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Deutschlandfunk Kultur: Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich – Ghettopolitik oder Soziale Stadt? (16.07.2018)
Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

DLF: Ukrainer in Polen – Flüchtlinge und Glücksritter (16.07.2018)
Zwei Millionen Ukrainer leben inzwischen in Polen: Die meisten finden Arbeit, lernen schnell Polnisch und die Wirtschaft profitiert gewaltig von ihnen. Doch die Regierung tut wenig, damit sie sich heimisch fühlen. Sie werden sogar als Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten benutzt.

Deutschlandfunk Kultur: Grundeinkommen – mehr Freiheit oder nur Sozialabbau? (15.07.2018)
Das bedingungslose Grundeinkommen: für den Philosophen Richard David Precht die „nächste Etappe in der Evolution der Menschheit“, für den Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge „weder sozial noch gerecht“. Welche Position ist überzeugender?

BR: Surf-Projekt für Förderschüler aus Nürnberg (13.07.2018)
Sein Gleichgewicht hat der Weltklasse-Big Wave-Surfer Sebastian Steudtner erst in den Wellen gefunden. In diesem Schuljahr unterstützt er Förderschüler mit einem erlebnis-pädagogischen Projekt, unter anderem an der Nürnberger Paul-Moor-Schule.

NDR: Schöne neue Arbeitswelt? (12.07.2018)
Automatisiertes Fahren, Pflegeroboter, die intelligente Fabrik: Viele preisen die Chancen der Künstlichen Intelligenz. Andere warnen vor Massenarbeitslosigkeit.

SWR: Pflegenotstand in Deutschland (05.07.2018)
Der Pflegenotstand in Deutschland – das ist unser Thema heute. Über 30.000 Pflegerinnen und Pfleger fehlen derzeit, die Not ist sprichwörtlich groß und eine Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Und so haben gleich drei Berliner Bundesministerien eine Initiative gegen den Notstand gestartet. Die stellen wir vor, wir fragen Pflege-Experten was sie davon halten, unsere Reporterin hat Pflegerinnen bei ihrer Arbeit begleitet und wir haben mit einem Mann gesprochen, der von jetzt auf gleich seine Eltern pflegen und seine eigenen Träume über Bord werfen musste.

NDR: Ist Hartz IV am Ende? (04.07.2018)
Wer in Deutschland ist arm? Ist Hartz IV gerecht? Lohnt Niedriglohn-Arbeit? Die Debatte über Probleme unseres Sozialsystems und mögliche Lösungen ist neu entbrannt.

DLF: Oliver Nachtwey über die unfriedlliche Demokratie – „Der soziale Kitt bröckelt“ (01.07.2018)
In den europäischen Gesellschaften geht es ruppig zu. Sozialer Aufstieg ist nicht mehr selbstverständlich. Angst vor Abstieg führe zu neuen autoritären Einstellungen, sagte der Soziologe Oliver Nachtwey.

SWR: Digitalisierung vs. Arbeitsmarkt? Job-Killer oder Job-Maschine? (30.06.2018)
Durch die Digitalisierung kommen auf Arbeitnehmer und Unternehmen immense Veränderungen der Arbeitswelt zu. Wie kann dieser Umbruch bewältigt werden?

DLF: Bildungsarmut – „Wir machen irgendetwas strukturell falsch“ (26.06.2018)
Rund 20 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland sind zu ungebildet, um zum Beispiel einen Beruf zu erlernen. Für den Soziologen Klaus Hurrelmann zeigt sich hier das Versagen unseres Schulsystems.

SWR: Zwischen Lehrermangel und Leistungsschwund: Ist die Grundschule in Gefahr? (25.06.2018)
Es diskutieren: Edgar Bohn – ehem. Grundschulrektor, Vorsitzender im Grundschulverband Baden-Württemberg e.V., Freiburg, Armin Himmelrath – Bildungsjournalist, Köln, Prof. em. Dr. Jörg Ramseger – Bildungsforscher, Freie Universität Berlin

SWR: Der Druck steigt – über die Abstiegsängste der jungen Mittelschicht (23.06.2018)
Es war einmal – so beginnen Märchen. Zum Beispiel das vom sozialen Aufstieg in Deutschland. Immerhin hat es in der Vergangenheit ja auch recht gut funktioniert, zumindest für die meisten der Nachkriegsgeneration, der heute 60 – 70jährigen: Dass nämlich Sie es einmal besser haben werden, als ihre Eltern. Doch inzwischen scheint es, insbesondere für die heutige Mittelschicht nicht mehr ganz so einfach zu sein, dieses Versprechen noch einzuhalten. Wer heute zwischen 30 oder 40 Jahre alt ist und mitten im Berufsleben steht, muss jedenfalls oft ziemlich strampeln, um den (zugegebenermaßen meist hohen) Lebensstandard der eigenen Mittelschicht-Eltern überhaupt zu erreichen oder gar noch zu übertreffen.

