattformen wie „Amazon smile“ gelten als problematisch. Viele Vereine setzen auf Paten oder Fördermitglieder, um langfristige Bindungen zu schaffen. Interviews mit Martin Rücker, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation „foodwatch“ und Anja Katrin Orth vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Reportagen aus dem SOS Kinderdorf Schwarzwald und der staatlichen Sammlungsaufsicht in Trier.

HR: Von Plänen und Pakten. Wie ordnen wir Flucht und Migration? (13.12.2018)
Geht es um Migration, sind Emotionen immer Teil öffentlicher Debatten. Beim gerade in Marrakesch verabschiedeten UN-Migrationspakt, in dem es um den Umgang mit Arbeitsmigranten geht, konnte man das wieder feststellen. Zwar haben 164 Staaten ihn unterzeichnet, unter anderem Deutschland. Aber der heftige Streit darüber ist nicht vorbei. Und jetzt kommt schon der nächste Pakt der Vereinten Nationen. In ihm geht es um das Schicksal der mehr als 60 Millionen Flüchtlinge weltweit. Ein wichtiges Kapitel in diesem Pakt widmet sich der Umsiedlung bereits Geflüchteter. Rechtspopulisten machen auch dagegen Front. In der Auseinandersetzung darüber tritt in den Hintergrund, wie die Bundesregierung seit einem Jahr versucht, sogenannte Fluchtursachen zu bekämpfen: Von Marshall-Plan bis hin zu Reformpartnerschaften mit afrikanischen Ländern- es sind ehrgeizige Pläne, an denen sich Berlin messen lassen muss. Die Bilanz ist bislang dürftig: deutsche Unternehmen ziehen nicht mit. Sie machen auch weiterhin einen Bogen um Afrika. Ist die Formel der Fluchtursachenbekämpfung also nur eine Beruhigungspille für die deutsche Öffentlichkeit? Ein Gesetz, das mit steuerlichen Anreizen Investoren in die Regionen südlich der Sahara locken wollte, hat der deutsche Entwicklungsminister gerade still beerdigt. Gibt es überhaupt schlüssige Konzepte angesichts der Herausforderungen durch Flucht und Migration?

DLF: Flüchtlinge auf der neuen Balkanroute – Gefangen im Niemandsland (13.12.2018)
Weil die alte Balkanroute geschlossen ist, versuchen viele Flüchtlinge über Bosnien in das EU-Land Kroatien zu gelangen. Inzwischen mehren sich die Berichte von brutalen Misshandlungen durch kroatische Grenzpolizisten. Und der Bürgermeister einer bosnischen Grenzstadt beklagt, dass der Staat sein Dorf im Stich lasse.

piqd: Sollten wir Hartz IV abschaffen? (18.12.2018)
Nicht erst seit gestern diskutieren wir über die Hartz-Gesetze der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Schon seit der Einführung werden die Gesetze von vielen Seiten stark kritisiert. Dabei konzentriert sich die Kritik häufig vor allem auf eines der vielen Hartz-Gesetze: Hartz IV.

DLF: Pflegebranche: Profit oder Wohlfahrt? (11.12.2018)
Die Pflege lag lange in der Hand der Familie, der Kirchen und Wohlfahrtsverbände. Seit den 1990er-Jahren drängen auch Privatunternehmen und Aktiengesellschaften auf den Markt – und setzen auf Profitmaximierung. Patienten bleiben dabei auf der Strecke, kritisieren Vertreter der Wohlfahrtspflege.

DLF: Das Geschäft mit den Flüchtlingen – Endstation Libyen (11.12.2018)
Wenn sie aufgegeben haben, besteigen sie die Flugzeuge. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) transportiert verzweifelte Flüchtlinge und Migranten zurück in ihre Heimatländer – den Senegal, Niger oder Nigeria. Es ist die Rettung vor dem sicheren Tod und gleichzeitig ein Flug zurück in die Hoffnungslosigkeit.

WDR: Die unsichtbaren Gastarbeiter aus Korea (10.12.2018)
Vor 55 Jahren wurde ein Anwerbeabkommen geschlossen, das zahlreiche Koreaner in die Bundesrepublik führte. Viele sind geblieben. Der Politikwissenschaftler Martin Hyun berichtet in der Redezeit vom koreanischen Leben in Deutschland.

SR: Kindergärten – Heile Welt oder Spiegelbild der Gesellschaft? (07.12.2018)
Veränderte Kindheit ist eine Herausforderung für Kindertageseinrichtungen. Wie hat sich die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern in den letzten Jahren gewandelt?

Deutschlandfunk Kultur: Haushaltsnahe Dienstleistungen – „Man hat wieder Personal“ (03.12.2018)
Ob Pfleger, Butler oder Putzkraft: etwa 3,6 Millionen Haushalte in Deutschland beschäftigen Hilfspersonal. Und anders als früher hat inzwischen auch die Mittelschicht keine Skrupel mehr, sich bedienen zu lassen – oft für wenig Geld.

DLF: Hartz IV auf dem Prüfstand – Braucht das Land ein Grundeinkommen? (26.11.2018)
Die SPD will Hartz 4 abschaffen und ersetzen durch ein weniger rigides System: Keine Straf-Androhungen mehr, keine Kürzungen. Das bringt auch die Idee eines Grundeinkommens wieder ins Gespräch: Ein fester Betrag für jeden Bundesbürger.

NDR: Immer mehr Demenzkranke (04.12.2018)
Mit steigender Lebenserwartung erkranken immer mehr Menschen an Demenz. Wie gut sind Sozialkassen und Pflegekräfte darauf vorbereitet? Benötigen wir neue Pflegekonzepte?

Inforadio rbb: Tagespflegestellen unter Druck (04.12.2018)
Viele Berliner Eltern suchen verzweifelt nach einem Betreuungsplatz – und sind dankbar, wenn neben den Kitas auch private Tagesmütter und -väter bereit sind, sich um ihre Kinder zu kümmern. Dankbar müsste dafür eigentlich auch der Staat sein. Doch er macht den Tagespflegestellen ihre Arbeit alles andere als leicht, hat Inforadio-Reporterin Oda Tischewski herausgefunden.

WDR: Streit um Hartz IV – Brauchen wir ein neues Sozialsystem? (25.11.2018)
Gäste: Heike Göbel, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Stephan Hebel, freier Journalist; Sebastian Puschner, der Freitag; Henrike Roßbach, Süddeutsche Zeitung

SWR: Arbeiten und Wohnen – Erlebt die Mitarbeiterwohnung eine Renaissance? (23.11.2018)
Arbeiten und Wohnung – für viele Menschen fallen diese beiden wichtigen Komponenten ihres täglichen Lebens immer öfter auseinander. Und zwar immer weiter auseinander. Vor allem in Ballungsgebieten. Vor allem, was das Wohnen angeht. Denn die Wirtschaft brummt ja. Arbeitskräfte werden gesucht. Was aber, wenn die gefundenen Arbeitskräfte nicht dort wohnen können, wo sie arbeiten sollen? Was, wenn die Wege unzumutbar lang werden? Die Arbeitgeber müssen sich etwas einfallen lassen. Und manche setzen genau da an, wo es den meisten Arbeitssuchenden am meisten weh tut: bei der Wohnung. Sie bieten Werks- oder Mitarbeiterwohnungen an. Sind das Einzelfälle oder erlebt diese Form des Arbeitsverhältnisses eine Renaissance?