DLF: Private Krankenversicherung – einfach abschaffen? (23.06.2018)
Deutschland ist europaweit das einzige Land, das im Gesundheitswesen zweigleisig fährt. Angesichts einer alternden Gesellschaft, explodierender Kosten und der Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit stellt sich die Frage: Brauchen wir ein einheitliches Versicherungssystem? Darüber streiten Stefan Etgeton und Jochen Pimpertz.

DLF: Sozialkredit-System – China auf dem Weg in die IT-Diktatur (23.06.2018)
China möchte bis 2020 ein System aufbauen, das das Verhalten seiner Bürger bewertet. Es soll möglichst alles erfassen: Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten und soziales Verhalten. Chinas Kommunistische Partei möchte damit den moralisch einwandfreien und ehrlichen Bürger schaffen.

SWR: „Eine Polin für Oma. Das Für und Wider der Senioren-Pflege aus Osteuropa“ (19.06.2018)
„Eine Polin für Oma. Das Für und Wider der Senioren-Pflege aus Osteuropa“ Immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Derzeit gehen die Experten des Bundesgesundheitsministeriums davon aus, dass 2,9 Millionen Menschen Pflege brauchen. Rund 2 Millionen davon werden zuhause betreut, meist von Angehörigen, fast 700.000 durch ambulante Pflegekräfte. Dafür werden dringend Fachkräfte gesucht. Das weiß auch der neue Bundesgesundheitsminister Spahn. Um die größten Lücken schnell zu füllen, will er Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland nach Deutschland holen. Von 17.000 Personen ist die Rede. Der Einsatz der osteuropäischen Helfer und Helferinnen ist dabei nicht unumstritten.

Deutschlandfunk Kultur: Sozialarbeiter an Berliner Schulen – „Das ist sozusagen hier an der Schule mein Papa“ (19.06.2018)
Wenn die Probleme überhandnehmen und Konflikte eskalieren, geraten Lehrer an vielen Berliner Schulen regelmäßig unter Druck. Damit es gar nicht erst soweit kommt, werden Sozialarbeiter eingesetzt. Zwei von ihnen haben wir bei der Arbeit begleitet.

SWR: Wirtschaftsfaktor Reha (16.06.2018)
Reha wird immer wichtiger: Im Jahr können mehr als 100.000 Menschen in Deutschland weiter arbeiten und werden nicht berufsunfähig. Doch der Kostendruck in der Reha ist groß.

HR: Einstürzende Schulbauten: Was die Bildung wert ist (15.06.2018)
Glück gehabt! Den Schülern in Neukirchen in Nordhessen ist ihre Schule nicht auf den Kopf gefallen. Handwerker entdeckten verdächtige Risse – und die Ferien wurden vorgezogen. Fragt sich nur, was mit all den anderen maroden Schulen im Land ist. Wie viele unentdeckte Risse hat unser Bildungssystem im Gebälk? Und wo kommen all die Kinder unter, die jetzt neu in die Schulen drängen? Wieso gibt es eigentlich zu wenig Platz, zu wenig Lehrer – und das alles in verrotteten Gebäuden? Schließlich fallen neue Schüler ja nicht vom Himmel. Vor ihrer Einschulung wären mal mindestens fünf Jahre Zeit zum Planen gewesen. Zeit, die wir offenbar einfach verstreichen ließen. Weil Bildung ja was ist? Unsere wichtigste Ressource? Unser wohlfeilstes Lippenbekenntnis? Unser bestes Sparbrötchen? Offenbar jedenfalls etwas, was man auf morgen verschieben kann.

Deutschlandfunk Kultur: Solo-Selbständige in Deutschland – Die Einzelkämpfer (12.06.2018)
Solo-Selbständige gibt es in vielen Branchen: Volkshochschullehrer etwa, Programmierer oder Haushaltshilfe. Ihr Vorteil ist, dass sie nicht an einen einzelnen Arbeitgeber gebunden sind. Nicht wenige nehmen dafür aber prekäre Verhältnisse in Kauf.

SWR: Pflegenotstand in Deutschland (11.06.2018)
Fehlendes Personal, schlechte Arbeitszeiten, zu geringe Bezahlung – die Liste der Kritikpunkte in Sachen Pflegenotstand ist lang und bekannt. Seit Jahren beschäftigt das Land dieses Thema. Besserung nicht in Sicht.

DLF: Roboter in der Pflege – Tanz mit dem Maschinenwesen (10.06.2018)
Roboter sollen zukünftig in der Pflege eine größere Rolle spielen – nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch bei der Betreuung oder bei medizinischen Fragen. Doch es gibt Bedenken aufseiten der Angehörigen und der Beschäftigten in der Branche. Werden Roboter Fachkräfte ersetzen, um die Qualität zu steigern oder Kosten zu senken

Deutschlandfunk Kultur: Solidargemeinschaften ohne Rechtsanspruch – Eine Alternative zur Krankenkasse? (09.06.2018)
Rund 20.000 Menschen in Deutschland sind anstatt in einer Krankenkasse über eine Solidargemeinschaft wie Solidago oder Artabana versichert. Die Vereine basieren auf dem Prinzip der Solidarität und wollen ihren Mitgliedern die Krankenkasse ersetzen. Funktioniert das?

DLF: Verloren im Aktengebirge – Eine BAMF-Beamtin erzählt (07.06.2018)
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollte ein Serviceamt sein, in dem Asylsuchende Orientierung und Hilfe finden. Doch davon sei seit 2015 nichts mehr übrig, sagt eine leitende BAMF-Beamtin aus Bayern – ein anonymer Erfahrungsbericht über Aktenberge auf Tisch und Boden, Akkordarbeit und Missachtung geltenden Rechts.

DLF: Was können Roboter in der Pflege leisten? (07.06.2018)

SWR: Unnötig und überflüssig: Warum in Kliniken zu viel operiert wird (06.06.2018)
Es diskutieren: Dr. Gerald Gaß – Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Berlin, Prof. Dr. Uwe Janssens – Chefarzt am St. Antonius-Hospital, Eschweiler, Dr. Frank Wittig – SWR-Medizinredakteur und Buchautor, Mainz

BR: BAMF-Skandal und Ankerzentren – Deutschlands Asylpolitik vor der Wende (06.06.2018)
Strukturprobleme und Frust – in der Blackbox BAMF brodelt es. Keiner scheint sich richtig auszukennen. Sind dezentralen BAMF-Stellen in Ankerzentren eine Lösung? Klar ist: Die Deutsche Asylpolitik steht vor einer Wende. Aber wohin?

Deutschlandfunk Kultur: Wandel in der Arbeitswelt – Lebenslang lernen – aber wie? (05.06.2018)
Durch die Digitalisierung könnten in den kommenden Jahren Millionen Jobs wegfallen. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten will, muss sich ständig weiterbilden. Doch wie das aussehen könnte, wissen viele Beschäftigte nicht.

DLF: Osteuropäische Pflegekräfte daheim statt Pflegeheim? (02.06.2018)
In Deutschland sind knapp drei Millionen Menschen auf Hilfe im Alltag angewiesen, wobei der weitaus größte Teil von Ehepartnern oder Verwandten betreut wird. Als Alternative vermitteln spezielle Agenturen aber auch Pflegekräfte aus Mittel- und Osteuropa. Das ist preiswert – aber auch eine gute Lösung?

DLF: Krankenhäuser auf der Intensivstation – Muss Gesundheit wirtschaftlich sein? (02.06.2018)
In deutschen Krankenhäusern fehlen mehr als 160.000 Mitarbeiter. Viele Ärzte fühlen sich überarbeitet, haben zu wenig Zeit für ihre Patienten. Eine Pflegekraft muss sich im Schnitt um zehn Patienten kümmern – so viele, wie in keinem anderen europäischen Land

Deutschlandfunk Kultur: Rollenwandel: Staat oder Bürger – für wen sind Polizisten da? (02.06.2018)
Früher wurde die Polizei vor allem als staatliche Ordnungsmacht wahrgenommen. Heute verbinden mit ihr viele eher den „Bürgerschutz“. Der Kriminologe Rafael Behr sieht keinen deutlichen Rollenwechsel: „Die Polizei ist nie davon abgerückt, staatliche Interessen durchzusetzen.“

Deutschlandfunk Kultur: Wohin führt die Hartz IV Debatte – jenseits populistischer Schlagzeilen? (31.05.2018)

NDR: Ambulante Pflegedienste schlagen Alarm (30.05.2018)
In Niedersachsen gibt es erste Pflegedienste, die ihre Kunden im Stich lassen müssen. Wie kann die Situation schnell verbessert werden?

NDR: Die edlen Spender (29.05.2018)
Stiftungen sollen dem Gemeinwohl nützen, oft gleichen sie staatliche Defizite aus. Manchmal aber lohnt die Frage: Wie viel Eigennutz steckt in Stiftungen?

Deutschlandfunk Kultur: Gewerkschaften nach den Betriebsratswahlen – Der Rechtsruck blieb aus, das Problem bleibt (29.05.2018)
Bei den Betriebsratswahlen blieben die „rechten Listen“ trotz der Wahlerfolge der AfD hinter den Erwartungen zurück. Entwarnung für die DGB-Gewerkschaften bedeutet dies nicht, vor allem da es auch in ihren Reihen autoritäre und fremdenfeindliche Tendenzen gibt.

NDR: Eine Polin für Oma (28.05.2018)
Ohne Pflegekräfte aus Osteuropa, könnten sich viele Familien eine Pflege zuhause für ihre Angehörigen nicht leisten – was spricht für, was spricht gegen das Modell?

Deutschlandfunk Kultur: Gewalt gegen Kinder – Geschlagen, geschüttelt und gequält 28.05.2018)
Es sind beschämende Zahlen: 133 Kinder starben 2016 in Deutschland durch Gewalt oder Vernachlässigung. Die Kriminalitätsstatistik zeigt, Gewalt gegen Kinder ist alltäglich und sie nimmt zu. Ein Blick hinter die Zahlen.