SWR: Die Zukunft der Solidarität: Was wird aus dem Sozialstaat? (22.11.2018)
Es diskutieren: Prof. Dr. Georg Cremer – Volkswirt und ehemaliger Generalsekretär des Caritasverbands, Freiburg Prof. Dr. Martin Seeleib-Kaise – Professor für vergleichende Politikwissenschaft, Universität Tübingen Dr. Dorothee Spannagel – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung

DLF: 60 Jahre Lebenshilfe – Fürsorge, Ausgrenzung – oder beides? (22.11.2018)
Es begann als Eltern-Initiative: Damit Eltern geistig behinderter Kinder Unterstützung erhielten, wurde im November 1958 die „Lebenshilfe“ gegründet. Ihr Engagement ist weithin anerkannt. Doch der Streit darüber, welche Hilfe wirklich der Inklusion dient – und wo behinderte Menschen doch nur weiter vom gesellschaftlichen Leben ferngehalten werden, hält an.

HR: Was vom Peter übrig blieb – Diskussionen über Hartz IV (21.11.2018)
Wird Hartz IV in der politischen Versenkung verschwinden? So wie längst sein Namensgeber vom VW-Konzern? Noch ist es nicht soweit. Aber ausgerechnet diejenigen, die Hartz IV einst vom Band haben rollen lassen, SPD und Grüne, stellen das Gesetz nun auf den Prüfstand wie einen Diesel. Die Linke lädt die beiden daraufhin voller Hoffnung auf eine neue Mehrheit zum „Sozialstaats-Dialog“. Der aber auch ohne diese Einladung schon mächtig in Fahrt kommt. Und so wie Hartz IV seinerzeit die SPD gespalten hat, so scheiden sich daran auch diesmal die Geister: Was die einen als Schikane und Demütigung erleben, das preisen andere lauter denn je als Erfolgsmodell. Und während die SPD zu retten versucht, was sie verloren hat, droht jetzt der Union die Spaltung. Denn Einfluss auf den künftigen Arbeitsmarkt hat auch das geplante Einwanderungsgesetz. Und die Union könnte am Thema Migration genauso zerbrechen wie einst die SPD an Hartz IV.

DLF: Einwanderungsgesetz – „Beschäftigungsduldung ist zu wenig“ (21.11.2018)
Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat die Pläne der Großen Koalition für ein Einwanderungsgesetz kritisiert. Die sogenannte geplante Beschäftigungsduldung von zwei Jahren für abgelehnte Asylbewerber sei keine Lösung, sagte er im Dlf. Dies sei wirtschaftlicher Unsinn und auch menschlich nicht zumutbar.

DLF: Finanzierung von Kinder- und Jugendhilfe – Immer mehr Jugendliche sollen in geschlossene Heime (21.11.2018)
Kein Bock auf Schule, kein Respekt vor sich und anderen, die Gefahr völlig abzugleiten: Was tun, wenn Kinder und Jugendliche auf nichts und niemandem mehr hören wollen? Oder sich selbst und andere gefährden? Immer häufiger sollen Jugendliche dann in geschlossene Heime. Ist das wirklich der richtige Weg?

Deutschlandfunk Kultur: Das Recht auf gleichwertige Lebensverhältnisse – Wie weit darf eine Gegend herunterkommen? (20.11.2018)
Wer in einer strukturschwachen Region lebt, darf auf „gleichwertige Lebensverhältnisse“ pochen. Das steht immerhin im Grundgesetz. Doch der Begriff ist dehnbar – und geht an der Wirklichkeit vieler Landbewohner vorbei.

HR: Allons enfants… Aufstand gegen Macron (20.11.2018)
Der Franzose geht gerne mal auf die Straße, um seiner Empörung Luft zu machen. Doch dieses Mal scheint alles anders. Allein am vergangenen Samstag waren es 290 000 Menschen in gelben Warnwesten, von Arras im Norden bis Avignon im Süden, die in mehr als 2000 Orten gegen steigende Spritpreise demonstrierten. Es geht aber um viel mehr. Es ist der Aufstand von Menschen aus dem ländlichen Frankreich, aus denen sich der französische Staat zurückgezogen hat. Die Folgen: fehlende Krankenhäuser, verlassene Postfilialen, aufgegebene Amtsgerichte, keine Jobs – öde Orte, in denen es auch keinen Bäcker, keinen Metzger und keine Blumenverkäuferin mehr gibt. Ihre Forderung: „Macron, tritt zurück!“ Sie empfinden seine Wirtschaftspolitik als ungerecht. Seine Zustimmungswerte fallen von Monat zu Monat. Das könnte ihn seine politische Kraft kosten. Aber die braucht er für seinen vielbeschworenen Neustart für Europa.

SWR: Der tiefere Sinn der Wohltätigkeit: Ich helfe, also bin ich (18.11.2018)
Die Deutschen gelten als Spendenweltmeister. Und die meisten geben nicht nur Geld, sondern investieren auch Zeit fürs Ehrenamt. Doch warum helfen viele lieber vor Ort als in der großen weiten Welt? Und wie viel Egoismus steckt in Altruisten?

Deutschlandfunk Kultur: Bodenpersonal am Hamburger Flughafen – Buckeln für den Billigflieger (16.11.2018)
Ein Wochenende nach London oder ein Kurztrip in die Sonne: Die Anzahl der Starts und Landungen auf deutschen Flughäfen wächst und wächst. Das Reisen mit den Billigfliegern ist aber nur deshalb so erschwinglich, weil am Bodenpersonal gespart wird.

SWR: Gerechtigkeit im deutschen Bildungssystem (18.11.2018)
Gespräch mit Heinz-Peter Meidinger vom Deutschen Lehrerverband

SWR: Kollege Computer – Wenn Arbeit digital wird (17.11.2018)
Vom ferngesteuerten Mähdrescher bis zur von Algorithmen geschriebenen Online-Zeitung – immer mehr Arbeitsabläufe werden automatisiert oder zu großen Teilen von Computern erledigt.

SWR: Die Schere zwischen arm und reich – Was ist gerecht? Mit Franz Meurer, Pfarrer in einem sozialen Brennpunkt-Viertel (16.11.2018)
„Eine Gesellschaft, die es zulässt, dass nicht alle Kinder mittags ein warmes Essen haben, ist zutiefst ungerecht“, sagt Gemeindepfarrer Franz Meurer. „Und wenn eine Gesellschaft zu ungerecht ist, dann geht sie kaputt.“

DLF: Kein Schutz für Kranke – Soziale Träger fürchten Wohnungsverluste (15.11.2018)
Tausende von psychisch Kranken oder Drogensüchtigen leben allein in Berlin in Wohnungen, die ein sozialer Träger für sie angemietet hat. Ihnen droht nun ein schneller Rauswurf. Denn nach einem Gerichtsurteil können diese Wohnungen wie Gewerberäume sofort gekündigt werden. Um das zu verhindern, verlangt der Berliner Senat vom Bund nun eine Sonderklausel im Mietrecht.