DLF: Der Staat in der Pflicht? Eigenständig leben im Alter (23.05.2018)
Der soziale Tod kommt für viele alte Menschen schleichend: Die Freunde aus Jugendtagen sterben, die Gehbehinderung verhindert die Teilhabe am Leben im Ort, Anerkennung und Wertschätzung lassen nach. Wenn Hilfe fehlt, bleibt nur noch das Heim. Doch das muss nicht sein. Inzwischen haben sich Modellprojekte etabliert, die die Menschen im Quartier vor Einsamkeit bewahren. Das betrifft nicht nur die Wohnsituation, sondern auch konkrete Hilfen von Gemeindeschwestern und Ehrenamtlern. Allerdings finden diese Projekte nicht in allen Bundesländern Unterstützung. Doch ist der Staat nicht in der Pflicht, Menschen in ihrem Wunsch zu unterstützen, möglichst lange zuhause leben zu wollen?

Deutschlandfunk Kultur: Wo Inklusion aufhört – Der Schulhof (21.05.2018)
Paulina ist 13, gehörlos und geht in eine Regelschule. Sie kommt gut mit, aber auf dem Schulhof wird sie gemieden. Elias geht auf eine Förderschule für Hörgeschädigte und hat dort viele Freunde. Aber er lebt in der Welt der Behinderten. Was ist besser?DLF: Dänemark – Rot-Weiße Fahnen und haltbare Zäune (20.05.2018)
Der Zaun im Fürsorgemuseum in Svendborg erinnert an die Zeit, als „würdige“ und „unwürdige“ Arme streng getrennt wurden, als die Gesellschaft keinen verhungern lassen, aber sich auch gegen Ansteckung durch Asoziale schützen wollte.HR: Schutzlos ausgeliefert? Gewalt gegen Kinder (14.05.2018)
Sie werden geschlagen, gequält und vernachlässigt. Und sie können sich schon deshalb nicht wehren, weil sie Kinder sind. Mit viel Glück treffen sie irgendwann auf aufmerksame Nachbarn, Erzieher, Lehrer oder Ärzte, die dafür sorgen, dass sie keiner Gewalt mehr ausgesetzt sind. Sobald ein Verdacht auf Kindesmisshandlung besteht, müssen alle, die davon erfahren, umgehend handeln. Vor allem, wenn nicht nur das Wohl, sondern auch das Leben des Kindes in Gefahr ist. Zwar gibt es verschiedene Ansprechpartner und Institutionen, an die man sich bei Verdacht auf Kindesmisshandlung wenden kann, aber solange wir immer wieder hören, dass Kindern Gewalt angetan wurde, dass sie schwer verletzt oder getötet worden sind, solange können wir nicht übersehen, dass es hier noch viel zu tun gibt. Kinder müssen geschützt und ihre überforderten Eltern gestützt werden. Denn Kinder sind zwar wehrlos, aber es wäre schlimm, wenn sie auch schutzlos wären.

DLF: Offene Baustellen im Jugendamt – Kinder stärken – aber wie?(13.05.2018)
Kinder aus ihren Familien herauszuholen, sie in Obhut zu nehmen, ist ein schwerwiegender Eingriff des Jugendamts in Konfliktsituationen. Er soll dem Kindeswohl dienen. Doch in der Jugendhilfe wird vielerorts gespart – mitunter auf Kosten der Schutzbedürftigen, so die Kritik.

Deutschlandfunk Kultur: Soziologe Klaus Dörre über die Zukunft der Gewerkschaften – Gefahr durch Rechtspopulisten in den eigenen Reihen(12.05.2018)
Mitgliederschwund, Rechtspopulisten in den eigenen Reihen und prekär beschäftigte Leiharbeiter – im Zeitalter der Globalisierung und Flexibilisierung prekärer Arbeitsverhältnisse müssen sich die Gewerkschaften neu erfinden und global organisieren, sagt der Soziologe Klaus Dörre.

DLF: Alleinerziehende – Wenn jeder Tag ein Muttertag ist (12.05.2018)
Der obligatorische Strauß Blumen, der frisch gedeckte Frühstückstisch oder das selbstgemalte Bild – fast schon routinierte Dankbarkeit zum Muttertag. Dabei schuften Mütter eigentlich täglich fast rund um die Uhr. Besonderer Druck lastet auf Frauen, die ihre Kinder alleine großziehen müssen.
DLF: Norwegens restriktive Flüchtlingspolitik – Politik der geschlossenen Türen (12.05.2018)
Norwegen ist dank großer Ölvorkommen ein reiches Land. Und die fünf Millionen Norweger sollen besonders glücklich sein – solange sie unter sich sind. Letztes Jahr kamen so wenige Flüchtlinge nach Norwegen wie seit 1995 nicht mehr. Und das aus gutem Grund.DLF: Zweiklassengesellschaft beim Arzt – Wie Union und SPD das Gesundheitssystem reformieren wollen (11.05.2018)
Eine Krankenkasse für alle: Die SPD ist mit ihrer Idee einer sogenannten Bürgerversicherung in den Koalitionsverhandlungen gescheitert. Die Unterscheidung zwischen Kassen- und Privatpatienten besteht damit weiter. Nun sollen Reformen für mehr Gerechtigkeit im Wartezimmer sorgen.Deutschlandradio Kultur: Russen in Deutschland – Leben zwischen alter und neuer Heimat  (07.05.2018)
In Deutschland leben etwa sechs Millionen russischsprachige Menschen. Die größte Gruppe unter ihnen bilden die Russlanddeutschen. Sie gelten als konservativ, sind meist gut ausgebildet und integriert. Von der Politik wurden sie bislang wenig beachtet – bis zu den Wahlerfolgen der AfD.SWR: Karl Marx in der Hightech-Welt des Silicon Valley (07.05.2018)
Die Thesen des vor nunmehr 200 Jahren geborenen Marx sind Programmierern und Startup-Gründern im Valley zwar nicht unbedingt geläufig, dennoch scheint die Ideenwelt nicht fremd. So unterstützten vor zwei Jahren dort viele junge Leute den Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders, der sich selbst als Sozialist bezeichnete. Das passte zu den immer größten werdenden Zweifeln am schnellen Profit und bedingungslosem Wachstum. Zu viele Obdachlose und eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich in der Region gehören zu den Ursachen.DLF: Dänemarks restriktive Ausländerpolitik – Ghettos und dänische Werte (06.05.2018)
73 Gesetzesverschärfungen in weniger als vier Jahren: Dänemarks rechtsliberale Regierung setzt in der Einwanderungs- und Asylpolitik auf Abschreckung. Damit soll das Land für Flüchtlinge so unattraktiv wie möglich werden. Im Visier: soziale Brennpunkte mit hohem Migrantenanteil.DLF: Arbeiten in der digitalen Welt – Das Arbeitsrecht steht vor großen Herausforderungen (04.05.2018)
Die größte Herausforderung für das heutige Arbeitsrecht sei, die Flexibilität zum Wohle der Arbeitnehmer und Unternehmen zuzulassen, sagte Ricarda Rolf von der Technischen Hochschule Köln. Eines der größten Hemmnisse dabei sei allerdings das Arbeitszeitgesetz, das in vielen Bereichen nicht mehr der Arbeitswirklichkeit entspreche.DLF: Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat – Verfestigte Armut trotz Sozialleistungen (03.05.2018)
In Deutschland stagniert die soziale Ungleichheit, so ein Ergebnis der Kölner Tagung über Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat. Trotz Umverteilung werden immer weniger Nicht- oder Geringverdiener aus der Armutsfalle befreit. In anderen Ländern gelingt das besser – aus vielfältigen Gründen.SWR: „Alle Räder stehen still“: Welche Bedeutung haben Streiks heute? (30.04.2018)
Es diskutieren: Dr. Heiner Dribbusch – Streikforscher, Hans-Böckler-Stiftung, Dr. Hagen Lesch – Tarifexperte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Dr. Volker Rieble – Arbeitsrechtler, Ludwig-Maximilians-Universität MünchenSWR: Digitalisierung – wie verändert sie unsere Arbeit und die Gesellschaft? (30.04.2018)
Vor ziemlich genau drei Jahren erschütterte eine Studie der IngDiba Bank die deutsche Wirtschaft. In ihr wurde die These aufgestellt, dass in den nächsten 10 bis 20 Jahren über 18 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland verschwinden würden. Der Grund: die Digitalisierung. Zum Zeitpunkt der Studie hätte das bedeutet, dass Roboter – oder allgemeiner gesprochen Algorithmen – jeden zweiten Arbeitsplatz übernehmen würden. Heute deutet nichts darauf hin, dass diese Entwicklung eintreten wird. Aber wer weiß das schon wirklich bei Revolutionen? Denn dass es sich mit der Digitalisierung um eine Revolution unserer Arbeit handelt – und damit auch unserer Gesellschaft – darin sind sich Optimisten wie Pessimisten einig. Die Digitalisierung – wie verändert sie unsere Arbeit und die Gesellschaft?

HR: Hasta la vista, Hirni! Wenn Maschinen denken (30.04.2018)
Arbeit ohne Menschen, Fabriken voller Robotern: Ist das unsere Zukunft? In der Forschung über künstliche Intelligenz und deren Anwendung herrscht Goldgräberstimmung, und nicht nur in den einschlägigen kalifornischen Unternehmen des Silicon Valley. Auch China steckt seine claims ab. Deutsche Firmen und Forschungsinstitute wollen sich ebenfalls nicht abhängen lassen. Der Wettbewerb der menschlichen Hirne um die künstlichen Hirne ist voll entbrannt, und wer gewinnt, wird die Welt beherrschen. Im Forschungszentrum Jülich vermessen Wissenschaftler gerade unser Gehirn, sie scannen es und schauen hinein wie in eine Stadt- in 86 Milliarden Nervenzellen und deren Verbindungen. Das macht jenen Angst, die damit rechnen, dass Roboter ihre Jobs vernichten. Und es beunruhigt alle, die noch ethische Maßstäbe hochalten. Wer kontrolliert die Wissenschaft? Wer bändigt die Unternehmen?