SWR: Was ist ein gerechter Lohn? (14.11.2018)
Viele Deutsche empfinden den eigenen Lohn als gerecht. Doch geringe Bezahlung und Intransparenz sorgen für Diskussionen. Wie können Unternehmen einen gerechten Lohn aushandeln?

HR: Erbarmen, zu spät! Die Rentner kommen (14.11.2018)
Rentenloch, Seniorenschwemme, Greisenberg und Fachkräfteschwund. Ein Land ruft „Erbarme“, denn die geburtenstarken Jahrgänge nähern sich dem Rentenalter. Aber halt, das war doch schon bei den Rodgau Monotones damals nicht so gemeint. In Wahrheit haben sich doch alle ein Loch in den Bauch gefreut, dass die Hessen kamen oder sagen wir – fast alle. Und so auch bei den Rentnern: so viele Opas und Omas, die dann ganz viel Zeit für die Enkel haben. So viele im Schnitt noch gesunde und tatkräftige ältere Menschen, die ihre Energie in bürgerschaftlichem Engagement ausleben können, ihr reichlich vorhandenes Geld in die Wirtschaft pumpen, vor allem – das wollen wir ihnen gönnen – in Reisen und Wellnessangebote. Eigentlich könnte das doch ganz großartig werden, wenn bis dahin angemessene Formen des Wohnens und Zusammenlebens vorhanden sind, denn gerade die geburtenstarken Jahrgänge haben nicht so viele Kinder. Und es könnte richtig nett werden, wenn die Frage geklärt ist, wer die Renten für die Babyboomer zahlt. Aber bis es so weit kommt, haben wir ja noch etwa zehn Jahre Zeit, diese Zukunft so zu gestalten, dass wir dann beruhigt sagen können: Die Rentner komme, wolle mer se reilasse?

NDR: Angst vor Kriminalität – Über die Unsicherheit in deutschen Städten (13.11.2018)
Die gefühlte Angst vor Kriminalität hat zugenommen. Nach den Kriminalitätsstatistiken ist Deutschland aber sicherer geworden.

DLF: Frankreich – Hilfe zur Selbsthilfe in den Banlieues (13.11.2018)
Frankreichs Banlieues sind berüchtigt für Gewalt, besonders unter Jugendlichen. Nun setzt die französische Regierung in diesen Vororten auf Bildung und Kultur. Mit ihrem Programm „La France – une chance pour tous“ fördert sie Selbsthilfeprojekte, die vor allem Teenager zurück in die Gesellschaft holen sollen.

NDR: Klassentreffen: Zehn Jahre nach der Förderschule (11.11.2018)
Was ist aus den Träumen und Plänen der Regenbogen-Schüler geworden?

Deutschlandfunk Kultur: Soziologe Wilhelm Heitmeyer – „Der Begriff ‚Rechtspopulismus‘ ist viel zu verharmlosend“ (10.11.2018)
Was die AfD erfolgreich mache, sei ihr „autoritärer Nationalradikalismus“, sagt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Der sei besonders problematisch, weil er darauf abziele, Institutionen zu destabilisieren, die wichtig für die Gesellschaft seien.

SWR: Klüger als der Mensch? Wie künstliche Intelligenz Wirtschaft und Gesellschaft verändert (10.11.2018)
Künstliche Intelligenz ist längst keine Science Fiction mehr, sie steckt in jeder Hosentasche – als Sprachassistent auf dem Smartphone. Siri, Alexa und der Google Assistant sind die bekanntesten Anwendungen von künstlicher Intelligenz, aber die Technologie kann mittlerweile viel mehr. KI wird in der Industrie, der Medizintechnik oder auch im Marketing eingesetzt. Sogar malen kann sie: kürzlich hat das Auktionshaus Christie das erste von einem Computer hergestellte Kunstwerk versteigert. Und in Kaiserslautern bringen Forscher Computern bei, Gefühle zu erkennen. Der internationale Wettlauf um die Spitzenposition im Bereich KI ist im vollen Gange, derzeit liegen die USA und China vorn. Deutschland entwickelt gerade eine KI-Strategie, dabei spielen auch gesellschaftliche und ethische Fragen eine Rolle. Wo steht die künstliche Intelligenz heute und wie wird sie in Zukunft die (Arbeits-) Welt verändern?

SWR: Ratlose Einsteiger – Wenn die Berufswahl schwerfällt (03.11.2018)
Welche Ausbildung? Was studieren? Junge Menschen tun sich bei der Berufswahl oft schwer. Auch die Eltern taugen oft nicht als Orientierung – zu sehr hat sich die Berufswelt verändert. Wie gelingt es, sich besser zu orientieren?

Deutschlandfunk Nova: Armut und die Geburt des Wohlfahrtsstaates (03.11.2018)
Armut spaltet eine Gesellschaft in die, die etwas haben, und die, die nichts oder zu wenig haben. Wie reagieren wir darauf? Ein Vortrag von Politikwissenschaftler Philipp Lepenies.

DLF: Armut in Deutschland – Vom Verlust der inneren Würde (31.10.2018)
Rund 15,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das ist fast jeder fünfte. Viele kämpfen nicht nur gegen den Geldmangel – sondern auch darum, ihr Gesicht zu wahren.

Deutschlandfunk Kultur: Albtraum Arbeitsplatz – Vom Umgang mit berufsbedingten Traumatisierungen (29.10.2018)
Etwa 10.000 Arbeitsunfälle, verursacht durch psychische und physische Gewalt, werden jährlich gemeldet – am häufigsten Angriffe auf Bahnbedienstete und medizinisches Personal. Die dadurch entstehenden Traumata müssen oft langwierig behandelt werden.

DLF: Kampfzone Immobilienmarkt – Hohe Mieten, wenig Wohnraum, astronomische Kaufpreise (27.10.2018)
Wohnungssuchende sind nicht zu beneiden: In vielen deutschen Städten sind Miet- und Kaufpreise rasant angestiegen, bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Immer öfter werden Häuser luxussaniert, damit die Miete erhöht werden kann. Selbst der Mittelstand findet kaum noch etwas Bezahlbares in der Stadt.

SWR: Kettenverträge, Lohndumping, Kunstgenuss: Arbeitsbedingungen im Kulturbetrieb. Interview mit Daniel Ris, Gründungsmitglied von art but fair (25.10.2018)
Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne haben keine Lobby hinter sich, sagt Daniel Ris, Gründungsmitglied von art but fair. Deshalb müsse man sich im Kulturbetrieb gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen organisieren. Viele hätten auch im Publikum ein ganz falsches Verständnis von den Lebensumständen der Künstler: dass eine junge Sängerin für 1.800 € brutto im Monat auf der Bühne steht und in den Sommerferien noch jobben muss, davon hätte kaum jemand eine Vorstellung, so Daniel Ris.

NDR: Wie viel kostet Integration der Flüchtlinge? (22.10.2018)
Die Kosten für die Integration sind hoch. Allein im Bundeshaushalt sind in diesem Jahr 21,4 Milliarden dafür vorgesehen. Wo werden welche Kosten der Integrationspolitik verbucht?