DLF: Diskussion um Bodenreform – „Ein anderes Verhältnis zu Eigentumsrechten“ (29.04.2018)
Die Mieten steigen, Immobilienfonds horten Wohnraum: Der deutsche Wohnungsmarkt ist angespannt wie lange nicht mehr. Und plötzlich hört man wieder das Wort Bodenreform. Ein anderes Verhältnis zum Eigentumsrecht am Boden, sagte der Sozialökonom Dirk Löhr im Dlf, wäre ein Mittel gegen die wachsende Ungleichheit.

DLF: Wohnungskonzerne unter Rendite-Zwang – Schlecht für die Mieter, gut für die Aktionäre (27.04.2018)
Fassadendämmung, Aufzug, Farbanstrich – Gebäudemodernisierungen sind für Immobilienkonzerne der wichtigste Hebel zur Mieterhöhung. Bis zu elf Prozent der Kosten können dank „Modernisierungsumlage“ derzeit auf die Miete aufgeschlagen werden. Für viele Mieter heißt das: Sie müssen fürchten, sich ihre Wohnung nicht mehr leisten zu können.

BR: Begleitet, aber nicht entmündigt – Aus dem Alltag eines Betreuungsvereins (26.04.2018)
Menschen begleiten, aber nicht entmündigen – das war auch das Ziel der Gesetzesänderung von 1992 von Vormundschaft und Gebrechlichkeitspflegschaft hin zur gesetzlichen Betreuung. Was aber macht ein Betreuungsverein im Alltag? Besuch bei einem Betreuungsverein in Würzburg.

SWR: Kranke Häuser: Stirbt die Klinik auf dem Land? (26.04.2018)
Es diskutieren: Dr. Ulrich Clever – Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Stuttgart, Dr. Wulf-Dietrich Leber – Leiter der Abteilung „Krankenhäuser“ beim GKV-Spitzenverband der Krankenkassen, Berlin, Dr. Djordje Nikolic – Geschäftsführer der Unternehmensberatung Consus Clinicmanagement, Freiburg

NDR: Notstand im Krankenhaus (23.04.2018)
Veränderte Bezahlung, Personal-Untergrenzen und Qualitätskontrollen: Helfen die Pläne des Gesundheitsministers gegen den Pflege-Notstand in vielen Krankenhäusern?

WDR: Täter in Uniform – Polizeigewalt in Deutschland (22.04.2018)
Je unsicherer die Lage, desto lauter der Ruf nach starken Sicherheitsorganen. Doch was, wenn Polizisten selbst zur Gefahr werden? Die Polizeigewerkschaft spricht von bedauerlichen Ausnahmen, Amnesty International kritisiert strukturelle Polizeigewalt.

DLF: Digitales Gesundheitswesen – Langes Warten auf die elektronische Krankenakte (21.04.2018)
Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU will die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranbringen. Dazu gehört die Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte. Kritiker befürchten allerdings, dass die vertraulichen Daten von Millionen Versicherten ein gefundenes Fressen für Hacker sind.DLF: Sozialstaat unter Druck – Von Leistungen und Lücken (19.04.2018)
Die Debatte um Hartz IV ist ein Dauerthema mit großem Empörungspotenzial. Zuletzt provozierte Bundesgesundheitsminister Spahn mit der Aussage, Hartz IV sei nicht gleichbedeutend mit Armut. Kritiker monieren, der Staat komme seiner Fürsorgepflicht nicht nach. Wie aber kann die soziale Schieflage wieder austariert werden?BR: Inklusion, gut gedacht, schlecht gemacht (18.04.2018)
Sollen und können Kinder mit und ohne Behinderung in Schulen gemeinsam lernen? Inklusion ist ein Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland 2009 in Kraft getreten ist. Doch in Bayern sieht das ganz anders aus.HR: Wir müssen draußen bleiben. Inklusion und ihre Grenzen (16.04.2018)
Dieser Fall ist einmalig. In Bremen klagt eine Schulleiterin dagegen, dass ihr Gymnasium zur Inklusionsschule wird. Lernbehinderte Kinder seien den Anforderungen dort nicht gewachsen, heißt es. Der Fall hat Signalwirkung. Denn bekommt die Schule recht, hätte sich ein deutsches Gericht über eine 2009 ratifizierte UN-Konvention hinweggesetzt, mit der Deutschland den gleichberechtigten Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und kostenlosen Unterricht an Schulen beschlossen hat. Politiker in Stadt und Land haben versprochen, dieses Recht mit Leben zu füllen. Hessen gilt als Schlusslicht in Sachen Inklusion. Nicht nur einmal liefen Eltern von Kindern mit Förderbedarf in Frankfurt Sturm, weil sie keinen Platz an weiterführenden Regelschulen fanden. Auf der anderen Seite Eltern, die inzwischen an der Idee gemeinsamer Beschulung zweifeln, weil Personal und Konzepte fehlen. Eine Schule für alle braucht mehr als guten Willen. Sie braucht Geld, ausreichend qualifiziertes Personal und Haltung. Kann das im reichen Deutschland nicht gelingen?Deutschlandfunk Kultur: Vollbeschäftigung im bayerischen Eichstätt – Mitarbeiter verzweifelt gesucht (16.04.2018)
In Eichstätt herrscht quasi Vollbeschäftigung. Und was die meisten Eichstätter freut, bereitet den kleinen Betrieben in der Kreisstadt Probleme: Sie suchen händeringend Mitarbeiter – meist erfolglos. Kreativität ist gefragt.DLF: Ein Gesetz mit Lücken – Wenn Krankenkassen auf Kosten der Versicherten sparen (15.04.2018)
Trotz des neuen Gesetzes zur Heil- und Hilfsmittelversorgung häufen sich die Beschwerden von älteren und chronisch kranken Patienten. Viele sind der Meinung, ihre Brillen, Hörgeräte oder Gehhilfen seien von schlechter Qualität. Bieten ihnen die Krankenkassen Billigprodukte an, um Kosten zu sparen?SWR: Babyboomland Deutschland (13.04.2018)
In Deutschland kommen seit Jahren wieder mehr Babys zur Welt. Doch eben nicht überall. Zwischen Stadt und Land gibt es teils große regionale Unterschiede bei der Geburtenrate. Das belegen Zahlen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Und die Gründe dafür sind nicht nur die steigenden Immobilienpreise und hohen Lebenshaltungskosten in manchen Städten.DLF: Armut in Deutschland – Die Lücke, die der Staat lässt (12.04.2018)
1,5 Millionen Menschen in Deutschland versorgen sich mit Lebensmitteln von den Tafeln. Soziale Organisationen wie diese erfüllen Aufgaben, für die eigentlich der Sozialstaat zuständig ist. Der verlasse sich auf das Engagement von Ehrenamtlichen, sagen Kritiker.DLF: Soziologie – Ängste und Sorgen der Mittelschicht (12.04.2018)
Rational betrachtet ging es den Deutschen noch nie so gut wie zur Zeit. Doch die Ängste und Sorgen, in Armut und Altersarmut abzurutschen, sind groß. In den vergangenen Wochen beschäftigten sich gleich zwei soziologische Tagungen mit der Spaltung in der Gesellschaft und der Gefühlslage der Deutschen.Deutschlandfunk Kultur: Trauma und Therapie – Wie wirksam sind Psychotherapien? (12.04.2018)
Etwa 30 Prozent der Deutschen leiden unter psychischen Problemen. Aber nur ein kleiner Teil begibt sich in Therapie. Welchen Anteil sie an Verbesserung oder Verschlechterung der Symptome hat, wird gerade erforscht.

HR: Heroin in der Wand. Frankfurts Kampf gegen Drogen (12.04.2018)
Angesagte Wohngegend, schicke Bars und Partyviertel, Drogenabhängige in den Straßen. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist nur einen halben Quadratkilometer groß, aber gerade dieser Teil hält die Stadt immer wieder in Atem. Vor allem nachts gilt er als rechtsfreier Raum. Nirgendwo sonst werden so offen Drogen verkauft und konsumiert. Bei einer Großrazzia in der vergangenen Woche wurden Betäubungsmittel im Wert von 870 000 Euro beschlagnahmt. Versteckt in Zwischenwänden und unter Holzdielen in heruntergekommenen Wohnungen. Ein empfindlicher Schlag für die Szene, weil der nicht nur die kleinen Straßenhändler traf. Doch was nutzt dieser Erfolg langfristig? Inzwischen steht auch die Drogenpolitik der Stadt, der „Frankfurter Weg“, auf dem Prüfstand. Sind Methadonprogramme noch zeitgemäß, um Suchtkranke vor dem Tod zu bewahren? Die bekommen übrigens immer mehr gepantschte Ware.

BBC: The Economic Impact of America’s Opioid Epidemic (12.04.2018)
Ohio is one of the worst hit US states for opioid addiction rates and deaths. Huge numbers of people have dropped out of the workforce and employers say they struggle to recruit the people they need. If automation increases as a result, will unemployment, despair and addiction get even worse? And is drug testing workers part of the solution or part of the problem? Claire Bolderson asks why the opioid epidemic has taken such a hold here and visits companies hoping to develop new medical solutions to treat pain and manage addition. For them, the opioid crisis might just be a very profitable business opportunity.

DLF: Investitionsstau in Krankenhäusern – Immer mehr Patienten und trotzdem kein Geld? (11.04.2018)
Die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser ist schlecht: Der jährliche Investitionsbedarf beläuft sich auf mehrere Milliarden Euro – die dafür zuständigen Bundesländer stellen aber deutlich weniger Geld zur Verfügung. Mit gravierenden Auswirkungen für die Krankenhäuser.

Deutschlandfunk Kultur: Rentnerclubs in Berlin-Kreuzberg – Es gibt nicht nur die eine Heimat (08.04.2018)
Sonntags und montags Türken, donnerstags Griechen und Ex-Jugoslawen und einmal im Monat Polen: Bei der Arbeiterwohlfahrt in Berlin-Kreuzberg haben Rentner vieler Nationen ihre Stammtische. Sie treffen dabei meist ihre eigenen Landsleute. Aber haben sie auch etwas gemeinsam?