SWR: Der harte Alltag der LKW-Fahrer (18.10.2018)
Wie fühlt es sich an, Lastwagen-Fahrer zu sein? Jeden Tag tonnenschwere Laster fahren, einladen, ausladen, im Stau stehen, Rastplätze suchen. LKW-Fahrer schildern in SWR1 ihre Erfahrungen. Der Speditions-Verband erklärt, warum kaum junge Brummifahrer nachkommen. Wir beantworten die Frage, weshalb in Deutschland nicht viel mehr Waren auf der Schiene transportiert werden – und wir begleiten einen Seelsorger für Lastwagenfahrer auf der A5 bei Baden-Baden.

NDR: Das Ende der sozialen Brennpunkte in Dänemark? (17.10.2018)
In Dänemark sollen in den kommenden gut zehn Jahren 30 soziale Brennpunkte aufgelöst werden. Soll soll Integration gefördert werden. Können die Ziele erreicht werden?

BR: Berufstätige Mütter heute – Im Dauerstress zwischen Kita und Büro (16.10.2018)
Sie rennen, multitasken, stehen unter Zeitdruck: Viele berufstätige Mütter kämpfen weiterhin damit, täglich alles auf die Reihe zu kriegen und den Erwartungen an sie als Mutter und Berufstätige gleichermaßen gerecht zu werden.

Deutschlandfunk Kultur: Neuer Kampf um die Arbeitszeit – Wem gehört Vati samstags? (16.10.2018)
Mit der Einführung der 40-Stunden-Woche 1967 wurde die Parole „Samstags gehört Vati mir“ weitgehend zur Realität. Heute fordern viele Arbeitgeber mehr Flexibilität, und so stellt sich die Frage neu: Wem gehört Vati (und Mutti) am Samstag?

SWR: Arbeit per App. Unterwegs im Heer der digitalen Tagelöhner (15.10.2018)
Moderne Arbeitswelt: Aufträge kommen per Computer oder Smartphone, Arbeitsrecht interessiert kaum mehr. Herzlich willkommen in der Welt der Tagelöhner.

BR: Gelungene Integration in Mechelen – Wie eine belgische Stadt zum Vorbild wurde (14.10.2018)
Einst war Mechelen die dreckigste Stadt Belgiens – verwahrlost und kriminell. Doch Bürgermeister Bart Somers richtete sie wieder auf. Seine Strategie: Null-Toleranz und Multi-Kulti

DLF: Ein Quereinsteiger lernt seinen Traumberuf – Helle wird Erzieher (09.10.2018)
Er ist 53 Jahre alt, hat zwei erwachsene Söhne – und hat bald eine Erzieherausbildung absolviert. Für Helmut Salvatore Hartwich, genannt Helle, ist das der erste ordentliche Berufsabschluss. Dabei hätte er schon als junger Mann gern mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Aber in den 1980er-Jahren hieß es auf dem Arbeitsamt: „Erzieher? Frauenberuf!“.

Deutschlandfunk Kultur: Die Kunst der Selbstausbeutung – Wovon Künstler leben müssen (09.10.2018)
Die meisten Ausgaben im Kulturbereich verbrauchen sich in der Erhaltung bestehender Einrichtung wie Theatern Museen oder Bibliotheken. Die Künstler selbst müssen sehen, wie sie über die Runden kommen: Kellnern, Taxi fahren oder Hartz IV beantragen.

detektor.fm: Digitale Gesellschaft – Schließen sich digital und sozial aus? (02.10.2018)
Mit den Veränderungen in der digitalen Gesellschaft entstehen auch Sorgen um die Privatsphäre, die Automatisierung von Arbeit und dem Untergang der menschlichen Empathie. Wie können wir also selbstbestimmt und frei in der digitalen Gesellschaft leben?

NDR: Unzufrieden trotz Wirtschaftsboom und Wohlfahrtsstaat (02.10.2018)
Unzufriedenheit macht sich breit, in Bürgerprotesten und neuen Parteien. Die sozialen Spannungen wachsen. Bericht über eine Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum.

SWR: Selbstständiges Lernen in der Schule? Probleme eines populären Konzepts (30.09.2018)
Erziehungswissenschaftlerin Professor Nicole Vidal hat Ratgeber für Lehrkräfte und Beispiele aus der Schulpraxis analysiert. Ergebnis: Das Konzept des selbstgesteuerten Lernens verspricht zwar viel, stößt praktisch jedoch oft an eine Grenze.

DLF: Russische Rentenreform – Rückhalt der Regierung Putin schwindet (28.09.2018)
Die russische Rentenreform ist einschneidend – fünf Jahre länger arbeiten. Für viele Russen bedeutet das: Sie werden das Rentenalter nie erleben. Der Widerstand gegen die Reform ist groß und die Zahl derer, die von der Regierung Putin enttäuscht sind, wächst. Sie fühlen sich betrogen.

SWR: Omas digitale WG (26.09.2018)
Weil der Pflegebedarf in unserer alternden Gesellschaft steigt, setzt die Bundesregierung auf Digitalisierung und technische Assistenz. Smarte Systeme und millionenschwere Forschungsförderung gegen Personalmangel und Vereinsamung – kann das funktionieren?

DLF: Pflege – Profit oder Gemeinwohl? (25.09.2018)
Die Pflege war über Jahrhunderte eine Sache von Familie, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden. Seit den 1990er-Jahren sind auch privatwirtschaftliche Unternehmen auf dem Pflegemarkt aktiv, um Renditen zu erwirtschaften. Die Menschen bleiben dabei auf der Strecke, sagen Vertreter der Wohlfahrtspflege.

DLF: Geteilte Elternverantwortung – Zwischen Wechsel- und Residenzmodell (24.09.2018)
Trennung, Scheidung, wer kümmert sich um die Kinder? Vielen Vätern reicht das Umgangsrecht nicht mehr – sie wollen Anteil an der Betreuung und Erziehung der Kinder nehmen. Das Wechselmodel, bei dem Kinder regelmäßig von beiden Elternteilen betreut werden, wird immer beliebter.

Deutschlandfunk Kultur: Flüchtlinge aus Gambia in Oberschwaben – „Die werden behandelt wie alle anderen auch“ (23.09.2018)
Als Ende 2014 Flüchtlinge in ganz Deutschland verteilt wurden, kamen 24 Gambier ins schwäbische Oberzell. Nach kurzer Zeit hatten fast alle Arbeit. Vor einem Jahr waren die Männer zuversichtlich. Aber bis heute hat keiner Asyl bekommen. Können sie bleiben?

DLF: Förderschule oder Regelschule – Zum Stand der Inklusionsdebatte in Deutschland (22.09.2018)
In das Pro und Contra zur Inklusion an Regelschulen kommt neue Bewegung, während gleichzeitig in den Schulen die Angst vor einer Überforderung wächst. Doch der massenhafte Exodus von Förderschülern in die Regelschule ist eine Mär – und Deutschland vom Ende des Parallelsystems Förderschule weit entfernt.

DLF: Reizthema Impfen – Zwischen Herdenschutz und Verschwörungstheorie (22.09.2018)
In Industrienationen gibt es immer mehr Eltern, die ihre Babys und Kleinkinder nicht gegen Krankheiten wie Masern oder Keuchhusten impfen lassen. Auch in Deutschland sinken die Impfraten. Gleichzeitig registrieren Gesundheitsämter wieder Fälle von eigentlich ausgerotteten Krankheiten.

SWR: Wohnungsnot: 3 ZKB – verzweifelt gesucht! (21.09.2018)
Sie ist zu einem gesellschaftlichen Problem geworden: Die zunehmende Wohnungsnot in vielen deutschen Städten. Die Mieten steigen, es fehlt an Sozialwohnungen, gleichzeitig entstehen neue Luxus-Viertel. Der Widerstand dagegen wächst: am Wochenende sind in München 10.000 Menschen gegen Mietwucher und Wohnraummangel auf die Straße gegangen. „Mieten seien die neue soziale Frage unserer Zeit“, heißt es inzwischen von der Politik. Der Wohnungs-Gipfel im Kanzleramt soll darauf Antworten liefern.

DLF: Sozialer Wohnungsbau – Warum Wiener günstig wohnen (20.09.2018)
Der soziale Wohnungsbau in Wien hat eine lange Tradition. Er funktioniert, weil er breiten Bevölkerungsschichten zugänglich ist, hunderttausende Wohnungen umfasst und die Kosten von der Gemeinschaft bereitwillig getragen werden. Das Modell ist allerdings nur begrenzt übertragbar.

NDR: Wohnungsnot in den Städten (20.09.2018)
Wohnungen sind knapp. Vor allem in den Städten entwickelt sich der Mangel zum sozialen Sprengstoff. Sollten die Kommunen selbst als Bauherren auftreten?

WDR: Stadtgespräch aus Oberhausen: Nicht genug Essen für alle? (20.09.2018)
Die Armut steigt, die Zahl der Bedürftigen nimmt zu. Seit vielen Jahren kämpfen die Tafeln dagegen und sammeln Lebensmittel kurz vor Ablauf des Verfallsdatums ein. Aber manchmal reicht es nicht für alle! Im Land des Überflusses liegt bei manchen zu wenig auf dem Teller.

BR: Mindestmengen – Komplexe OPs, keine Kontrolle! (19.09.2018)
Einige hochkomplexe Operationen dürfen Kliniken in Deutschland nur dann durchführen, wenn Ärzte und Pflegepersonal genügend Routine haben. Nach Recherchen des BR wurde diese Regelung jedoch nicht ausreichend kontrolliert und Jahr für Jahr unterlaufen.

Deutschlandfunk Kultur: Neues Stadtquartier in Tübingen – Gemeinsam bauen und leben (19.09.2018)
Menschen mit geringem Einkommen, mit Behinderung oder Migrationshintergrund haben auf dem Wohnungsmarkt schlechte Karten. Doch dass man auch für sie attraktive und günstige Wohnungen bauen kann, zeigt ein Beispiel aus Tübingen.

SWR: Empört, verführbar, radikal: Die Krise der „bürgerlichen Mitte“ (19.09.2018)
Es diskutieren: Prof. Dr. Cornelia Koppetsch – Soziologin, TU Darmstadt, Prof. Dr. Beate Küpper – Sozialpsychologin, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, Prof. Dr. Herfried Münkler – Politikwissenschaftler, Humboldt-Universität.

NDR: Späte Gerechtigkeit (18.09.2018)
Zehntausende Kinder schufteten in der NS-Zeit in den Ghettos. Entschädigt wurden viele bis heute nicht. Ein Mitarbeiter der Linken und ein Richter kämpfen für sie.

DLF: EU-Gipfel und Dublin-Reform – Woran ein gemeinsames EU-Asylrecht scheitert (18.09.2018)
Eine Reform der sogenannten Dublin-III-Verordnung soll für eine gerechtere Verteilung Geflüchteter innerhalb der EU sorgen. EU-Regierungschefs werden darüber auf einem informellen Gipfel in Salzburg beraten. Doch spaltet die Frage der solidarischen Verteilung die EU, sodass ein gemeinsames Asylrecht unerreichbar scheint.

BR: Wie die Flexibilisierung das Arbeitsleben verändert (16.09.2018)
Flexibilität im Beruf soll die Arbeit angenehmer, freier und selbstbestimmter machen. Der Arbeitsmarkt selbst wurde in den letzten 30 Jahren dereguliert. Gleichzeitig steigt die Zahl der psychischen Erkrankungen und wir arbeiten alle immer mehr. Werden unsere Jobs sich in Zukunft im Pool der digitalen Plattformwirtschaft befinden? Und wo sind die Gewerkschaften?

Deutschlandfunk Kultur: Leben mit Demenzkranken – Wie Angehörige und Betroffene den Alltag bewältigen (15.09.2018)
In Deutschland leben 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Für ihre Angehörigen ist der Alltag fordernd, denn die Krankheit ist nicht heilbar. Darüber sprechen wir mit der Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und mit einem Mediziner.

Deutschlandfunk Kultur: „Spurwechsel“ für Flüchtlinge – Bleiberecht statt Abschiebung? (15.09.2018)
Firmenchef Wolfgang Grupp setzt sich für ein Bleiberecht von Flüchtlingen ein, selbst wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde – wenn sie einen Arbeitsplatz haben. Er sagt: „Es wäre ein Frevel, die Arbeitskraft nicht zu nutzen.“

DLF: Schwimmen lernen – Bäder-Schließungen und Burkini-Debatte (15.09.2018)
Mehr als die Hälfte aller zehnjährigen Kinder in Deutschland kann nicht schwimmen. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG schlägt Alarm. Und es ist keine Besserung in Sicht: Bis zu 25 Prozent aller Grundschulen bieten keinen Schwimmunterricht mehr an, Bäder werden geschlossen, Schwimmlehrer fehlen.

HR: Verachtung für den Staat – Arabische Clans in Deutschland (14.09.2018)
Sie kommen aus Mardin zum Beispiel, der türkischen Provinz an der syrischen Grenze. Flüchtlinge aus dem libanesischen Bürgerkrieg in den achtziger Jahren. Staatenlos, entrechtet, arm. Und sie kommen nach Westeuropa, nach Deutschland, beziehen staatliche Hilfe, finden Arbeit. Manche landen aber auch im Untergrund. Drogenhandel, Schutzgelderpressung, illegales Glücksspiel, das ist ihr Geschäft. Der Familienclan hält zusammen, hat seine eigenen Gesetze. Der Staat steht außen vor, auch weil es kein Land gibt, in das sie abgeschoben werden können. Und sie breiten sich aus. Berlin, Essen, Bremen. Jetzt hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, Immobilien zu enteignen, wenn nicht klar dargelegt werden kann, woher das Geld dafür stammt. Ein erster Schritt auf einem langen Weg aus der Machtlosigkeit?