NDR: Kiez und Kies – Der Sound der Gentrifizierung (08.04.2018)
Wohnungsnot und Luxussanierung.

SWR: Unsichtbar. Wie obdachlose Frauen ins Leben zurückfinden (06.04.2018)
Obdachlose Frauen haben es besonders schwer: körperliche und seelische Gewalt, sexuelle Übergriffe und Ausbeutung prägen ihren Alltag. Laut Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. machen Frauen inzwischen 28 Prozent der Obdachlosen aus. SWR2 Glauben beleuchtet ihren Alltag im Gespräch mit Betroffenen, Sozialarbeiterinnen und Forscherinnen. Und zeigt, wie die Stuttgarter Frauenpension der Caritas versucht, obdachlose Frauen in einen „bürgerlichen Alltag“ zurückzuholen.

NDR: Gefängnisse auf dem Prüfstand (05.04.2018)
Wer einmal eine Haftstrafe absitzt, hat es schwer, den Weg zurück ins bürgerliche Leben zu finden. Wie bereiten die Gefängnisse darauf vor?

DLF: Psychotherapie – Die schwere Suche nach einem Therapieplatz (04.04.2018)
Immer mehr Menschen nehmen eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch – wenn sie es denn können. Denn Therapieplätze sind knapp, zumindest bei Kassen-Therapeuten. Wer bei ihnen keinen Platz findet, darf auch zu einem privaten Therapeuten gehen. Doch seit der Einführung einer neuen Richtlinie ist genau das nahezu unmöglich.

NDR: Big Data in der Medizin (04.04.2018)
Mediziner träumen von einer einzigen Akte pro Patient, in der alle Daten zusammengefasst sind. Wie sinnvoll sind digitale Patientenakten und Gesundheitskarten?

DLF: Bevölkerungswachstum in Deutschland – Erhebliche Unterschiede zwischen Stadt und Land (02.04.2018)
Die Geburtenrate in Deutschland steigt. Allerdings, so hat eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung ermittelt, bekommen Frauen auf dem Land mehr Kinder als Frauen in der Stadt. Besonders wenige Kinder kämen in München und Passau zur Welt, sagte der Politologe Tilmann Mayer.

BBC: Kenya’s Basic Income Experiment (31.03.2018)
What happens if you give every adult in a village $22 a month, no strings attached, for 12 years? In rural Kenya, researchers are trying to find out. They’re conducting the world’s largest study of ‚universal basic income‘ – giving ‚free money‘ to nearly 200 villages, to see whether this could kick-start development and bring people out of poverty. The BBC’s Africa correspondent Anne Soy visits western Kenya to meet some of the people involved in this giant economic experiment, and to find out what they make of this unexpected windfall in their lives. How will people spend the money? Will they try to start businesses, or stay in education longer? Or will people stop working, now they have a guaranteed income? What impact will this have on the villages? The BBC intends to return to the same village over the course of the study, to continue to monitor and assess the impact of this ‚basic income‘, and to see what difference it makes to peoples‘ lives, the choices they make, and the dreams they hold.

SWR: Einer für alle, alle für einen: Wie modern ist die Genossenschaftsidee? (28.03.2018)
Es diskutieren: Konny Gellenbeck – Leiterin taz-Geno-Team, Berlin, Prof. Dr. Werner Plumpe – Wirtschaftshistoriker, Universität Frankfurt, Prof. Dr. Theresia Theurl – Institut für Genossenschaftswesen, Universität Münster

Deutschlandfunk Kultur: Mittel gegen explodierende Grundstückspreise – Wie bezahlbarer Wohnraum entstehen könnte (27.03.2018)
Boden war noch nie so teuer in Deutschland wie heute. Die Folge: Die Mietpreisspirale dreht sich bedrohlich weiter. Höchste Zeit, die Verhältnisse zu ändern, sagen die Befürworter einer Bodenwende und fordern eine gerechtere Besteuerung und ein anderes Eigentumsrecht.

BR: Intensivpflege daheim: Ein schwerkrankes Geschäft (27.03.2018)
Die ambulante Intensivpflege ist ein Pflegebereich der Extreme: Es geht um Hochrisikopatienten, Pflege wie auf einer Intensivstation und vier Milliarden Euro im Jahr, die die Krankenkassen dafür ausgeben. Eine lebensgefährliche Mischung.

SWR: Arm oder nicht? – Die Debatte um Hartz IV (26.03.2018)
„Hartz IV“ bedeutet nicht Armut!“ – mit dieser Aussage hat sich der neue Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU gleich mal ordentlich in die Nesseln gesetzt. Wir überprüfen, ob die Aussage stimmt oder falsch ist – und lassen Betroffene zu Wort kommen.

Die Fischbräterei-Kette „Nordsee“ hat plötzlich – und ohne Gehaltserhöhung – mehr als 200 Mitarbeiter befördert. Darunter auffällig viele Betriebsräte. Die Gewerkschaft NGG fürchtet eine Blockade der Betriebsratsarbeit, denn rechtlich passen Leitungsfunktion und Mitbestimmung nicht zusammen.