SWR: Streit um die Rente – Wer finanziert unseren Ruhestand? (08.09.2018)
Die Bundesregierung hat einen Rentenkompromiss gefunden – gelöst sind die Probleme damit aber noch nicht. Denn das beschlossene Rentenpaket sichert die Rente bis 2025 – die echten Herausforderungen stehen jedoch erst danach an, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der „Babyboomer“ in Rente gehen und von immer weniger Beitragszahlern finanziert werden müssen. Wie lange müssen wir künftig arbeiten? Wie könnten private und betriebliche Altersvorsorge gestärkt werden? Und wie kann ein Ausgleich zwischen den Generationen gelingen?

BR: Flüchtlingshelfer am Limit (07.09.2018)
Tausende engagierten sich 2015 spontan für die große Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge. Das tun sie bis heute – sind aber zunehmend frustriert. Welcher Druck auf den Flüchtlingshelfern lastet, zeigt die Reportage aus Franken.

Deutschlandfunk Kultur: Der lange Weg der Entbürokratisierung – Von Bürgernähe keine Spur (04.09.2018)
Komplizierte Formulare, unzählige Vorschriften, undurchschaubare Zuständigkeiten: Die Bürokratie raubt uns Zeit, Geld und Energie. Und trotz der proklamierten Entbürokratisierung sind wir von einer bürger- und kundenorientierten Verwaltung noch weit entfernt.

DLF: Links der Mitte – Drei Parteien und die neue soziale Frage (03.09.2018)
Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung „Aufstehen“ startet nun offiziell. Sie hat das Ziel, die Gesellschaft andere Debatten führen zu lassen – über Verteilungsgerechtigkeit oder Fehler des Kapitalismus etwa. Dabei könnte sie aber gerade dem Projekt „Rot-Rot-Grün“ in die Hände spielen.

BR: Ohne Polen keine Feuerwehr – Zuwanderer stützen in Ostdeutschland die Infrastruktur (02.09.2018)
In Brandenburg wäre ohne polnische Zuwanderer die Freiwillige Feuerwehr nicht mehr einsatzfähig und es gäbe kaum noch Hausärzte. In den kleinen Orten in den strukturschwachen Regionen entwickelt sich eine neue Willkommenskultur.

SWR: Die Rente reicht nicht: Arbeiten im Alter (31.08.2018)
Renate P. hat ihr Leben lang gearbeitet, sie war selbständig. Trotzdem kann sie sich keinen Ruhestand leisten mit 81 Jahren.

Deutschlandfunk Kultur: Eltern drogenabhängiger Kinder – „Ich gebe mein Kind nicht einfach so auf!“ (30.08.2018)
Ein süchtiges Kind: Der Albtraum jeder Familie. Allein gelassen kämpfen die Eltern auch mit dem Stigma, versagt zu haben. Nicht selten wird das Drogenproblem des Kindes so zur existenziellen Krise. Professionelle Hilfe gibt es selten.

DLF: Gesundheitsversorgung in den USA – Gesucht: Landärzte in Amerika (29.08.2018)
Der Mangel an Ärzten in ländlichen Regionen ist auch in den USA ein Problem. Bis 2030 könnten laut einer Studie 120.000 Mediziner fehlen. Viele Krankenhäuser schließen – zurück bleiben Geisterstädte. Spezielle Studiengänge für Landärzte und der Einsatz von Telemedizin sollen die Versorgungskrise mildern.

SWR: Sägen und deklinieren: Die Lernwerkstatt in Schwäbisch Gmünd bildet Flüchtlinge aus (29.08.2018)
In der Flüchtlingswerkstatt Schwäbisch Gmünd lernen Flüchtlinge die deutsche Sprache genauso wie handwerkliche Tätigkeiten.

DLF: Fernbeziehung – Über Telemedizin und Computertherapeuten (26.08.2018)
Ärzte sollen künftig auch Patienten, die sie noch nie persönlich kennengelernt haben, beraten und behandeln dürfen – also etwa per Videochat. Wird die Telemedizin uns voranbringen oder wird sie die Medizin entmenschlichen?

SWR: Armes, altes Deutschland: Wer bezahlt den Ruhestand der Baby-Boomer? (29.08.2018)
Es diskutieren: Prof. Dr. Simone Scherger – Universität Bremen, Mitglied der Rentenkommission, Prof. Dr. Christian Hagist – Otto Beisheim School of Management, Düsseldorf, Prof. Dr. Stefan Sell – Hochschule Koblenz

BR: Weshalb haben soziale Berufe ein so schlechtes Image (29.08.2018)
Unser Leben lang sind wir auf Menschen angewiesen, die das Kümmern und Pflegen zum Beruf gemacht haben. Doch immer weniger wollen diesen Job machen, denn er bietet: Viel Verantwortung, harte Arbeit wenig Geld. Warum ist das so und was muss sich ändern?

DLF: Armen-Ghetto, Villen-Viertel – Vertieft sich die soziale Spaltung in den Städten? (29.08.2018)
Was haben Schwerin, Potsdam und Erfurt, Köln, Kiel und Saarbrücken gemeinsam? In diesen Städten leben Arm und Reich immer seltener Tür an Tür. Eine soziale Spaltung, die Experten in zahlreichen Kommunen beobachten – mit gravierenden Folgen für unser gesellschaftliches Miteinander.

HR: Hastde mal ne Wohnung? – die vier Wände und die Politik (28.08.2018)
Wohnraum ist hart umkämpft. Die Mieten in den Großstädten steigen, sozialer Wohnungsbau ist Mangelware. Die Durchmischung in den Stadtteilen existiert kaum noch. Wer eine bezahlbare Wohnung hat in der Stadt, der kann sich glücklich schätzen. So kann es nicht weitergehen. Die Politik ist gefragt und sie beginnt sich des Problems anzunehmen, streitet aber noch um den richtigen Ansatz. Mehr sozialen Wohnungsbau oder mehr Wohngeld? Und was tun wenn Brandschutz, Wärmedämmung und andere Vorschriften Bauvorhaben ausbremsen?

Deutschlandfunk Kultur: Trend zur Selbstbedienung – Wie „Schattenarbeit“ Zeit stiehlt und Jobs gefährdet (28.08.2018)
Wir scannen Preisschilder, tanken und erledigen Bankgeschäfte am Rechner – der Trend zur Selbstbedienung wird Verbrauchern oft als Vorteil verkauft. Doch der Soziologe Craig Lambert zeigt, dass „Schattenarbeit“ den Kunden und auch den Arbeitnehmern schadet.

DLF: Medizin – Neue Medikamente: Hoffnungsträger und Preistreiber (28.08.2018)
Mehr als 300.000 US-Dollar kostet die Behandlung mit einem neuartigen Krebsmedikament – und es gibt noch mehr Arzneimittel in dieser Preisklasse. Die Entwicklung hin zu immer teureren und besseren Medikamenten stellt die beitragsfinanzierten Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen.

DLF: Die Opiatkrise in den USA – Painkillers (28.08.2018)
Sobald die Krankenkasse die teuren Schmerzmittel nicht mehr bezahlt, steigen viele Süchtige um: auf Heroin. Die schlimmste Drogenkrise in den USA ist Folge einer hemmungslosen Verschreibungspraxis. Vom Geschäft mit den Opiaten profitiert besonders eine Firma mit deutschen Wurzeln.

DLF: Digitalisierung – Mit Tablet statt Stift und Papier in die Schule (27.08.2018
Der Nachholbedarf der Schulen bei der Digitalisierung ist gewaltig. Einer Studie zufolge haben Achtklässler in Deutschland nur an jeder 16. Schule Zugriff auf ein Tablet. Das St. Josef-Gymnasium im thüringischen Dingelstädt hat den digitalen Rückstau hinter sich gelassen.

DLF: Neue Milliarden für die Rente – Bleibt die Generationen-Gerechtigkeit auf der Strecke? (27.08.2018)
Eigentlich soll die Rentenkommission von der Bundesregierung Vorschläge für eine zukunftssichere Altersversorgung ausarbeiten. Doch Finanzminister Olaf Scholz ist vorgeprescht und fordert nun eine dauerhafte Garantie für das heutige Rentenniveau. Das könnte einen dreistelligen Milliardenbetrag kosten

DLF: Telemedizin – Über Tablet-Visiten, Teledoktoren und Computertherapien (26.08.2018)
Ärzte sollen künftig auch Patienten, die sie noch nie kennengelernt haben, telemedizinisch beraten und behandeln dürfen – also etwa per Videochat. Ist die Telemedizin ein guter Fortschritt oder wird sie die Medizin entmenschlichen?

DLF: Warum der Nutzen von Bildungsforschung umstritten ist (25.08.2018)
PISA, IQB und TIMSS: Bildungsstudien gewähren Einblicke in den Bildungsstand und die Lernkompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Ihr Nutzen ist jedoch umstritten. Während sich die einen von PISA und Co. unter Druck gesetzt fühlen, sagen andere: Bildungsstudien sind ein Geschenk.

DLF: Streit um Sterbehilfe – Haben unheilbar Kranke ein Grundrecht auf Suizid? (24.08.2018)
Unheilbar Kranken muss der Staat in Ausnahmefällen den Zugang zu tödlichem Gift erlauben. So entschied es das Bundesverwaltungsgericht 2017. Aber das Gesundheitsministerium wies die zuständige Behörde intern an, das Urteil nicht umzusetzen. Den Betroffenen rennt die Zeit davon.

DLF: Ehrenamt – 25 Jahre Tafel in Deutschland (22.08.2018)
Es gibt zu viele Lebensmittel, die nicht verkauft und deshalb weggeworfen werden. Zudem gibt es zu viele Menschen, deren Einkommen nicht reicht, um sich ausreichend zu ernähren. Das war die Gründungsidee der Tafel e.V., die nun seit 25 Jahren besteht.

Deutschlandfunk Kultur: Hugenotten, Gastarbeiter, Einwanderer – Eine kurze Geschichte der Migration in Deutschland (22.08.2018)
Als in den 60ern „Gastarbeiterzüge“ in den Ruhrpott-Bahnhöfen hielten, war Deutschland schon seit Langem Einwanderungsland. Bereits im 17. Jahrhundert kamen Glaubensflüchtlinge nach Preußen. Heute leben etwa 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund hier.

SR: Utopie oder erreichbares Ziel? (17.08.2018)
Herkunft entscheidet zu oft über Lebenschancen – Ist Bildungsgerechtigkeit eine Utopie oder ein erreichbares Ziel?

DLF: Schwedisches Prostitutionsgesetz – „Ein Mensch kann nicht zum Verkauf stehen“ (12.08.2018)
Vor 20 Jahren hat Schweden den Kauf von Sex verboten – als erstes Land der Welt. Freier werden seitdem bestraft, die Prostituierten nicht. Eine Maßnahme, die Menschenhandel und Gewalt eindämmen sollte. Das sogenannte Sexkaufgesetz ist auch heute noch umstritten.

BR: Wenn es dunkel wird – Mit einem Stromsperrer auf Tour (10.08.2018)
Werden die Rechnungen nicht gezahlt, kommt irgendwann der Stromsperrer. Dann bleibt der Fernseher schwarz und der Kühlschrank taut ab. Jährlich wird in rund 300.000 Haushalten laut Bundesnetzagentur der Strom abgestellt.

WDR: Die sozial-patriotische Wende der AfD (08.08.2018)
Rechts gleich konservativ, links gleich sozial? Zuschreibungen wie diese gelten in der heutigen Politik nicht mehr. Die AfD scheint auf dem Weg, sich über sozialpolitische Themen neue Wählerschichten zu erschließen.

DLF: Flüchtlinge und Fachkräftemangel – Der lange Weg der Integration auf dem Arbeitsmarkt (08.08.2018)
Flüchtlinge können helfen, den Fachkräftemangel zu beheben – das hieß es 2015 immer wieder. Inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt: Viele Geflohene beziehen Sozialleistungen oder arbeiten im Niedriglohnbereich. Denn der Weg in den Arbeitsmarkt ist lang und beschwerlich.

DLF: Pflegegesetze im Paket – Sofortprogramm – aber für wen? (08.08.2018)
Mit einem „Sofortprogramm Pflege“ will Minister Jens Spahn (CDU) den Pflegenotstand lindern. Dazu gehören 13.000 neue Stellen für Deutschlands Krankenhäuser und Altenheime – und bessere Bezahlung für Pflegekräfte. Kommt das Engagement noch rechtzeitig?

HR: Was ist Deutsch – und wenn ja, warum? (08.08.2018)
Vielleicht begann die Familiengeschichte mit einem römischen Legionär, der einem blonden Mädchen Latein beibrachte. Dann kam ein Kelte dazu, ein Graubündener Landsknecht, ein Schiffer aus Holland, ein französischer Hauslehrer, ein böhmischer Musiker. Und ganz am Schluss stehen Sie, stehe ich, stehen wir – und sagen, wir seien Deutsche. Eingeborene Deutsche – allerdings in einem Landstrich, durch den seit Menschengedenken die Völker zogen und ihre Nachkommen hinterließen. Um es genauer zu sagen: seit 54.000 Jahren, seit unsere Vorfahren sich aufgemacht haben, Europa zu besiedeln und sich als erstes mit den Neandertalern vermählten. Seit knapp 150 Jahren behauptet jetzt ein Teil der Europäer, deutsch zu sein in einem deutschen Nationalstaat. Seitdem sind alle anderen Ausländer, und – wenn sie hierher kommen – Einwanderer. Was macht aber jetzt die Deutschen aus, was die anderen zu Migranten? Wer gehört dazu, wer nicht und wer vielleicht, ein bisschen oder später? Und wer bestimmt das? Und wie viele Andere sind in einem Deutschen?

DLF: Luxusgut Wohnen – Ist die Mietpreisbremse für die Katz? (06.08.2018)
In vielen Städten explodieren die Mieten. Die Suche nach einer erschwinglichen Bleibe treibt immer mehr Menschen um und die steigenden Wohnkosten sind längst zu einem Armutsrisiko geworden. Daran hat auch die vor drei Jahren eingeführte Mietpreisbremse wenig geändert. Wie kann die Wohnungsnot gelindert werden?

DLF: Förderung von Wohneigentum – Diskussion um das Baukindergeld (05.08.2018)
Das Baukindergeld kommt – das hat die Große Koalition beschlossen. Aber der Zuschuss für junge Familien mit Kindern ist umstritten, weil nur eine bestimmte Gruppe davon profitiert. Kritiker bemängeln außerdem, dass die Förderung die grundlegenden Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht löst.

SWR: Martin Bollinger, Pflegeexperte (03.08.2018)
Das Lebensthema des Martin Bollinger heißt Pflege. Das begann damit, dass er früh in den Haushalt eingebunden wurde, nachdem seine Mutter an MS erkrankt war. Nach dem Abitur wurde Bollinger Altenpfleger, später Pflegedienstleiter, dann Leiter einer Behinderteneinrichtung. Bollinger kämpft gegen die Kardinalfehler des in Deutschland praktizierten Pflegesystems und für eine bessere menschliche Betreuung. In dem SWR-Film „Der Junge und die Alten“ wird er porträtiert und sein Engagement vorgestellt.

NDR: Warum fehlen so viele Pflegkräfte? (01.08.2018)
Die Bundesregierung will den Pflegenotstand abstellen. Woher soll das zusätzliche Personal kommen?

DLF: Kindertagesstätten – Warum in Deutschland 300.000 Kitaplätze fehlen (01.08.2018)
Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige – der existiert seit fünf Jahren. Allerdings fehlen bundesweit 300.000 Kitaplätze. Die Nachfrage steigt, eine Besserung ist nicht in Sicht, denn es mangelt an Personal. Trotzdem verzichten immer mehr Kommunen und Länder auf Kita-Gebühren.

DLF: Ein Analphabet auf Jobsuche – Blind in einer Welt der Zeichen (31.07.2018)
Kay ist Mitte 30 und funktionaler Analphabet, einer von 7,5 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht lesen und schreiben können. Zeitungen, Behördentexte, Bücher, das Internet – undurchdringliche semantische Dschungel.

Deutschlandfunk Kultur: Was hat die Psychotherapie-Reform gebracht? – Mit Depression in der Warteschleife (30.07.2018)
Warten, kämpfen, klagen. Der Weg auf die Couch kostet psychisch Kranke viel Kraft. Die Psychotherapie-Reform sollte das ändern. Doch bis heute gibt es zu wenig Therapeuten – und die Kassen zahlen oft nicht. Jetzt will Gesundheitsminister Spahn nachbessern.

DLF: In Rente mit 72? – Wie lange wir künftig arbeiten müssen (30.07.2018)
Die Zeit, in der Rentner Altersgeld beziehen, hat sich seit den 1960er-Jahren verdoppelt – auf 20 Jahre. Und die Lebenserwartung steigt. Damit Renten bezahlbar bleiben, muss nach Ansicht vieler Fachleute die Lebensarbeitszeit weiter nach oben gesetzt werden. Kritiker warnen vor einfachen Lösungen.

DLF: Hochhaus-Siedlung Dortmund-Scharnhorst – Vom Problembezirk zum Vorzeigeprojekt? (27.07.2018)
Dortmund-Scharnhorst galt lange Zeit als Problembezirk – doch inzwischen wandelt sich das Bild. Die Hochhaussiedlung ist bei vielen Bewohnern beliebt, und auch Stadtplaner und Architekten entdecken die Siedlung aus den späten 60ern als Modell für zukünftiges städtisches Wohnen.

BR: Arbeitssklaven in der Landwirtschaft – Die Rolle von Politik und Konsumenten (18.07.2018)
Zehntausende Flüchtlinge werden im Obst- und Gemüseanbau zu modernen Sklaven, mitten in Europa. Dumpinglöhne, Verstöße gegen Arbeitsschutz und Sozialabgabenbetrug – die EU stützt das System mit millionenschweren Subventionen.

DLF: Die Rentenpläne der Koalition – Was mit 67 bleibt (18.07.2018)
Altersarmut – kaum etwas anderes macht den Deutschen derzeit mehr Sorgen. Dabei versucht die Bundesregierung die Renten abzusichern, auch mit Milliarden aus Steuermitteln. Anfang 2019 sollen die Änderungen in Kraft treten. Opposition und Verbände kritisieren schon jetzt die hohen Kosten. Es diskutieren: Ricarda Lang, Sprecherin der Grünen Jugend; Peter Weiß, CDU-Bundestagsabgeordneter und rentenpolitischer Sprecher der Fraktion sowie Gert G. Wagner, Ökonom am DIW und Vorsitzender des Sozialbeirats

Deutschlandfunk Kultur: Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich – Ghettopolitik oder Soziale Stadt? (16.07.2018)
Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

DLF: Ukrainer in Polen – Flüchtlinge und Glücksritter (16.07.2018)
Zwei Millionen Ukrainer leben inzwischen in Polen: Die meisten finden Arbeit, lernen schnell Polnisch und die Wirtschaft profitiert gewaltig von ihnen. Doch die Regierung tut wenig, damit sie sich heimisch fühlen. Sie werden sogar als Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten benutzt.

Deutschlandfunk Kultur: Grundeinkommen – mehr Freiheit oder nur Sozialabbau? (15.07.2018)
Das bedingungslose Grundeinkommen: für den Philosophen Richard David Precht die „nächste Etappe in der Evolution der Menschheit“, für den Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge „weder sozial noch gerecht“. Welche Position ist überzeugender?

BR: Surf-Projekt für Förderschüler aus Nürnberg (13.07.2018)
Sein Gleichgewicht hat der Weltklasse-Big Wave-Surfer Sebastian Steudtner erst in den Wellen gefunden. In diesem Schuljahr unterstützt er Förderschüler mit einem erlebnis-pädagogischen Projekt, unter anderem an der Nürnberger Paul-Moor-Schule.

NDR: Schöne neue Arbeitswelt? (12.07.2018)
Automatisiertes Fahren, Pflegeroboter, die intelligente Fabrik: Viele preisen die Chancen der Künstlichen Intelligenz. Andere warnen vor Massenarbeitslosigkeit.

SWR: Pflegenotstand in Deutschland (05.07.2018)
Der Pflegenotstand in Deutschland – das ist unser Thema heute. Über 30.000 Pflegerinnen und Pfleger fehlen derzeit, die Not ist sprichwörtlich groß und eine Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Und so haben gleich drei Berliner Bundesministerien eine Initiative gegen den Notstand gestartet. Die stellen wir vor, wir fragen Pflege-Experten was sie davon halten, unsere Reporterin hat Pflegerinnen bei ihrer Arbeit begleitet und wir haben mit einem Mann gesprochen, der von jetzt auf gleich seine Eltern pflegen und seine eigenen Träume über Bord werfen musste.

NDR: Ist Hartz IV am Ende? (04.07.2018)
Wer in Deutschland ist arm? Ist Hartz IV gerecht? Lohnt Niedriglohn-Arbeit? Die Debatte über Probleme unseres Sozialsystems und mögliche Lösungen ist neu entbrannt.

DLF: Oliver Nachtwey über die unfriedlliche Demokratie – „Der soziale Kitt bröckelt“ (01.07.2018)
In den europäischen Gesellschaften geht es ruppig zu. Sozialer Aufstieg ist nicht mehr selbstverständlich. Angst vor Abstieg führe zu neuen autoritären Einstellungen, sagte der Soziologe Oliver Nachtwey.